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Coverd Call ETF's - ein Für und Wieder

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In letzter Zeit lese ich vermehrt über sogenannte Coverd Call ETF’s.

Hier gibt es unzählige Beispiele, wie z.B. $WINC (+0,1 %) , $CHPY (-0,94 %) , $QYLE (+0,26 %) , $XYLP (-0,01 %) , $SXYD (-0,07 %) , die bestimmte Indizes abzubilden versuchen und mit Optionen arbeiten.

Die ETF‘s locken mit hohen Ausschüttungsquoten – meist ab 7-8% manchmal sogar 11-12%.

In einem kürzlichen Beitrag schrieb der gute @Dividendenopi bereits darüber, dass man die Risiken nicht unterschätzen darf.

An diesem Punkt bin ich während meines Besuchs im Fitnessstudio, während einer Satzpause, nachdenklich geworden und recherchierte etwas für mich. Lieber @Testo-Investo – nein die Recherche habe ich natürlich nicht auf der Bank betrieben, sondern später. Nicht, dass ich das Gerät blockiere und mit deinen Bitcoin beworfen werde…


Die Ergebnisse meiner Recherche möchte ich hier mit euch teilen und auch gerne zu Diskussion anregen. Ich bin mir sicher, dass wir einen qualifizierten Kommentar von @Epi benötigen, und einen weniger qualifzierten von @DonkeyInvestor :D noch ein paar weitere wie @Tenbagger2024 , @Multibagger , @Simpson und @PoorDad seien auch markiert :) @MozartsGeist und @Solitair haben dazu bestimmt auch eine Ansicht und @NichtRelevant hat auch eine äußerst relevante Meinung.


  • Begrenztes Aufwärtspotential – hier möchte ich gerne dazu einladen einen Coverd Call ETF eurer Wahl anzuklicken und die Benchmark Funktion von Get Quin zu nutzen. Während der letzten Orangeman-Aktionen knickten die Märkte teils deutlich ein. Doch während die Indizes sich deutlich erholten und sogar neue Allzeithochs erreichten, blieben die Coverd Call ETF’s deutlich zurück. Der Hintergrund hierfür ist eine Deckelung, da bei dem dahinter liegenden Optionsgeschäft vereinfacht gesagt der ETF nur bis zum Basispreis der Option (dem Strike) profitiert. Man tauscht also massive Kursgewinne gegen Optionsprämien ein.


  • Crash-Gefahr – auch bei dem „Verhalten im Crash“, schlägt sich der ETF nicht gut. Es ist ein Irrglaube, dass die eingenommenen Optionsprämien einen Crash abfedern. Sie bieten lediglich einen Puffer bei leichten Rücksetzern oder Seitwärtsmärkten. Kommt ein Bärenmarkt oder Crash daher dann… schaut euch einfach erneut den Benchmark vom NASDAQ vs. $QYLE an.


  • Höhere Kosten, und steuerlich unattraktiv – ein nicht zu unterschätzender Punkt sind ebenfalls die laufenden Kosten. Während einige World ETF’s mit unglaublichen 0,07% glänzen, kommt ein Coverd Call ETF mit meist über 0,40% daher. Das ist mehr als das 4 fache, was man gegen eine Underperformance des Marktes eintauscht. Auch müssen die Ausschüttungen voll versteuert werden, wenn man über die 1000€ Freibetrag kommt, während man bei einem thesaurierenden nur seine Vorabsteuerpauschale bezahlt. Kein guter Tausch, wie ich finde.


  • Substanzzehrung – nicht zuletzt und auch erkennbar ist, dass einige ETF’s versuchen eine extrem hohe monatliche Ausschüttung zu erreichen. Wenn die Optionsprämien und Dividenden hierfür nicht ausreichen, schüttet der Fonds im Grund Teile seiner eigenen Substanz bzw. dem Nettoinventarwert aus. Hierdurch kann der Kurs des Fonds langfristig sinken – er kannibalisiert sich selber. Das klingt für mich eher nach einer Krankheit, als einem Investment.


Nun fragt man sich bei den ganzen negativen Aspekten natürlich, warum man diesen Fonds überhaupt kaufen sollte. Es gibt wohl doch ein paar Gründe:


  • Cashflow – wenn nicht langfristiger Vermögensaufbau im Vordergrund steht, sondern der regelmäßige Zufluss von Einnahmen, dann kann dies ein Grund sein einen Coverd Call ETF zu halten. Es kann z.B. für einen Rentner oder Ruheständler interessant sein, der seinen Lebensstandard hiermit finanzieren möchte. All-In sollte der Ruheständler wohl aber trotzdem nicht gehen.


  • Seitwärtsphasen in den Märkten – in Seitwärtsphasen in denen ein Index monatelang auf der Stelle tritt, spielen Coverd Call ETF’s ihre Stärke aus. Da die Kurse nicht stark steigen und somit kein verpasstes Aufwärtspotential haben, aber auch nicht dramatisch einbrechen und somit ebenfalls kein zu verkraftendes Abwärtspotential aufweisen, generieren verkaufte Optionen trotzdem einen Gewinn, die sogar das Marktumfeld schlagen können. Daneben reduzieren sie durch die Prämien die Volatilität.


  • Psychologische Komponente – regelmäßige Ausschüttungen bedienen bei vielen Anlegern das gute Gefühl in trotzdem in Bärenmärkten oder Seitwärtsphasen Geld zu verdienen. Dies kann helfen panische FoMo Aktionen zu vermeiden und generell investiert zu bleiben.


Fazit: Es kann Sinn machen einen Coverd Call ETF im Portfolio zu haben. Allerdings bezweifle ich, dass es für die meisten hier auf Get Quin Sinn machen würde, da der Großteil eben nicht in der Auszahlphase seines Lebens steht. Wenn es um die psychologische Komponente geht – die regelmäßigen Ausschüttungen – so bin ich der Meinung, dass man dies trotzdem mit einem ausschüttenden World ETF versuchen sollte. Natürlich sind hier die Dividendenrenditen fast zehnmal niedriger, aber immerhin generiert man nachhaltigen Kurswachstum, der auf Jahrzehnte deutlich wichtiger ist, als momentane hohe Ausschüttungen.


Was ist eure Meinung hierzu und noch wichtiger: habe ich etwas Wichtiges vergessen?

Euer FinanzMechaNik


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29 Kommentare

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Ich finde die Kritik an Covered-Call-ETFs grundsätzlich absolut berechtigt. Gerade die Punkte begrenztes Aufwärtspotenzial, fehlende echte Crash-Absicherung, höhere Kosten und mögliche Substanzzehrung sollte man definitiv nicht ignorieren.

Bei mir ist allerdings der entscheidende Punkt, **welche Aufgabe der ETF in meinem Gesamtportfolio erfüllen soll**.

Ich sehe WINC nicht als Ersatz für einen MSCI World und schon gar nicht als Instrument, mit dem ich langfristig maximale Kursrendite erzielen möchte. Mein Portfolio ist bewusst in unterschiedliche Aufgaben aufgeteilt.

Im **Hauptdepot** steht der langfristige Vermögensaufbau im Vordergrund. Dort sind breite Wachstumsbausteine wie MSCI World und S&P 500 entsprechend wichtig. Ich möchte dort langfristig möglichst viel Marktrendite mitnehmen.

Daneben gibt es bei mir aber ein **Fremdkapitaldepot mit einem völlig anderen Auftrag**: Es soll laufenden Cashflow erzeugen, um eine konkrete monatliche Zins-/Finanzierungsbelastung abzudecken. Und genau dort sehe ich die Berechtigung für WINC.

Ich tausche bei WINC bewusst einen Teil des möglichen zukünftigen Kursgewinns gegen einen hohen laufenden Cashflow. Das ist für mich kein Fehler der Strategie, sondern **der eigentliche Zweck dieses Bausteins**.

Der entscheidende Unterschied ist also:

**Ich kaufe WINC nicht, weil ich glaube, dass WINC langfristig einen MSCI World schlägt. Ich kaufe WINC, weil ich den Cashflow brauche.**

Und gleichzeitig möchte ich Covered Calls eben nicht zum dominierenden Bestandteil meines gesamten Vermögens machen.

Das ist auch der Grund, warum ich beispielsweise JEPQ aktuell nicht weiter ausbaue. Mir ist dort die Kombination aus Konzentration und begrenztem Aufwärtspotenzial für meinen langfristigen Vermögensaufbau zu unattraktiv. Die bestehende Position erfüllt aber weiterhin ihren Zweck, weil sie die monatliche Zinslast unterstützt.

Bei WINC sehe ich es etwas anders, weil das zugrunde liegende Aktienuniversum wesentlich breiter ist und der ETF bei mir eine klar definierte Funktion innerhalb des Gesamtsystems hat.

Allerdings gibt es auch hier eine Grenze: WINC macht in meinem Fremdkapitaldepot inzwischen ungefähr 50 % aus. Deshalb würde ich ihn aktuell gerade nicht weiter aggressiv aufstocken. Neue Sparraten sollen das Depot vielmehr über andere Bausteine wie Dividend-/Quality-ETFs diversifizieren und den relativen WINC-Anteil langfristig verwässern.

Damit nehme ich aus deinem Beitrag eigentlich eher eine Bestätigung meiner Strategie mit:

Covered-Call-ETFs haben klare Nachteile – und genau deshalb sollte man sie gezielt und dosiert einsetzen.

Für jemanden, der 30 Jahre lang maximalen Vermögensaufbau betreiben möchte, würde ich einen Covered-Call-ETF ebenfalls nicht als Kerninvestment ansehen.

Für jemanden, der dagegen einen konkreten laufenden Cashflow benötigt, kann ein solcher ETF durchaus sinnvoll sein – solange man versteht, was man dafür aufgibt.

Bei mir lautet die Strategie deshalb vereinfacht:

Wachstum mit den klassischen ETFs.
Cashflow mit den Income-Bausteinen.
Keine unnötige Konzentration auf Covered Calls.
Und keine Illusion, dass hohe Ausschüttung automatisch hohe Gesamtrendite bedeutet.

Genau diese Trennung der Aufgaben ist für mich der entscheidende Punkt.
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@GoDividend Danke für deinen differenzierten und konstruktiven Beitrag! Ich nehme aus diesem mit, dass dir absolut klar ist, auf was man sich bei dem ETF einlässt und dir eben der Cashflow wichtig ist.

Trotzdem frage ich mich, ob es das denn am Ende wert ist, wenn dafür im negativen Szenario ein dickes Minus steht - oder arbeitest du dann mit einer Verlustbegrenzung und lässt dich ausstoppen?

Ich hoffe ich bin jetzt nicht zu neugierig, aber was geschieht in der Zwischenzeit mit dem Cash? Reinvestierst du es wieder oder lässt es z.b. für einen Crash verzinst liegen?
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@FinanzMechaNikk aktuell wird alles reinvestiert + zussätzliche einzahlung in $LDGL $VHYL und in kleinen teilen in $WINC -solange bis der cashflow ausreicht um zins und tilgung abzudecken. danch gehts wieder vollgas im hauptdepot weiter, zusammengerechnet wird dann am schluss ob das aufgegangen ist
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@GoDividend Super beschrieben und aufgeschlüsselt. Ich denke Du weißt, was Du da tust und ich kann die Aufteilung bzw Kategorisierung von Mitteln in verschiedene Bausteine mit unterschiedlichen Aufgaben absolut nachvollziehen.

Anm.: Das mit dem Fremdkapitaldepot find ich im übrigen auch sehr spannend. Du hattest das Konzept ja schon mal vorgestellt und ich finds super, dass jemand hier eine sehr ungewöhnliche aber durchdachte Strategie verfolgt. Ich glaube die funktioniert auch und es ist bemerkenswert das durchzuziehen, obwohl Dir dafür vermutlich viel Skepsis und Kritik entgegenschlägt. 🙂
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@NichtRelevant nein war ales konstruktives Feedback der verschiedenen gedanken dazu, zum Beispiel das die tilgung und zinsen immer aus dem laufenden Gehalt bedient werden kann (wichtiger punkt um sich nicht zu übernehmen), oder aber auch aus sicht der langfristigen wertentwicklung-> geld lieber in einen Wachstumsetf zu stecken und tilgung aus gehalt bezahlen. alles Punkte die gut diskutiert wurden
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@GoDividend Ergänzung: wenn man einfach Dividenden/Prämien farmen möchte, um dann andere Positionen aufzubauen, sind die Covered Call ETFs super. Ich habe es ähnlich aufgebaut -> Tagesgeldzinsen in $WINC und von da aus in den $LDGL . Funktioniert dann wie ein kleiner Turbo 🚀
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99% der Menschen die an der Börse investieren wollen, sollen ihr Geld in einen einfachen World ETF stecken 😊👍
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Mich einfach so markieren und erwarten, dass ich etwas unqualifiziertes schreibe ... Tztztz ... So geht's nicht. Das musst du dir erst verdienen
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@DonkeyInvestor hast du das nicht mit ebendieser Antwort bereits getan?
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Danke, @FinanzMechaNikk für die gut aufbereitete Zusammenfassung und Abwägung. Im Prinzip ist hierzu somit fast alles gesagt. Es gibt eigentlich kein "CC ist gut" oder "CC ist schlecht", man muss nur für sich selbst entscheiden ob es das Richtige für den eigenen Investment-Case ist.

Wenn man einen Kapitalstock aufbauen möchte (in der Regel sind das die Leute, die jünger sind) wird ein normaler Welt-ETF, ein S&P500 oder ein Portfolio aus aggressiven Wachstums- und Tech-Werten (je nach Risikoaffinität) die richtige Wahl sein.

Wenn man in der "Auszahlungsphase" ist (also eher die Älteren unter uns hier) und schon ein Kapitalstock vorhanden ist, dann macht ein Ausschüttungsansatz (und hier dann gegebenfalls eine Beimischung von CoverdCall ETFs) durchaus Sinn. Ich zähle mich zu "Letzteren", somit hab ich auch eine größere Position $WINC als Beimischung. Die Betonung liegt hierbei aber auf Beimischung. Ähnlich wie @GoDividend haben unterschiedliche Positionen in meinem Depot unterschiedliche Aufgaben. Der $WINC soll viel Cashflow liefern, ich erwarte hier aber nicht allzu viel in Bezug auf Kurs-Performance. Wenn der nicht absackt, vielleicht der Kurs über das Jahr sogar ein paar Prozent hochgeht und die Ausschüttungen trotzdem kräftig liefern, dann bin ich superhappy. 🙂
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@NichtRelevant Danke für deine Meinung zu dem Thema! Arbeitest du bei dem ETF dann mit einem Stopp-Loss um z.B. mögliche Verluste zu begrenzen? Wie würdest du in einem Crash reagieren? Ich frage deshalb, weil es auf mich wirkt, als ob du eine sehr genaue Strategie und Vorstellung davon hast, welche Aufgaben Teile deines Depots haben.
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@FinanzMechaNikk Vielen Dank für die Einschätzung, aber ich denke Du schätzt mich da profesioneller ein als ich tatsächlich bin. Ich hab keine Stop/Loss-Schwellen gesetzt. Ich würde es liegen lassen. Wenns dann sehr viel tiefer steht würde ich mich vermutlich ärgern und nachkaufen. 😉
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Bisher hatte ich mich nicht daran gewagt. Wenngleich es perspektivisch als Beimischung durchaus sinnvoll sein kann. Andererseits bin ich in Unternehmen mit starkem Dividenden Fokus investiert. Wovon ich nach wie vor überzeugt bin. Jedenfalls danke für die Vorstellung, sehr interessant und lehrreich. 👍
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@MozartsGeist - bitte gerne und Danke für deinen Beitrag! Schau Dir gerne einmal das Video an, welches @Epi verlinkt hatte in den Kommentaren. Darin wird alles nochmal ziemlich gut erklärt und mit Statistiken dargelegt. Zahlen lügen ja bekanntlich nicht, wie man so schön sagt. Mich hat überrascht, dass man selbst mit einer Dividenden/Entnahmestrategie trotzdem den Coverd Call wenn auch nur leicht schlagen würde. Und damit war für mich eigentlich schon alles gesagt.
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@FinanzMechaNikk Das Video ist top! Also bisher nicht soviel verkehrt gemacht. 😊
Dank an @Epi für den Link!
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@FinanzMechaNikk There are two types of investors.

The first one accumulates. He lives frugally, lives like a poor man to accumulate as much as possible, has a fear of capital gains taxes and avoids them. Eventually, when he gets old, he enjoys his wealth and maybe even changes countries to pay less in taxes.

Then there’s a second type of investor. He doesn’t care about beating the market. What matters to him is seeing his cash flow grow. He wants his dividends to pay his expenses and, eventually, make him financially free even if that means paying more taxes or underperforming the market.

His goal is cash flow.

Which type of investor are you?

If you want to become the richest person in the cemetery, keep accumulating.

If you want to enjoy your life, focus on increasing your cash flow without obsessing over every detail go to dividend and CC.
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@Kyagi Hey man, don't get me wrong – I'm totally fine with your approach to investing and generating cash flow. It's just not for me. I believe in market returns and percentage gains based on historical data showing outperformance. As for liquidity, I focus on advancing my career to steadily raise my income. And sure, maybe I'll pass away early and won't live to see it all pay off, but my wife and son will get the money – so I'm completely fine with that because I love them.
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Danke für die gute Darstellung. Der Ben Felix hat sich auf YT auch mit dem Thema beschäftigt Sehenswert. https://youtu.be/xzDFbv_JSks
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@Epi Danke für das super Video von Ben Felix. Im Prinzip bestätigt er die Recherche und hat nochmal spannende und wertvolle statistische Erkenntnisse eingebracht - das Video ist wirklich sehenswert! Am meisten hat mich erstaunt, dass selbst bei einer Dividenden und Entnahmestrategiebei einem herkömmlichen ETF, diese den Coverd Call ETF am Ende schlagen würde. Es ist also tatsächlich ein Luftschloss, welches dem Anleger vorgaukelt enorme Profite zu machen, während er tatsächlich gnadenlos outperformt wird.
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Ich nehme wenn ich hebeln möchte einzelne Derivate auf Aktien. Coverd calls kommen für mich nicht in Frage.
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Covered calls sind aus meiner Sicht in ihrer Beliebtheit ein Ergebnis von Werbung über Social Media (ins. YouTube) und falschen Verständnis von Risiko und Rendite der Strategie sowie fehlenden unsetzubgswillen von alternativen Lösungen.

Am Ende nehmen viele von uns covered calls entweder
A) wegen der Optionsprämie
Oder
B) wegen der hohen Auszahlung

Dabei sollten wir uns bewusst machen, dass uns in der Regel wenig geschenkt wird. Je komplexer das Produkt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Privatinvestor nicht der eigentliche Profiteur ist.
Wie bereits gesagt wurde, hinken diese CC-ETFs hinterher aufgrund der starken deckelung nach oben. Der Markt gibt selten mehrere Jahre in Folge +-5% Rendite. Gern auch mal +30, -20 + 30. da stinkt der CC-ETF ab, weil er den Verlust eben trotzdem stark mitnimmt, die Rendite aber nicht voll. Der Worat case wäre so nen 1930er -80%. Wie lang will man beim CC eigentlich auf Erholung warten 😅

Es gibt sinnvollere Strategien, wenn man Risiken senken möchte oder Ausschüttungen will.

Für Risikosenkung: Assetklassen defensiver Gewichten. Bonds, Managed Futures, Gold können in gewissen Marktphasen das Risiko senken. Ebenso Cash.
Ausschüttungen:
Ausschüttung, egal woher sie kommen, zehren aus der Substanz. Wer das bei CCs nicht versteht, kann mich gern fragen oder die KI. Sollte sie aber vorher vllt nicht kaufend.
Alternativen sind ausschüttende ETFs und Teilverkäufe.
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Hey @SchlaubiSchlumpf, Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht - vielen Dank für deinen Beitrag. Gerade aktuell halte ich Coverd Call ETF's für sehr risikoreich - die Märkte sind immerhin seit dem Zins-Tief äußerst gut und wohlwollend gelaufen, was die Gefahr eines größeren Crash's oder zumindest einer tiefergehenden Korrektur deutlich erhöht. Somit wäre ein Szenario bereitet, welches sehr schädlich auf so einen ETF einwirken würde. Der zweite Schaden wäre dann, dass man die anschließende Erholung der Märkte nicht mitnimmt, aufgrund der Deckelung. Eine Möglichkeit wäre hier ggf. mit einer Stopp-Order zu arbeiten um im Crash Verluste zu begrenzen - aber wenn man für sich ehrlich ist, so könnte man es doch lieber generell sein lassen und klassisch in z.b. einen ausschüttenden World ETF investieren, der nebenbei gesagt auch noch ein gewisses Dividendenwachstum aufweist.
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Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Ich baue eine kleine Position auf um in der Rentenphase etwas Liquidität zu generieren. Die Argumente kann ich verstehen. Der Chartvergleich ist aber nicht ganz gerecht. Der High Income ETF schüttet knapp 10% p.a. aus, so dass der Wertzuwachs, der sich im Chart abbildet, natürlich niedriger ausfällt. Mit Reinvestition der Ausschüttungen sähe der Chartvergleich wohl anders aus?
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@IronEagle Hi Chris - wenn Du magst, schau dir gerne einmal das von @Epi verlinkte Video an. Der Inhaber des Kanals erklärt da sehr anschaulich und belegt mit Daten, warum man mit dem Coverd Call ETF nicht den Markt schlägt. Die hohen Ausschüttungen befriedigen das Verlangen des Anlegers einen hohen Cashflow zu haben, aber lassen den Kurs-Wachstum größtenteils liegen, da die Upside der ETFs gedeckelt ist. Da du bereits über die Rentenphase gesprochen hast - es ist eben diese langfristige über Jahre generierte Rendite, welche es in der Auszahlphase bzw. der Rente ermöglicht einen nachhaltigen Entnahmeplan zu machen, der dein Vermögen nicht stark kanibalisiert.
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Habe es mit A3EHRE probiert und ihn vorgestern wieder rausgeschmissen. Dafür, dass der bei mir im Sparplan lief, kam da kurstechnisch einfach viel zuwenig bei rum. So stark ist die Dividende nun auch nicht, daß ich dafür Kursverluste hinnehme. Für sowas habe ich AGNC.
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@dirko68 AGNC hatte ich früher auch mal kurz und dann aber auch schnell wieder abgestoßen 😅 irgendwie sind BDCs und REITs nicht mehr so meins
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@FinanzMechaNikk verkaufen werde ich die auf keinen Fall. Dividende läuft und Kurs bleibt relativ stabil. Bin momentan auch leicht im Plus kurstechnisch.
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Gut gemeinter Rat. Finger weg von Yieldmax.
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