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Eure Meinung zu meinem Portfolio

Hallo liebe getquin Community,


ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet 🎉


Seit etwa einem Jahr bin ich hier auf getquin und habe die App ursprĂĽnglich genutzt, um einen besseren Ăśberblick ĂĽber mein Portfolio zu bekommen.


Mit der Zeit habe ich jedoch angefangen, viele unterschiedliche Meinungen zu lesen, mitzunehmen und dabei auch einiges dazuzulernen. Erstmal danke fĂĽr die tollen Analysen und die Arbeit, die sich hier einige machen.


Kurz zu mir:

Ich bin 34 Jahre alt, Wirtschaftsingenieur (aktuelles Gehalt 3,8k netto/ Monat) und investiere leider erst seit rund fünf Jahren (bei 0€ angefangen).

Aktuell liegt meine monatliche Sparrate bei 1.100 €, Steigerung durch Gehaltsprünge wahrscheinlich.


Gestartet bin ich klassisch mit einem 70/30-ETF-Portfolio, habe mich ĂĽber die Zeit aber immer weiter in Richtung eines Core-Satellite-Ansatzes entwickelt.


Derzeit setzt sich mein Portfolio wie folgt zusammen:

ca. 60 % ETFs

ca. 15 % Einzelaktien

ca. 5 % Krypto

ca. 20 % Cash (gleichzeitig mein Notgroschen)


Bei den Einzelaktien war mein ursprünglicher Plan, ausschließlich in europäische Blue-Chip-Werte zu investieren – vor allem zur Diversifikation und um Erfahrung zu sammeln.


Durch den Input aus der Community bin ich mittlerweile jedoch bereit, meine Risikobereitschaft zu erhöhen und gezielt in starke Wachstumsaktien zu investieren, mit dem Ziel, besser als die Indizes zu performen.


Aktuell laufen Sparpläne auf $RKLB (+5,69 %) , $IREN (+8,25 %) und $EUR (+4,31 %) mit jeweils insgesamt 100 € monatlich. Ich möchte diese bis 1000€/ Aktie laufen lassen. Zusätzlich läuft ein Sparplan auf $BTC (+0,9 %) von 100€/Monat.


Die ETFs bilden weiterhin den Core meines Portfolios und werden mit 660 € pro Monat bespart (65 % World / 25 % Emerging Markets / 10 % Small Caps).


Mein langfristiges Ziel ist der Aufbau meiner Altersvorsorge.

In den nächsten zwei Jahren möchte ich möglichst die 100.000 € erreichen.

Langfristig ist mein Ziel, spätestens mit 60 Jahren die 1.000.000 € zu knacken – idealerweise natürlich früher.


Gleichzeitig könnten in den kommenden Jahren größere Ausgaben wie Hochzeit, Hausbau oder Kinder anstehen, sodass ich gegebenenfalls auch Kapital aus dem Portfolio entnehmen muss.


1. wĂĽrde mich eure Meinung zu meinem Portfolio, der Aufteilung und meiner Strategie sehr interessieren.


2. interessiert mich, wie ihr mit dem Thema Eigenheim umgeht. Rational gesehen, müsste ich dafür eigentlich dann das ganze Depot auflösen, richtig?


3. gibt es Gedanken die Depots meiner Freundin und mir zusammen zu legen, sobald wir heiraten. Habt ihr dazu Tipps? Unterschiedliche Etfs einfach weiter laufen lassen oder einmal aufräumen?


Danke euch vorab fĂĽr euer Feedback! Ich wĂĽnsche einen guten Start in 2026.

15Positionen
52.448,04 €
14,32 %
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5 Kommentare

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Ich kann nur etwas zum Depots zusammenlegen sagen und ich würde das nicht tun. Genauso wenig wie ich alle Einkommen bzw Gehälter auf ein Konto zusammenführen würde.
Zusätzlich ein gemeinsames Konto, auf das beide einzahlen für die gemeinsamen Ausgaben, ist völlig okay, aber sonst würde ich die grundlegenden Finanzen immer getrennt halten, auch in einer Ehe.

Zu sehr leidet bei einer Scheidung/Trennung dann einer der Partner unter einem massiven finanziellen Kahlschlag durch den Expartner. Selten gehen Trennungen finanziell gut fĂĽr beide aus.
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@Metis vielen Dank für deine Meinung. Wir möchten eigentlich den Ansatz fahren, alles zusammen zu legen und jedem ein monatliches Taschengeld auszuzahlen. So würden wir dann auch die unterschiedlichen Gehaltsgefüge ausgleichen. Grade wenn Kinder im Raum stehen ist die Frau sonst immer im Nachteil, da sie für eine Zeit nicht arbeiten kann.
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@stocker_1602 Und bei einer Trennung bist du dann in der Lage, alles Geld mitzunehmen und sie mit nichts zurĂĽck zu lassen... WeiĂź ich jetzt nicht. Frauen sind oft die Angearschten in solchen Konstallationen, aber ich kann dir auch aus meinem Elternhaus sagen, was passieren kann, wenn die finanzielle Verantwortung nur einem ĂĽberlassen wird.
Mein Vater hat ordentlich drauf gezahlt bei der Scheidung.
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Ich finde das mit dem Eigenheim kommt ganz auf meine Rendite an. Schaffe ich doppelt so viel Rendite mit dem Geld im Depot, wie ich auf der anderen Seite an Zinsen zahle, nehme ich mehr Kredit auf, sofern die Bank das mitmacht. Also so habe ich es immer gemacht. Ich habe egal ob fremd oder eigengenutzt immer 100-110% Finanzierungen gemacht. Fairerweise muss man allerdings dazu sagen, dass ich auch das Einkommen damals hatte, dass die Bank keine Probleme damit hatte. Und die Anforderung waren damals auch nicht so hoch wie heute mit Basel xy! Und frĂĽher haben Menschen entschieden, heute sind das nur noch Datenerfasser. Dann gibt es ein Votum von der Maschine und fertig.
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@Multibagger das ist ein interessanter Ansatz über den ich so noch gar nicht nachgedacht habe. Eigentlich ist es ein optimierungsproblem. Selbst wenn man von einer durchschnittlichen Rendite von 8% ausgeht, kann ich meinen Break even berechnen, ab welcher Größe das Portfolio mehr Rendite abwirft, als Zinsen, die ich Zahlen muss.
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