
Die geplante Privatisierung der Hang Seng Bank $11 durch HSBC Holdings $HSBA (+0 %) hat heute eine entscheidende Hürde genommen.
Der High Court von Hongkong genehmigte den zugrundeliegenden Übernahmeplan (Scheme of Arrangement) ohne Änderungen und ebnete damit den Weg für die Dekotierung der Bank von der Börse in Hongkong.
Das Gericht bestätigte zudem im Rahmen derselben Anhörung die mit dem Privatisierungsplan verbundene Kapitalherabsetzung, wie aus einer gemeinsamen Mitteilung von HSBC Holdings, The Hongkong and Shanghai Banking Corporation Limited (HSBC Asia Pacific) und der Hang Seng Bank hervorgeht.
Der Plan wird voraussichtlich am Montag, den 26. Januar, nach der Eintragung der gerichtlichen Anordnung beim Handelsregister in Hongkong rechtskräftig und wirksam.
Die Hang Seng Bank hat von der Börse in Hongkong die Genehmigung erhalten, die Notierung ihrer Aktien mit Wirkung vom Dienstag, den 27. Januar, 16:00 Uhr, einzustellen, vorausgesetzt, der Plan wird rechtskräftig und wirksam.
Das Privatisierungsvorhaben hatte bereits Anfang des Monats die Zustimmung der Aktionäre auf entsprechenden Versammlungen erhalten, wie in einer gemeinsamen Mitteilung vom 8. Januar referenziert wurde.
Die Unternehmen teilten mit, dass die meisten Bedingungen für die Privatisierung erfüllt seien. Die verbleibenden Bedingungen, die die Eintragung der gerichtlichen Anordnung sowie weitere administrative Angelegenheiten betreffen, werden voraussichtlich ebenfalls erfüllt.
HSBC Holdings hält über ihre Tochtergesellschaft HSBC Asia Pacific bereits eine Mehrheitsbeteiligung an der Hang Seng Bank, einem der etabliertesten Finanzinstitute in Hongkong.
In der gemeinsamen Mitteilung wurde darauf hingewiesen, dass Aktionäre und potenzielle Anleger beim Handel mit Wertpapieren von HSBC Holdings und der Hang Seng Bank Vorsicht walten lassen sollten, da das Vorhaben nur umgesetzt wird, wenn alle Bedingungen bis zur festgelegten Frist erfüllt oder aufgehoben werden.
