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Vorstellung von mir & Feedback zu meinem Dividenden Portfolio

Liebe GQ Community,


nachdem ich hier schon ein paar Monate still und heimlich mitlese, möchte ich nun endlich den Schritt machen und mich auch mal kurz vorstellen.


Ich bin 36, lebe mit meiner Frau und unseren 4-jährigen Zwillingen in München und arbeite beruflich als Cost Engineer. Familie steht für mich an erster Stelle, daneben versuche ich noch Zeit für Sport und ein Ehrenamt zu finden – was, wie ihr euch vorstellen könnt, nicht immer ganz einfach ist.


Mein Ziel ist der Aufbau eines Portfolio, das mir langfristig ein stetig wachsendes passives Einkommen generiert. Mittelfristig möchte ich dadurch meine Arbeitszeit reduzieren können, um mehr Zeit für Hobbys und vorallem Familie zu haben.


Aktuell gehen monatlich ca. 1.300 € via Sparplan in verschiedene ETFs. Die Gewichtung lässt sich gut an der Größe der jeweiligen Positionen im Portfolio ableiten.

Zusätzlich investiere ich außerhalb der Sparpläne gelegentlich in Einzelaktien, wenn mal Geld über ist oder sich ein paar Dividenden angehäuft haben.


Im Portfolio stechen vermutlich der hohe Anteil von RWE $RWE (+0,36 %) und E.ON $EOAN (+0,68 %) direkt ins Auge. Diese Positionen habe ich vor über 10 Jahren gekauft zu Zeiten der Brennelementesteuer und des Atomausstiegs. Es waren mit meine allerersten Investments, dementsprechend hänge ich irgendwie an den Titeln, auch wenn die hohe Gewichtung nicht gerade optimal ist.


Aufgrund von Job, Familie, Ehrenamt und Sport fehlt mir häufig die Zeit, hier einen aktiven Part einzunehmen.

Von @Dividendenopi und @SAUgut777 weiß ich bereits, dass sie den Fokus klar auf Dividendentitel legen. Freue mich aber über jeden Vorschlag und jede Diskussion.


Danke euch und liebe Grüße

Andy

27Positionen
46,53 %
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8 Kommentare

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Weiter so!
Hast du absichtlich den Marktbreiten FTSE All-World?
Bei deiner Struktur hätte ich den High-Dividend-Yield erwartet.
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@Wealth-Accelerator Danke dir.
Die Idee dahinter war, so auch indirekt Apple, Nvidia und wie sie alle heißen im Portfolio zu haben.
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Was ist denn ein "Cost Engineer" und welches Ehrenamt übst du aus?

Ich selbst kenne das mit dem Ehrenamt. Als ehrenamtlicher Sanitäter sind die Wochenenden manchmal schneller vorbei als man blinzeln kann 😂 Aber es macht mir sehr viel Spaß, ich erlebe viel und ist ein toller Kontrast zu meinem technischen Beruf.

Also ich würde Mondolez verkaufen, damit wäre das ganze Depot grün 😂😂

➡️ RWE / EON:
Die Performance der beiden Aktien war die letzte Zeit ja auch gut, daher sind sie in deinem Depot weiter angewachsen. Du könntest dir z.B. sagen, dass keine Einzelaktie >10% im Depot haben soll, d.h. RWE um 6% stutzen.
Somit hast du das Investment weiterhin, aber reduzierst das Risiko. Die Gewinne kannst du dann in deine ETFs investieren und dort den "Booster" vorantreiben.

➡️ Bei den ETFs:
Abgesehen vom FTSE hast du 8 weitere ETFs im Depot.

* Glaubst du an die Sektorwette von Healthcare? Ob dieser Sektor dauerhaft outperformanen wird, glaube ich nicht. Kurzfristig vielleicht. Daher würde ich mir dort ein Exit-Szenario (kurz-/mittelfristig) überlegen und Gewinne realisieren.

Ich finde es gut, dass du den $VWRL mit im Depot hast, um auch von den "Growth"-Werten zu profitieren. Mit der Zeit wird dieser ETF bei seinen rund 1,5% Ausschüttungsquote auch eine nette Dividende zahlen.

Ansonsten finde ich dein Depot übersichtlich, kein Einzelwert (außer RWE) sticht hervor in seiner Gewichtung. Wie du schreibst, ist deine Zeit v.a. im Leben gebunden, sodass du dich nicht so intensiv mit Einzelwerten auseinandersetzen kannst. Dafür sind die ETFs doch eine super Alternative 💪
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@MoneyISnotREAL
Cost Engineer ist im Endeffekt das gleiche wie Kostenanalyse oder Kalkulation. Teilepreis, Werkzeuge usw.
Und Ehrenamt ist bisschen was anderes als bei dir. Bin Spartenleiter und Kassier bei nem Sportverein und auch noch im Elternbeirat.

Zu deinen Anmerkungen:
- Bei RWE hab ich mir in der Tat schon die gleichen Gedanken gemacht, einen Teil umzuschichten.
- bei den ETF ist die Idee der Diversifizierung in Regionen und Sektoren. Schöner Nebeneffekt, es fließen jeden Monat Dividenden. Bei Healthcare glaube ich nicht an den Hype mit den Abnehmspritzen etc. sondern an die Forschung und Erfolge bei Themen wie Krebs usw.

Danke für dein Feedback und deine Ratschläge
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@ZwillingsDad Spannend, wieder etwas gelernt. Cost-Engineer hatte ich davor noch nie gelesen oder gehört.

Das mit dem Sportverein super! Gerade die Finanzen/Kassierer ist dort nicht so trivial und wenn jemand aus dem Beruf aus dem Bereich Expertise mitbringt. 💪

Sehr gerne! Danke für deine Vorstellung.
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Gefällt mir. Die Tagesperformance ist fast gleich bei mir, HSBC und Hoegh treiben 🚀😇. Versorger hätte ich auch noch gerne im Depot, dass bei der Haltedauer entsprechend Gewinne die Gewichtung verschieben, so what. Und die nächste Zeit wird riskoffmäßig höchstwahrscheinlich noch mehr Kapital in diese Richtung fließen. Und gerade RWE spielt bei den Grundlastkraftwerken die erste Geige und versucht im Moment auch die Regierung vor sich her zu treiben, da ist noch Phantasie drin. Auch der Rest läuft und du bist lange genug investiert um ein entsprechendes Risikomanagent zu kennen. Die hohe Gewichtung anzupassen würde in meinen Augen außer Steuern nix bringen. Du benötigst Alternativen die ich im Moment nicht sehe um entsprechende Performance zu erzielen. Ok, du kannst Mondelez rausnehmen und damit einen kleinen Teil RWE versilbern und damit weiter in ETFS zu investieren oder eine andere vielversprechende Position ausbauen oder du steckst das Kapital in einen neuen Titel in einem untergewichteten Sektor. Aber das sind Gedankenspiele und aus meiner Sicht besteht für den Augenblick wenig Handlungsdruck.
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@Dividendenopi danke für deine Einschätzung. Das geht ja runter wie Öl.
Wirklich sehr beruhigend zu lesen, dass meine Zusammenstellung für die meisten hier schlüssig und solide ist.
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