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Sony

@Tenbagger2024 was hälst du von $6758 (-1,44 %) ? Willst mal deine Ampel drüber laufen lassen? Bin irgendwie interessiert aber paar fundamental Daten sind meh. Schwer zusagen aber druch dem demerger die Metriken alle Kreuz und quer. Die Kamera Sparte hat aber viel Phantasie, plus ein evtl Spin Off of Sony Entertainment

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22 Kommentare

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Schau ich mir mal an. Aber eine Schnellanalyse kann Herr Prompt schon mal machen @Raketentoni . Der ist aber sehr konservativ. Und @PikaPika0105 kann bestimmt auch zu Sony etwas sagen
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@Tenbagger2024 ich frag dich ja persönlich nach deiner Meinung. Ki prompten oder DCF kann ich selbst mehr als Gut. Finds schwer. Die Aktie fällt ist aber nicht günstig und die einzel Teile sind schon interessant aber der Konzern, der Yen usw gibt auch einige negative Punkte. Du hat schon paar mehr Japanische Unternehmen im Portfolio gehabt als ich
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@topicswithhead ja habe ich schon verstanden, aber mein Motto ist auch "gemeinsam Erfolgreich". was Japan angeht macht @PikaPika0105 keiner was vor. Und Herr Prompt ist auch mehr als nur einfache KI. Also Chart technisch kann ich noch keine eindeutige Bodenbildung feststellen. Vom RSI finde ich die Aktie aber schon mal interessant. Fundamental: PEG um die 1 ist okay, Umsatzwachstum von 1-3 %,Wachstum beim Nettoergebnis auch einstellig, EBIT-Marge um die 13%, Dividendenrendite 0,76%, haut mich jetzt nicht gerade um. Denke deshalb ist die Aktie auch so bewertet. Was Kameras für autonomes Fahren angeht, finde ich $TDY sehr interessant, auch Kameras für Drohnen. Die Kameras sind auch sehr gut bei Nebel, Schnee und in der Nacht. Teledyne Dalsa baut auch Sensoren für Robotaxis. Was Industrie Kameras angeht, kannst du dir auch Basler mal anschauen. Ich selber bin erst vor kurzen bei $EXENS eingestiegen. Was Japan angeht sehe ich in anderen Werten mehr Potential.
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Die Transformation zum Entertainment Giganten läuft weiterhin. Da dies das Kerngeschäft ist, halte ich auch das Spin-Off für vollkommenen Quatsch. Wo hast du das her? Sony setzt voll auf Games, Filme/Serien und Musik. Diese Bereiche haben auch starke Synergien untereinander (z.B. Filme basierend auf Games etc). Das Geschäft mit den Bildsensoren läuft ebenfalls sehr gut (Weltmarktführer, neue Halbleiterpartnerschaften). Zudem ist die X-Box tot, was der einzige richtige Konkurrent im Gaming Bereich war (Nintendo konkurriert nicht direkt). Insgesamt sind sie also ein Unternehmen, dass erfolgreich in der Gegenwart angekommen ist und inzwischen fast alle Altlasten aus dem Consumer Electronics Bereich abgeworfen hat (letzthin TVs). Also gutes Unternehmen mit gutem Geschäft rund um Entertainment. Bewertung ist recht attraktiv aktuell. Sie werden jetzt nicht krass viel Rendite bringen, aber für Investoren mit Qualitätsfokus sicher nicht schlecht.
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​Mein KI-Kollege hat sich deine Gedanken mal kurz angesehen. Du hast einen verdammt guten Riecher, aber bei einem Punkt bist du strategisch leicht auf dem Holzweg:
​1. Die Demerger-Metrik (Volltreffer!):
Du hast zu 100 % recht. Das aktuelle KGV und die restlichen Kennzahlen kannst du gerade komplett in die Tonne treten. Sony hat im Herbst 2025 seine Finanzsparte (Sony Financial Group) an die Börse abgespalten. Das reißt durch bilanziell nötige Sondereffekte riesige buchhalterische Löcher in die Papiere, die aber operativ gar nicht wehtun. Wer hier stur auf nackte Screener-Daten vertraut, fällt komplett rein. Gutes Auge!
​2. Die Kamera-Fantasie (Das eigentliche Gold):
Absolut richtig erkannt. Es geht hier aber nicht primär um die klassischen Systemkameras, sondern um die Bildsensoren (Halbleiter-Sparte). Sony baut die Sensoren für fast die halbe Smartphone-Welt, inklusive Apple. Das ist eine absolute Cash-Maschine. Es gab zuletzt sogar Marktgerüchte, genau diese Chip-Sparte abzuspalten, um den wahren Wert für Aktionäre sichtbar zu machen.
​3. Spin-Off von Sony Entertainment (Der Denkfehler):
Hier liegst du falsch. Sony wird das Entertainment (PlayStation, Filme, Musik, Anime) niemals abspalten. Das Gegenteil ist der Fall! Sie haben das langweilige Finanzgeschäft extra deshalb rausgeworfen, weil Entertainment und Tech jetzt das absolute, fokussierte Herzstück des gesamten Konzerns sind. Sie spalten es nicht ab, sie bauen es zur globalen Festung aus.
​Fazit: Wenn man die verzerrten Kennzahlen durchschaut, ist Sony ein brutal starker Tech- und Unterhaltungs-Gigant. Guter Call!
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@Raketentoni hätte nicht gedacht, dass ich mal dem Mr.Prompt in seiner Analyse zustimmen würde
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@PikaPika0105 ich hab auch die letzten 2 Tage an dem Herrn gearbeitet 😬
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Sony ist aktuell fair bis leicht überbewertet im Vergleich zu historischen KGV‑Niveaus, aber der starke operative Trend und die Diversifikation rechtfertigen dieses Niveau für viele Investoren.
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Von Sony halte ich nicht viel. Die haben strukturell eher Gegenwind. Aus “Tech” Sicht ist Sony oft einfach nur teuer, aber ohne herausragend innovativ zu sein. Es gibt eine sehr treue Fanbase, aber das wars auch. So dumm es jetzt klingt aber wenn du einen soliden Hardwareschuppen suchst bist du bei Apple nach wie vor besser beraten.
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@Soprano naja es geht da halt um mehr. Sony music ist die Top 2 der music labels. Die haben gute Margen hab schon $UMG aber why not ein 2 bei dem KGV( wenn man's alleine betrachten würde. Sony Entertainment hinkt eigentlich nur wegen dem Anime Teil, sieht man aber Entertainment ( also Film, Musik) zusammen ist auch das eigentliche sehr fair bewertet. Die Kamera Sparte ist extrem interessant, nicht nur aufgrund den Smartphones, sondera den Robotaxis. Sony hat ein Marktanteil von 45% bei Kamera Modulen und sie planen min 50% für die Zukunft. Wer also an waymo oder vor allem Tesla glaubt hat hier eigentlich ein Gegenspieler. Zugleich die Kamera Sparte Konkurrenten hat aber vor allem deutlich mehr capex benötigt. Die TV Sparte soll in ein JV, was für mich neben den Spin Off vom Banken Geschäft was positives ist. Heißt das Management ist nicht vollkommen verkohlt und geht unter gewissen Umständen doch bessere Kapital Allokation an. Die Gaming Sparte ist für mich ein neben Spieler hier, wo ich die auf null schreiben kann. Aber natürlich können wir auch über die reden
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@topicswithhead Ja japanische Konzern sind aufgrund ihrer komplexen Struktur immer sehr schwer. Da muss man viele Pfannen jonglieren. Also die Hardware ist das eine. Gute Qualität - hoher Preis, wenig innovativ. Da ist wenig Fantasie drin. Kameras kann man darüber reden. Ich kenne die Statistik mit den 45% nicht, aber Kameras ist eventuell ne Option. Wobei eben auch spekulativ. Weiß jetzt noch kein Mensch welche Optik-Technologie sich bei Robotaxis mal durchsetzt. Da wird noch experimentiert.

Musik wird immer mehr zur Commodity. Glaube nicht, dass man damit langfristig viel Geld verdient. Film ist schon schwer genug. Habe ja selbst mit Paramount und Warner Bros. jede Menge Geld verloren. Und Sony hat von den großen 5 echt das schwächste Portfolio. Musik ist da nochmal ne andere Nummer. Da wird es echt nur noch einige Jahre brauchen bis da so viel KI-Musik im Umlauf ist, dass es kaum noch möglich ist, damit Kohle zu machen. Da sind die Einstiegsschwellen einfach viel viel niedriger als im Movie Business.

Größtes Problemkind ist aber sicherlich die Gaming Sparte. Bis jetzt war das eine sehr sehr schöne walled garden wo man einfach ne Platform verkauft hat und dann als Plattform Betreiber unendliche passive Cashflows erwirtschaftet hat einfach weil man die Plattform hatte. Genau diese Ära wird mit der PS5 zu Ende gehen. Und hier zeigt sich dann auch wieder der völlig antiquierte Management-Stil von japanischen Unternehmen. Die sind einfach auch nicht flexibel genug um auf Marktveränderungen angemessen zu reagieren. Statt dass sie sich im Bereich Gaming zu einem Service-Betreiber umstrukturieren und wenigstens über Software usw. weiter Geld zu verdienen wollen sie die PS6 erzwingen, obwohl das aller Voraussicht nach ein Schuss in den Ofen wird.
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@Soprano hört sich jetzt größtenteils eher uninformiert, subjektiv und nicht fundiert an. Vorurteile sind ebenfalls vorhanden.
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@PikaPika0105 Eine Meinung zu einer Aktie ... auf einer Plattform für Meinungen zu Aktien. Da brat mir doch einer nen Storch.
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@topicswithhead Also das Thema Musik ist wirklich auch spannend je länger ich darüber nachdenke. Es wird in Zukunft einfach so sein, dass mit dem Vertrieb und der Veröffentlichung von Musik halt wirklich nichts mehr verdient wird. Grundsätzlich kann jeder Musik machen und sie hochladen und fertig. Der Vorteil den Major Labels bisher hatten war dass sie "Erfolgsrezepte" hatten. Meist gibts dort 2-3 Songwriter die für 20 verschiedene Artists die Musik komponiert haben. Leute wie Jack Antonoff die gleichzeitig die Songs für Taylor Swift, Pink, Lana Del Rey und Sabrina Carpenter schreiben. Genau das spricht gegen die menschliche Kreativität und für den Algorithmus, denn nichts anderes haben die Profis auch gemacht um zu gucken was am besten verkauft.

Es wird auch immer noch Geld mit "Performances" verdient werden können. Also Musiker verdienen kein Geld mehr mit Platten, kein Geld mehr mit Spotify Streams - sondern nur noch Konzerte und Sponsorenverträge werden die Haupteinnahmequellen. Gleichzeitig verlieren sie aber an Sichtbarkeit. Gerade in anderen Medien wie Filmen und Games wird die Nutzung von lizensierter Musik zurückgehen.

Also eigentlich sieht es sehr finster für die Labels aus. Das einzige was ich mir irgendwie noch vorstellen könnte ist, wenn die selbst Streamingdienste rausbringen und es irgendwie rechtlich möglich ist Einnahmen mit KI-generierter Musik zu erschließen. Also wenn Sony das irgendwie durchbekommt, dass man sich z.B. neue Songs von verstorbenen Künstlern wie Michael Jackson generiert und sie dafür berechtigt sind eine Gebühr zu erheben. Aber das ist jetzt ne komplett fiktive Sache.
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@Soprano ne sehe ich anders. Du wirst immer mehr von den streaming Diensten bekommen über Labels, da sie einfach mehr Hebel haben. Ai Musik wird am Ende nicht anders sein und nur weil jeder Musik machen kann heißt das überhaupt nichts. Ich konsumiere Musik am Ende lieber von anderen. Wahrscheinlich werde ich auch hier und da nen Song machen aber am Ende braucht man etwas mehr zum Star. Konzerte oder Merchandise wird teilweiße auch von den übernommen. Zugleich helfen die auch bei anderen Dingen. Rechtsfälle, Marketing usw. Klar kann es zu Margen verfall kommen, den AI case kann ich aber überall machen.
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@topicswithhead Naja aber es gibt aus meiner Sicht zwei Effekte a) Der Stellenwert von Musik innerhalb der Gesellschaft steigt aktuell nicht mehr an und ist denke ich insgesamt niedriger als von 1960-2010. b) Der Output an Musik wird einfach exorbitant steigen.

Ich stell mir jetzt auch weniger vor, dass Leute einfach ihre eigene Musik machen werden. Sondern mittelfristig wird es so sein, dass die Menge an Songs die von Berufsmusikern produziert wird einfach unglaublich steigt. Also es gibt vielleicht bisher in irgendeinem Bereich von EDM 500 Leute die professionelle DJs sind. So bisher haben die vielleicht 10 Songs pro Jahr rausgebracht. Zukünftig sind die in der Lage 300 Songs pro Jahr rauszubringen was sie auch tun werden, da die Chance auf einen Hit dadurch steigt. Da aber das gesamte Publikum insgesamt gar nicht die Zeit hat so viel Content zu konsumieren wird aber auch das allermeiste von den Songs einfach gegen 0 Klicks machen und man jagt halt den 1 Song der 100 Mio Klicks macht.

Das ist eben ein bisschen wie bei Büchern im 21. Jahrhundert vs. Bücher im 19 Jahrhundert. Das Medium ist nicht verschwunden und wird nicht verschwinden, war aber sicherlich mal viel beliebter als jetzt. Und während früher auch drittklassige Autoren einigermaßen gut davon leben konnten, einfach weil auch insgesamt nicht sooo viele Bücher veröffentlicht. Heute wird insgesamt richtig viel geschrieben weil z.B. auch die Publishing und Druckkosten so niedrig geworden sind, aber wenn man keinen Bestseller schreibt kann man damit halt keine Miete zahlen.
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@Soprano naja also der Stellenwert nimmt ab aber die Zahlungsbereitschaft und die Zuhörerschaft nimmt noch zu. Ob es die Shisha Bar ist oder was auch immer die Menge der gespielten Musik nimmt zu. Auch heute gibt's viele Songs. Es ist daher völlig egal ob ein Song null macht oder Bio da man eh nach Klickzahlen bezahlt wird. Wenn die Menge steigt dann konzentriert es sich halt auf die Top Künstler oder auf die Menge. Mir egal, da fast jeder Künstler bei einem Label ist, profitiere ich ja mit. Das Bücher Argument ist ein wenig anders. Bücher lesen ist eher nen Hobby und hat auch ganz andere Attribute. Viel Leser mögen echte Bücher aber eBooks sind viel profitabler und einfach zu handhaben. In der Branche gibt's auch viel Wandel und co
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@Soprano abgesehen davon zeigt die Bucherbranche ja genau das was ich meine. Es ist so leicht wie noch nie ein Buch herauszugeben, bsp Amazon aber die Guten Bücher kommen alle per Verlage. Marketing, distribution und auch vieles mehr ist halt am Ende doch simpler als es alleine zu machen. Die 10-15% Marge mehr sind am Ende halt 80% mehr Arbeit.
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@topicswithhead Naja Zuhörerschaft wächst auch nur durch Emerging Markets. Dass die Zahlungsbereitschaft hierzulande weiter wächst wage ich zu bezweifeln. Was ich nicht verstehe ist du sagst selbst es geht um die Klickzahlen aber gleichzeitig es ist egal wenn der Song 0 Klicks macht??? Ja eben nicht.

Bei Indie Labels profitierst du halt überhaupt nicht mit. Du setzt ja darauf, dass die großen kommerziellen Anbieter ihre Marktmacht behaupten können das sehe ich halt überhaupt nicht. Die Strukturen werden insgesamt demokratischer. Genau wie Verlage bei Büchern oder auch Neobroker im Bankensystem. Die haben das System ja auch nicht vollständig wegdisruptiert, sondern wenn etwas kompliziertes plötzlich einfach wird gibt es einfach wesentlich mehr Marktteilnehmer. Darauf können wir uns doch einigen?

Du hast ja auch insofern Recht, dass die "guten Bücher" von Verlagen kommen werden, genau wie die gute Musik auch von Labels kommen wird. Das nützt dir aber alles überhaupt nichts, wenn das non-investable companies sind. Sobald es um viel Geld geht holt man sich natürlich Profis dazu und macht es nicht mehr im Self-Publishing. Aber genau dann ist es halt auch für den Verlag kein profitables Business mehr.

Beispiel: Harry Potter ist das kommerziell erfolgreichste Buch aller Zeiten. Und das Geschäft haben eben NICHT die großen Verlage gemacht sondern Kleinverlage. In UK z.B. der Blomsbury Verlag mit irgendwie 2% Marktanteil in UK. In Deutschland Carlsen was auch ein kompletter Nischenanbieter ist, der sich die Lizenz für alle Bücher schon gesichert hat, bevor der Durchbruch kam. Wärst du einfach so bei den 5 größten Verlagen investiert gewesen hättest du trotzdem nicht 1€ Rendite mit dem profitabelsten Book-Franchise aller Zeiten gemacht.

Und genau so wird es bei Musik auch werden. Die Labels werden immer weniger Eigenproduktionen machen können sondern dann kommt halt immer irgendwer mit einer viralen Platte um die Ecke und die Labels müssen direkt viel Geld in die Hand nehmen um die Person unter Vertrag zu nehmen. Das ist scheiße. Früher hat man quasi Leute von der Straße weggeholt denen für 1 Apfel und ein 1 nen Knebelvertrag reingedrückt und die dann fame gemacht. Das ist halt viel besser als wenn die immer gucken müssen was auf Tiktok gerade für Musik trendet und die sich dann in die Trends reinkaufen müssen.
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Zu Sony kann ich sagen das ich im Oktober gekauft habe und jetzt -21% stehe. Wobei fast alles bei -20% steht aktuell. Wenn ich wo kaufe solltest du Hebel 100 short gehen. P.s. ich hab am Mittwoch 43% Cash in den All World ETF gesteckt nachdem alle gesagt haben Time Market ist Quatsch :) Könnte ein Rekord sein nach 2 Tagen bei -5% im All World zu stehen oder?
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@HappyJulienDay mein lieber Julien. Du bist echt gestraft aber wie schon mal gesagt mit Verlaub 😇 in diesem Fall selbst schuld. Renne doch nicht blind Aussagen Dritter hinterher, auch wenn im Verhältnis hier bei GQ doch in einigen Fällen Kompetenz dahinter steckt. Das sollte ein Meinungsbilder sein. Entscheidend ist deine Strategie und deine Expertise. Und dass man bei solchen Nackenschlägen "leicht" frustriert ist, kann ich nachvollziehen und verstehen. Gönn dir eine Auszeit, nimm das Geld und schmeiß es bei z.b. 3,4% aufs Tagesgeld zum größten Teil. Einen Teil den du als Totalverlust verschmerzen kannst investiere in die Titel und Assets von denen du momentan überzeugt bist. DYOR. Es gibt hier viel Hintergrundhinweise zur Gesamtmarktlage. Informiere dich selber, ziehe deine Schlüsse, versuche Gesamtzusammenhänge herzuleiten und zu verstehen. Nutze gute Quellen. Bastel fir deine Strategie und suche Titel die dazu passen nur für dich. Schreib dir auf, warum im Moment unter welchen Umständen eben diese in deine Auswahl passen. Mach ein Musterdepot auf. Gibt viele Möglichkeiten. Und handle dort deine Titel. Kostet kein Geld und schont die Nerven. Analysiere regelmäßig die Entwicklung, warum läuft es in die eine oder andere Richtung, warum hast du das nicht berücksichtigt. Bilde dich weiter, stecke einen Teil der Zinserträge in Fachliteratur und versuche mehr und mehr zu verstehen. Vom restlichen Geld gehst du im Sommer mit deiner liebsten ein Eis 🍨 essen und entspannst dich und kommst wenn du bereit bist gestärkt in den Markt zurück. Es wäre schade wenn du jetzt das Investieren aufgeben würdest, das würde dir viele Chancen in deinem Leben rauben. Sorry für den langen Text sagt ein alter Mann 😉😇
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@Dividendenopi Danke für deine aufmunternden Worte. Ich bin mittlerweile abgehärtet. Ich hatte vor einem Jahr 20.000 € in Qualcomm gesteckt. Dann kam der Crash und ich habe 10 Monate gebraucht bis ich auf 0 mit der Aktie war. Jetzt habe ich gedacht das ich nicht viel falsch machen kann. Warte extra den Krieg 3 Wochen ab. Gehe dann all in damit exakt 1 Tag danach wieder ein Crash beginnt. Ich hätte vielleicht noch mit -2% verkaufen sollen. Hab mich dagegen entschieden und sitze es wiederholt aus. Ich komme so aber einfach nicht zu Rendite und bin froh auf 0 zu sein wenn der restliche Markt in der Zeit gut Plus gemacht hat. Schau dir mein Depot an. Mit Gold SAP Siemens Sony Microsoft Tencent usw. Alles fast 20% verloren seit November. Jede Wette das ich Mitte April -30% im All World ETF stehe. Ich bin jetzt aber stur und schaue munter zu wie aus meinen 40.000 € stündlich paar tausend weniger werden und ich habe nichts mehr zum nachkaufen.
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