Hab mich jetzt dazu entschieden, die europäischen Werte umzuschichten. Das Geld fließt jetzt erstmal in Vertex Pharmaceutical $VRTX (-0,44 %) und Cintas $CTAS (+0,17 %) und meinen ETF $SPYI (+0,26 %)
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29Der große Welt-ETF-Guide
Der große Welt-ETF-Guide
Lesezeit: ca. 12 min
1.) EINFÜHRUNG
Wer in die Welt der Geldanlage einsteigt und mit dem investieren beginnen will wünscht sich oftmals vor allem eins: Einfachheit.
Ein weltweit diversifizierter ETF bietet genau das: eine unkomplizierte Möglichkeit kostengünstig am globalen Wirtschaftswachstum teilzuhaben, ohne sich in komplexe Anlagestrategien einzuarbeiten. Doch bei der Auswahl des passenden Welt-ETF's stehen gerade viele Anfänger vor der Frage: Welcher ist der richtige für mich?
In diesem Beitrag stelle ich euch verschiedene Möglichkeiten vor, ein diversifiziertes Welt-ETF Portfolio zu bauen. Wir beginnen im ersten Abschnitt mit der "ein ETF für Alles" Lösung, die vor allem für Anleger geeignet ist, die sich möglichst gar nicht mit dem Thema beschäftigen wollen. Diese ein-ETF-Lösungen können wie eine Spardose bespart werden und sind wohl die passivste Form der Geldanlage.
Für Anleger denen die ein-ETF-Lösung zu langweilig oder unterkomplex ist, widmen wir uns dann im folgenden Abschnitt sogenannten Mehr-ETF-Lösungen - also Anlageideen, die mehrere ETF's umfassen. Im letzten Teil werden wir noch eine spezielle Variante genauer beleuchten, die schon als komplex betrachtet werden kann und mehr Aktivität erfordert.
Wenn du Anfänger bist, kannst du getrost nach dem ersten Abschnitt über die ein-ETF-Lösung aufhören zu lesen, denn der Abschnitt enthält alle Informationen, die du für eine einfache aber effektive Geldanlage in ETF's brauchst. Der interessierte und fortgeschrittene Leser kommt dann im letzten Abschnitt auf seine Kosten.
2.) DIE EIN-ETF-LÖSUNG
Beginnen wir mit der einfachsten aller denkbaren Möglichkeiten: ein ETF für Alles. Aber selbst bei der einfachsten Form ein Welt-Portfolio aufzubauen, kommt es auf die kleinen aber feinen Details an. Jede Variante umfasst konkrete ETF-Vorschläge mit denen du eine solche ein-ETF-Lösung realisieren kannst.
2.1. MSCI World
Der wohl bekannteste Welt-Index ist der MSCI World Index. Dieser legt den Fokus auf die größten Unternehmen der sogenannten entwickelten Märkte. Im Index befinden sich die 1500 größten Unternehmen aus 23 Industrieländern und umfasst ca. 85% der Marktkapitalisierung, der weltweiten Industrienationen [1]. Mit Abstand am höchsten gewichtet ist dabei die USA, die etwa 70% des gesamten MSCI World Index ausmachen. Das am zweithöchsten gewichtete Land ist mit ca. 6% Japan, gefolgt von Großbritannien mit etwa 4%. Deutsche Aktien sind mit etwas mehr als 2% mit Index vertreten. Die größten 10 Positionen - mit klangvollen Namen wie Microsoft $MSFT (-1,05 %) , Apple $AAPL (+1,34 %) oder Nvidia $NVDA (+2,01 %) - machen bereits 24% des Gesamtindex' aus.
Am einfachsten investierbar wird der MSCI World Index über einen ETF. Am kostengünstigsten ist die Variante von Amundi $MWRD oder SPDR $SPPW (+0,25 %) , welche lediglich jährliche Kosten (TER) von 0.12% verursachen [2]. Es handelt sich hier bei um thesaurierende ETF's, die die Erträge der Einzelaktien nicht ausschütten sondern auf Fondebene reinvestieren. Solltest du regelmäßige Ausschüttungen bevorzugen, dann kannst du auch einen ausschüttenden ETF wie $MWOE (+0,25 %) oder $HMWO (+0,26 %) wählen.
2.2. FTSE All World
Ebenfalls ein Klassiker im Bereich der Welt-Indices ist der FTSE All World. Dieser umfasst neben den Industrieländern auch sogenannte Schwellenländer (Emerging Markets). Im Index befinden sich die 4000 größten Unternehmen aus etwa 50 Ländern [1]. Neben den Industrienationen sind deshalb beispielsweise auch Aktien aus China, Indien, Brasilien und Taiwan im Index enthalten. Das Gesamtgewicht der USA ist im FTSE All World etwa 60% und die 10 größten Positionen machen etwa 21% aus. Etwa 90-95% der globalen Marktkapitalisierung werden mit dem FTSE All World abgedeckt.
Der größte Unterschied zum MSCI World Index besteht als darin, dass der FTSE All World ebenfalls Schwellenländer umfasst und damit noch breiter weltweit diversifiziert ist. Der mit einer Kostenquote von 0.15% günstigste thesaurierende ETF auf den FTS All World Index ist laut [3] der von Invesco $FWRG (+0,25 %) . Vor allem der FTSE All World ETF von Vanguard $VWCE (+0,17 %) erfreut sich jedoch hier auf Getquin enormer Beliebtheit (@Lorena). Ausschüttende Varianten wären der $FTWG (+0,27 %) von Invesco oder der $VWRL (+0,18 %) von Vanguard.
2.3. MSCI ACWI IMI
Der wohl am breitesten diversifizierte Index ist der MSCI ACWI IMI. Die etwa sperrig wirkende Bezeichnung steht für MSCI All Country World Index (ACWI) Investable Markets Index (IMI). Dieser umfasst über 9000 Aktien aus Industrie- und Schwellenländern.
Der größte Unterschied zum FTSE All World besteht neben der über doppelt so hohen Anzahl an Aktien im Index darin, dass im MSCI ACWI IMI auch Smallcaps enthalten sind und damit eine noch breitere Diversifikation erreicht wird. Laut MSCI werden mit dem Index etwa 99% der globalen Marktkapitalisierung abgedeckt.
Der mit einer Kostenquote von nur 0.17% günstigste und gleichzeitig einzige thesaurierende ETF auf den MSCI ACWI IMI ist der $SPYI (+0,26 %) von SPDR. Seit Juni 2024 gibt es zudem die ausschüttende Variante $SPSA (+0,23 %).
Meiner Meinung nach ist der MSCI ACWI IMI das All-in-One-Paket wenn es um weltweit breit diversifiziertes Investieren geht. Ich persönlich nutze deshalb den $SPYI (+0,26 %) und den $SPSA (+0,23 %) für das Depot meines Kindes.
Zur Veranschaulichung folgende Grafik, die einen Überblick gibt:
Um die reale Performance zu vergleichen habe ich Musterdepots mit den entsprechenden ETF's angelegt. Für den MSCI World habe ich den $SC0J (+0,16 %) gewählt, da dieser bereits seit Juni 2009 in Deutschland handelbar ist. Beim FTSE All World habe ich mich für den Klassiker $VWCE (+0,17 %) von Vanguard entschieden, welcher seit Juli 2019 in Deutschland verfügbar ist. Beim MSCI ACWI IMI habe ich mich für den $SPYI (+0,26 %) entschieden, welcher bereits seit 2011 in Deutschland gekauft werden kann.
Demzufolge ist die maximale Vergleichsperiode Juli 2019 bis zum heutigen Tage. In diesem etwas über 5 jährigen Zeitraum hat der MSCI World ETF $SC0J (+0,16 %) mit einer Performance von etwa +102% (+13.6% CAGR) am besten abgeschnitten. Der FTSE All World $VWCE (+0,17 %) liegt mit einer Performance von +90% (+12.4% CAGR) dahinter und auf dem letzten Platz landet der $SPYI (+0,26 %) mit +85% (+11.8% CAGR).
Wenig überraschend hat der MSCI World in der gewählten Vergleichsperiode die Nase vorn. Das liegt vor allem am wesentlich höheren USA-Gewicht im MSCI World und dem Fehlen der Emerging Markets, die in dieser Periode vergleichsweise schlecht abgeschnitten haben. Der ACWI IMI ähnelt zwar dem FTSE All World, schneidet jedoch etwas schlechter ab, da die Smallcaps in der Vergleichsperiode ebenfalls hinter dem breiten Markt zurückgeblieben sind.
Da die vergangene Performance keine Garantie für die zukünftige Entwicklung ist, bedeutet das nicht automatisch, dass der MSCI World in den kommenden Jahren besser abschneiden wird als die anderen beiden Varianten. Deswegen bevorzuge ich persönlich für die langfristige Anlage weiterhin den MSCI ACWI IMI $SPYI (+0,26 %).
3.) DIE MEHR-ETF LÖSUNG
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? So oder so ähnlich denken viele Anleger - mich inbegriffen. Um eine gewisse Flexibilität zu ermöglichen gibt es mehrere Möglichkeiten ein Welt-Portfolio mit nur mehr als einem ETF zu konstruieren. Nötig ist das aber nur dann, wenn du bewusst gewisse Länder, Faktoren oder Branchen über- oder untergewichten möchtest. Sei es weil du einen sehr positiven Blick auf Emerging Markets hast oder weil du den 70% USA-Anteil im MSCI World als zu hoch bewertest.
Flexibilität und eigene Ansichten bringen aber auch mehr Komplexität und Arbeit als die ein-ETF-Lösung mit sich. Sobald wir mehr als einen ETF im Portfolio haben, stellt sich automatisch die Frage nach Gewichtung, Rebalancing und wann ein Rebalancing überhaupt durchgeführt wird. Zudem steigen dadurch die Transaktionskosten, und beim Rebalancing kann es zu einer frühzeitigen Besteuerung sowie einer Unterbrechung des Zinseszins-Effekts kommen. Um dies zu rechtfertigen sollte man sich sehr sicher sein, dass die ein-ETF-Lösung für sich persönlich doch nicht die ideale Lösung ist.
Ein detaillierter Performance-Vergleich erfolgt nach der Vorstellung der Welt-Portfolio-Lösungen am Ende des Abschnitts.
3.1. 70/30 Portfolio MSCI World & Emerging Markets
Eine klassische Variante um die im MSCI World fehlenden Emerging Markets abzudecken, ist ein Portfolio aus einem MSCI World ETF und einem MSCI Emerging Markets ETF. Etabliert und oft zitiert ist eine Gewichtung bestehend aus 70% MSCI World und 30% Emerging Markets.
Im Vergleich zum FTSE All World ist das ein höherer Anteil an Aktien in den Emerging Markets, denn dieser beträgt dort nur etwa 10%. Ein 70/30-Portfolio solltest du also vor allem dann in Betracht ziehen, wenn du die Emerging Markets im Vergleich zum FTSE All World übergewichten willst.
Der kostengünstigste MSCI Emerging Markets ETF ist mit einer TER 0.18% der $AEME (-0,15 %) von Amundi. Mit einer Gewichtung von 24% ist China die größte Position. Es folgen mit gut 20% Indien und mit etwa 19% Taiwan. In dem 70/30 Portfolio ist die Ländergewichtung derzeit 48% USA, 7.2% China, 6% Indien, 5.6% Taiwan und 4.1% Japan. Deutschland ist mit etwa 1.6% vertreten. Die Gesamtkostenquote des 70/30 Portfolios ist 0.187%.
3.2. FTSE All World & Smallcaps
Wie bereits in den vorherigen Abschnitten beschrieben, enthält der FTSE All-World bereits einen 10% Anteil in den Emerging Markets. Es fehlen lediglich die weltweiten Smallcaps. Um diese noch abzudecken kann beispielsweise ein MSCI World Small Cap ETF genutzt werden. Im sogenannten Factor Investing, stellt der Smallcap-Faktor eine der bekanntesten Faktorprämien dar [4] - Smallcap Aktien sollten im Durchschnitt höhere Aktienrenditen erzielen. Auf die Einzelheiten und Details zum Thema Factor Investing wird hier im Weiteren aber nicht eingegangen. Gern kann hierfür die zitierte Quelle [4] genutzt werden.
Ein Portfolio aus 85% FTSE All World und 15% Smallcaps ist ein Beispiel für ein mögliches Welt-Portfolio, dass die Smallcaps berücksichtigt. Die praktische Umsetzung könnte mit dem FTSE All World ETF $VWCE (+0,17 %) von Vanguard und dem MSCI World Small Cap ETF $WSML (+0,52 %) von iShares erfolgen. Die Kostenquote beim $WSML ist allerdings mit 0.35% schon vergleichsweise hoch. Das Gesamtportfolio kommt auf eine TER von 0.24%.
3.3. Baukasten-Portfolio
Wer bei der Erstellung eines Welt-Portfolios mit ETFs noch mehr Spielraum haben möchte, kann den nächsten Schritt gehen und ein Portfolio nach dem Baukasten-Prinzip zusammenstellen. Anstatt die klassische Aufteilung in Industrieländer und Schwellenmärkte zu nutzen, wählt man hier die einzelnen Weltregionen separat und legt deren Gewichtung selbst fest. Diese Vorgehensweise bietet große Möglichkeiten und Freiheiten, erhöht jedoch gleichzeitig die Komplexität erheblich.
Ein solches Baukasten-Welt-Portfolio könnte beispielsweise so aussehen:
- 50% USA über S&P500 ETF $SPXS (+0,29 %)
- 20% Europa über MSCI Europe ETF $XMEU (-0,82 %)
- 20% Emerging Markets über MSCI Emerging Markets ETF $AEME (-0,15 %)
- 10% Japan über MSCI Japan ETF $LCUJ (-0,59 %)
Die gewählten Gewichtungen und Regionen sind natürlich subjektiv und hängen von den individuellen Präferenzen des Anlegenden ab. Der weltweit stärkste Aktienmarkt in den USA wird über den bekannten Index S&P500 abgebildet. Der gesamte europäische Raum, einschließlich der Nicht-EU-Länder, wird über den entsprechenden ETF abgedeckt. Die fortschrittliche Industrienation Japan wird durch einen speziellen ETF vertreten, während China, Indien und Taiwan über den Emerging Markets ETF ins Portfolio aufgenommen werden. Die Gesamtkostenquote dieses Beispielportfolios liegt bei 0,097%.
3.4. Performance-Vergleich
Aufgrund den Startterminen der genutzten ETF's ist hier ein Performance-Vergleich ab August 2019 möglich. Für den Performance-Vergleich habe ich hier auf Getquin entsprechende Musterportfolios angelegt und in jährlichen Abständen ein rebalancing vorgenommen.
Das Rebalancing lief dabei folgendermaßen ab:
- einmal im Jahr wird die Gewichtung des Portfolios kontrolliert
- wenn eine Einzelgewichtung mehr als 30 % von der Zielgewichtung abweicht, wird das gesamte Portfolio wieder auf die ursprüngliche Zielverteilung angepasst
Konkret habe ich (willkürlich) jeweils den 15. Juni als Stichtag für das Rebalancen gewählt. Das jährliche überprüfen der Gewichtung ist ein Kompromiss aus Aufwand und Kosten. Zu häufiges neugewichten würde die Gewinne zu schnell kappen; zu seltenes neugewichten dagegen würde die hinter dem Portfolio steckende Intention verwischen, da die Gewichtungen der Positionen sich zu weit von der Ursprungsgewichtung entfernen.
Insgesamt wurde im 70/30 Portfolio im genannten Zeitraum einmal ein rebalancing vorgenommen, da der Anteil des MSCI Emerging Markets auf unter 21% (30% unter der Zielgewichtung von 30% im Portfolio) gefallen war. Im FTSE All World & Smallcap Portfolio musste kein rebalancing vorgenommen werden. Hingegen musste beim Baukasten-Portfolio zweimal neugewichtet werden. Man sieht auch hier, dass mehr ETF's meist auch mehr Arbeit bedeuten.
Die Performance der einzelnen Welt-Portfolios in 5 Jahren war:
- 70/30 Portfolio: +80% (+11.7% CAGR)
- FTSE All World & Smallcaps: +86% (+12.3% CAGR)
- Baukasten-Portfolio: +87% (+12.5% CAGR)
Kein Portfolio hat in den letzten 5 Jahren den MSCI World (+102%) übertroffen, was wenig überraschend ist, wenn man den geringeren USA-Anteil in den Portfolios berücksichtigt. Rückblickend hätte man in den letzten 10-15 Jahren vermutlich die beste Performance mit einem hundertprozentigen USA-Anteil erzielt. Das Ziel eines Welt-Portfolios sollte jedoch nicht darin bestehen, die maximal mögliche Rendite zu erzielen, sondern die Rendite des Welt-Aktienmarktes bei möglichst geringem Risiko zu erzielen.
4.) DARFS NOCH ETWAS AUFREGENDER SEIN?
Manch einer mag jetzt denken: wieso immer nur diese langweiligen ETF's, wenn es doch Bitcoin $BTC (-1,13 %) gibt? Das Interesse an Bitcoin ist in den letzten Jahren weltweit weiter gestiegen und durch die Bitcoin-ETF's bieten sich jetzt für Privatanleger und institutionelle Investoren einfache Möglichkeiten in Bitcoin zu investieren. Erst kürzlich hat Blackrock einen Bitcoin-Anteil von 1-2% in einem Portfolio aus 60% Aktien und 40% Anleihen risikoneutral gegenüber der Investition in die Magnificant 7 Stocks eingestuft [5].
Desweiteren kann der USA-Anteil im Portfolio nicht nur mit dem vermeintlichen Standard-Index S&P500 abgebildet werden. Viele risikofreudigere Investoren liebäugeln auch mit dem NASDAQ 100, der vor allem wachstumsstarke Tech-Unternehmen enthält.
Beispiel darfs-noch-etwas-aufregender-sein Welt-Portfolio:
- 25% NASDAQ 100 über $EQAC (+0,04 %)
- 25% S&P500 Equal Weight über $XDEW (+0,67 %)
- 20% Europa über $XMEU (-0,82 %)
- 15% Emerging Markets über $AEME (-0,15 %)
- 10% Japan über $LCUJ (-0,59 %)
- 5% Bitcoin $BTC (-1,13 %)
Der insgesamt 50% USA-Anteil im Portfolio wird aufgeteilt in den NASDAQ 100 und einem gleichgewichteten S&P500. Die gleichgewichtete Variante wurde gewählt um nicht allzu viele Überschneidungen mit dem Schwergewichten im NASDAQ 100 zu haben und eine breitere Basis zu bilden. Die 5% Bitcoin-Gewichtung entspricht einem risikofreudigeren Ansatz als die von Blackrock vorgeschlagenen 1-2% und hält dennoch die Volatilität des Gesamtportfolios in einem angemessenen Bereich.
Wie in den vorherigen Beispielen habe ich hierzu ein Musterportfolio auf Getquin angelegt und ein jährlichen Rebalancing-Check durchgeführt. Da Bitcoin generell etwas volatiler ist, habe ich hier eine größere Spanne als die 30% Abweichung von der Zielgewichtung festgelegt: das Rebalancing wurde erst dann ausgelöst wenn Bitcoin zum Stichtag entweder über 10% oder unter 2% vom Gesamtportfolio ausmachte.
Nach diesen aufgestellten Regeln wurde im Zeitraum von Dezember 2018 bis heute genau zweimal ein Rebalancing ausgelöst: 2021 und 2024. Im Juni 2021 erreichte der Bitcoin-Anteil im Gesamtportfolio 20% und es wurden 75% der BTC-Position verkauft. Zudem wurde durch das Rebalancing der Verkauf eines kleineren Anteils des NASDAQ 100 ETF's ausgelöst. Die Erlöse flossen dann in die Reallokation der restlichen ETF's. Im Juni 2024 erreicht der Bitcoin ebenfalls die Obergrenze und es erfolgte ein weiteres Rebalancing.
Im gewählten Zeitraum von Dezember 2018 bis heute hat das darfs-noch-etwas-aufregender-sein Welt-Portfolio eine Gesamtperformance von +176% (18.4% CAGR) erzielt und damit den MSCI World (+122%) deutlich geschlagen. Die Hauptfaktoren für diese Outperformance sind zum einen Bitcoin (der im Dezember 2018 bei etwa 3700 €/BTC gehandelt wurde) und zum anderen der NASDAQ 100, der in diesem Zeitraum eine klare Überperformance gegenüber dem MSCI World erzielt hat.
Die Outperformance wäre natürlich mit einem höheren Bitcoin- oder NASDAQ100-Anteil noch viel größer gewesen. Die gewählte Gesamtgewichtung von 30% spiegelt aber meiner Meinung nach einen guten Kompromiss zwischen Chance und Risiko wider. Der höchste maximale Drawdown vom Gesamtportfolio lag im betrachtetem Zeitraum bei etwa -20%.
5.) SCHLUSSWORT
Trotz der vielfältigen Anlagemöglichkeiten ist meiner Meinung nach für die meisten Anleger der Welt-ETF die beste Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau. Heutzutage ist es so einfach wie nie zuvor ein kostengünstiges Welt-Portfolio auf Basis eines ETF's zu erwerben.
Für Anleger, die etwas mehr Würze wollen wurden zahlreiche Möglichkeiten vorgestellt sich ein eigenes Welt-Portfolio zu bauen - man muss dazu keinen eigenen ETF bauen wie @Simpson 🙃
Welches Portfolio findet ihr am interessantesten? Falls von eurer Seite das Interesse besteht, stelle ich euch gern die (komplexeren) Musterportfolios auf Getquin zur Einsicht bereit.
Stay tuned,
Euer Nico Uhlig (aka RealMichaelScott)
Quellen:
[2] justETF: https://www.justetf.com/de/search.html?search=ETFS&index=MSCI%2BWorld&sortOrder=asc&sortField=ter
[3] justETF: https://www.justetf.com/de/search.html?search=ETFS&index=FTSE%2BAll-World
[4] Gerd Kommer Website: https://gerd-kommer.de/factor-investing-die-basics/
Jahresende
Hallo zusammen. Im April ist meine Reise an der Börse begonnen und ich bereue die Entscheidung auf keinen Fall.
(lt. GQ seit 2022, da habe ich aber nur mit Spielgeld 125€ die Börse und Bitcoin getestet, aber direkt wieder verkauft und die Börse war dann nebensachte)
Ich bin jetzt Mitte 21 und wohne noch zu Hause. Mit die Strategie ist, die Basis mit dem $SPYI (+0,26 %) ACWI IMI zu bilden, und mit dem $CSNDX (-0,01 %) NASDAQ 100 sowie Aktien (höchstens 10) die qualitativ hochwertig sind und buy an hold in vielleicht 20 Jahren gute Dividende abwerfen sollen (kleines Nebeneinkommen). Mit $BTC (-1,13 %) bzw. Altcoins teste ich mich aktuell aus und versuche, es besser zu verstehen.
Den $CSPX (+0,32 %) S&P 500 bespare ich mtl. mit 500€
Dieser ist für einen möglichen Hausbau in 7-10 Jahren. (Risiko ist mir bewusst)
Zum anderen kommen 50€ in den $IWDA (+0,23 %) MSCI World für meine Eltern in 10 Jahren wenn sie in Rente gehen sowie 100€ in den $VWRL (+0,18 %) FTSE-all world als feste Altersvorsorge. (Zusätzlich 200€ mtl. Über Versicherungsgebundene Vorsorge wie Rürup und Privat-Rente)
Die Nvidia Position ist nur so hoch gewichtet, da ich dort bei 104 Euro eingestiegen bin mit meinem Notgroschen (2,5k). War eine riskante Aktion, da ich bis auf mein Auto aber keine großen Rücklagen brauche dachte ich, why Not
Ziel zukünftig: weiter die Basis ausbauen mit ACWI IMI und NASDAQ, und zudem ein paar einzelne Titel hinzufügen, die vielleicht nicht so stark in den bereits vorhandenen ETF's Gewichtet sind. $MC (-0,25 %) LVMH $OR (-0,71 %) L'Oreal oder $MCD (-0,31 %) McDonalds z.B.
Das einzige, was ich mich in meinem ersten Börsenjahr noch Frage und nicht weiß...Steuer.
Ich habe gedacht, die Nvidia Notgroschen Position zu verkaufen, um den Freibetrag zu nutzen und das Geld wieder sicher auf dem Konto zu haben. Problem ist nun, das Nvidia aktuell stark am sinken ist. Wie macht ihr das bzw. was sind eure Ratschläge? Oder lieber ETF's Teilverkaufen? Vielen Dank!
Finde die Aufteilung ganz gut, frage mich aber ob du weißt das alle ETFs 60% gleich sind. Auch nasdaq und S&P.
Führt zu einem sehr starken US Fokus, was für mich aber fein ist. Ist nur mehr Risiko als bei einer Beimischung von EM.
Verkaufen nur für die Freibetrag würde ich nie.
Wenn du Nvidia verkaufen willst tu dies, so langsam wird hier die Kosolidierung auch kommen, vielleicht findet das Momentum aber auch zurück.
ETFs dafür nicht verkaufen, nur um den Freibetrag mitzunehmen, mach dir darüber in 20 Jahren Gedanken.
Hallo zusammen,
ich möchte euch mein simples, aber feines Portfolio vorstellen. Zuerst zu mir, ich bin 21, Student und wohne noch Zuhause. Ich habe vor knapp sechs Monaten angefangen, mit dem investieren und bin von anfänglichen Dummheiten, jetzt auf ein bewährteres Konzept umgestiegen.
Ich habe vor mein Portfolio bis ins höhere Alter aufzubauen und werde ab kommenden Jahr meine Sparplanrate von 70€ auf 200€ anheben - evtl. mit mehr auch höher. Der $CSPX (+0,32 %) wird in der Gewichtung in Zukunft auf 20% reduziert, während ich mir beim $VWCE (+0,17 %) unsicher bin, ob ich ihn behalte oder durch den $K0MR (+0,24 %) (trotz der höheren Kosten) oder den $SPYI (+0,26 %) der vor allem wegen der breiteren Diversifikation als $VWCE (+0,17 %) attraktiv erscheint, ersetze.
Mir ist am Ende bewusst, dass das den Braten nicht fetter macht, trotz dessen würde ich mich auf eure Meinungen freuen und danke jedem der sich das durchgelesen hat.
Danke!
2. viel größeren Impact hat langfristig deine Sparrate. In deinem Alter zählt also hauptsächlich Leistung im Studium. Wenn du 200€ ohne Probleme halten kannst, super. Aber fang nicht an, dir ein Hobby zu verkneifen, um auf 220 zu kommen. Du fängst früh an, damit ist der wichtigste Schritt getan. Stur und stetig den Sparplan halten, durch gute und schlechte Zeiten. Und wenn möglich natürlich nach oben anpassen. Nebenbei das Leben nicht vergessen 🙃
Hallo zusammen.
Person: Ich bin mitte 21 und seit April 2024 an der Börse. Verdiene 2,3k netto (Buchhalter mit Weiterbildung nächstes Jahr zum Wirtschaftsfachwirt)
+ 520 Euro Nebenjob im Stall und auf dem Trecker bei meiner Tante, seitdem ich 14 bin und wohne noch Zuhause.
Geschichte:
Ich war zwar 2022 schonmal bei Scalable, 100 Euro in Penny Stocks verbrannt und 50 Euro in Bitcoin gepackt, bei ca 20k aber direkt wieder rausgenommen. Danach war wieder Ruhe mit Börse, bis April 24. (hätte man sich damals mehr dafür interessiert...denken sich wahrscheinlich viele).
Naja... nichtsdestotrotz habe ich dann gebrannt für die Börse und direkt Vollgas gegeben. Da ich viel "Mist" mit meinem Geld getrieben habe zuvor (Auto für 25k + 5k bei tipico verbrannt mit dem Geld was ich in der Ausbildung und nebenbei verdient habe.) war das eine wende wo ich sparsamer sein wollte.
Das übrige Geld habe ich entsprechend investiert.
Investieren:
Anfangs war ich so extrem neugierig, das ich mir alle Medien reingezogen habe, die es nur gab. Zudem habe ich teilweise fragen 20 mal gestellt, weswegen viele genervt von mir wären. Das tut mir leid. Es war die Neugier und der Wunsch gut zu investieren der einen getrieben hat.
Da ich die Dividenden Strategie interessant fand, habe ich teilweise Sparpläne auf 30 Aktien mit 10-20 Euro gehabt.(Ich wollte Gefühlt immer wieder eine neue die ich spannend fand und neu entdeckt habe).
Irgendwann wurde es mir zu viel und zu kleine Beträge, das ich alle verkauft habe....bis auf Nvidia. Ich bin dabei geblieben, den $SPYI (+0,26 %) ACWI IMI zu besparen sowie den $CSNDX (-0,01 %) , da ich von der Rendite auch zukünftig überzeugt bin. Da ich mir das aber "zu langweilig" würde, habe ich mich entschieden, eine Handvoll Aktien dazu zu nehmen langfristig, wenn eine sehr gute Gelegenheit kommt. Nach langer Zeit war es also $ASML (-1,59 %) , die sich durchgesetzt hat. Mit der Hoffnung, sehr langfristig gute Rendite zu erzielen nach großer Korrektur.
$BTC (-1,13 %) war ein Thema, wovon ich Ewigkeiten die Finger von gelassen habe, da ich es nie verstanden habe...das habe ich jetzt immernoch nicht zu 100%, sehe es aber als gute Alternative und stehe dahinter.
Der $CSPX (+0,32 %) S&P 500 wird gespart, um in 10 Jahren ein Eigenkapital für einen Hausbau zu haben. Deswegen betrachte ich ihn gesondert.
Die Gewichtung der Aktien, ETF's und Kryptos passt aktuell so wie ich es geplant hatte.
Im dem S&P 500 fließen mtl. 500€
In den ACWI IMI 800€
Im den NASDAQ 100 100€
In Bitcoin 100€
Zudem bespare ich gesondert bei TR 50 Euro in den $IWDA (+0,23 %) für die Rente meiner Eltern in 10 Jahren um etwas zurück zu geben als Dank und 100€ in den $VWRL (+0,18 %) der für die Rente gedacht ist. (In Rürup und Private Altersvorsorge der Versicherung gehen nochmal 220€.)
Dort habe ich zudem Nvidia aktuell mit 2900€, die bald aufgelöst und als Notgroschen verzinst bei TR liegen soll.
Geld, das über bleibt, wird entweder aufgeteilt oder etwas von gekauft.
Mein Jahresziel von 15.000€ habe ich bereits jetzt erreicht, was mich ziemlich glücklich macht. Nächster Schritt sind 35.000€ bis Ende 2025.
Das Depot bei Scalable + Bitcoin ist für die Ewigkeit gedacht, falls es ohne es anzurühren geht mit Familie Kinder Haus etc.
Vielen Dank!
Erfolgreich an der Börse sein, heißt Geduld haben.
Ab wann ist mein Portfolio diversifiziert? - Sind 30 Aktien Genug?
Neulich wurde die Frage gestellt:
“Wie viele Werte sollte ein diversifiziertes Depot eurer Meinung nach haben? Freue mich auf eure Meinung hierzu”
Und wie es im Internet brauch ist, wurde viel Meinung und Halbwissen daher gebrabbelt.
Die Antworten schwanken zwischen:
“nur $BTC (-1,13 %) ” und “30-50”
Schaut man in andere Foren, so tauchen Zahlen um die 30 immer wieder auf.
Aber wie kommt man auf diese Zahl?
Die 30 leiten sich aus dem Zentraler Grenzwertsatz ab.
https://en.wikipedia.org/wiki/Central_limit_theorem
Allerdings ist diese für uns als Anleger nicht zutreffend. Dieser gilt nämlich nur unter der Annahme, dass man die Stichprobe ZUFÄLLIG auswählt.
Diese gilt dann auch nur für das jeweilige Subsegment des Aktienmarktes. Ihr müsstet also 30 zufällige US-Largecaps kaufen und das dann wiederholen für:
- US MidCaps
- US SmallCaps
- International LargeCaps
- International MidCaps
- International SmallCaps
- Emerging Markets
Wenn wir also ein diversifiziertes Portfolio aus zufällig ausgewählten Aktien haben möchten, dass als Benchmark den ACWI IMI $SPYI (+0,26 %) hat, dann benötigen wir mehr als 200 Werte.
Beim MSCI World $IWDA (+0,23 %) wären es ca. 120 Werte,
Dies hat mit der Realität wenig bis gar nichts zu tun, da sich Investoren ihre Werte ja nicht zufällig heraussuchen. Durch die Vorlieben und Abneigungen des Investors, wird Selection Bias mit in das System eingebracht. Um diesen auszugleichen, benötigen wir also weit mehr Werte als im vorangegangenen Beispiel.
Es gibt hierzu einen schönen Artikel auf Investopedia:
https://www.investopedia.com/articles/stocks/11/illusion-of-diversification.asp
Euer Manager Risk lässt sich nicht mit Stock Picking weg diversifizieren.
Eine der Hauptgründe hierfür ist auch, dass seit 1926 nur 4% aller Aktien im S&P500 für 100% der Gewinner Verantwortlich waren. Das Manager Risk ist also dadurch definiert, diese Gewinner nicht zeitig genug identifizieren zu können, oder nicht ausreichend Gewicht bekommen.
https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2900447
Die Antwort auf die Frage:
“Wie viele Werte sollte ein diversifiziertes Depot eurer Meinung nach haben?”
Ist… *Trommelwirbel - ddddddrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr......…*
Gar nicht!
Und wenn überhaupt dann nur mit einem riesigen Portfolio, aus ca. 1000 Werten, das so nah am Markt klebt, dass man es auch sein lassen kann. Was ja logisch ist, sonst würden aktiv gemanagte Fonds nicht so schlecht abschneiden.
*enttäuschtes Stöhnen*
Da >95% aller Fondmanager (und Anleger) auf 20 Jahre ihre Benchmark underperformen, ist es eventuell eine gute Idee diese Risiko nicht einzugehen.
Aber was ist wenn ich Aktiv Manager Risk tragen möchte und Stock Picking betreiben möchte?
Mein Tipp:
90% in einen Breiten Welt ETF
Und die restlichen 10% in ein STARK Konzentriertes Portfolio aus 10 Aktien oder weniger.
Nur High-Conviction-Stocks.
Die Logik dahinter ist ganz simpel, wenn deine Top 10 den Markt nicht outperformen, werden es deine top 20 auch nicht.
Anmerkung:
Wenn ihr anderer Meinung seid, dann gern her damit. Allerdings kann das Wort “Diversifikation” für jeden etwas anderes bedeuten.
Ich bin hier davon ausgegangen dass man die nicht-Systematischen Risiken entfernen (diversifizieren) möchte.
Zum Beispiel, Political and Legal Risk, Entrepreneurial Risks, Manager Risk, Model Risk...
Wenn das Wort für euch eine andere Bedeutung hat, werdet ihr auch zu anderen Ergebnissen kommen.
Wie viele Werte sollte ein diversifiziertes Depot eurer Meinung nach haben? Freue mich auf eure Meinung hierzu
Da fällt mir ein Zitat von Leon Wankum ein:
"Bitcoin ist ein ETF auf den globalen Einfallsreichtum" - denkt mal drüber nach🤪
@Epi here we go😉
Kurze Einleitung: Ich war, was meine Strategie angeht, relativ lange sehr unentschlossen und habe sie mehrfach hin und her überdacht und mein Depot (in der jetzigen Form erst in diesem Jahr) nun endlich mit einer Strategie aufgesetzt, die mich ruhig schlafen lässt und von der ich mir ein erfolgreiches weiteres Börsenleben erhoffe. Außerdem ist meine Strategie darauf ausgelegt, dass ich mir möglichst wenig Gedanken um ein Rebalancing machen muss und mich aktiv wenig darum kümmern muss. Ziel des Portfolios ist langfristiger Vermögensaufbau (10 Jahre+).
Zu mir: 34 Jahre, verheiratet, mittlerweile 2 Kinder, wohnhaft zur Miete, tätig im mittleren Management einer Privatbank in Hamburg, Sparrate 1.000€ mtl., Notgroschen ausreichend vorhanden und wird hier nicht getrackt
Zur Strategie: Ich habe mich kürzlich final für einen ETF als Kern meines Portfolios entschieden. Die Wahl ist hier auf den $SPYI (+0,26 %) gefallen, da er Large-, Mid- und Smallcaps aus Industrie- und Schwellenländern abbildet. Der ETF soll in der Zielallokation 60% meines Portfolios ausmachen. Aus meiner Sparrate fließen monatlich 600€ in den ETF.
Neben dem ETF halte und bespare ich monatlich $BTC (-1,13 %) (physisch und ETP $WBIT (+0,01 %)) und $WGLD (+0,01 %) (außerdem Gold auch physisch $965515 (+1,13 %) ) mit jeweils 200€. Zielallokation entsprechend sowohl für BTC, als auch für Gold je 20%.
Ich habe mich für $WGLD (+0,01 %) entschieden, da $EWG2 (-0,3 %) bei der ING leider nicht sparplanfähig ist und $WGLD (+0,01 %) ebenfalls nach 1 Jahr steuerfrei ist und eine Auslieferungsoption hat. Meine Position in physischem Gold wird nicht weiter ausgebaut.
$WBIT (+0,01 %) habe ich bewusst gewählt, da dieser NICHT nach einem Jahr steuerfrei ist (Optimierung Freibetragsnutzung durch Verkäufe, wird nicht bespart, hier läuft mein Sparplan einzig auf echte $BTC (-1,13 %) ).
Alles in allem erhoffe ich mir von der Portfolioallokation eine Renditeoptimierung bei gleichzeitiger Drawdownminimierung.
Lasst gern Gedanken, Anregungen, Kritik oder Lob da✌🏻.
Greetz, Marcus
Habe gerade gesehen, dass es den$SPYI (+0,26 %) nun auch als ausschüttende Variante gibt. Bin nun am überlegen meinen Core von $VWRL (+0,18 %) zum $SPSA (+0,23 %) zu wechseln. Was ist eure Meinung dazu ?
$CSPX (+0,32 %)
$IWDA (+0,23 %)
$VWCE (+0,17 %)
$SPYI (+0,26 %)
Wieso wollen so viele Aktien in ihrem Portfolio aufnehmen, wenn auf langzeit nur 11% den Markt schlagen ?
🧽
8% Glück
3% können
Was bring euch dazu Aktien aufzunehmen, sind es die Dividende ? Das gefallen an einer Aktie/Unternehmen oder die Hoffnung zu outperformen ?
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