Die Leitzinsen wurden um 25 Basispunkte auf 2,50 % erhhöht. Auslöser ist die Energiepreisentwicklung: Die Inflation im Euroraum lag im August bei 3,3 %, Energie allein bei 14,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Bemerkenswert ist die Gegenbewegung darunter: Die Kerninflation fiel auf 2,4 %, Dienstleistungen auf 3,0 %. Der Preisschub bleibt bislang also weitgehend auf Energie begrenzt und hat sich (noch) nicht breit auf die Wirtschaft übertragen.
Die EZB begründet ihren Schritt damit, dass die Inflation „für längere Zeit deutlich über dem Ziel" bleiben werde.
Insgesamt zeigt der Schritt eine Notenbank, die auf einen Angebotsschock reagiert, obwohl sich die eigenen Kernzahlen normalisieren.
$EXSA (-1,05 %)
$SMEA (-0,97 %)
Quellen:
https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2026/html/ecb.mp260910~314e508016.de.html
