Ich möchte gerne langfristig in einen Dividenden ETF investieren. $ZPRG (-1,53 %) und $VHYL (-2,41 %) sind mir besonders aufgefallen.
Welcher ist eurer Meinung nach die bessere Wahl? Gerne eigene Vorschläge dazu🙂
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21Ich möchte gerne langfristig in einen Dividenden ETF investieren. $ZPRG (-1,53 %) und $VHYL (-2,41 %) sind mir besonders aufgefallen.
Welcher ist eurer Meinung nach die bessere Wahl? Gerne eigene Vorschläge dazu🙂
Hallo zusammen,
noch relativ neu hier, habe im Januar 2024 selber mit kleinen Werten angefangen und dann im Sommer/Herbst alle Rentenfonds und weitere Sparfonds von unserem "Finanzratgeber" auflösen lassen und übernommen (Lesson Leaned)
Nun habe ich hier und da mal einen Batzen investiert, auch manchmal etwas wild. Den größten Teil jetzt im Dezember und Januar (deswegen die geringe Rendite).
Ich bin Mitte 30 und möchte gerne innerhalb der nächsten 10 Jahren, neben meinen ETF, die langfristig für die Rente dienen sollen, einen Nebenverdienst mit Dividenden aufbauen.
Ich habe dafür 4 Dividenden ETF in meinem Portfolio und möchte dieses gerne auf 1-2 ETF reduzieren. JustETF habe ich schon durch, es finden sich für alle Vor und Nachteile.
Diese sind in meinem Portfolio:
Der $JEGP (-1,51 %) ist überproportional stark vertreten da mich die Rendite überzeugt hat, hat allerdings nicht die günstigsten Jahreskosten.
Ich würde gerne auf 30 Positionen reduzieren, einige kleinere Aktienanteile sind "versuche".
Plan ist 65% ETF, 15% Dividenden ETF, 15% Dividenden Aktien (Macht das Sinn?), 5% Wachstumsaktien. Ich kann circa 3500€ im Monat investieren. Evtl. möchte ich dann in 5-6 Jahren einen Teil verkaufen um den Eigenanteil für ein Haus zu haben. Das wären dann evtl. die Einzelaktien (Teilverkäufe).
Was meint ihr? Welchen sollte ich langfristig besparen?
Viele Grüße und Danke schon einmal für eure Meinung.
Hallo liebe Community,
vor Kurzem wurde mein Portfolio bzw. dessen Logik in einem Artikel von Business Insider vorgestellt und von Konrad Kleinfeld von SPDR analysiert. Da war spannendes Feedback dabei, aber ich möchte natürlich auch gerne eure Schwarmintelligenz mit aktivieren und mir euer Feedback einholen 🙂
Vorab: Ich verfolge zwar eine Core-Satellite-Strategie, der “Satellite” hat dabei allerdings nicht das Ziel eine Outperformance zu erzielen, sondern dient einfach dem Spaß an der Freude und bietet Raum für Investments, die in die Logik des Cores nicht hineinpassen. Der Sattelite besteht zum Großteil aus ETFs (z.B. in den Bereichen Rohstoffe, Immobilien, Private Equity, REITs, etc.), nimmt aber nur <10% des gesamten Portfolios ein und wird an dieser Stelle außen vor gelassen.
Mein Ziel ist breite Diversifikation, die über einen reinen marktkapitalisierungsbasierten Index hinausgeht sowie langfristige Rendite.
Dabei setze ich auf eine regelbasierte Herangehensweise und diversifiziere anhand der Auswahlkriterien der Indizes entlang von Faktoren. Da ich im “Core” absichtlich keine Sektor- oder Regionenwetten eingehen möchte, sondern rein über die Auswahlkriterien der Indizes gehe, dient der relativ signifikante Dividendenblock der Reduktion des US-Klumpen, da dividendenstarke Unternehmen häufiger in Europa zu finden sind.
Da das Portfolio recht granular ist, wäre die Portfolio Übersicht-Funktion sehr unübersichtlich, daher hoffe ich es ist in Textform auch gut nachvollziehbar:
1. MSCI World Block (40%):
$SPPW (-2,52 %) MSCI World (10%)
$XDEM (-3,98 %) MSCI World Momentum (10%)
$XDEQ (-3,3 %) MSCI World Quality (10%)
$XDEV (-3,18 %) MSCI World Value (5%)
$WSML (-4,36 %) MSCI World Small Cap (5%)
Momentum, Quality und Size im Sinne des “normalen”, marktkapitalisierten MSCI World sind etwas höher gewichtet, da sie historisch eine bessere Performance zeigen und der Logik nach in einem langfristig positiven Marktumfeld besser performen sollten.
2. Emerging Markets Block (20%):
$SPYM (-0,2 %) MSCI Emerging Markets (6.67%)
$SPYX (+0,21 %) MSCI Emerging Markets Small Cap (6.67%)
$5MVL (-0,41 %) MSCI Emerging Markets Value (6.67%)
⚠ Aktuell gibt es keine ETFs auf die MSCI EM Quality und MSCI EM Momentum Indizes, die in UCITS-Form vorliegen und in Europa handelbar sind. Daher spiegelt die Logik des EM Blocks aktuell noch nicht exakt die Struktur des World Blocks wider. Sobald diese ETFs verfügbar sind, soll der Block entsprechend angepasst werden. Ergo sind hier aktuell der “normale” MSCI EM sowie der Value Faktor und Small Caps gleich gewichtet.
3. Dividenden-Block (30%):
$VHYL (-2,41 %) FTSE All-World High Dividend Yield (5%)
$TDIV (-1,55 %) Developed Markets Dividend Leaders (10%)
$ISPA (-2,52 %) Global Select Dividend 100 (10%)
$ZPRG (-1,53 %) S&P Global Dividend Aristocrats (5%)
Dieser Block dient wie erwähnt 1) der Reduktion des US-Klumpens, ist zudem ausschüttend und liefert damit Cashflow, der 2) für das Rebalancing am Ende des Jahres genutzt wird (so muss ich kein zusätzliches Kapital hierfür aufwenden, bringt einen psychologischen Effekt für mich) und 3) motivieren die monatlichen Ausschüttungen zum weiteren intensiven Investieren. Zusätzlich wird 4) der Steuerfreibetrag ausgenutzt ohne aktiv Anteile der anderen “Blöcke” verkaufen zu müssen. Die Top 10 holdings der einzelnen ETFs unterscheiden sich hier trotz des gemeinsamen Nenners "high yield" stark. Allerdings ist der Finanzsektor ein großer Klumpen. Die Gewichtung ist hier aus der bigherigen Rendite und der Diversifikation im Sinne der Ergänzung der anderen "Blöcke" abgeleitet (soll heißen wenig Tech und wenig USA).
4. Hedge Bonds (10%):
$IBCI (+0,24 %) Euro Inflation Linked Government Bond (10%)
Meine Aktienquote basiert (grob) auf der Regel „120 minus Alter“, daher bleiben aktuell 10% für Anleihen. Der Sinn eines Anleihenblocks im Portfolio ist ja die Stabilisierung und weitere Diversifikation. Mit Aktien gebe ich einem Unternehmen Kapital, werde also Stakeholder am Unternehmen. Unternehmensanleihen haben ja dieselbe Logik, denn hier gebe ich auch Unternehmen Kapital. Deshalb habe ich mich für Staatsanleihen im Euro-Raum entschieden. Die TIPS haben hier in der Vergangenheit vergleichsweise gut performed und die Logik mit der Inflationsgebundenen Verzinsung reizt mich auch.
📈 Zusätzliche Überlegungen:
1. Ich verzichte bewusst auf den Faktor „Low / Min Volatility“, da ich langfristig von einem steigenden Markt ausgehe und stärker an den positiven Phasen partizipieren möchte, anstatt die Vola zu verringern.
2. Überschneidungen zwischen ETFs sehe ich nicht als Problem, sondern als gewollte Übergewichtung von Unternehmen, die mehrere Kriterien zeitgleich erfüllen. So überschneiden sich natürlich aktuell vielerlei Unternehmen im klassischen MSCI World sowie den Quality und Momentum Varianten. Die Auswahlkriterien sind allerdings andere und sobald ein Unternehmen z.b. die Kriterien für den Quality nicht mehr erfüllt, fällt es ja automatisch aus dem Index und die Gewichtung reduziert sich, ohne dass ich aktiv etwas dafür tun muss.
3. Ich habe mich aktiv dafür entschieden, nicht in einen Multi-Faktor-ETF zu investieren, da ich transparent Kontrolle über die Aufteilung der einzelnen Faktoren haben möchte und viele der erhältlichen Faktor-ETFs die den einzelnen Faktoren zugrunde liegenden Auswahlkriterien so kombinieren, dass das entsprechende Produkt in der Vergangenheit gut performed hätte, was natürlich einen hindsight bias darstellt und nicht zwingend mit zukünftiger Performance korrelieren muss.
💡 An jene von euch, die bis hier gelesen haben:
Zunächst vielen Dank für eure Zeit! Das Portfolio soll diversifiziert anhand der unterschiedlichen Auswahlkriterien der Indizes dynamisch einen Ausschnitt des Marktes abbilden, der sich positiv entwickeln könnte, ohne dabei Wetten auf bestimmte Sektoren oder Regionen einzugehen. Was haltet ihr von der Aufteilung und der Strategie? Seht ihr Verbesserungsmöglichkeiten oder Punkte, die ihr anders machen würdet?
Danke für Lesen, Interesse und Mitdenken. 😊
Würde mich über ein Portfolio-Feedback freuen!#portfoliocheck
Das Ziel ist es, +- 35 ausgewählte Aktien langfristig gleichmässig zu Besparen um ein passives Einkommen mit Dividenden aufzubauen.
Sobald $PAEM (-0,07 %) eine positive Rendite aufweist, wird dieser verkauft und ebenfalls in Aktien umgeschichtet.
Folgende Werte folgen in den nächsten Monaten:
Einzelaktien
Anleihen, Gold und einen Globalen ETF
Der Frühling ist in vollen Zügen, meine Tomatenpflanzen blühen und bald gibt’s leckere „Erträge“. Zeit für einen Rückblick in den Mai.
➡️ Aktien
Mit sagenhaften +148% glänzt $AVGO (-6,57 %) in meinem Portfolio. Der Musterschüler ist nicht nur Performancesieger, sondern auch das Schwergewicht im Depotvolumen unter den Einzelaktien. Die Aktie hat längst die 1.300€ Marke an Volumen geknackt und setzt weiter Ihre Reise fort. Dieses Pferd lasse ich á la Beate Sander nicht aus dem Stall. Ich könnte mir gut vorstellen, dass hier bald ein Split ansteht, nach dem $NVDA (-4,95 %) selbes kürzlich vollzogen hat. Sonst gibt es kaum Neuigkeiten, die Performance der guten Aktien steigt weiter und die negative Performance meiner Flopaktien verbessert sich stetig. So liegt $DHR nur noch bei -24% statt -30%. So muss es laufen. Man merkt einfach eine mäßige Welle, die gerade die Boote hebt. Zu Gunsten der ETFs lasse ich die Ausführungen zu den Aktien dieses Mal kurz.
➡️ ETFs
Mit diesem Rückblick gehe ich intensiver auf meine ETFs ein. Ursprünglich habe ich mit einer 50/30/20 Strategie auf den MSCI World, EM und Europe begonnen, welche ich später um einen Immo und Small Cap ETF ergänzt habe. So hat also der MSCI World mit dem MSCI EM ETF das Core Portfolio gebildet und die anderen ETFs waren kleine Satelliten drum herum.
Da es sich damals fast nur um Thesaurierer handelte und ich schnell erkannte, dass mit dem Besparen von ausschüttenden ETFs sich ein weiteres Einkommen aufbauen lässt, habe ich mich schnell von den Thesauerierern verabschiedet. Zudem kam der Umzug des ETF-Depots zu einem Neobroker. Hier bespare ich jetzt mein großes ETF-Depot, welches die absolute Basis meiner Altersvorsorge bilden wird. Sollte es also nicht mit der Dividende reichen, oder sollte ich eher an das Portfolio müssen und ein Verkauf sei unausweichlich, dann werden zuerst die Aktien stückweise abgetragen, die ETFs sollten erst später angetastet werden. In Diesem Depot liegen der $VWRL (-3,42 %) , $VHYL (-2,41 %) , $VUSA (-3,1 %) , $ISPA (-2,52 %) , $IMEU (-1,58 %) und $IWDP (-2,69 %) . Der aktuelle Depotinhalt aus einem All World ETF und geografischen und/oder thematischen Scherpunkten drum herum wird den Core-Satellite-Gedanke weiter gerecht. Alle diese ETFs werden monatlich bespart und alle schütten aus.
Mein erstes Altdepot beinhaltet natürlich noch Restbestände. Diese wurden ggf. in ausschüttende umgewandelt und sind im Detail der $EXXT (-2,78 %) , $ZPRG (-1,53 %) , $ISPA (-2,52 %) , $SPYW (+0,67 %) , $SPYD (-0,66 %) . Das Depotvolumen notiert im vierstelligen Bereich. Hier wird regelmäßig der $ZPRG (-1,53 %) bespart. Weiteres Cashback fließt jeweils in einmalig Sparpläne, welche eine der anderen Positionen auffüllen. Dieses Depot hat als Kernaufgabe Cashflow zu erwirtschaften, hier ist mir das Kurswachstum weniger wichtig. Aktuell reinvestiere ich die Ausschüttungen. Ich könnte mir auch vorstellen diesen als Verstärkung in die Auffüllung meines Notgroschens umzuleiten, quasi als eine Art „Inflationsausgleich“. Es ist gut, dass man heutzutage Sparpläne und Daueraufträge einfach per Mausklick anlegen kann, das schenkt mir die Flexibilität, die ich bei diesem Depot mit zu Grunde lege.
Mein zweites Altdepot war einst das Hauptdepot für die Aktien, die längst bei einem Neobroker liegen und dort bespart werden. Hier habe ich im Mai zwei neue ETFs gekauft, die auch mit einer kleinen Summe monatlich bespart werden. Es sind der $FGEQ (-1,26 %) und $TDIV (-1,55 %) . Hier habe ich den gleichen Gedanken wie oben. Einfach Cashflow erwirtschaften, der reinvestiert wird, aber. im Bedarfsfall anders genutzt werden kann, bspw., um zu meiner Fixkostenpauschale beizutragen.
Sicherlich kann ich meine ETF-Depots stark vereinfachen und die Altdepots ganz schließen. Aber das will und werde ich nicht. Es ist ein tolles Gefühl, wenn auf allen Banken/Brokern jeden Monat das Geld vom Himmel regnet. Die Flexibilität von multiplen Brokern will ich mir erhalten, um auch schnell reagieren zu können, sollte ein Broker (warum auch immer) mir kündigen. Außerdem kostet mich der Betrieb dieser Infrastruktur keine Gebühren.
➡️ Ausschüttungen
Ich durfte im Mai 21 Ausschüttungen an 10 Auszahlungstagen vereinnahmen. Dieses Mal fielen auch die deutschen Werte $SAP (-1,88 %) und $DHL (-3,27 %) zu buche. Der Mai war dividendenstark und konnte den Juni des Vorjahres fast das Wasser reichen. Mit dem abgelaufenen Monat liege ich schon gut über der Dividende, die ich durchschnittlich nach meiner Planung erwarte.
Ausblick: Nach meiner Prognose dank GQ wird der Juni 2024 alles bei Weitem in den Schatten stellen. Abhängig von den Ausschüttungen im Herbst kann ich ggf. meine Plangröße der Dividendenreinvestition anheben. Das macht Laune!
➡️ Cashback
Ein paar Pfandflaschen und -dosen fanden sich wieder beim Wandern und auf dem Heimweg am Wegesrand. Vor allem am Männertag. Ohne, dass ich aktiv danach gesucht habe. Das Pfand wurde die Tage weggebracht. Den Erlös werde ich ggf. noch einmal in $SOL (-9,17 %) investieren.
Diesen Monat habe ich mir keine Paybackpunkte eingelöst, dafür aber fleißig gesammelt.
➡️ P2P-Kredite
Mit Ausnahme von Bondora Go&Grow ist der Zins- und Tilgungsstrom nun auf allen Plattformen versiebt. Zudem hat EstateGuru am Monatsende eine neue Preisliste ruckartig eingeführt, natürlich zu Lasten von uns Anlegern. Das hat mir nicht gefallen und bestätigt mich nur in meinem Ausstiegsvorhaben von dieser Assetklasse. Im kommenden Monat gibt es hier Neuigkeiten.
➡️ Krypto
Es heißt weiter Abwarten und Tee trinken. Anders kann man die Situation nicht beschrieben. Mit Blick auf den $BTC (-5,23 %) -Kurs wird der Seitenläuferkurs und ein Widerstand bei USD 71K ersichtlich. Wir müssen geduldig bleiben.
➡️ Ausblick
Die Steuerrückerstattung ist auf dem Weg und wird investiert. Ein Teil wird sogar gespendet. Im kommenden Monat erfährst du worin. Vielleicht stelle ich dir auch ein tolles Projekt vor, in dass sich eine Spende definitiv lohnt.
Viele sind ja beim Thema #Dividenden #etfs verunsichert. Soll man nun in einen Dividenden Fonds wie bspw. den $ZPRG (-1,53 %) investieren, weil er unterjährig stetige Auszahlungen garantiert und es sich gut anfühlt, wenn alle paar Monate die Ausschüttung auf dem Depot eingeht? Oder wäre es vielleicht doch besser, z.B. während der Ansparphase, die Finger davon zu lassen, weil die Wachstums- und Renditechancen einfach nicht attraktiv genug sind? Die Meinungen sind vielfältig- so viel ist klar.
Ein Bsp. zeigt, dass #Dividenden #etfs eine deutlich geringere Performance aufweisen, als #thesaurierende #etfs
Keine ganz so neue Erkenntnis und doch gibt es immer wieder Streit.
Wer am 11.06.2023 10.000€ sowohl in den $ZPRG (-1,53 %) als auch parallel in den $IWDA (-2,53 %) investiert hat, und am 11.06.2024 den Vergleich zieht, der wird sich umschauen ud feststellen, wie "schwach" der Dividenden ETF (im Vergleich) abschgeschnitten hat.
Um eine Einordnung vornehmen zu können, hilft ein Blick auf die (nackten) Zahlen:
Kursgewinn:
$ZPRG (-1,53 %) 573,91€
$IWDA (-2,53 %) 2.285,50€
Kurswachstum:
$ZPRG (-1,53 %) 5,72%
$IWDA (-2,53 %) 22,79%
Dividenden:
$ZPRG (-1,53 %) 430,47€
Gesamtgewinn:
$ZPRG (-1,53 %) 1.004,37€
$IWDA (-2,53 %) 2.285,50€
Endkapital
$ZPRG (-1,53 %) 11.004,37€
$IWDA (-2,53 %) 12.285,50€
Gesamtrendite
$ZPRG (-1,53 %) 10,04%
$IWDA (-2,53 %) 22,85%
Gesamtwachstum:
$ZPRG (-1,53 %) 10,01%
$IWDA (-2,53 %) 22,79%
Würden die Dividenden nach Auzahlung direkt reinvestiert, liegt das Gesamtwachstum des $ZPRG (-1,53 %) bei 10,35%.
Hallo zusammen,
ich lese hier immer gern zur „Dividendenstrategie“ mit.
Meist werden dazu die ETFs $ISPA (-2,52 %)
$ZPRG (-1,53 %)
$VHYL (-2,41 %) genannt. Vorteil hier, dass jeden Monat Dividenden gezahlt werden.
Soweit so gut. Hier enden aber auch schon alle Informationen.
Hat sich schon jemand mal die Mühe gemacht, diese Strategie über z.B. die letzten zehn Jahre in Zahlen darzustellen? Das würde mich interessieren, wie sich das Kapital entwickelt hat. Auch über einen Sparplan und mit Wiederanlage der Ausschüttungen z.B.
Ich glaube es gibt hier viele Neulinge - wie mich - die das interessieren würde. Vielleicht kann das auch einige Pessimisten überzeugen.
Vielen Dank!
Was für ein Januar. Es ist schon wieder beeindruckend, was das neue Jahr für uns alle zu bieten hatte. Zeit für einen Monatsrückblick. In diesem Jahr habe ich vor in mehreren Schritten meine Zusammenfassung anzupassen. Zunächst soll es kürzer werden. Außerdem nehme ich meine Neujahresvorsätze und schaue, wie gut ich diese erfüllt habe. Doch beginnen wir mit den neusten Entwicklungen in meinem Depot.
➡️ Aktien
Meine volumenmäßig größten Positionen sind nach wie vor die üblichen Verdächtigen $AVGO (-6,57 %) , $MSFT (-0,93 %) und $FAST (-1,05 %) . Sie geben im Aktiendepot den Ton an. Ganz besonders erfreut mich $AVGO (-6,57 %) , die jetzt mit +125% glänzt (Ende Dez. ca. +100%). Eine starke Korrektur kommt bisher noch nicht. Absolut wird diese bald die 1.000€ Marke an investiertem Kapital ausmachen.
Zudem hat $NOVO B (-1,61 %) auf Platz 4 nach Volumen nun die Performance von +100% überschritten. Echt solide, ich dachte nach einigen Spritzen hat sich das wieder gegessen und das Papier korrigiert. Noch in den Top 10 fällt mir zudem eine Aktie auf, die jetzt mit +50% sichtbarer wird. Sie wurde im Oktober 2020 nach Kurssturz von einigen abverkauft: $SAP (-1,88 %) . An sich halte ich mich von deutschen Werten eher fern, aber diese hier ist eine von drei Ausnahme.
Natürlich gibt es noch Werte mit roten Vorzeichen, doch diese verbessern sich dank DCA Stück für Stück. $DHR und $MMM (-4,4 %) , beide zwischen -25% und -30%. Für mich passt der Investmentcase aber nach wie vor bei beiden. Das Mitbringsel $VLTO WI (-4,9 %) werde ich verkaufen, sobald mir der Kurs passt. Sonst verkaufe ich grundsätzlich nicht. Für mich ist das (wertvoll) investierte Kapital ehemals in (wertloses) Geld gespeicherte Lebensarbeitszeit im Form des Nettogehalts, ein Verkauf ist für mich wie sich ein Stück Fleisch aus dem Leib herausschneiden.
Bald meldet auch mein AG Zahlen des abgelaufenen FY, davon hängt mein Bonus ab. Dazu gibt es geplant 2 Erstattungen der Krankenkasse und einmal von der Zahnzusatz und sicher wieder Guthaben mit der Stromrechnung. Alles bis spätestens April. Das Geld wird zu Ostern oder eher in meine Kandidaten für Neue Positionen investiert. Das sind: $UPS (-7,65 %) , $JPM (-5,57 %) und $GLAD . Ob es alle drei werden oder nur 2 entscheide ich noch.
➡️ ETFs
Hier muss ich mich nicht wiederholen. Meine Aussage, dass sie das Mindeste sind, was jeder machen muss, um den Monster Altersarmut zu entkommen bleiben bestehen. Wer nicht investiert ist ein Narr. Privat freue ich mich, dass ich mit meinen Erfahrungen über dieses Anlagevehikel Menschen in Facebook Gruppen und auch auf Reddit ein Beispiel geben kann, wie simple die Altersvorsorge sein kann. Kampf dem Sparbuch!
Und gemäß der Kampfansage habe ich im Januar ein paar Taler zusätzlich in den $ISPA (-2,52 %) gesteckt. Dabei gab es ein paar Kommentare über Alternativen: https://getqu.in/XAvjzL/
➡️ Ausschüttungen und Steuern
Meine Strategie auf Ausschüttende ETFs umzustellen hat sich gelohnt. Ich will es steuereinfach haben. Also das Geld, das mir zufließt, soll möglichst versteuert sein und ich will nirgends Geld vorhalten oder rechnen, wieviel Freibetrag mir für eine Vorabpausche verloren geht. So hatte ich im letzten März und November bei einem Teil der ETFs, die noch thesaurierend waren, umgeschichtet. Die Folge: Nur zwei Vorabpauschalen fielen auf Ausschütter an ($VUSA (-3,1 %) und $EXXT (-2,78 %) ), ergo nur bei zwei meiner ETFs war die fiktive Pauschale höher als die Bemessungsgrundlage der Ausschüttung.
Unter den ETFs schüttete der $ISPA (-2,52 %) aus, nur ein Auszahlungstag. Bei meinen Aktien konnte ich 21 Zahlungen auf 11 Zahltage verbuchen. Der Januar hatte in Sachsen 22 Arbeitstage, davon gab es an 11 Tagen Dividenden, toll, oder?
➡️ Cashback
10€ habe ich aus Paybackpunkten für Cashbackrente auf einem Verrechnungskonto bereitgestellt. Cashback füttert anteilig einem $ZPRG (-1,53 %) Sparplan. Wie dieses Konstrukt genau funktioniert schreibe ich später in einem separaten Beitrag.
➡️ P2P-Kredite
Ich ersehne weiter den Tag, an dem ich aus dieser Anlageklasse heraus bin, ausgenommen Bondora Go&Grow. Diese werde ich zunächst behalten.
Es kommen nur brockenweise Rückzahlungen.
Trauriger Negativrekord: Das war der erste Monat, an dem nur noch auf zwei von vier Plattformen Zinsen eintrafen, sprich das einzuholende Kapital arbeitet quasi nicht mehr.
➡️ Krypto
Keine Neuigkeiten im Vergleich zu den Vormonaten. Ich warte mit meinen Beständen, auf den Kryptosommer. Immerhin ist Kryptofrühling Worauf ich aktuell warte: Auf den Start des Stakings bei BISON. Das will ich mir mal von der Seitenlinie ansehen und dann entscheiden, ob ich hier mitmachen will. Sollte dem so sein, dann wird der entsprechende Coin nicht zum Jahreswechsel ausgecasht.
➡️ Zwischenstand Neujahresziele
Hier der Zwischenstand zu „Nicht-monetären Zielen“ bzw. Gewohnheiten, die ich weiterführen, festigen oder ausbauen will:
Wie ihr seht: Sich etwas vorzunehmen ist einfach, es gilt dann auch die Gewohnheiten zu festigen und in den Alltag einzupassen.
Und nun wünsche ich euch allen einen schönen kommenden Karneval/Fasching.
Bild: Impression beim Wandern (St. Marien Kirche, davor Monument Paul Gerhardt, Gräfenhainichen [Sachsen-Anhalt])
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