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Geopolitisches Risiko, Inflation, Rezessionsängste – doch Bitcoin und Gold unterperformen. Warum?

Das US-Iran-Abkommen scheint nun auf Eis zu liegen: Vergangene Woche brachte frische Vergeltungsmaßnahmen und erneuerten Druck auf die Straße von Hormuz. Märkte hatten eine Rückkehr zur Normalität bereits eingepreist und sind weitergezogen, doch die Normalisierung verläuft schleppend. Der Schiffsverkehr erholte sich zwar, lag aber deutlich unter dem Vorkrisenniveau – die erneuerten Spannungen gefährden diese Erholung nun kurzfristig. Wie das beigefügte Diagramm zeigt, gingen erhöhte geopolitische Risiken historisch eng mit höherer Inflation einher, in einer bemerkenswert linearen Beziehung. Bislang haben Reserven den Schock abgefedert, doch sie laufen aus, und Inflationsängste wachsen. Paradoxerweise könnte der nächste CPI-Bericht dank des scharfen Ölpreisrückgangs im Juni negativ ausfallen – relevant für die nächste Fed-Sitzung, doch die Entlastung könnte sich als kurzlebig erweisen. Das prägende Merkmal dieses Ölschocks ist nicht das Preisniveau, sondern seine Dauer, die der Markt wohl unterschätzt. Die Fed steht vor einem Dilemma: Eine KI-Wirtschaft mit Überhitzungszeichen, gepaart mit energiegetriebener Inflation, spricht kurzfristig für höhere Zinsen. Doch ölgetriebene Inflation wirkt wie eine Steuer auf den Konsum, und in einer zunehmend K-förmigen Wirtschaft erhöht sie das Rezessionsrisiko – was eher für Senkungen spricht als für Erhöhungen. Letztlich begünstigt diese Unsicherheit typischerweise Wertspeicher. Bemerkenswert aber: $BTC (+0,09 %) und $GOLD gehören zu den wenigen Assets, die seit Jahresbeginn unterperformt haben.


Über das folgende Vehikel könnt ihr in Bitcoin investieren: $BITC (-0,52 %)

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