4Tg·

Zähe Inflation bremst Bitcoin, doch der Druck bei US-Anleihen wächst

Die jüngsten CPI-Daten waren keine gute Nachricht für $BTC (+0,05 %). Die Kerninflation fiel etwas höher aus als erwartet und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed restriktiv bleibt – ausgerechnet jetzt, wo der Markt auf schwächere Inflationsdaten als Katalysator für einen Ausbruch über 80.000 US-Dollar gehofft hatte. Die Stimmung zeigt sich auch bei den Mittelflüssen: Nach rund 1,3 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen in digitale Anlageprodukte in der Vorwoche stehen diese Woche bislang 243 Millionen US-Dollar an Abflüssen zu Buche.


Der eigentliche Katalysator könnte jedoch vom US-Finanzministerium kommen. Das ausgeweitete Anleihen-Rückkaufprogramm hat es trotz größerer Käufe am langen Ende bisher nicht geschafft, die Renditen spürbar zu drücken – ein Zeichen für den enormen Druck am Anleihemarkt durch Fiskalsorgen und eine hartnäckig hohe Laufzeitprämie. Bleibt das so, wächst der Druck auf Finanzminister Bessent, aggressiver einzugreifen – mit steigenden Ölpreisen im Nacken steigt das Risiko eines deutlich größeren, "bazooka-artigen" Kaufprogramms.


Eine solche Eskalation würde die Debasement-Narrative weiter befeuern, die zuletzt sowohl $BTC (+0,05 %) als auch $GOLD gestützt hat. Die Lage für #bitcoin ist damit zweigeteilt: kurzfristig belastet die CPI-Zahl, doch das bislang wirkungslose Rückkaufprogramm könnte mittelfristig zu einem der stärkeren Katalysatoren werden.

(Autor: James Butterfill, CoinShares' Head of Research)


Über das folgende Vehikel könnt ihr in Bitcoin investieren: $BITC (+6,01 %)

attachment
4
Werde Teil der Community