Wie jede Woche die wichtigsten Nachrichten der vergangenen Woche:
Montag:
Anthropic geht den nächsten Schritt Richtung IPO und reicht den Börsenprospekt ein. Der größte Börsengang der Welt könnte damit im November über die Bühne gehen. Im ersten Halbjahr versechszehnfachte der Konzern den Umsatz von 1,2 Milliarden USD 1. HJ 2025 auf 16,3. Allerdings bei einem Verlust von 80,75 Milliarden USD.
Dienstag:
$MBG (+0,45 %) Mercedes-Benz senkt die Prognosen. Die Gewinnmarge dürfte wohl auf 2 - 3 % einbrechen. Auch Aufhebungsverträge belasten das Ergebnis. Analysten sind von den neuen Einschätzungen nicht überrascht.
Donnerstag:
Bei $GOOGL (+0 %) Alphabet ist die Erwartungshaltung so stark angestiegen, dass der Konzern enttäuscht hat. Der Gewinn bei Alphabet ist deutlich gesunken, Analysten hatten mit einer Steigerung gerechnet. Der Umsatz konnte allerdings um 25 % gesteigert werden. Grund für die Gewinnentwicklung sind auch Schwankungen beim Wert von Investitionen wie beispielsweise in die Firma Space X.
Freitag:
Nachdem $VOW (-1,64 %) VW bereits einen Verlust gemeldet hat, meldet Audi heute einen Gewinneinbruch auf 95 Millionen Euro. Der Umsatz brach um mehr als 10 % auf noch 42 Milliarden Euro in den ersten 9 Monaten ein.
https://m.bild.de/politik/autokrise-krasser-gewinneinbruch-bei-audi-6ae44ed8981b80c0b7986840
Die deutsche Wirtschaft wächst überraschend stark. Das BIP legte um 0,2 % im Vergleich zum Vorquartal zu. Vor allem der private Konsum legte zu. Wären die Pegelstände des Rheins höher gewesen, hätte das Wachstum wohl noch höher sein können.
Hacker - vermutlich aus Nordkorea - haben wohl den größten Krypto-Raub überhaupt durchgeführt. Bei dem Anbieter $BUSD (+0,23 %) Binance wurden Assets im Wert von 6,3 Milliarden USD geklaut. Der Bitcoin brach als Reaktion um 3 % ein. Binance möchte den Schaden zu 100 % übernehmen.
$BAYN (+5,27 %) Bayer gewinnt erneut vor Gericht in einem Glyphosat-Fall. Die Aktie kann deutlich zulegen. Denn der Fall bestätigt, wie wichtig das Urteil des Supreme Courts war, dass Kläger sich nicht mehr auf fehlende Krebswarnungen auf Verpackungen berufen können.