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Rio Tinto beauftragt Banker für Glencore-Deal

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Die Rio Tinto Group $RIO (+1,14 %)
$RIO (+3,74 %) hat ein Team von Bankern unter Vertrag genommen, darunter den renommierten Dealmaker Simon Robey, um eine mögliche Transaktion mit Glencore $GLEN (-0,29 %) zu prüfen.


Das Bergbauunternehmen hat die Finanzberatungsdienste von Evercore in Anspruch genommen, das kürzlich Robeys in London ansässige Boutique Robey Warshaw übernommen hat.


JPMorgan Chase & Co. und die Macquarie Group unterstützen Rio Tinto ebenfalls in dieser Angelegenheit beratend.


Rio Tinto ist ein weltweit führender Bergbaukonzern, der sich auf die Suche, den Abbau und die Verarbeitung der Bodenschätze der Erde konzentriert. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Materialien zu produzieren, die für den Fortschritt der Menschheit unerlässlich sind.


Die UBS Group, ein Unternehmensmakler für Rio Tinto, ist derzeit nicht aktiv an der Transaktion beteiligt. Citigroup, die traditionell eng mit Glencore verbunden ist und an dessen jüngsten Transaktionen beteiligt war, soll Berichten zufolge Gespräche geführt haben, um sich eine Rolle in der potenziellen Transaktion zu sichern.


Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, haben aufgrund der Vertraulichkeit der Informationen um Anonymität gebeten.


In den letzten Tagen haben Citigroup $C (-1,16 %), JPMorgan $JPM (-0,96 %) und UBS $UBSG (-1,1 %) laut Daten von Bloomberg ihre Ratings für Rio Tinto- und Glencore-Aktien eingeschränkt oder ausgesetzt.


Glencore ist ein multinationales Rohstoffhandels- und Bergbauunternehmen. Zu seinen Aktivitäten gehören die Produktion und Vermarktung von Metallen und Mineralien, Energieprodukten und Agrarprodukten.


Der potenzielle Deal und die Beauftragung von Finanzberatern unterstreichen die strategische Bedeutung der Angelegenheit für Rio Tinto, obwohl noch kein formelles Angebot veröffentlicht wurde. Die Beteiligung von Spitzenbanken unterstreicht den Umfang und die Komplexität der möglichen Transaktion zwischen den beiden Bergbaugiganten.

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5 Kommentare

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Das sieht schon etwas konkreter wie beim letzten mal aus...
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Ich bin gespannt was rauskommt. Sollte eine Fusion zustande kommen, hoffe ich nicht, dass das Dividendenniveau des neuen Unternehmens auf das von Glencore abgesenkt wird. Ich hab Rio Tinto ja als Dividendenwert im Depot.
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@NichtRelevant glaube ich nicht, denn wir reden hier von Mehrwert und weiterem Potential und nicht von verbrennen von Shareholder.
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Wäre auch interessant zu erfahren, wo das fusionierte Unternehmen seinen Sitz haben wird.
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@NichtRelevant das Listing in London wird weiterhin Bestand haben.
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