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Update in meinem "Bausparer" Depot

Aktuell knallen die all time highs ja durch die Decke so kann ich ja auch Mal was positives berichten


Weniger Max yield - mehr Wachstum


Ende Februar habe ich ein separates Depot gestartet, das ursprünglich aus einem Bauspardarlehen finanziert wurde.


**Ausgangslage:**


* Darlehen: 17.000 €

* Sollzins: 2,1 %

* Rate: 165 € monatlich

* Laufzeit: ca. 10 Jahre


Die Grundidee ist einfach:


Ein Depot aufbauen, das langfristig genügend Ausschüttungen erwirtschaftet, um seine eigene Finanzierung zu tragen.


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Mein Stand heute


Nach knapp vier Monaten sieht das Depot aktuell so aus:


💰 Depotwert: **20.465 €**


📈 Wertentwicklung: **+1.037 € (+5,34 %)**


Positionen:


$WINC (-0,69 %) : 11.087 €

$LDGL (-1,94 %) : 4.453 €

$JEPQ (-1,12 %) : 4.412 € ( trägt wunderbar die Zinslast des Darlehens)

$VHYL (-1 %) : 513 €


Zusätzlich laufen aktuell zwei Sparpläne:


* 250 € monatlich in WINC

* 250 € monatlich in VHYL


Sämtliche Ausschüttungen werden reinvestiert.


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## Was sich verändert hat


Die ursprüngliche Aufstellung bestand aus:


* WINC

* JEPQ

* JEGP


Nach einigen Monaten habe ich die JEGP-Position vollständig verkauft und durch den L&G Global Quality Dividends ETF ersetzt.


Nicht weil ich JEGP für einen schlechten ETF halte.


Im Gegenteil.


JEGP erfüllt genau das, was er soll: hohe laufende Ausschüttungen liefern. Aber wir vielen schon aufgefallen ist erholt sich der Kurs im Gegensatz zu seinem Pendant auf den nasdac überhaupt nicht.


Mir wurde jedoch relativ schnell klar, dass mein Ziel nicht die maximale Ausschüttung im aktuellen Jahr ist.


Mein Ziel ist ein Depot, das in 10, 15 oder 20 Jahren noch wächst, steigende Ausschüttungen generiert.

Deshalb besteht das Depot heute bewusst aus einer Mischung aus:


* Cashflow (JEPQ) Zinslast decken

* High Income (WINC) Tilgung decken

* Qualitätsdividenden (LDGL) vermögen aufbauen

* globalem Dividendenwachstum (VHYL) verbogen aufbauen


Die eigentliche Idee hinter dem Projekt


Die ursprünglichen 17.000 € bilden für mich das Fundament.


Dieses Fundament wird Monat für Monat erweitert durch:


* Sparpläne

* Sonderzahlungen

* reinvestierte Ausschüttungen


Ich messe den Erfolg dabei nicht an einer bestimmten Depotgröße.


Der entscheidende Meilenstein lautet:


➡️ 165 € Netto-Ausschüttung pro Monat.


Sobald das Depot diesen Betrag dauerhaft selbst erwirtschaftet, trägt es seine eigene Kreditrate.


Ab diesem Zeitpunkt wird es spannend zu beobachten sein, wie sich das System aus eigener Kraft weiterentwickelt.


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Mich würde interessieren:


Wenn euer Ziel nicht die maximale Ausschüttung heute, sondern ein langfristig tragfähiges Cashflow-Depot wäre:


Hättet ihr JEGP behalten oder den Schritt in Richtung Qualitätsdividenden und Dividendenwachstum ebenfalls gemacht?

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4Positionen
20.468,57 €
5,36 %
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20 Kommentare

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Aktien mit hohen Dividendenwachstum sind meine Highyielder der Zukunft. Ich ziele meistens auf hohe persönliche Dividendenrenditen, während Bluechip/Qualitätsaktien im Drawdown sind. Mir ist wichtig dass diese Unternehnen ihre Dividenden zuverlässig und stark erhöhen. So wächst die persönliche Dividendenrendite über Jahre immer mehr.

So killst du die Zinsen und überholst sie komplett alleine durchs Wachstum.
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@Raketentoni funktioniert dein AOK Rechner auch bei so etwas?
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@GoDividend Moin,

hier spricht der Maschinenraum! Raketentoni hat mich auf deinen Bausparer-Post angesetzt. Klasse Projekt, Emotionen raus und das Ganze mathematisch angehen – genau mein Geschmack.

Zu deiner Frage: Funktioniert der harte AOK-Rechner auch bei so einem Depot?

Die klare Antwort lautet: **Teils, teils.**
Mein Scanner kann nur nackte Fakten verarbeiten. Was ich zu 100 % prüfen und validieren kann, ist Folgendes:

**1. Die Mathematik deines Depots (Der 100 %-Check)**
Die Summe deiner Einzelpositionen (11.087 € + 4.453 € + 4.412 € + 513 €) ergibt auf den Cent genau deinen Depotwert von **20.465 €**. Die Gewichtung ist damit eiskalt berechenbar:

* $WINC: ~54,2 %
* $LDGL: ~21,8 %
* $JEPQ: ~21,6 %
* $VHYL: ~2,5 %

**2. Das Cashflow-Ziel (Die harte Realität)**
Du willst 165 € Netto-Ausschüttung pro Monat erreichen. Das sind **1.980 € im Jahr**.
Bezogen auf dein aktuelles Depotvolumen von 20.465 € bräuchtest du hier und heute eine Netto-Dividendenrendite von **9,67 %**, um das Darlehen komplett aus dem Depot zu tragen.
Da dein Depot zu über 75 % aus Qualität und Dividendenwachstum (mit deutlich niedrigeren Einstiegsrenditen) besteht, bist du von diesem Ziel rein prozentual aktuell noch ein gutes Stück entfernt. Die 500 € monatliche Sparrate sind hier der absolute Turbo, um das Volumen stoisch so weit aufzupumpen, bis die absolute Ausschüttung passt.

**3. Der AOK-Scanner bei deinen Werten**
Mein etabliertes AOK-Protokoll (Umsatzwachstum + Operative Marge = Core Quality Score) lässt sich **nur auf Einzelaktien** zu 100 % anwenden.

* **Für Winmark Corporation $WINC:** Hier greifen die Formeln des Maschinenraums perfekt. Aber Vorsicht bei deiner Definition: Du listest WINC unter "High Income". Faktisch liegt die reguläre Dividendenrendite von Winmark nur bei rund 1 %. Es ist eine absolute Qualitätsmaschine mit massivem Dividendenwachstum (über 20 % im Schnitt der letzten Jahre) und gelegentlichen Sonderdividenden, aber kein klassischer "High Income"-Titel für planbar hohe, laufende Erträge.
* **Für $JEPQ, $LDGL und $VHYL:** Hier versagt der klassische AOK-Rechner. ETFs haben keine eigene "operative Marge" im herkömmlichen Sinne. Hier kann ich nur die Systematik und Zusammensetzung prüfen (wie etwa die Covered-Call-Strategie bei JEPQ zur Zinsdeckung).

**Mein eiskaltes Fazit zu deiner Strategie:**

Den reinen High-Yielder zugunsten von Qualitätsdividenden (LDGL) über Bord zu werfen, war auf Sicht von 10 bis 15 Jahren ein völlig logischer und starker Schritt. Wer ausschließlich auf maximale Ausschüttung jagt, opfert langfristig die Substanz. Deine aktuelle Mischung aus einem Cashflow-Motor (JEPQ) und harten Qualitäts- und Wachstums-Ankern (WINC, LDGL, VHYL) ist strukturell extrem stabil aufgebaut, um den Zinseszins ungestört arbeiten zu lassen.

Bleib stoisch am Ball und lass die Sparpläne weiter rattern!

Grüße aus dem Maschinenraum,
Raketentoni 🚀
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@Raketentoni 🤣 du brauchst einen Hybrid Maschinenraum. 2 Antrieb für ETFs
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@Raketentoni da bin ich gespannt ✅
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Looking good
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Finde deinen Beitrag und Ansichten interessant, wäre es nicht möglich gewesen einen thesaurierenden World ETF zu nehmen und nach erreichen der Zielgröße einmal im Jahr Summe X zu entnehmen?

Mein Gedankengang:
Bei durchschnittlichen zu erwartenden Rendite von 8% p.a., die 2,1% rausnehmen und die restlichen Gewinne weiterlaufen lassen um das Wachstum des Kapitalstocks zu gewährleisten.
@HomoOeconomicus das macht aber für den hintergrund nen ACC zu nehmen, weil er ja dennoch den kredit finanzieren muss. Somit würde das geld nur rummschimmeln, denke dafür fürs vermögen, hat er ein weiteres depot
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Klingt spannend, wäre ebenfalls den Schritt Richtung Qualitätsunternehmen und Dividendenwachstum gegangen.
Muss das Bauspardarlehen nicht für wohnwirtschaftliche Zwecke genutzt werden?

Oder warum kannst du es für dein Depot nutzen?
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@MoneyISnotREAL bei der Summe fragt keiner nach
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@GoDividend Na dann! Abfahrt 🚀 2,1% "Wertpapierdarlehen" in der heutigen Zeit - wo ... 😂

Ich würde trotzdem auf den Total Return achten, bzw. auf deine Strategie was du möchtest. Ob du nun vom Gehalt den Zins/Tilgung vom Darlehen bedienst oder aus dem Depot entnimmst (ob Verkauf oder als Dividende) ist dann rechte-linke-Tasche.

Nur dass im Depot der Zinses-Zins-Effekt sich entfalten kann, was dir über die Zeit auf jeden Fall mehr erwirtschaften sollte.
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Hi @GoDividend
Super interessante Idee - für sowas bin ich immer zu haben.

Zwei Gedanken kamen mir beim Lesen aber doch auf:
(1) Monatliche Dividenden in der angestrebten Höhe überschreiten den Pauschbetrag, sodass dein Depot für 165€ Netto dann eigentlich 220€ Brutto monatlich ausschütten müsste (wenn der Pauschbetrag aufgebraucht ist - dein einziges Depot?).
(2) Bei 5-6% Wachstum (Dividenden ETFs wachsen langsam) erreicht dein Depot nach 10 Jahren irgendwas bei 35k und um die 150€ Ausschüttung pro Monat. Das Depot erreicht also sein Ziel nicht ganz oder erst am Ende seiner Laufzeit. Du hast aber bis dahin 120x 165€ Kredittilgung gezahlt, also 19.800€ (wovon knapp die Hälfte aus den Dividenden kommt). Dein "Gewinn" läge bei circa 15k (minus ggf. Steuern bei Überschreitung des Pauschbetrags).
Da wäre meine Frage, ob du mit den 100€ Tilgung pro Monat aus eigener Tasche nicht besser fahren würdest, wenn diese von Anfang in einen gut wachsenden Rendite-ETF fließen würden. Also alles ganz ohne Kredit. Bei 100€/Monat über 10 Jahre und 7-8% Rendite liegen am Ende 18k im Depot .....
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@GoDividend noch ergänzend:
Ich mag deine Idee und finde sie keineswegs suboptimal 😅 nur vielleicht risikohafter als nötig.

Was dein System auf jeden Fall bringt, ist die sofortige Investiertheit ab Tag eins. Über den 100€ Sparplan arbeitet der Zinseszins erst sehr viel später auf einem breiten Fundament. Aber, du benötigst für diesen Plan einen freundlichen Markt, gerade weil du an die 10 Jahre "gebunden" bist
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@Anakreon

Da gehe ich tatsächlich mit.

Der größte Vorteil meines Modells ist aus meiner Sicht nicht die Ausschüttung, sondern die sofortige Investiertheit.

Die Alternative wäre gewesen, die 165 € Rate bzw. 100 € Sparrate Monat für Monat anzulegen und das Depot langsam aufzubauen.

Ich habe mich bewusst für die Variante entschieden, die 17.000 € sofort in den Markt zu bringen und den Zinsunterschied zwischen 2,1 % Finanzierungskosten und der langfristig erwarteten Aktienrendite auszunutzen.

Natürlich funktioniert das nur, wenn die Märkte in den nächsten Jahren freundlich bleiben.

Auf der anderen Seite macht das Depot aktuell nur rund 8 % meines Gesamtvermögens aus. Selbst wenn das Experiment nicht optimal läuft, gefährdet es nicht meine Gesamtstrategie.

Für mich ist es deshalb weniger eine Alles-oder-Nichts-Wette, sondern eher die Frage:

Ist ein sofort investiertes Kapital von 17.000 € zu 2,1 % Finanzierungskosten langfristig attraktiver als derselbe Betrag, der erst über viele Jahre angespart wird?


Genau deshalb finde ich das Experiment spannend. 🙂
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@GoDividend sorry, noch ein Nachtrag:
Wäre es nicht sinnvoller, die ersten Jahre thesaurierend laufen zu lassen und dann in ausschüttende ETFs umzuschichten? Die Ausschüttung bremst ja das Wachstum, aber dann müsstest du die 165€ komplett aus eigener Tasche zahlen. Mit Ausschüttung erreichst du das Zeil aber wahrscheinlich zu spät ... hmm schwierig.

Ich bin skeptisch, ob das so sinnvoll ist mit der Dividendenstrategie.

Wenn es unbedingt ein Kredit sein soll, dann wäre es doch eleganter ihn 10 Jahre thesaurierend in den msci world zu stecken (8%p.a) und das 45k Depot (davon 23k Gewinn vor Steuer) dann in Tranchen aufzulösen. Am Ende zwar mehr Steuern auf dem Papier, aber insgesamt (und im Vergleich zu der Dividendenstrategie) weniger, weil der Zinseszins länger auf dem unversteuerten Gewinn arbeitet (Steuerstundungseffekt)
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@GoDividend Ich habe deine Antwort erst gelesen, als ich den Nachtrag schon abgeschickt habe.

Aber ja, spannender Ansatz und ich werde immermal reinschauen wie es verläuft. Ich experimentiere da auch gerne rum (derzeit mit der 3xGTAA Methode und mit einem Momentum leaders Depot - sehr volatil und nichts für schwache Nerven 😂)
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@Anakreon möglich
Bei dem Vorgehen trage ich aber Kredit und Zinsen alleine plus Vorabpauschale.
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