Knapp einen Monat nach meiner Zielsetzung für dieses Jahr hat sich die Zielsetzung geändert. Meine Investitionssumme fürs Depot verkleinert sich, doch zunächst einmal die diesjährigen Ausgaben:
BAföG-Rückzahlung meiner Partnerin
- um den maximalen Nachlass zu erhalten, erfolgt die Rückzahlung via Einmalzahlung (7900 €).
- unser derzeitiges Bargeld ist bereits für andere Investitionen reserviert. Daher werden andere Gelder zur Zahlung herangezogen:
- 3x unsere Depotinvestitionen Jan.-Mär. (3x 600 € x2 = 3600 €)
- 3x ElterngeldPlus Nov.-Mär. (5x 750 € = 3750 €)
- 550 € vom Gemeinschaftskonto
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Neuwagen
Nachdem mein Auto im November den Geist aufgab und mein Depot für einen Neuen herhalten musste (ca. 10k €), folgt (sofern hinsichtlich der Lieferzeit alles glatt läuft) Ende April ein Zweitwagen. Da mein Auto (Golf 7 4-Türer Limousine) durch den Kinderwagen bereits gut gefüllt ist und ich das Auto zusätzlich für die Fahrt zur Arbeit benötige, haben wir uns für einen Elektro-SUV entschieden. Dank Corporate Benefits erhielten wir hierbei einen sehr guten Großkunden-Rabatt auf den Bruttolistenpreis. Hinzu kommt die aktuelle Prämie seitens des Staates (Dank meines geringen Einkommens der letzten zwei Jahre. Stichwort Student 😁). Unterm Strich macht dies knapp über 12k € Rabatt - das schmeckt!
- das Auto wird bar bezahlt
- die Prämie kann erst ab Mai beantragt werden. Bis dahin reduziert sich unser Barbestand auf einen unteren vierstelligen Betrag
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Hochzeit/ Flitterwochen
Da sich unser Barbestand durch den Autokauf in erheblichem Maße reduziert, haben sich die für Hochzeit & Flitterwochen zur Verfügung stehenden Mittel drastisch verringert.
Da wir keine klassische Hochzeit planen, sondern lediglich Standesamt + Foodtrucks/ Kaffeewagen mit knapp 20 Personen, und auch der Urlaub wie seit eh und je wieder als Backpacker stattfinden wird, rechnen wir hier mit knapp 8k €.
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Doch was genau ändert sich nun hinsichtlich des Depots?
Nunja, zunächst einmal die einfließenden Barmittel. Da Jan.-Mär. wegfallen, fallen somit auch 1800 € an Kapital weg, die nicht arbeiten können.
- Startkapital: 15000 €
- Ziel bis 31.12.: 25000€
- Einzahlungen: April-Dezember á 600 € (= 5400 €)
- Erforderlicher Renditezuwachs: 5400 €
- Erforderliche Rendite: 25,4 %
Hier wird ersichtlich, wie stark die Auswirkung ist, wenn die 1800 € von Jan.-Mär. nicht arbeiten können. Die erforderliche Rendite steigt von 9,1 % auf satte 25,4 %.
Das ist wirklich äußerst frustrierend. Da derzeit rund 2/3 meines Depots auf Gold beruhen, hängt von diesem viel ab. Je mehr Krisen also in diesem Jahr kommen, desto besser für mein Depot 🥴
Auch werde ich wohl nicht die Schiene fahren, 2/3 des investierten Kapitals in den $VWRL (-0,04 %) zu investieren. Es wird wohl eher in volatilere, Rendite versprechendere Titel investiert.
Aber ganz ehrlich: Das ist meckern auf hohem Niveau. Wir sind schuldenfrei, eine große Anschaffung steht bevor, zusätzlich ein teures Event und können trotzdem unser Depot füllen. Und sobald meine Partnerin aus der Elternzeit ist, steigt auch unser Einkommen wieder. Dann kann auch die Sparrate erhöht werden.
Was meint ihr? Machbar?
Ps: Haushaltseinkommen liegt bei 56k € netto.
