Nach Schweden gibt es für mich noch weitere Länder außerhalb der USA, die bei technologischen Engpässen spannend sind. Heute: Japan.
Es geht nicht primär um die bekannten Namen, nicht um Toyota, Sony oder Nintendo. Interessant wird es oft einige Ebenen tiefer in der Wertschöpfungskette.
Vier Japan-Beispiele aus meinem Depot:
• Sumitomo Electric $5802 (-2,56 %) - Materialien und Infrastruktur für moderne Photonics-Systeme
• Furukawa Electric
$5801 (-6,42 %) - Glasfaser- und optische Übertragungstechnologien
• Harmonic Drive Systems
$6324 (-0,09 %) - Präzisionsantriebe für Robotik und Automatisierung
• Astroscale
$186A (-2,25 %) - Infrastruktur für Wartung und Entsorgung von Satelliten im Orbit
Diese decken drei unterschiedliche (der vier) DIBS*-Cluster ab:
🔹 Digital AI
Sumitomo Electric und Furukawa Electric
🔹 Physical AI
Harmonic Drive Systems
🔹 Space
Astroscale
*DIBS steht für Dynamic Infrastructure Bottleneck Stack
Was diese Unternehmen gemeinsam haben: Sie sitzen nicht dort, wo die Aufmerksamkeit des Marktes liegt. Vielmehr dort, wo neue Technologien überhaupt erst skalierbar werden:
- Bei Digital AI bedeutet das beispielsweise optische Datenübertragung
- Bei Physical AI, hier speziell Robotik, hochpräzise Bewegungssteuerung
- Im Weltraum künftig die Fähigkeit, Satelliten zu warten, zu bewegen oder kontrolliert aus dem Orbit zu entfernen (Debris Removal)
Japan wirkt auf mich wie eine Art Infrastruktur-Layer der globalen Technologieindustrie. Solche Unternehmen wachsen langsam, unspektakulär und weitgehend außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Genau deshalb werden sie von vielen Investoren übersehen.
Alle Titel sind auch Bestandteile meines Depots und meiner drei wikifolios zu Engpässen.
