Die 30-Tage-Realvolatilität von $BTC (+0,95 %) ist von über 100 % während des FTX-Zusammenbruchs Ende 2022 auf ein dauerhaftes Niveau unter 50 % gefallen, das seither – mit nur kleinen Unterbrechungen – anhält. Wir sehen darin einen strukturellen Wandel. Als #bitcoin im Jahr 2021 sein damaliges Allzeithoch erreichte, lag die 30-Tage-Volatilität bei über 106 %. Beim neuen Allzeithoch im März 2024 betrug derselbe Wert etwa 40 %. Ein Asset, das wiederholt Preise bei immer geringeren Schwankungen entdeckt, reift nach jeder strengen Definition.
Der Mechanismus ist einfach: Institutionelles Kapital, das hauptsächlich über ETFs in den Markt fließt, sorgt für gleichmäßigere Kursbewegungen in beide Richtungen im Vergleich zu früheren Zyklen, die von spekulativen Übertreibungen privater Anleger geprägt waren. Langfristige Investoren absorbieren Angebotschocks, die früher zu Kaskaden führten.
$BTC (+0,95 %) bleibt jedoch etwa dreimal volatiler als Aktien und würde nach aktuellem Trend noch Jahre benötigen, um das Volatilitätsprofil etablierterer Anlageklassen zu erreichen. Die Richtung ist jedoch eindeutig, und die Richtung ist letztlich entscheidend für jede Investmentthese.
