$BTC (-0,15 %) verharrte sechs Wochen lang unter 65.000 US-Dollar, bevor der Futures-Markt neue Dynamik auslöste. Auslöser war am 19. August ein Plan des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen zu verdoppeln. Die anschließende Bewegung führte laut CoinGlass innerhalb von 24 Stunden zur Liquidation von fast 2,7 Milliarden US-Dollar an Krypto-Short-Positionen – dem größten erzwungenen Abbau bärischer Wetten seit Beginn der Aufzeichnungen 2021.
Werden Shorts liquidiert, kaufen Börsen den Vermögenswert automatisch zurück, um die Position zu schließen. Dadurch entsteht zusätzlicher Kaufdruck. Short-Liquidationen übertrafen Long-Liquidationen um mehr als das Zehnfache und halfen #bitcoin, um über 20 Prozent aus seiner Handelsspanne auszubrechen.
Auch US-gelistete $BTC (-0,15 %)-ETFs unterstützten die Rally. In der vergangenen Woche flossen ihnen rund 1,92 Milliarden US-Dollar zu, der stärkste Wochenwert seit zehn Monaten. Gleichzeitig zeigen Derivatedaten, dass die Positionierung noch nicht überhitzt ist: Funding Rates bleiben moderat, und das Open Interest erholt sich nur schrittweise. Entscheidend ist nun, ob die Spot-Zuflüsse anhalten und die Rally dadurch eine breitere Basis erhält. Damit bleibt der Fokus klar auf realer Nachfrage, nicht nur auf kurzfristiger Liquidationsdynamik.
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