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Bitcoin für Anfänger - Teil 1: Vom Tauschhandel zum Magic Internet Money

Da ich in letzter Zeit immer wieder feststelle, dass sich einige Leute zwar für $BTC (-2,75 %) und Krypto interessieren, ihnen aber das Hintergrundwissen fehlt, um beurteilen zu können, was Bitcoin abgesehen von einer "Number go up-Technology" überhaupt ist, welches Problem es löst, wie es funktioniert, was Bitcoin eigentlich von Altcoins unterscheidet usw., habe ich mir gedacht, ich starte mal eine kleine "Bitcoin für Anfänger"-Serie hier auf GetQuin. Dann werd ich zukünftig vlt. nicht mehr "Bitte beschäftige dich zuerst mit Bitcoin" bei der Frage "Welche Kryptos würdet ihr aktuell kaufen?" kommentieren müssen, sondern einfach auf diese Beitragsreihe verweisen können. Ich hoffe, dass ich euch damit etwas an Mehrwert liefern kann. Für einige von euch wird diese Reihe wahrscheinlich eher langweilig, für andere vielleicht ein guter Einstieg in das Thema.


Um beurteilen zu können, welches Problem Bitcoin löst, muss man sich zunächst mal mit Geld beschäftigen. Schließlich verbringen wir alle fast unser ganzes Leben mit dem Versuch, Geld zu verdienen, aber keine Sekunde mit der Frage, was Geld eigentlich ist. Deswegen habe ich mich bei Teil 1 dieser Reihe für das Thema "Vom Tauschhandel zum Magic Internet Money" entschieden.


Was ist Geld

Vorneweg: Geld ist keine Erfindung des Staates, sondern eine Erfindung von Menschen. Das vergessen die Leute heutzutage leider oft, da man sich ein nicht-staatliches Geld kaum noch vorstellen kann. Schließlich ist Geld heutzutage untrennbar mit den Staaten verbunden. Geld gehört zu den größten menschlichen Erfindungen - vergleichbar mit der des Rads​. Es ist ein Instrument des Menschen, entstanden aus praktischen Bedürfnissen des Handels.


Bevor es Geld gab, handelten Menschen direkt Ware gegen Ware. Dieses Naturaltausch-System funktionierte zwar, verlangte jedoch, dass beide Tauschpartner genau das anboten, was der andere gerade suchte - was jedoch ziemlich selten vorkam und den Handel stark einschränkte. Ein Bauer mit überschüssigem Getreide konnte beispielsweise nur dann mit dem Schmied handeln, wenn der Schmied gerade Getreide brauchte.

Weil das auf Dauer zu kompliziert war, entstanden zunächst in kleineren Gemeinschaften einfache Kreditsysteme. Man handelte also "auf Vertrauen", indem man sich gegenseitig etwas schuldete.

Doch spätestens wenn die Gemeinschaft wuchs, stieß auch dieses System schnell an Grenzen: Nicht jeder vertraute jedem, und ohne Vertrauen funktionierte der Handel nicht mehr.

Um solche Schwierigkeiten zu überwinden, begannen Menschen schließlich nach Gütern zu suchen, die fast jeder gern annahm und die als "Zwischentauschmittel" genutzt wurden - etwa Salz oder Tierfelle. Dieses Zwischentauschmittel ermöglichte Handel, der sonst nicht zustande gekommen wäre.

-> Und auf diesem Weg entstand Geld.


Aber welche Güter wurden als Geld verwendet?

Das hängt mit der sog. "Verkäuflichkeit" eines Gutes zusammen. Mit Verkäuflichkeit ist die relative Fähigkeit eines Gutes , auf einem bestimmten Markt zu einem bestimmten Zeitpunkt und Preis verkauft zu werden, gemeint (Carl Menger in The Origins of Money).

Menger beschrieb, dass das "am besten verkäuflichste Gut" innerhalb einer Gesellschaft zu Geld wurde. Das Gut, das also am meisten in der Gesellschaft nachgefragt wurde. Das Gut, von dem niemand genug bekommen konnte. Das Gut, das sich am Markt am besten verkaufen lässt.


Saifedean Ammous beschreibt in seinem Buch Der Bitcoin Standard drei entscheidende Kategorien, die darüber bestimmen, wie gut sich ein bestimmtes Gut als Geld eignet:

  • Zeitbezogene Verkäuflichkeit: Behält das Gut seinen Wert über längere Zeiträume?
  • Raumbezogene Verkäuflichkeit: Lässt sich das Gut einfach transportieren?
  • Mengenbezogene Verkäuflichkeit: Kann das Gut einfach in kleinere Einheiten aufgeteilt werden?


Aus diesen drei Kategorien lassen sich dann sechs zentrale Eigenschaften ableiten, die ein Gut erfüllen sollte, um zu optimalem Geld zu werden:

  • Knappheit und Beständigkeit (zeitbezogene Verkäuflichkeit)
  • Akzeptanz und Transportierbarkeit (raumbezogene Verkäuflichkeit)
  • Teilbarkeit und Fungibilität (mengenbezogene Verkäuflichkeit)


Ein Gut, das diese sechs Eigenschaften vereint, eignet sich perfekt als Geld.


Die Evolution des Geldes

Im Folgenden wird die Geldgeschichte von primitiven Zahlungsmitteln bis hin zu Bitcoin kurz erläutert. Die Geldgeschichte ist bei weitem nicht vollständig und natürlich stark verkürzt dargestellt - ich will euch damit nicht langweilen/erschlagen. Für mehr Einblicke in das Thema kann ich euch das Buch "Broken Money" von Lyn Alden sehr empfehlen :)

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Primitive Zahlungsmittel

Die Evolution des Geldes kann man auf diesem Bild sehr schön erkennen. Die Menschen benutzten zuerst primitive Zahlungsmittel wie z.B. Salz oder Muscheln. Diese waren knapp, beständig, lokal in den jeweiligen Gemeinschaften akzeptiert, relativ gut transportiertbar und teilbar sowie einigermaßen fungibel.

Mit zunehmendem technischen Fortschritt wurde es allerdings immer leichter, solche primitiven Zahlungsmittel herzustellen bzw. abzubauen, weshalb diese im Laufe der Zeit verdrängt wurden, weil sie die Eigenschaften nicht mehr erfüllen konnten.


Edelmetalle

Knappes Warengeld bzw. Edelmetalle war der nächste Schritt in der Geldgeschichte. Edelmetalle besitzen eine außerordentlich hohe Stock-to-flow Ratio (S2F). Die S2F-Ratio bedeutet gewissermaßen "Wie viel von einem Gut existiert insgesamt und wie viel kommt prozentual pro Jahr dazu?" - diese beiden Werte werden dividiert und raus kommt die S2F-Ratio. Diese war (und ist) bei Gold und Silber sehr hoch, was bedeutete, dass es relativ selten und nicht beliebig vermehrbar war. Des Weiteren verderben Edelmetalle nicht und behalten ihre Eigenschaften auch über sehr lange Zeiträume. Dies förderte die allgemeine Akzeptanz und lies Gold und Silber zu Geld werden.

Allerdings gab es drei wesentliche Probleme:

  • Edelmetalle sind nicht fälschungssicher
  • Edelmetalle sind relativ schlecht teilbar, vor allem bei kleinen Transaktionen
  • Edelmetalle sind schwer und können deshalb nicht so einfach und schnell über weite Strecken transportiert werden

Aus diesem Grund entwickelten sich im Laufe der Zeit die ersten Banken, wie im folgenden erläutert wird.


Entstehung von Banken

Händler und Privatleute begannen, ihre Edelmetalle bei Dienstleistern (Banken) zu deponieren. Als Gegenleistung erhielten sie eine Quittung über den eingelagerten Betrag.

Diese Quittungen wurden bald selbst zum Zahlungsmittel: Wer die Quittung besaß, konnte sie jederzeit gegen das hinterlegte Edelmetall eintauschen. Das war praktischer und sicherer, als Goldmünzen durch die Gegend zu transportieren. Außerdem musste keiner Sorge haben, dass ihm gefälschtes Gold oder Silber angedreht wurde. Diese Vorform des Papiergeldes beschleunigte den Handel und machte größere Transaktionen praktikabel.

Zuerst waren die Gold- und Silberbestände der Einleger zu 100% gedeckt. Im Laufe der Zeit begannen die Banken dann Teile der eingelegten Edelmetalle für Zinsen weiter zu verleihen. Dies führte dazu, dass das System immer instabiler wurde.


Redeemable in Gold/Silver – der Goldstandard

Ab dem 19. Jahrhundert wurde in vielen Ländern offiziell der Goldstandard eingeführt. Das bedeutet:

  • Regierungen verpflichteten sich, die ausgegebenen Banknoten bei Vorlage in eine festgelegte Menge Gold umzutauschen.
  • Die Geldmenge war dadurch an die vorhandenen Goldreserven gebunden.

Diese Kopplung sorgte für Vertrauen und Stabilität. Wer Goldstandard-Währungen besaß, konnte sicher sein, dass dahinter ein realer Wert lag. Dies funktionierte über Jahrzehnte, geriet jedoch in Krisenzeiten unter Druck, da Regierungen regelmäßig mehr Gled druckten als sie neues Gold hinterlegten. Spätestens mit dem Ende des Bretton-Woods-Systems 1971 löste sich der US-Dollar – und in der Folge fast alle anderen Währungen – endgültig von der Golddeckung. Damals hatte der US-Präsident Richard Nixon mittem im Vietnam Krieg (Krieg ist teuer😅) in einer Nacht und Nebel Aktien "temporär" die Bindung vom Dollar zu Gold aufgehoben und den "Spekulanten" dafür die Schuld gegeben. Dieser temporäre Zustand hält bis heute an und führt uns zur nächsten Statiion.


Staatlich ausgegebenes Fiatgeld

Fiat stammt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie "es werde" oder "es soll geschehen". Ab diesem Zeitpunkt (1971) war Geld an keinen Rohstoff mehr gekoppelt und konnte von den Staaten bzw. Zentralbanken quasi in unbegrenzter Menge per Knopfdruck erzeugt werden. Und das haben sie natürlich auch getan, wie man anhand der M2 Geldmange im folgenden Bild sehr schön erkennen kann:

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Diese Geldschwemme sorgte auch für einen kontinuierlichen, starken Anstieg des Verbraucherpreisindex, also der Inflation:

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Die Bilder stammen aus https://www.blocktrainer.de/blog/wtf-happened-in-1971-die-katastrophalen-auswirkungen-von-ungedecktem-papiergeld und ich würde euch wirklich empfehlen, mal diese Statistiken anzusehen. Man sieht regelrecht, wie die Welt nach Aufhebung des Goldstandards eine andere wurde und welch immense Probleme dies mit sich brachte.


Wie alles im Leben gibt es aber auch bei Fiatgeld zwei Seiten der Medaille und es gibt auch Vorteile. Zentralbanken können so z.B. flexibel auf Krisen reagieren und die Geldmenge an die wirtschaftliche Lage anpassen. Banknoten bzw. digitale Kontostände sind außerdem leicht zu handhaben und es muss bei Geldtransfers im Hintergrund kein schwerfälliges Gold mehr bewegt werden. Vor allem der Handel zwischen verschiedenen Ländern wurde dadurch leichter.


Fiatgeld ist natürlich nicht knapp und nicht zwingend beständig. Es verdirbt zwar nicht in dem Sinne, aber es verliert kontinuierlich an Kaufkraft. Dafür besitzt es (erzwungene) Akzeptanz durch den Staat und ist transportierbar, bis zu einem gewissen Grad teilbar und völlig fungibel (ein 20€ Schein ist genauso viel wert wie ein anderer 20€ Schein. Das Aussehen, Gewicht etc. spielt dabei keine Rolle).

Fiatgeld besitzt also einige Geldeigenschaften, aber nicht alle. Da kommt der nächste Schritt und das Thema der Beitragsreihe ins Spiel: Bitcoin


Digitale Knappheit - $BTC (-2,75 %)

Bitcoin war der logische nächste Schritt in der Geldgeschichte, weil es zum ersten Mal in der Menschheitshistorie gelungen ist, ein digitales Gut zu schaffen, das knapp, beständig, transportabel, fungibel und teilbar zugleich ist - und das alles ohne zentrale Kontrollinstanz wie Staaten oder Banken. Bitcoin kombiniert somit die Vorteile von Fiatgeld und Gold, ohne die Schwächen dieser beiden Systeme zu übernehmen.


Bitcoin wurde im Jahr 2008 von einer bis heute unbekannten Person oder Gruppe mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto geschaffen und löst eines der grundlegendsten Probleme digitaler Güter: die doppelte Ausgabemöglichkeit (Double-Spending-Problem). Vor Bitcoin war es nicht möglich, ein digitales Gut (wie z.B. Geld) zu schaffen, das nicht beliebig oft kopiert werden kann. Versendet man z.B. ein Bild über WhatsApp, hat man der anderen Person einfach eine Kopie zur Verfügung gestellt. Das Bild hat aber nicht wirklich den Besitzer gewechselt - man selbst hat das Bild immer noch. Das liegt daran, dass im Internet Informationen geteilt werden und Informationen immer nur kopiert werden können. Wenn ich z.B. eine Idee habe und sie dir mitteile, dann haben wir beide diese Idee. Anders ist es mit physischen Gegenständen. Wenn ich eine Münze habe und sie dir gebe, dann hast du die Münze und ich hab sie nicht mehr. Satoshi Nakamoto hat es also geschafft digitale Knappheit zu erzeugen.


Bitcoin erreicht dies durch den Einsatz einer dezentralen Datenbank (Blockchain), die über ein globales Netzwerk von Computern verteilt und ständig aktualisiert wird. Jede Transaktion wird in einem Block festgehalten, physikalisch gesichert und an die bereits bestehende Kette von Transaktionsblöcken angehängt. Diese Kette ist öffentlich einsehbar, was Fälschungen oder Manipulationen nahezu unmöglich macht.


Doch was macht Bitcoin nun zur optimalen Verbindung der Vorteile von Fiatgeld und dem Goldstandard?


Knappheit und Beständigkeit

Bitcoin ist auf (knapp unter) 21 Millionen Einheiten begrenzt, was bedeutet, dass niemals mehr als diese Menge existieren kann. Diese absolute Begrenztheit ist mathematisch garantiert und kann nicht durch politische Entscheidungen oder Zentralbanken beeinflusst werden. Bitcoin ist also knapper als Gold, denn selbst Gold hat keine absolute Obergrenze. Niemand weiß, wie viel Gold in der Erde liegt. Niemand weiß, ob wir Gold irgendwann im Labor herstellen können. Niemand weiß, ob wir irgendwann Space Mining betreiben werden.


Akzeptanz und Transportierbarkeit

Bitcoin benötigt keine physische Lagerung und kann problemlos weltweit transferiert werden. Dies löst die Transportprobleme des Goldstandards. Bitcoin ist ein Open Source Protokoll. Jeder kann es jederzeit überprüfen - doch niemand ist in der Lage, es auf seine Wünsche hin zu verändern. Niemand kann es korrumpieren. Niemand kann Bitcoin aus dem Nichts erzeugen. Bitcoin ist unabhängig von jeder Person, von jedem Politiker, von jedem Staat. Es ist Geld von Menschen für Menschen. Niemand sollte für ein Geld arbeiten, das andere einfach aus dem Nichts erzeugen können. Bitcoin ist dieses Geld.

Bitcoin besitzt stand jetzt bei weitem noch keine globake Akzeptanz als Geld oder Wertspeicher. Die Eigenschaften von Bitcoin schaffen aber diese Akzeptanz über die Zeit. Je mehr Menschen diese Eigenschaften verstehen und für sich erkennen desto mehr Akzeptanz wird Bitcoin erhalten. Wenn man sich vor Augen führt wo wir vor wenigen Jahren standen und wo wir jetzt stehen, kann man diese Entwicklung sehr gut erkennen.

Aus "Bitcoin ist auf dem Weg in die Irrelevanz" der EZB wurde z.B. "Es ist unfair, dass Bitcoin Besitzer im Vergleich zu allen anderen immer reicher werden" (-> https://getqu.in/vfltld/).


Teilbarkeit und Fungibilität

Jeder Bitcoin lässt sich in 100 Millionen kleinere Einheiten (Satoshis) unterteilen, was ihn perfekt für jede Art von Transaktion macht – egal, ob großer Immobilienkauf oder kleiner Kaffee. Zudem ist jede Bitcoin-Einheit bzw. jeder Satoshi weltweit gleich viel wert.

Kurz gesagt, Bitcoin verbindet die Robustheit und Wertbeständigkeit von Gold mit der einfachen Handhabung und der Flexibilität digitalen Fiatgeldes. Dabei werden gleichzeitig die gravierenden Nachteile beider Systeme vermieden: Bitcoin ist weder manipulierbar wie Fiatgeld, noch physisch schwer handhabbar wie Gold.

Damit stellt Bitcoin den nächsten Evolutionsschritt in der Geschichte des Geldes dar und bietet die Möglichkeit, ein Finanzsystem aufzubauen, das auf fairen und transparenten Regeln basiert - frei von politischem Einfluss und zentralisierter Kontrolle.


Fazit

Bitcoin ist die logische Weiterentwicklung einer jahrtausendelangen Geldgeschichte. Angefangen vom unpraktischen Tauschhandel, über Gold mit seinen Transport- und Teilbarkeitsproblemen, bis hin zu staatlichem Fiatgeld, das zwar praktisch, aber unbegrenzt inflationierbar ist - all diese historischen Geldformen hatten ihre Schwächen.

Bitcoin verbindet nun erstmals die Vorteile von Gold (absolute Knappheit, Beständigkeit) und Fiatgeld (digitale Nutzbarkeit, einfache Übertragbarkeit und Teilbarkeit), ohne deren Nachteile mitzunehmen. Kein Staat, keine Zentralbank und keine einzelne Person kann die Geldmenge erhöhen oder manipulieren. Bitcoin schafft digitale Knappheit, ist global transportierbar, beliebig teilbar und dabei komplett unabhängig von zentraler Kontrolle. Es ist ein absolut begrenztes, faires, demokratisch geregeltes, zensurresistentes monetäres Netzwerk bestehend aus zehntausenden Computern.


Im nächsten Teil werde ich versuchen, so einfach wie möglich zu erklären, wie Bitcoin technisch funktioniert. Für Teil 3 hätte ich aktuell das Thema Selbstverwahrung im Blick. Schreibt mir gerne mal in die Kommentare, was ihr von der Idee der "Bitcoin für Anfänger"-Reihe haltet und ihr überhaupt einen Bedarf dafür seht. Genauso bin ich offen für Vorschläge für die Beitragsreihe :)


Ich hoffe ihr habt/hattet einen schönen Feiertag!

Grüße✌️


PS: Mein Miner hat leider immer noch keinen Block gefunden🙄😂


Hier gehts zu Teil 2 -> https://getqu.in/3riEoO/

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101 Kommentare

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Hab's nicht gelesen, da ich sowieso schon alles weiß. Aber danke, dass du die Ungläubigen auf den Weg des Lichts führst
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Wieder großartig! So gut geschrieben 🙏🏻
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@Kundenservice bitte ins best of! danke 🙏
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Dankeschön du hast mir die Augen geschlossen 🙏
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Die größte Erfindung des 21. Jahrhunderts. Jeder wird es brauchen ob er will oder nicht
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Gibt's nichts mehr hinzuzufügen
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Super Beitrag! Respekt!
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Gegen Shitcoinery mit Fiat und Krypto hilft halt nur Bildung. 😀
Bildung ist gut. Hartes Geld ist gut. Bitcoin ist gutes Geld. 😅
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Danke, mehr habe ich nicht 😅👌🏼
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An die Anfänger: Bitcoin sollte man nicht mit realen Werten gleichsetzen. Bitcoin fußt auf nichts außer dem Glauben an Bitcoin,
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@boz Bitcoin fußt auf Mathematik und Physik :)
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@stefan_21 hinsichtlich Physik: Stromverbrauch ist kein Wert. Das Gegenteil ist der Fall, daher ist die Investition in einen Stromerzeuger empfehlenswerter. Mathematik ist ein Werkzeug. Bitcoin erzeugt keine Mathematik und ermöglicht keine Mathematik. Bitcoin wird durch komplexe endliche Berechnungen „erzeugt“. Wenn man in „Mathematik“ investieren will, empfiehlt sich eher in Compute zu investieren, bspw. NVIDIA, AMD. Bitcoin fußt ausschließlich auf dem Glauben an eine Nachfrage nach Bitcoin. Bitcoin selbst erzeugt keine Werte.
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@boz hab ich ja auch nicht behauptet :)
Der Stromverbrauch bzw. die physikalische Leistung sichert das Netzwerk. Aus diesem Grund ist Bitcoin das sicherste Computernetzwerk der Welt. Die Mathematik legt die Regeln des Netzwerks fest. Daraus entstehen Eigenschaften, die kein anderes Asset besitzt und die den Wert erzeugen.
Bitcoin hat keinen inneren Wert im klassischen Sinne. Deshalb gehen viele (wie du auch) automatisch davon aus, dass es nichts Wert sein muss.
Der innere Wert ist allerdings nur bei Assets ohne Geldeigenschaften relevant. Dann kann man sich eine subjektive erwartete Rendite ausrechnen.
Bitcoin besitzt Eigenschaften, die all diese Assets nicht besitzen. Eigenschaften, die es zum perfekten Wertspeicher machen. Und weil es das Gut mit den besten Eigenschaften ist, ist es wertvoll.

Wenn du dir jetzt denkst, "was redet der für einen Blödsinn", sieh dir z.B. Gold an.
Denkst du Gold ist mit 22 Billionen Marktkapitalisierung das mit Abstand wertvollste Asset der Welt, weil es zu geringen Teilen in der Indistrie Anwendung findet? Oder weil es als Schnuck verwendet wird? Oder wird es als Schmuck verwendet, gerade weil es wertvoll ist?

Müsste dann nicht Stahl, das viel mehr industrielle Anwendung und einen höheren inneren Wert besitzt, diese Rolle einnehmen?
Es sind die Eigenschaften von Gold, wie Knappheit, Beständigkeit usw. die es zu dem genacht haben, was es ist.
Nur erfüllt Bitcoin all diese Eigenschaften besser als Gold. Es ist besser transportabel, besser teilbar, absolut begrenzt, fälschungssicher, usw.
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@stefan_21 warum ist dann ETH nicht besser, populärer?
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@boz weil ETH nicht die Eigenschaften hat, die Bitcoin besitzt. ETH ist nicht dezentral, nicht zensurresistent, hat ein Drittparteienrisiko, in den letzten 7 Jahren wurde 7 mal die Supply Policy geändert, weil ein zentrales Unternehmen - die ETH Foundation - das wollte usw.
ETH hat mehr mit einer Zentralbank gemein als mit Bitcoin.
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@stefan_21 Gold hat einzigartige physische Eigenschaften und ist fundamental für zahlreiche Anwendungsgebiete, ein fundamentales Element für industrielle Anwendungen. Und Gold ist deutlich seltener als Eisen, woraus Stahl erzeugt wird.
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@boz Ist das nicht bei jeder Währung so?
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@boz die industrielle Anwendung von Gold im Vergleich zum Market Cap ist sehr gering. Die Zentralbanken kaufen Gold auch nicht, weil man es zu geringen Teilen in der Industrie einsetzen kann.
Wie du schon sagst ist Gold viel knapper als Eisen. Ergo muss der Wert von Gold wohl doch etwas mit seinen Eigenschaften zu tun haben :)
Genauso ist es bei BTC.
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@stefan_21 Das Besondere an Gold sind dessen besondere chemische und physische Eigenschaften, die sich nicht replizieren lassen. An Bitcoin ist nichts real oder gar physisch, außer der Stromverbrauch.

Gold war vor uns da, Gold wird nach uns da sein. Gold übersteht den Fall von Gesellschaften und Imperien. Es übersteht Kriege und Katastrophen. Bitcoin hatte noch keine Prüfung zu überstehen.
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@boz Welche Eigenschaften wären das deiner Meinung nach?
Bitcoin ist im Gegensatz zu Gold absolut begrenzt, viel besser transportabel, leichter zu verwahren - ja Bitcoin kann man sogar in seinem Kopf transportieren. 0,1 BTC zu verwahren kostet nicht mehr als 10.000 BTC zu verwahren - anders als bei Gold usw.
Bitcoins Eigenschaften lassen sich auch nicht replizieren. Ich hatte mal einen Beitrag über Bitcoin als perfekten Wertspeicher geschrieben. Falls du möchtest, kannst du ihn dir ja mal durchlesen https://getqu.in/G8t0Nm/ :)
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Ja danke. echt gut.Jetzt brauchen wir noch. wo man am besten kauft welche walllet gut ist usw was ist skalping oder so ähnlich. In welchen situationen der bitcoin wahrscheinlich steigt bzw auf welche anderen Werte er evtl mit reagiert
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Bin genau an dem Punkt, bitte mehr 👍
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Würde mich freuen, wen👍😄n du deine Idee umsetzen würdest
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Good article, more of the series please! 👍🏻
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@Ash dann hier außerhalb des Kommentars:
ich hab seit letztem Jahr auch eine Node laufen. Braucht man nicht, ist aber trotzdem cool wenn man die eigenen Transaktionen über die eigene Node versenden kann. Und irgendwie fühlt es sich auch gut an, etwas für die Dezentralität zu tun😇

Ich denke, der hat dich/euch blockiert - ich seh seinen Account und seine Kommentare🤷‍♂️
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@V7Hodl Ah ok, das erklärt es dann auch. Sehr schwacher move von ihm 😂 Aber egal, läuft meistens so mit dieser Art Mensch. @stefan_21 War so nett das Thema in einem anderen Beitrag für mich zu verlegen. Schau mal hier, falls du noch in das Gespräch einsteigen möchtest:

https://getqu.in/sd8saq/ https://getqu.in/sd8saq/

Und lieben Dank für dein Feedback ✌🏼
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SUPER - VIELEN DANK!
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Schöner Beitrag 🙏
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Teil 2 bitte :)
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Danke für den tollen Beitrag kannst du auch eine Anleitung verfassen wo man am besten also bei welchem Broker man am besten Bitcoin kauft und wie man damit handelt?
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@bull_investor_1998 notier ich mir mal :) wobei das Thema "wo man am besten kauft" immer eine individuelle Entscheidung ist und von der Person abhängt. Ein richtig oder falsch gibts da nicht wirklich.
Ich kann z.B. 21Bitcoin und Strike sehr empfehlen. Ich und auch jeden den ich kenne hat mit den beiden Anbietern bisher nur positive Erfahrungen gemacht.
Wenn du da irgendwelche Fragen in Bezug auf den Kauf oder die Verwahrung oder so hast, immer gerne her damit :)
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@stefan_21 ist für mich bisher noch ein etwas undurchsichtiges Thema weshalb ich mich nicht in Bitcoin investiert habe
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@bull_investor_1998 versteh ich - das Thema kann einen anfangs erschlagen. Bitcoin ist wirklich nicht leicht zu verstehen. Es kostet viel Arbeit und Zeit, um sich da einzuarbeiten - aber es lohnt sich :)
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@stefan_21

Mache ich mach meinem Studium ist gerade zu zeitintensiv halte lieber ein paar Einzeltitel und EtFs und wenn ich dann auch ein höheres Einkommen habe wird das deutlich interessanter 👍🏼
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Ich verstehe den Sinn dahinter und sehr gut von dir erläutert. Ich verstehe jedoch nicht weshalb dann der Wert von Bitcoin wächst und wächst. Kann man es aufgrund der Inflation verstehen? Anhand diesem Artikel verstehe ich das Bitcoin an nichts gebunden ist und nur eine Anzahl an Bitcoins vorhanden sind. Somit müsste ja dann in einer idealen Welt der Wert bestehen bleiben. Hoffe auf eine Erklärung. Bin neu in dieser Investitionwelt (Bitcoin und Aktien) Danke
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@Semiir98 Servus :)
Da spielen mehrere Dinge rein bzw. man muss das aus mehreren Perspektiven betrachten.

Der Preis von Bitcoin in Fiat Währungen ergibt sich einfach aus Angebot und Nachfrage.
Bitcoin ist das einzige Asset mit einem absolut begrenzten Angebot. Völlig egal wie viel Nachfrage im Markt ist, das Angebot bleibt begrenzt. Mehr Nachfrage führt also zwangläufig immer zu einem steigenden Preis (in Fiat).

Wenn du das z.B. mit Gold vergleichst wirst du feststellen, dass immer wenn der Goldpreis steigt, auch die Goldmenge zunimmt. Aber wieso ist das so?
Je höher der Goldpreis steigt, desto lukrativer und profitabler wird der Goldabbau. Das bedeutet, dass immer wenn die Nachfrage nach Gold steigt, auch das Angebot zunimmt. Der Goldpreis pendelt sich dann ein.
Egal wie viel Nachfrage bei Bitcoin herrscht, das Angebot verändert sich nicht. Heißt, der Preis schießt nach oben :)

Du hast ja eh schon Inflation angesprochen.
Du musst dir vorstellen, wir leben in einer Welt, in der trotz technologischem Fortschritt ständig immer alles teurer wird. Ist das nicht unlogisch? Wenn Menschen Dinge günstiger, besser, schneller produzieren können, wieso zum Teufel wird immer alles teurer?
Das liegt an unserem ungedeckten Fiat Geld. Die Zentralbanken streben eine Preissteigerung von 2% pro Jahr an. Heißt, ihr einziges Ziel besteht darin, dass die Preise ungefähr um 2% jedes Jahr steigen. Das bedeutet, dass deine Ersparnisse nach 35 Jahren nur noch die Hälfte wert sind.

(Du gehst dein Leben lang arbeiten, willst sparen und im Alter kannst du dir nichts mehr davon kaufen - klasse :D Deshalb ist es so wichtig, dass du dich mit investieren beschäftigst. Es geht darum, dass du deine Kaufkraft in die Zukunft transportieren kannst)
Um das zu erreichen wird natürlich Jahr für Jahr mehr Geld gedruckt. Das Angebot am Markt steigt. Der Wert des Geldes sinkt.

Nehmen wir mal an, wir würden in einer reinen Bitcoin Welt leben. Bitcoin wäre also die einzige Währung auf der Welt. Dann gäbe es nicht nur keine Inflation, sondern die Preise würden Jahr für Jahr mit technologischem Fortschritt immer günstiger. Und der Wert wäre dann natürlich auf ewig: 1 BTC = 1BTC :)
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Great contribution…
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danke für die Erklärung :)
Frage: Bitcoin sollte also eine moderne Währung/Geld darstellen, wenn ich das richtig verstehe.
Aber sollten diese nicht eine tiefe Volatilität haben?
Das würde sich auf die Eigenschaft "Beständigkeit" beziehen. Da finde ich, dass das nicht unbedingt zutrifft auf BTC.
Oder verstehe ich etwas falsch?
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@Stonks3000 Bitcoin ist beständig im Sinne von "es verdirbt nicht über die Zeit" und Bitcoin ist beständig, was den Werterhalt über die Zeit angeht.
Bitcoin ist dabei, wie du schon sagst, sehr volatil - aber auf längere Zeiträume betrachtet nur volatil nach oben.

Und das ist auch logisch erklärbar:
Stell dir vor, jemand entwirft plötzlich eine völlig neuartige Form von Geld. Stell dir vor, es besitzt all die tollen Eigenschaften von Bitcoin.
Es wird auf den Markt losgelassen und startet bei 0.

Wenn du jetzt logisch drüber nachdenkst, was sollte passieren?
Würdest du annehmen, dass alle Menschen das neuartige Geld sofort verstehen und der Markt es dementsprechend gleich zu Beginn zum "finalen Preis" einordnet und es dann über Jahre im wert stabil bleibt bzw. gegenüber den anderen Währungen leicht an Wert gewinnt?

Oder würdest du davon ausgehen, dass nach und nach immer mehr Menschen das neuartige Geld verstehen, für sich nutzen, und es daher langsam von den Menschen verstanden und adaptiert wird? Und würdest du erwarten, dass das Geld langsam im Wert ansteigt oder würdest du erwarten, dass es immer wieder Adoptionsschübe und temporäre Über- und Unterbewertungen und Spekulationen geben wird?

Ich würde genau Letzteres erwarten und das ist ja auch genau das, wie Bitcoin sich verhält :)

Bitcoin ist das am besten performende Asset aller Zeiten - und das hat auch seine Gründe. Je höher die Marktkapitalisierung von Bitcoin steigt, desto mehr wird die Volatilität abnehmen. Einfach, weil immer mehr Kapital nötig ist, um den Kurs in eine Richtung zu bewegen. Wenn Bitcoin mal die Marktkapitalisierung von Gold überschreitet, wird es sehr viel weniger volatil sein als jetzt - wahrscheinlich ähnlich zu Gold :)
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Okey, das verstehe ich, danke.
Also in Zukunft sollte BTC weniger Volatil werden und damit seine eigentliche Bestimmung als Währung besser gerecht zu werden.
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Danke für den Beitrag. Ich glaub jetzt hab’s sogar ich verstanden 🤣🚀
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@Bidax Freut mich😁 Danke Dir für die Coins!🫶
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Thank you!!
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Ich finde es klasse, wenn sich jemand Zeit nimmt und Texte schreibt und Leute zum Nachdenken animiert. Trotzdem sind mehrere zentrale Punkte deiner Darstellung historisch und ökonomisch falsch. Du stellst Geld als eine lineare Entwicklung vom Tauschhandel über Warengeld bis zu Bitcoin dar. Dieser Ablauf ist jedoch in der Forschung längst widerlegt. Anthropologen wie Marcel Mauss, Caroline Humphrey und David Graeber haben gezeigt, dass reiner Tauschhandel nie ein funktionierendes Wirtschaftssystem war. Tausch fand nur zwischen Fremden ohne gegenseitiges Vertrauen statt. Innerhalb echter Gemeinschaften funktionierte Handel fast immer über Kredite, Schulden, Verpflichtungen und Buchführung. Deine gesamte Herleitung, Bitcoin sei die logische Weiterentwicklung einer Tauschhandel-zu-Geld-Evolution, basiert damit auf einem Modell, das in der Realität so nie existiert hat.

Zweitens: Deine Darstellung von Fiatgeld ist stark verkürzt. Fiatgeld ist nicht willkürliches Problemgeld, sondern deshalb entstanden, weil es kreditfähig, skalierbar, stabilisierbar und makroökonomisch steuerbar ist. Ohne Fiat wären moderne Volkswirtschaften, Zahlungsverkehr, Kreditmärkte und Krisenstabilisierung unmöglich. Die von dir verwendeten Charts aus Bitcoin-nahen Quellen bilden diese Zusammenhänge nicht ab.

Drittens: Du behauptest, Bitcoin erfülle die wichtigsten Geldeigenschaften, lässt aber genau die Punkte weg, bei denen Bitcoin faktisch scheitert. Bitcoin ist extrem volatil, langsam, energetisch teuer, kaum skalierbar und im Alltag praktisch nicht nutzbar. Das sind zentrale Geldeigenschaften, nicht Nebensächlichkeiten.

Viertens: Knappheit allein erzeugt keinen Wert. Ökonomischer Wert entsteht durch Cashflows, funktionalen Nutzen oder stabilen Nachfrageanker. Bitcoin hat keinen Cashflow, keinen intrinsischen Nutzen und seine Nachfrage beruht fast vollständig auf Spekulation über zukünftige Nachfrage.

Fünftens: Die Behauptung, Bitcoin vereine die Vorteile von Gold und Fiat und eliminiere deren Nachteile, ist sachlich falsch. Bitcoin ist weder stabil wie Gold noch funktional, kreditfähig oder makroökonomisch steuerbar wie Fiat. Hier blendest du systematisch sämtlichen Gegenbeweis aus.

Insgesamt wirkt dein Text damit weniger wie eine neutrale Analyse der Geldgeschichte oder von Bitcoin, sondern eher wie eine Bitcoin-Narration, die historische, anthropologische und ökonomische Fakten selektiv verwendet, um ein vorgefertigtes Bild zu stützen.
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@Spoon666 Servus :) danke dir für deine Anmerkungen.

Zum Tauschhandel: Genau das hab ich ja geschrieben, oder nicht?
Ich hatte geschrieben, dass sich in kleineren Gemeinschaften einfache Kreditsysteme entwickelten - was aber Vertrauen erforderte.
Diese Entwicklung gehört für mich klar zu dem Begriff "Tauschhandel" hinzu, da am Ende Ware gegen Ware abgerechnet wurde.

Zu 2:
Natürlich ist meine Darstellung zu Fiatgeld verkürzt - die ist es auch bei Bitcoin und bei der Geldgeschichte. Alles vollumfänglich kann ich in einen Beitrag gar nicht unterbringen und das Ziel dieser Reihe ist es, den Menschen Bitcoin näher zu bringen - und nicht Fiat.

Zu deinem Punkt, dass moderne Volkswirtschaften mit Bitcoin unmöglich wären: Existieren deiner Ansicht nach moderne Volkswirtschaften erst seit 1971? :D
Natürlich ist eine Wirtschaft auf Basis eines harten Geldes möglich - wurde ja in der Vergangenheit bereits unter Beweis gestellt. Das Problem ist eher, das Gold in der modernen Welt nicht mehr mithalten kann, weil es dem Orakelproblem unterliegt und nicht so schnell von A nach B transportiert werden kann.
Die Bitcoin nahen Quellen sind gut aufbereitet und mit Daten unterlegt, die du gerne selbst verifizieren kannst. Die Datenquellen sind auf der genannten Webseite bei jedem einzelnen Chart verlinkt.

Zu 3:
Volatilität ist keine Eigenschaft - es ist eine Konsequenz aus den Eigenschaften.
Bitcoin ist in seiner Monetarisierungsphase. Natürlich ist es volatil solange die Menschen nicht genau verstehen, was es ist. Es braucht Zeit. Aber in erster Linie ist Bitcoin volatil nach oben. Und genau das würde ich von einem neuartigen Geld mit den besten Eigenschaften auch erwarten.
Wenn Bitcoin mal eine Marktkapitalisierung von Gold erreicht, wird es in Fiat gemessen natürlich auch nicht mehr so volatil sein, weil immer mehr Kapital nötig wird, um den Kurs zu bewegen.

"Energetisch teuer" ist das gesamte Fiatgeldsystem mit allem was dran hängt auch. Aber in erster Linie wird das Bitcoin Netzwerk aus mehr als 50% Erneuerbaren Energien betrieben. Das Bitcoin Mining zählt damit zu den saubersten Industrien der Welt - Tendenz steigend.

Bitcoin ist sehr wohl skalierbar - auf 2nd Layern wie z. B. dem Lightning Netzwerk und vielen weiteren Lösungen. Du musst dir den Bitcoin Main Layer als eine Art FED Wire vorstellen. Es werden Transaktionen gesettlet, es ist aber nicht dafür gedacht, jeden kleinen Kaffee zu bezahlen. Dafür gibts z. B. Lightning. Im Fiatgeldsystem gibts Visa, Mastercard und Paypal.

Zu 4:
Bitcoin hat keinen inneren Wert - das stimmt.
So etwas wie ein innerer Wert existiert aber auch nicht. Wert ist immer subjektiv.

Cashflow bekommt man immer nur im Ausgleich für Drittparteirisiken und Opportunitätskosten.
Der Wert steckt nicht in den Assets drin. Wir schreiben diesen einen Wert zu.
Wenn du eine Aktie kaufst, bist du abhängig von den Entscheidungen des Managements, der Konkurrenz, der Politik, etc.

Bei einer Immobilie bekommst du nur Cashflow, wenn du die Immobilie vermietest. Währenddessen hast du aber Opportunitätskosten, weil du sie nicht selbst bewohnen kannst und du hast nicht die Kontrolle über den Zustand deiner Immobilie. Du bist auch hier abhängig von Dritten.

Wenn ich jetzt meine Bitcoin beleihe, bekomme ich im Austausch für ein Drittparteirisiko und Opportunitätskosten plötzlich auch einen Cashflow - und dann hätte es doch einen inneren Wert, wenn man nach den Ökonomen geht? Deshalb finde ich das Konzept des inneren Werts von Grund auf falsch und missverstanden.

Bitcoin hat dagegen innere Eigenschaften, die es wertvoll machen. Es ist begrenzt, zensurresistent, hat kein Drittparteirisiko, kann leicht von A nach B (auch im Kopf!) transportiert werden, usw.
Und diese inneren Eigenschaften erzeugen einen subjektiven Wert, der für mich z. B. sehr hoch und für dich eben 0 ist. Aus dieser Diskrepanz resultiert im Augenblick auch die Volatilität :D

Zu 5:
Das mit der Vola hab ich schon erklärt. Dass Bitcoin nicht funktional ist, sehe ich nicht. Wie kommst du darauf? Das Bitcoin Netzwerk hat eine 99,99%ige Uptime. Ist dir bewusst, dass Banken beginnen, Bitcoin als Kreditsicherheit zu akzeptieren? Unter anderem JP Morgan:

https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-10-24/jpmorgan-to-allow-bitcoin-ether-as-collateral-in-crypto-push

Aber nicht nur in den USA - auch in Deutschland hat die VR Bank Bayern Mitte in Zusammenarbeit mit 21Bitcoin entsprechendes angekündigt.

Das "makroökonomisch steuerbar" ist kein Vorteil von Fiat. Es schafft einen "leichten Ausweg" aus jeder Krise und verschiebt die Probleme in die Zukunft - auf Kosten derer, die das Geld benutzen (müssen).

Mein Ziel war nicht, eine neutrale Darstellung der Geldgeschichte zu formulieren, ich wollte eine Bitcoin für Einsteiger Serie schreiben. Neutral kann ich in der Hinsicht leider nicht sein, weil ich es nicht bin. Das vorzuheucheln wäre schlicht und einfach gelogen gewesen :D

Schönen Abend wünsch ich dir!✌️
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Aber du meintest ein Kriterium für das optimale Zwischenhandelgut sei, dass es seinen Wert über längere Zeiträume behält. Klar kann man jetzt argumentieren was längere Zeiträume sind, aber grundsätzlich würde ich behaupten, dass Bitxoin diese Eigenschaft nicht besitzt, oder?
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@fund_commander_880 Bitcoin ist volatil, aber volatil nach oben :)
Es ist absolut logisch, dass Bitcoin - vor allem da es noch so jung ist - vom Markt noch nicht vollumfänglich verstanden wird. Daraus resultiert die Volatilität. Dennoch ist Bitcoin seit 16 Jahren das am besten performende Asset aller Zeiten.
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@stefan_21 meinst du es wird in den nächsten 16 Jahren immernoch das am besten performende Asset sein?
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@Joris Ich denke, dass Bitcoin in den nächsten 10-20 Jahren sehr viel Kapital aus anderen Assets abziehen wird, die als Wertspeicher missbraucht werden. Z.B. Immobilien, Aktien, Kunst, Anleihen usw.
All diese Dinge werden als Wertspeicher zweckentfremdet, weil unser Geld diese Eigenschaft nicht mehr erfüllt.
Dementsprechend wird viel Kapital aus diesen Dingen raus und rein in Bitcoin fließen.
Ich hab vor kurzem gelesen (ich glaub es war ein UBS Report), dass zwischen 600 und 700 Billionen US Dollar weltweit in Assets liegen. Angenommen, Bitcoin würde irgendwann 10% davon ausmachen, dann wären das zwischen 60 und 70 Billionen Marktkapitalisierung, was einem Bitcoin Preis von um die 3 Millionen pro Coin entsprechen würde, wenn man von 21 Millionen Coins ausgeht. In Wahrheit sind ja auch schon zwischen 2 und 4 Millionen verloren...
Was ich einfach sagen möchte: Das Potential von Bitcoin ist enorm und ich denke, dass Bitcoin auf absehbare Zeit weiterhin das am besten performende Asset bleiben wird :)
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Bitcoin ist ein intelligenztest
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@user3f8e1229dbaf44ab in wie fern ? 😅
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@stefan_21 ganz ehrlich? Klingt logisch 😂
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@Joris Bitcoin ist ein Intelligenztest, da es komplex, schwer zu verstehen ist und es Zeit und Arbeit benötigt, sich rein zu arbeiten.
Viel mehr ist Bitcoin in meinen Augen aber ein Persönlichkeitstest. Jeder (und ich kenne niemanden, bei dem es anders war) ist erst gegen Bitcoin bevor er dafür ist. Je weniger man sich mit Bitcoin beschäftigt hat, desto größer ist die Abwehrhaltung und desto überheblicher die Meinungen. Da ist dann von "Da steht nix dahinter" über "Tulpenmanie" bis "Das wird eh verboten" alles mit dabei.
Der Persönlichkeitstest deshalb, weil man irgendwann an einen Punkt kommt, an dem man sich selbst eingestehen muss, dass man falsch lag. Und viele können das nicht, verschließen sich vor Bitcoin und ärgern sich Jahr für Jahr, weil das "wertlose Asset" immer weiter steigt.
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Very insightful article, however there is 1 main thing I don't fully understand yet. In what sense is BTC better than fiat when it comes to value? I understand that it has limited supply, so therefor should hold it's value better than something, which can just be printed extra. But why does it have value in the first place? What is holding me back to create Bitcoin 2 based on the same principles as Bitcoin? Am I right to think the value just arised from the overall acceptance? To me it still seems flawed as an ideal currency for that reason.
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@leon_command Hi :) i wrote this post a while ago, maybe it can answer your question:
https://getqu.in/l8f1sS/
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@stefan_21 I actually went to your profile and read this exact article after posting my first comment. I agree this supports BTC and it clarified for me how difficult it might be to replicate something like BTC. However I still believe BTC is flawed in some sense as it is not linked to something of practical value. For me that is the thing missing in BTC from being an ideal currrency.
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@leon_command Why do you think bitcoin needs to be linked to something of practical value? Can you explain this in more detail?
In my opinion, the fact that it's "just money" makes bitcoin the perfect money :)
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@stefan_21 In line with what you stated in the above article. that money originates from trading certain goods, like salt, which have practical value in the community. Or gold which has many use cases. The fact that current currencies only have the value of what people agree on its worth, seems flawed. I think BTC can be a step in the right direction, because of the limited supply. I'm just speculating on something new. What if for example we have a digital coin like BTC, but link something to it that everyone needs in the digital world. In that case you would have all the benefits you described from BTC, but you can always use your digital coins for whatever that common digital need could be.
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@leon_command I understand your point - "practical" use is intuitively convincing.

Historically, however, it was precisely the opposite that was decisive: gold became money not because of its use as jewelry or in tools, but because it had rare, durable, divisible, easily testable properties. Its later industrial use only came about after it became money.

The primary purpose of money is therefore to be able to transport purchasing power securely over time and space. This is exactly what Bitcoin's transparent scarcity and a global, decentralized network do today.

In short, the use value of money is its monetary utility. All other commodities - salt, cattle, cigarettes - only became money until a commodity with better monetary properties came along. In this sense, Bitcoin's "pure money function" makes it particularly useful and in my opinion perfect money
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Ich bin selbst in BTC investiert.

Dennoch habe ich schwere Probleme, Bitcoin als Geld zu bezeichnen. Okay, man kann darüber diskutieren, dass es die Parameter erfüllt (was es meiner Meinung nach jedoch nicht tut, aber das ist eine andere Geschichte). Der Knackpunkt ist aber ein völlig anderer:

Bitcoin wird (de facto) nicht als Geld verwendet, sondern als Spekulationsobjekt. Jaja, ein paar Drogen und Killer werden mit Bitcoin gezahlt, aber ich denke, dass mir die Mehrheit zustimmt, wenn ich sage, dass Bitcoin primär nicht als Bezahlmittel verwendet wird. Und damit ist es auch kein Geld.
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@Charmin Ob Bitcoin zu Geld wird, werden wir beobachten.
Wenn Bitcoin sich als Wertspeicher etabliert, kann es auch Transaktionsmittel werden. Ist es mal Transaktionsmittel, kann es auch Recheneinheit werden. Das wären so die Stationen, die ein nicht-staatliches Gut durchlaufen müsste, um nach der herkömmlichen Definition zu Geld zu werden. Eine andere Reihenfolge ist dabei nicht möglich :)

Bitcoin hat die besten Geldeigenschaften - ob das dazu reicht, dass es irgendwann die Weltreservewährung wird? Keine Ahnung. Selbst wenn es "nur Wertspeicher" wird - der Markt und damit das Potential ist unfassbar groß.

Bitcoin wird in den nächsten Jahrzehnten im großen Stil Kapital von anderen Asset Klassen aufsaugen, die zur Wertspeichrung missbraucht werden. Immobilien, Aktien, Kunst, Anleihen, usw.

Die meisten Drogendealer und Killer werden übrigens in Fiat bezahlt :D
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