Die jüngste $BTC (-0,15 %)-Rally ist in erster Linie eine makroökonomische Geschichte, keine reine Krypto-Story. Zwar zeigten die FOMC-Protokolle eine restriktivere interne Debatte, als es die finale geldpolitische Entscheidung vermuten ließ. Doch die seither veröffentlichten Daten haben das Argument für weitere Straffungen zunehmend geschwächt. Eine niedriger als erwartete Inflationszahl und schwächere Arbeitsmarktdaten haben die Erwartung erneuert, dass die US-Geldpolitik in Richtung eines weniger restriktiven Kurses steuert. $BTC (-0,15 %), der weiterhin sehr sensibel auf Veränderungen bei Liquiditätserwartungen und Realrenditen reagiert, hat entsprechend darauf reagiert.
Die Mittelzuflüsse deuten darauf hin, dass die institutionelle Nachfrage parallel zum verbesserten makroökonomischen Umfeld zurückkehrt. Digitale Anlageprodukte auf Kryptoassets, also ETPs, haben in dieser Woche bislang 1,3 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen verzeichnet. Davon entfielen rund 715 Millionen US-Dollar auf den Mittwoch, der stärkste Tageswert seit dem 1. Mai und einer der stärksten Tage des Jahres. Auf #bitcoin fokussierte Produkte machten etwa 1 Milliarde US-Dollar der wöchentlichen Zuflüsse aus, wodurch die Zuflüsse seit Jahresbeginn nach einer längeren Schwächephase wieder in den positiven Bereich zurückgekehrt sind.
(Autor: James Butterfill, CoinShares' Head of Research)
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