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Mercedes vor den Zahlen: Nächster Dämpfer oder Comeback-Chance?

Morgen veröffentlicht $MBG (-0,49 %) seine Quartalszahlen für das 4. Quartal 2025.

Die Schätzungen für dieses Quartal liegen in etwa bei:


  • Umsatz (erwartet): 35,04 Mrd. €
  • EPS (erwartet): 1,28 €


Worauf Anleger besonders achten sollten:

  • Absatz & Mix in wichtigen Märkten: $MBG (-0,49 %) kämpft weiterhin mit strukturellen Nachfragetiefs, vor allem in China und den USA, zwei Kernregionen für Premium-Autos. Gerade im Premium- und Elektrosegment zeigen sich Unterschiede zu Wettbewerbern.


  • Margen & Kostenentwicklung: Management Hinweise deuten auf ungünstige Kostenphasen und Margendruck im vierten Quartal hin, was sich auf die operative Profitabilität auswirken kann.


  • Gesamtmarkt-Headwinds: Die deutsche Autoindustrie gehört zu den Sektoren, die zuletzt unter makroökonomischen und politischen Einflüssen leiden – etwa langsamere Nachfrage, geopolitische Spannungen, Wettbewerbsdruck und hohe F&E-Kosten für Elektromobilität.


Die Autobranche ist nach wie vor einer der schwächeren Sektoren im Markt – viele Anleger reagieren auf gedämpfte Nachfragedaten, volatile Produktionskosten und den Herausforderungsdruck bei elektrischen Fahrzeugen.


Wie ist eure Einschätzung zu $MBG (-0,49 %) aktuell? Eher ein Hidden Value Titel mit langfristigem Potenzial? Oder überwiegt eurer Meinung nach das Risiko im derzeit schwierigen Umfeld?

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16 Kommentare

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Ich fahre Benz elektrisch, den Stock kann man sich in 10 Jahren nochmal anschauen, wenn auch der Rest begriffen hat, dass Nichts über deutsche Ingenieurskunst geht 😅
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@BeachPlease 😅 Naja. Kann ich nicht unterschreiben. Die Software ist auf jeden Fall auf dem Stand von vor 10 Jahren hängen geblieben.
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M.E. wird es den Leuten (breiter Masse) immer nur noch darauf ankommen von A nach B zu kommen. Marke verliert an Strahlkraft und rechtfertigt für viele nicht mehr den Aufpreis.
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Kunst liegt bekanntermaßen im Auge des Betrachters 🎩👌
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@BeachPlease Also ich musste jüngst mit einem Tesla ein paar mal dienstlich fahren und kann sagen, es ist definitiv kein Vergleich zu einem Mercedes. Die Qualität der deutschen Premium Marken ist hier meiner Meinung nach weiterhin unangefochten. Die Frage die ich mir allerdings stelle, ob die Leute weiterhin gewillt sind, den entsprechenden Mehrpreis zu zahlen.
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@BigMo Ich verstehe deinen Punkt. Man darf meiner Meinung nach aber nicht vergessen, das wir hier immer noch über ein Auto sprechen. Ja, die Software ist mit Sicherheit nicht die beste. Meiner Meinung nach, kaufe ich aber ein Auto auch nicht ausschließlich nach der Software. Hier überwiegen für mich persönlich immer noch andere Merkmale deutlich wie das Design, die Technik und der Service.
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@jkb92 Da gebe ich dir absolut recht. Die Frage stelle ich mir auch immer wieder. Sind die Leute noch bereit den Mehrpreis zu bezahlen?
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@DividendenPapa die Antwort ist m.E. klar nein, zumal die Leute ja in der Breite eher weniger als mehr Geld/Kaufkraft zur Verfügung haben werden als früher.
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@DividendenPapa Das sehe ich etwas anders.
Ich habe ein neues 2026er Topmodell. Wenn man mehr als den doppelten Preis eines vergleichbaren Teslas bezahlt, kann man erwarten das man nicht mit lächerlichen Usability-Problemen konfrontiert wird.
Außerdem knirscht und quietscht es auch hier an diversen Ecken.
Das fällt mir vielleicht alles nur auf, weil es eben bei meinem Tesla davor nicht der Fall war.
Ja, der Service ist bei Mercedes gut und teuer. Mit dem Tesla musste ich in den 3 Jahren Leasing nicht zum Service.
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@BeachPlease so ist es🫱🏻‍🫲🏼
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@BigMo Bei meinem EQB von 2022 knartscht, knirscht oder quitscht irgendwie Nichts, bin sehr zufrieden. Muss nur aufgrund Rekuperation immer mal wieder die Bremsscheiben freibremsen.
Hat die Qualität beim GLC Electric mit der neuen Platform so stark abgenommen?
Mit dem aktuellen CEO für mich Finger weg.
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@Solitair Ich finde den CEO auch eher schwierig 😂
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Ich bleibe bei der Aktie.
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Mercedes hat in den letzten Jahren zu viele Fehler gemacht. Leider
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@TechNav Ich sehe das ähnlich, $MBG hat in den letzten Jahren strategisch nicht alles richtig gemacht. Für mich war der größte Fehler tatsächlich die unklare bzw. zu ambitionierte Elektro-Strategie in Kombination mit dem kommunizierten schnellen Verbrenner-Ausstieg. Der Markt, insbesondere in Europa, war schlicht noch nicht so weit, wie man es vielleicht intern erwartet hatte. Gleichzeitig hat China den Wettbewerb im E-Segment massiv verschärft. Das Ergebnis sehen wir jetzt: hoher Investitionsdruck, Margenbelastung und Unsicherheit bei der Positionierung.

Die spannende Frage ist für mich:
Hat $MBG aus diesen Fehlern gelernt und schafft nun einen pragmatischeren Mix aus Verbrennern, Hybrid und EV, oder verliert man weiter Marktanteile?

Noch bin ich investiert, aber definitiv eine der Aktien in meinem Portfolio wo ich aktuell die größten Zweifel habe.
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