Der Rückversicherer Hannover Rück SE $HNR1 (+0,58 %) konnte im Geschäftsjahr 2025 trotz hoher Naturkatastrophenschäden ein solides Wachstum erzielen. Besonders das operative Ergebnis und der Gewinn entwickelten sich positiv, während gleichzeitig die Dividende deutlich erhöht wurde.
Die Bruttoprämien im Rückversicherungsgeschäft stiegen 2025 auf 26,8 Milliarden Euro und lagen damit rund 1,5 % über dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um etwa 5,7 % auf 3,5 Milliarden Euro, während der Konzerngewinn auf 2,64 Milliarden Euro kletterte – ein Wachstum von rund 13 % gegenüber 2024.
Die Schaden-Kosten-Quote im Schaden- und Unfallgeschäft verbesserte sich weiter auf 84 %, was im Rückversicherungsmarkt als sehr profitabel gilt.
Hannover Rück bleibt finanziell äußerst solide aufgestellt. Die Solvency-II-Quote liegt bei 256 %, deutlich über den regulatorischen Anforderungen. Das Eigenkapital wuchs weiter auf rund 16,7 Milliarden Euro.
Das Unternehmen verfügt damit über genügend Kapital, um auch größere Schadenereignisse oder Marktvolatilität abzufedern.
Dividende:
Die Dividende wird deutlich erhöht. Für 2025 schlägt der Vorstand eine Gesamtdividende von 12,50 € je Aktie vor. Darin enthalten ist eine ordentliche Dividende von 7 € sowie eine Sonderdividende von 5,50 €.
Damit setzt Hannover Rück seine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik fort.
Herausforderungen im Jahr 2025
Das Jahr war von mehreren großen Naturkatastrophen geprägt, darunter vor allem Schäden durch extreme Wetterereignisse. Insgesamt beliefen sich die versicherten Schäden auf rund 20 Milliarden Euro.
Trotz dieser Belastungen blieb die Profitabilität stabil, was die starke Risikosteuerung des Konzerns unterstreicht.
Fazit:
Hannover Rück bleibt einer der stabilsten Rückversicherer weltweit.
Das Unternehmen überzeugt mit:
konstantem Gewinnwachstum
sehr hoher Kapitalstärke
attraktiver Dividendenpolitik
disziplinierter Risikosteuerung
Für langfristige Investoren bleibt die Aktie damit ein defensiver Qualitätswert im Finanzsektor.


