Der CPI (US-Inflationsindikator) war letzte Woche nicht die einzige Inflationsgeschichte. US-Diesel ist erstmals über 6 Dollar pro Gallone gestiegen, und der Ölpreis in Shanghai zog deutlich an, da China offenbar den Abbau seiner Reserven verlangsamt – ein schlechtes Signal für die globale Inflation, das sich mit Irans Interessen vor den Midterms deckt. Zusammen mit robusten Arbeitsmarktdaten und starker Inflation bleibt der Fed kaum Spielraum. Auch fürs Finanzministerium ungünstig: Zinserhöhungen schlagen direkt auf die Schuldendienstkosten durch, während Rückkäufe die langen Renditen bislang nicht drücken.
Der größere Faktor fürs Wachstum dürfte die KI-Investitionswelle sein. Ob sich die massiven KI-Ausgaben auszahlen, wird fraglicher: Frontier-Modelle setzen sich nicht dauerhaft von günstigeren Open-Source-Alternativen ab, und die zirkuläre Investitionsstruktur könnte zum Problem werden, falls steigende Langfristzinsen die Finanzierung erschweren.
Unterm Strich begrenzt die Geldpolitik #bitcoin kurzfristiges Potenzial. Beide plausiblen Auswege – Rezession mit Zinssenkungen, oder Renditesteuerung, die in fiskalische Dominanz kippt – laufen aufs selbe Entwertungsszenario hinaus, ein Umfeld, das $GOLD und $BTC (+0,05 %) begünstigt.
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