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Ich möchte ein StartUp gründen… 🚀 Bitte gebt mir Feedback!

Hallo zusammen,

Heute gibt es mal keine neue Aktienvorstellung, sondern eine eigene Geschäftsidee und die Bitte um eure Einschätzung. Es geht um die Gründung eines StartUps viele Fragen und eure Meinung, also lets go…


Ich bin aktuell 17 Jahre alt und habe ein Konzept für ein Startup entwickelt, das in mehreren Etappen wachsen soll. Ich habe versucht, einen konkreten Plan zu erstellen, und würde mich über euer ehrliches Feedback dazu freuen. Gerne auch Tipps, falls ihr selbst mal vor dieser Entscheidung standet…


Ich stelle euch mal erst mal meinen grundsätzlichen Plan vor und dann meine Hintergrundinformationen:



Ebene 1: Das Analyse-Tool

Der Fokus liegt auf der Programmierung eines Tools, das mithilfe von Machine Learning (ML) Zusammenhänge erkennt und präzise Absatzprognosen für mittelgroße Unternehmen liefert.


Das Tool soll viele externe Faktoren wie Wetter, Saisonalität, Inflation, Ölpreis sowie den Geschäftsklimaindex, Konsumklima-Index, und Google Trends einbeziehen. Unternehmen laden ihre Verkaufsdaten der letzten 24 Monate hoch, die das Tool mit diesen Faktoren abgleicht.

Das Ergebnis: Prognosen für die kommenden Tage, Wochen und Monate, die das Management bequem über ein Dashboard abrufen kann.


• Ziel: 5–10 Pilotkunden gewinnen.

• Modell: In dieser Phase arbeite ich auf Selbstkostenbasis und verzichte zu 100 % auf Fremdkapital. Es geht hier vor allem um den Vertrauensaufbau und erste Ansprechpartner für Feedback.

-> das größte Risiko, was ich hier sehe, ist der Bereich Recht: Datenschutzverordnung etc.



Ebene 2: KI-Zusammenfassungen

In der zweiten Phase liefere ich den Unternehmen aktive KI-Zusammenfassungen und weise auf Nachfrage-Peaks hin. Dies dient als automatisierte Entscheidungsgrundlage für die Personal- und Lagerplanung. Diese Zusammenfassung sollen täglich, wöchentlich oder monatlich als Mail oder Mitteilung rausgehen.


• Ziel: Ausweitung auf ca. 50 Unternehmen.


• Modell: Weiterhin kosteneffizient, um Reichweite und Bekanntheit aufzubauen und erste Netzwerkeffekte zu generieren. Auch hier geht es vor allem darum, das Vertrauen aufzubauen und ein erstes Netzwerk zu schaffen.



Ebene 3: Integration

Hier wird das Tool tiefer in die Unternehmensstrukturen eingebunden. Wenn die Unternehmen meinem Tool vertrauen und es bereits aktiv nutzen können sie ihre Lagerbestände und Produktionskapazitäten in Echtzeit mit meinem Tool verknüpfen. Das System sendet dann spezifische Handlungsempfehlungen – zum Beispiel eine Warnung vor Materialengpässen bei prognostizierter Mehrnachfrage. Gleichzeitig soll ein B2B Messenger integriert werden, damit die Zulieferer und Händler sich darüber austauschen können und Bestellungen aufgeben können.


• Ziel: Hunderte Unternehmen innerhalb von 2–3 Jahren. Ziel ist eine massive Zeitersparnis für das Management.


-> Hier müsste ich wahrscheinlich einige Mitarbeiter haben, die zum Teil den nötigen technischen background haben und zum Teil den nötigen Vertrieb leiten können.



Ebene 4: Automatisierte Bestellvorbereitung

Sobald das Vertrauen in das Tool gefestigt ist, das wird vermutlich ein, zwei Jahre dauern, bereitet der Agent konkrete Bestell-E-Mails oder Nachrichten im B2B Messenger vor. Das Management muss diese nur noch mit einem Klick freigeben. Das Tool überwacht die Kapazitäten autonom und sichert die Lieferfähigkeit.


• Ziel: Rollout in Deutschland und im europäischen Ausland bei niedriger Preisgestaltung für schnelle Skalierung.



Ebene 5: Agenten & Netzwerk

In dieser letzten Ebene möchte ich tief in die Unternehmensstruktur eingebunden werden und die Bestellprozesse automatisieren: KI-Agenten kommunizieren direkt mit den Agenten der Zulieferer, führen Preisverhandlungen und tätigen Bestellungen vollautonom.


• Mein persönliches Ziel: Weltweite Marktdurchdringung innerhalb von 10–20 Jahren.



Mein aktueller Stand & Vorgehen

Ich weiß, dass die Story bisschen zu unrealistisch klingt, aber ich möchte ein klares Ziel vor Augen haben. Mein erster Schritt ist die Entwicklung eines Prototyps.


Und deswegen habe ich mir erst mal eine Basis gebildet wie ich Anfangen möchte:


• Status: Ich habe mich für den Bundeswettbewerb für Künstliche Intelligenz angemeldet und möchte dort meinen Tool vorstellen. Vorteile ist, dass meine Schule mich unterstützt und mir für die nächsten Monate das Claude Abo sponsert, weil ich dort teilnehmen.


• Partner: Über diesen Wettbewerb möchte ich 1–2 Partnerunternehmen für die erste gewinnen. Ich denke ich werde einige Unternehmen, die bei mir aus der Region kommen einfach mal anfragen, ob sie mich bei dem Wettbewerb unterstützen möchten und Feedback geben können.


• Unternehmen: Ich werde im Herbst 18 und plane, um den Jahreswechsel ein Kleingewerbe anzumelden. Ich habe bereits gehört, es wäre hirnlos ein StartUp in Deutschland zu gründen, da die Bürokratie einen erschlägt. Was sagt ihr dazu?


• Vorteil: Da ich noch zwei Jahre bis zum Abitur habe, kann ich zumindest vorerst ohne Zeit- oder finanziellen Druck entwickeln.


Technik: Ich besitze Grundkenntnisse in Python und erste Erfahrungen mit Websites und Tools wie Firebase, Render und Streamlit. Ich habe ein MacBook, was mir für die Entwicklung des Prototypen sicherlich ausreicht. Allerdings wüsste ich auch Kontakte, die ich für das technische Verständnis fragen könnte…


Die Umsetzung erfolgt zunächst webbasiert.

Meine Fragen an euch:

1. Feedback: Bin ich zu optimistisch oder habe ich einen entscheidenden Aspekt übersehen?

2. Erfahrung: Falls ihr schon gegründet habt – wie seid ihr den ersten Schritt angegangen?

3. Alleine: Ich möchte vorerst alleine starten, um die volle Kontrolle zu behalten. Ist das sinnvoll oder brauche ich jetzt schon ein Team?


Zudem:

Meine Freunde haben mir die Bedenken angemeldet, dass es ohne Studium oder Ausbildung schwierig werden könnte, falls das Startup scheitert. Wie seht ihr das? Zudem überlege ich, einen kleinen Teil meines Aktiendepots als Startkapital zu nutzen, da ich hier langfristig die höhere Renditechance sehe. Haltet ihr das für sinnvoll?

ich meine, wann, wenn nicht jetzt? Wenn ich z B eine Familie habe, werde ich so etwas kaum umsetzen.


Gemini hat mich schonmal motiviert und mir gesagt ich werde anhand meiner Idee zu 90% scheitern 😁


Ich danke euch im Voraus für eure Antworten!

LG ein sehr nachdenklicher Kleinanleger 🫡

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92 Kommentare

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Respekt für die strukturierte Herangehensweise mit 17, das sieht man leider nicht sehr oft!

Der stufenweise Aufbau ohne Fremdkapitaldruck ist strategisch richtig. Den Wettbewerb als ersten Validierungsschritt zu nutzen ist clever, viele Gründer skalieren bevor sie überhaupt wissen ob jemand zahlt.

Die aus meiner Sicht 2 harten Realitätschecks:

1. Kein Unternehmen wird dir seine Verkaufsdaten geben.
Nicht ohne zertifizierte Cybersecurity-Standards! Denk an ISO 27001, SOC 2 oder ähnliches. Das sind keine Formalitäten, das sind Grundvoraussetzungen im B2B-Datengeschäft. Selbst wenn dein Tool technisch brillant ist, wird der erste Anruf beim IT-Sicherheitsbeauftragten oder Datenschutzbeauftragten des Unternehmens das Gespräch sofort beenden. Diese Zertifizierungen kosten viel Geld, Zeit und externe Audits, das ist kein Problem das du nebenbei löst.

2. Du betrittst einen bereits besetzten Markt.
Predictive Analytics / Demand Forecasting ist kein weißer Fleck auf der Karte. Dort spielen etablierte Anbieter wie SAP IBP, Oracle, Relex, o9 Solutions, und daneben dutzende spezialisierte Nischenanbieter die genau dasselbe für mittelständische Unternehmen bauen, seit Jahren, mit Vertriebsteams und Referenzkunden. Die Frage die sich jeder potenzielle Kunde stellen wird: "Warum soll ich meine sensiblen Daten einem unbekannten 18-Jährigen geben, wenn ich einen etablierten Anbieter mit Haftung und Support nehmen kann?"
Sales Forecasting ist essentiell für jeden Budgetplan, daher seit jeher schon ein wichtiges Thema, das eben die letzten Jahre durch AI und ML sehr stark gewachsen ist.

Kein Grund aufzuhören, aber Du brauchst einen sehr klaren differenzierenden Vorteil. Günstiger allein reicht im B2B nicht, weil Unternehmen bei sensiblen Daten nicht auf den günstigsten Anbieter setzen, sondern auf den vertrauenswürdigsten.

Warum ich Dein Projekt trotzdem sinnvoll finde:
Der Wettbewerb als Lernprojekt. Ein Prototyp als technischer Nachweis deiner Fähigkeiten ist sehr wertvoll, z.B. für späteres Studium oder Bewerbungen. Aber ich würde dir empfehlen, schon jetzt zu überlegen ob du nicht einen kleineren, weniger regulierten Einstiegsmarkt findest um erste echte Nutzer zu gewinnen.

PS: Dein Depot angreifen: Nein. Du hast aktuell kaum Kosten, lass das Depot in Ruhe😉
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@TomTurboInvest Top detailliert und strukturiert. stimme ich voll zu
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@GeldGenie Danke fürs Feedback! PS: habe beruflich mit Einkauf und Supply Chain zu tun. Habe als PL schon einige IT Lösungen implementiert. Bei jedem neuen potentiellen Tool ist das erste der "Information Security Check". Keiner möchte seine wertvollen Daten irgendwo geleakt sehen, bzw. dem Mitbewerber zur Verfügung stellen. Wie überall sind heute die Daten das digitale Gold 😉
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@TomTurboInvest Tech & Transformation Consulting hier 😊👍
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@GeldGenie ich "transformiere" in unserem Konzern seit gefühlt 10 Jahren, eine Transformation löst die nächste ab 🤪😅 Konzern halt 🤷‍♂️
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@TomTurboInvest hi, vielen Dank für deine detaillierte Rückmeldung. Einige Punkte habe ich auf dem Schirm gehabt andere muss ich mir noch mal anschauen.

Vor allem zum Beispiel den Punkt Cybersecurity. Denkst du, das ist realistisch, dass man da als Einzelkämpfer, was auf die Beine stellt? Es hört sich schon sehr kompliziert an, Weil ich denke dass man da jedes Mal mit der deutschen Bürokratie zu tun hat 😮‍💨

Wenn du es machen würdest, wo würdest du anfangen? Welche Nische siehst du aktuell unterversorgt in diesem Bereich?

Meine Idee war es ja durch den Wettbewerb auf einen Zulieferer in meinem Heimat Dorf oder eine größere Bäckereikette zu zugehen und sie um Arbeit zu fragen. Den Rest würde ich dann später klären…
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@Klein-Anleger Zur Cybersecurity Frage: Als Einzelkämpfer wirst du keine ISO 27001-Zertifizierung stemmen, das ist realistisch betrachtet nicht möglich. Aber hier ist die gute Nachricht: Du musst es gar nicht.

Dein Instinkt mit der Bäckerei oder dem lokalen Zulieferer ist eigentlich der cleverste Gedanke und mMn genau der richtige erste Schritt. Warum? Weil ein kleines Familienunternehmen oder eine regionale Bäckereikette keinen IT-Sicherheitsbeauftragten hat, der dein Projekt stoppt. Die entscheiden auf Vertrauensbasis, nicht auf Zertifikatsbasis. Das ist dein Fenster.

Damit löst du auch das Datenproblem pragmatisch: Fang mit anonymisierten oder aggregierten Daten an. Lass sie dir keine rohen Kundendaten geben, sondern nur Absatzzahlen pro Woche/Monat, das ist deutlich unkritischer rechtlich und senkt die Hemmschwelle massiv.

Zur Nischen Frage: Der unterversorgte Bereich sind genau diese kleinen und mittelgroßen Betriebe. Bäckereien, Metzgereien, regionale Getränkehändler, kleine Zulieferer. Die großen Anbieter wie SAP fangen bei Preisen an, die für diese Unternehmen völlig unrealistisch sind. Genau dort gibt es eine echte Lücke, aber nur wenn du es extrem einfach und günstig hältst. Ob diese Nische aber überhaupt Interesse hat? Da bin ich nicht der richtige der das beurteilen kann.

Und zum Punkt 'Den Rest klär ich später': Das ist für Phase 1 sogar die richtige Einstellung. Du brauchst jetzt kein perfektes Produkt, du brauchst einen echten Nutzer der dir sagt was er wirklich braucht. Alles andere ist Theorie.

Kurz gesagt: Geh zur Bäckerei. Ernsthaft. 🥐
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@TomTurboInvest 🤝 Danke, ich werde berichten!
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@Klein-Anleger denke auch, dass es sinnvoll ist deine Idee einzelnen kleinen Unternehmen vorzustellen und in deren Auftrag eine Lösung zu bauen.
Wenn du ein konkretes Problem des Unternehmens löst, hast du am schnellsten ein Standbein und ggf. Kannst du dann in der Branche für die bestimmte unternehmensgröße eine Nische finden für eine Plattform.
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@Klein-Anleger Viel Erfolg! Niemand gründet und hat Glück. Fleiss wird von aussen nur als Glück bezeichnet.
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@Wealth-Accelerator Ich werde es versuchen. Bin auch flexibel und ich kann ja auch noch was anpassen, wenn ich Feedback kriege, dass im Unternehmen zum Beispiel eher einen anderen Schwerpunkt haben wollen…
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Nennt sich Demand Sensing Agent.

Implementiere ich dir in 2 Wochen für minimale Kosten. Für KMU interessant.

SME haben Zugang zu einer Vielzahl von KI-Consultants. Die seit 5-15 Jahren im Markt sind.

Grossunternehmen gehen zu Deloitte, Bains, EY, KPMG.

Mit 17 wirst du kaum das Vertrauen gewinnen, noch dich abheben können.

Zudem: Kennst du dich denn mit Agents aus? 😅 (Agent layering, development, APi-Programmierung, Token cost, Datenschutz,…)

Edit:
0. - Gib dir ein Zeitfenster & Budget. Kein Erfolg? Kill.
1. Geh in den Verkauf. Letter of Interest, inkl. Investitionssumme (was wären unternehmen bereit dafür zu bezahlen).
2. 2-3 Committments? - mach ein PoC
3. Entscheide alles oder nichts - für 6-13 mte.

4. Dann schau weiter
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@GeldGenie also keine so gute Idee? Leicht kopierbar, billig und bereits vorhanden- lese ich da raus 😅
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@Klein-Anleger Kommt darauf an wofür.

Als learning? Top!

Als einziges Standbein und Schule vernachlässigen? Eher schlecht. Beachte das Prinzip der Opportunitätskosten.

Und wie gesagt, alles skill-abhängig. Kanndt du Verkauf UND IT? (Falls ja, stehen fir sowieso eher gute Jahre bevor…)
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@GeldGenie Also jetzt mal ehrlich: würde gleichmal den Lombardo ordentlich aufstocken und erstmal jetzt den Urlaub verlängern! Easy 😁
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@MozartsGeist Was hast du denn an meinem Lombard auszusetzen 🤣🤣🤣

Urlaub Sonntag fertig 🥲
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@GeldGenie hi, danke dir für deine Einschätzung auf jeden Fall!

Das mit dem Vertrauen und den Daten sind auch meine größten Bedenken. Ich dachte erst mal auf eine größere Bäckereikette oder ein Zulieferer in meinem Heimat Dorf zu zu gehen und zu fragen, ob die mit mir für einen Bundeswettbewerb zusammenarbeiten möchten.

Aber ob das reicht, um eine gewisse Vertrauensbasis aufzubauen, ist natürlich fraglich!

API Einbindung habe ich auch schon mal gemacht, lerne aber auch eigentlich jeden Tag in der Programmierung dazu.

Wenn ich das richtig rausgelesen habe, du würdest das Abitur weitermachen und danach auch studieren oder Ausbildung machen, und das Tool vorerst nur nebenbei entwickeln, stimmts?
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@Klein-Anleger Ich würde dir empfehlen Opportunitäten und Risiken durchzugehen und abzuwägen ob es dir das wert ist.

So oder so: Den Mutigen gehört die Welt! :-) Und: Kenne mehr Gründer die “nebenher” (8h Arbeiten und 10h am eigenen Startup) gegründet haben mit Erfolg, als 9 to 5 Gründer. ;-)
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Die Wahrscheinlichkeit, dass du damit einen Millionen-Exit hinlegen wirst, würde ich auch eher im Bereich um 0,3% einschätzen.

Aber die Wahrscheinlichkeit, dass du unfassbar viel Know-How aufbaust, mit dem du in deinem Leben Millionen verdienen wirst, halte ich für hoch.

Ich würde an deiner Stelle den Wettbewerb machen und auch nach Unternehmen suchen, die dich beim Wettbewerb unterstützen.
Alles andere zeigt sich dann.
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@Wealth-Accelerator Danke dir! Ich versuche es einfach mal, ohne mein Sicherheitsnetz (Abitur parallel) abzuschneiden…
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Lieber Klein-Anleger,

da hab ich mich gleich mal an meinen Desktoprechner setzen müssen, damit ich da ne vernünftige Tastatur hab und nicht alles ins Telefon reindaddeln muss. Also: 😅

Zunächst mal toll, dass Du unternehmerisch tätig sein möchtest und Dir bereits mit so jungen Jahren Gedanken darüber machst. Auch den Ansatz über den KI-Wettbewerb zu gehen finde ich top, da dir das zum einen Deine Kosten reduziert und zum anderen Glaubwürdigkeit gibst, wenn Du später auf Akquise gehst. Selbst wenn Du am Ende keine Firma gründest gibt Dir die Teilnahme an dem Wettbewerb einen Vorteil bei Bewerbungen für Studium, Job oder anderes.

Zur Geschäftsidee:
Die kann ich selbst gar nicht so gut bewerten, da ich kein KI-Fuzzy bin und ja schon eher ein älteres Semester. Zunächst mal klingt das für mich gut, ich würde mich aber schwer wundern, wenn dieses KI-Produkt nicht schon auf dem Markt ist oder gerade von Leuten mit massiven Entwicklungsabteilungen in der Mache ist. Ein anderer Forist hat hier schon geschrieben, dass es Anbieter gibt – für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMW) - und dass die großen Betriebe vermutlich eher zu den Großen Kanzleien und Beratern gehen. Dem würde ich mich anschließen wollen – nicht weil ich Dich ärgern möchte, sondern weil ich keine unrealistischen Gefälligkeitseinschätzungen geben möchte.

Aussichten auf Erfolg:
Ich denke, dass der Ansatz, den Du umrissen hast sehr vernünftig ist. Also erst mal alleine ohne viel Eigen- oder Fremdkapitaleinsatz. Gleichzeitig habe ich aber die Befürchtung, dass Du nicht die Zeit haben wirst das Geschäftsmodell langsam auszurollen, da Du vorher von den Mitbewerben überrollt wirst. Speziell am Anfang ist das eigene Wachstum eines Startups ja erst mal sehr langsam, da es Zeit braucht Kontakte zu knüpfen und erste Kunden zu gewinnen. Erst später wächst man dann schneller, da Dich Deine Kunden (hoffentlich) weiterempfehlen und entsprechende Referenzen vorweisen kannst..

Allein versus Mehrere:
Alleine hast Du erst mal keine Kosten – die wirst Du für Angestellte am Anfang sowieso nicht haben, da jeder Mitarbeiter (mit den angehängten Sozialabgaben und Versicherung) brutal teuer ist. Möglich wäre es aber sich einen Gleichgesinnten zu suchen und ein gemeinsames Startup zu gründen. Man hat dann die Möglichkeit Dinge zu besprechen, die z.B. aus Geheimhaltungsgründen nicht (z.B. hier im Forum oder anderswo) an die Öffentlichkeit gehören. Auch Probleme kann man dann besser besprechen und man hat jemanden, der sich wahrhaft mit der Sache befasst, da er selbst auch mit eigener Arbeitskraft und eigenem Geld involviert ist. Vielleicht findest Du ja jemanden in Deinem Umfeld, der ebenfalls dafür brennt eine Firma aufzumachen – vielleicht triffst Du ja sogar jemanden bei dem KI-Wettbewerb an dem Du teilnimmst.

Zur Gründung:
Hier könnte man ganze Bücher drüber verfassen. Das einfachste ist natürlich ein Gewerbe anzumelden und mit einer GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) oder einer eGbR (eingetragene Gesellschaft bürgerlichen Rechts) zu starten. Mit dieser Gesellschaft haftest Du aber persönlich. Bei einem Produkt, welches Produktionsabläufe von etablierten Unternehmen steuern soll, würde ich von einer nicht haftungsbeschränkten Gesellschaftsform daher dringend abraten. Somit wären wir bei einer GmbH (Stammkapital 25tsd, kann man aber auch erst mal zur Hälfte einzahlen) oder einer UG (kein oder wenig EK, wird später zur GmbH, wenn Kapital angesammelt wurde). Früher hatten viele auch eine Limited (Ltd), bin mir aber nicht sicher, ob das heute noch so gut ist.
Mit der Eröffnung einer Firma entstehen in der Regel ein Vielzahl von verpflichtungen, auf die man als Gründer überhaupt keine Lust hat, da man ja eigentlich mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung anfangen möchte. Hier kommt aber erst mal: Monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen, Mitgliedschaft bei der IHK (Industrie und Handelkammer), Berufsgenossenschaft, Steuernummer, Transparenzregister, Bilanzierungspflicht, Unfallverhütungsvorschriften, usw. usw.
Anm.: Die Anmeldung eines Gewerbes als Kleinunternemer (wie Du erwähnt hast) geht natürlich auch und hier sind dann einige Dinge vereinfacht, aber das Auftreten als Kleinunternehmer gegenüber etablierten Firmen wird erfahrungsgemäß sehr schwierig werden.

Ausbildung/Studium vs. Gründung:
Viele erfolgreiche Gründer haben keine Ausbildung oder ein Studium. Aber man hört natürlich in der Regel nur von den erfolgreichen Gründern – nicht von den Leuten, wo etwas schief gegangen ist. Es ist denke ich auf jeden Fall ein Vorteil eine Ausbildung oder ein Studium zu haben – somit wäre das meine Empfehlung. Wann Du studierst ist aber natürlich Dir überlassen. Man kann durchaus versuchen zu gründen und dann – sollte es nicht klappen – immer noch studieren. Im Moment bist Du ja noch sehr jung, da stehen Dir noch alle Wege offen und es besteht nicht akuter Zeitdruck.

Alternative zur Gründung:
Meistens rate ich Leuten, die gründen wollen erst mal nachzusehen, ob es nicht sinnvoller ist eine bestehende Firma zu übernehmen. Eine Plattform für Firmenübernahmen ist z.B. nexxt-change. Viele winken gleich ab und sagen „dafür hab ich doch kein Geld“, aber: Wenn eine Firma zu übernehmen ist und diese bereits profitabel arbeitet, kann man den Kauf gegebenenfalls über eine Bank finanzieren oder mit dem Verkäufer ein Verkäuferdarlehen vereinbaren. Natürlich muss man beim Verkäufer und/oder der Bank dann viel Überzeugungsarbeit leisten. Aber ein Versuch ist es meiner Meinung nach wert – zugegebenermaßen hast Du hier auf Grund Deines jungen Alters da vermutlich höhere Einstiegsbarrieren als Ältere. Eventuell kann da aber auch ein Pathway sein, falls Du Dich zunächst gegen eine Gründung entscheidest, erst mal etwas Berufserfahrung sammelst und dann einen Schnelleinstieg wagen möchtest.

Eigene Vita:
Ich habe in meinem Leben eine ganze Reihe an kleinen Firmen und Projektgesellschaften gegründet (2 x GbR, 1 x eGbR, 5 x GmbH). Eine Firma wie Microsoft war nicht dabei und einige Firmen hab ich auch wieder aufgegeben, aber ich bin nie insolvent gegangen oder gegenüber meinen Kunden oder Zulieferern irgendwas schuldig geblieben. Ich hatte bis zu 7 Mitarbeiter, im Moment hab ich nur noch Projektpartner und vergebe alle Arbeiten an extern (Ich mache im Moment noch etwas Immobilien-Projektentwicklung in ganz kleinem Umfang). Alles in Allem hat es sich schon gelohnt - schließlich muss ich mit nun 51 Jahren nicht mehr arbeiten satt noch bis 65 oder 70 irgendeinen Kacksjob machen zu müssen. Ich habe Gründungen immer als sehr anstrengend empfunden – vor allem die ersten Monate und Jahre sind sehr kräftezehrend.
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@NichtRelevant hallo, vielen vielen Dank für deine Antwort!

Ich finde es sehr spannend deine Einschätzung zu lesen, weil du ja selbst einige mal gegründet hast!

Das mit der Konkurrenz und dem hart umkämpften Markt sehe ich ähnlich. Ich denke man müsste schon Alleinstellungsmerkmale haben und sich dadurch hinzusetzen. Da muss ich noch mal ganz genau drüber nachdenken, wo genau der Mehrwert wäre.

Ich würde gerne erst mal mit ein, zwei Zulieferant oder Bäckereiketten in meinem Heimatdorf sprechen und sie fragen, ob sie mich dabei unterstützen wollen, bei dem Wettbewerb teilzunehmen. Dann hätte ich vielleicht auch schon einen Fuß an der Tür 🙃.

Aber teilst du die Bedenken, dass, wenn man gescheitert ist, eine Bewerbung deutlich schwieriger ist, weil man dann vielleicht als faul, oder so eingestuft wird, weil man ja ein paar Jahre nichts so richtig im Lebenslauf stehen hat?

Das mit dem alleine oder zu zweit gründen, meinte ich auch mit einem Mitgründer. Ein Mitarbeiter am Anfang zu bezahlen, wäre sowieso utopisch 😅 allerdings kann ich aktuell niemanden, in meinem Freundeskreis, die nötige technische Expertise mitbringen würde und auch noch das Risiko in einer Gründung eingehen möchte. Glaube ich zumindest.

Ich denke, ich fange einfach mal an den Prototypen zu programmieren und gehe danach ein paar Unternehmen in meiner Region zu, um sie zu fragen. Danach sehe ich weiter.

Ich danke dir auf jeden Fall für deine praxisnahe Antwort. HG KleinAnleger
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@Klein-Anleger Klingt nach einem Plan. Wenn Du niemanden zum Mitgründen in Deinem direkten Umfeld findest - villecht triffst Du jemanden auf dem KI-Wettbewerb. Da hättest Du ja zumindest schon mal lauter Leute, die technische Expertise haben.

Unternehmen aus der Region sind schon mal gut. Eine Mögliche Anlaufstelle wäre eventuell auch die IHK oder der BVMW. Ich könnte mir vorstellen, dass die Kontakte zu KI-interessierten Firmen für einen Testlauf o.ä. herstellen können und wollen.

Lücken im Lebenslauf sind nie besonders schön, aber ich denke da kommt es auch drauf an, wie lange bzw groß die Lücke ist.
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@Klein-Anleger zum Thema "wenn Du gescheitert bist"... wenn Du an einen vernünftigen Arbeitgeber gerätst, dann wird der Dein Scheitern nicht negativ bewerten. Du hast gezeigt, dass Du unternehmerischen Mut hast, das Du ein Macher bist, der auch "einfach mal macht", nicht nur ein Träumer der nicht aus der Komfortzone kommt. Du wirst bei jedem Scheitern lernen, auch wenn Du nicht lernst wie es geht, aber Du lernst zumindest wie es nicht geht, und da hast Du dann schon vielen was voraus!
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@NichtRelevant Ich werde mich mal umschauen, danke! Erstmal habe ich ja ein Sicherheitsnetz weil ich Zuhause lebe und das Abi mache. Ich denke in ein bis zwei Jahren weiß ich genauer, ob meine Idee Sinn macht oder nicht.

Danke dir für deine Hilfe 👍
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@TomTurboInvest ich hoffe es, möchte aber auch nicht unnötig ins Risiko gehen. Meine Freunde meinen halt, dass ich ohne Ausblidung oder Studium danach echt Probleme haben könnte…
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@Klein-Anleger Versuche es parallel zum Studium, noch kannst Du den Aufwand ja selber gezielt steuern. Und die Uni kann ein gutes Umfeld für Mitstreiter sein.

PS: wir haben grad ein AI Tool im Rechnungs Intake Umfeld implementiert, das ein Spin-Off der ETH in Zürich ist, das heißt mit guten Ideen und Projekten kann sich auch in universitärem Umfeld was gutes entwickeln.
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@TomTurboInvest erstmal parallel zum Abi, danach schau ich weiter. Würde eigentlich am liebsten Dual studieren, würde in dem Fall aber vermutlich wirklich keine Zeit mehr für solche Projekte haben 😅
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@TomTurboInvest Ist auch eine sehr spannende Möglichkeit - aus der Uni rausgründen. Wenn die Universität gut ist (ETH Zürich ist natürlich Premium), gibt es dort meist professionelle Unterstützung für Leute, die ein Uniprojekt kommerzialisieren wollen. Ich kenn das auch von der TU München - die haben Spezialisten, die die StartUps bei den ersten Schritten an die Hand nehmen. Da gibts teilweise auch Förderungen, Hilfe bei Kontakten zur Industrie etc.
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@Klein-Anleger Du bist noch sehr jung. Du machst auch sehr viel richtig - z.B. hast Du mit dem investieren angefangen und Du denkst aktiv über Deine Zukunft nach.
Effizient zu sein und einen guten Start hinzulegen ist wichtig, aber manches geht nur nacheinander und nicht parallel. Duales Studium plus Firma gründen wäre vielleicht schon machbar aber extrem viel auf einmal. Ich glaube das musst Du nicht. Schau lieber, dass Du Dir ne gute Uni suchst und Dir ein Netzwerk aus spannenden Leuten aufbaust.
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Ich kenne auch einige, die nach der Uni mit Studienkollegen gegründet haben. Die Meisten haben parallel zum oder nach dem Studium schon ein wenig Berufserfahrung gesammelt.

Heute habe ich zufällig diesen Beitrag gefunden: https://ooe.orf.at/stories/3354805/ da musste ich an dein Posting denken.

Eine weiterführende technische Ausbildung ist auf jeden Fall eine Investition in dein Humankapital und in deine Netzwerke. Steve Jobs hat das Studium zb wieder abgebrochen. Du kannst auch mal die ein oder andere Biographie erfolgreicher Gründer überfliegen.
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Ich bin mir ziemlich sicher dass es solche Programme schon gibt
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Also per se finde ich es richtig gut das du dich mit sowas befasst. Ich vermute das du erstmal über Vitamin B arbeiten musst. Das "Problem" an deinem Business Modell sehe ich am den Daten die deine Kunden erstmal liefern müssen. Sämtliche Umsätze offenlegen und das am besten über mehrere Jahre um erstmal eine Datenbasis zu haben ist schwierig. Zumal die meisten Unternehmen selber schon ungefähr wissen wo die landen werden, auch ohne deine Hilfe. Die Frage wäre für mich, wie viel kostet sowas und welche konkreten Ergebnisse kann ich davon erwarten. Und zwar außer das ich zu 85% den Umsatz mache.
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@Bezehgombjuderstimme naja, meine Idee war es ja, dass die Unternehmen sich dann nicht mehr aktiv um die Logistikplanung kümmern müssen. Das Tool soll Ihnen die Möglichkeit geben, diesen Bereich zu automatisieren.
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Also finde es erstmal toll, dass du etwas gründen möchtest. Aber was genau ist jetzt dein USP im Vergleich zu bereits etablierter Supply Chain Software?
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@PikaPika0105 die Einfachheit der Bedienung und Implementierung, zumindest am Anfang. Der Preis und vorerst auch nur lokale kleine Unternehmen wie Bäckereiketten die sowas bisher nicht nutzen…
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@Klein-Anleger das klingt dann doch nach einer guten Nische. Kein Milliarden Business, aber einen guten Millionen Exit kannst du hinbekommen!! Benutzt du dafür dann dafür AI Coding Tools?
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@PikaPika0105 Ja, ich kriege wegen dem Wertbewerb vorerst Claude von der Schule bezahlt und nutze zudem auch Google AiStudio für bisherige Projektideen…
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@Klein-Anleger schonmal was von Lovable gehört?
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@PikaPika0105 👍 hast du das schonmal genutzt? Ich habe bisher nur davon gehört 🤔
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@Klein-Anleger soll sehr gut sein. Ist so DIE AI Coding Plattform für Leute die nicht direkt IT studiert haben. Wenn du allerdings selber coden kannst, kann man noch mehr rausholen. Kenne einen der damit viel macht.
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@PikaPika0105 Ich schaus mir mal an, Danke!
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Generell finde ich die Idee sich selbständig was aufzubauen gut. Von dem Produkt was Du anbieten möchtest, kann ich nicht viel sagen, da ich mich in dem Markt nicht auskenne. Aber ich kann Dir sagen, dass Du für die rechtliche/ formalbürokratische Seite Hilfe brauchen wirst. Entweder Du kaufst sie Dir auf juristischer Seite hinzu, was sehr schnell sehr teuer werden kann. Oder Du suchst Dir einen Partner, der genau da seine Fachkompetenz hat.
Denn wenn in dem Bereich auch haftungstechnisch was schief läuft, ist nicht nur Dein Depot in Gefahr. Ansonsten ist glaube ich das grösste Problem, dass Du Firmen findest, die Dir ihre Daten anvertrauen. Neben Datenschutz solltest Du Dir ein klares Nutzenprofil für die Unternehmen zulegen. Und dann der allerwichtigste Punkt bei der Akquise. Bereite Dich auf jeden Termin gewissenhaft vor, was Outfit, Ausstrahlung, Kompetenz angeht. Du musst ein Gewinnertyp sein. 90% Deines Erfolges im Gespräch hängt davon ab, dass der Kunde Dich kauft. Dann spielen Produkt und Preis nur noch eine untergeordnete Rolle.
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@Multibagger Danke dir!

Das mit dem verkaufen kriege ich hin, bin eigentlich ziemlich schlagfertig was sowas angeht 🙃 glaube ich zumindest.

Die Haftungstechnische Seite hingegen müsste ich mir nochmal anschauen, da weiß ich noch nicht wirklich Bescheid!

Ich werde berichten…
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@Epi hier gibt es die Idee jetzt ausformuliert… ;)
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@Klein-Anleger Danke. Ich schaue es mir an.
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@Klein-Anleger Hab deinen Post und die meisten Antworten dazu durchgelesen. Ich denke, das Wichtigste wurde bereits gesagt, sowohl konkret als auch allgemein.

Grundsätzlich würde ich auch sagen: mit deinem Elan wäre ein wirklich einzigartiges Produkt die beste Chance auf schnellen Erfolg.

Vielleicht deine Idee und Konzeption auch gleich eine Ebene höher: eine KI Agenten basierte Netzwerkplattform für Pre-Start Ups - wo also KI Agenten Gründer, Finanziers, Kunden, Berater etc. projektbasiert verknüpfen - inkl. Umsatzprognosen, Marktanalysen, Marketingkonzepten etc.

Keine Ahnung, ob es sowas schon gibt, aber es klingt etwas exotischer als das Feld, das du dir bisher ausgesucht hast und gerade deshalb aussichtsreicher umzusetzen?

Wie auch immer: viel Erfolg!
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Respekt für die Idee ... mit 17... Ich suche auch immer nach Geschäftsideen... mit 27... und finde keine, die ich umsetzen könnte :D

Meine Gedanken - wobei ich mir nicht anmaße hier irgendwie Branchenkenner zu sein...
Die Grundidee ist valide. Der deutsche Mittelstand, respektive kleinere Betriebe könnten der Ansatz sein, wenn man günstiger ist, als die vorhandenen Produkte und regional selbst an deren Tür klopft, statt irgendsoein amerikanisches Unternehmen, dem ich 120 Dollar in den Rachen schmeiße.

Dort, wo du erstmal ansetzt – lokal, günstig, persönlich – könnte tatsächlich eine reale Lücke bestehen. Ebene 1 und 2 sind erreichbar. Ebene 5 ist eher eine Vision, aber das braucht man ja auch...

Was ich dir aus der Jura-Bubble mitgeben kann:
Wir haben in unserem Bereich ein gewisses Problem mit KI-Tools, wg. Datenschutz und Vertraulichkeit (Gerade was wirklich effizientes Arbeiten mit der KI angeht, etwa Mandantendaten darüber auch direkt zu nutzen). Das mag Unternehmen in gewisser Sicht auch einschränken, obgleich die nicht den Straftatbestand im Nacken haben... (... und die einfachen Jura-KIs sind sündhaft teuer und können auch nicht mehr als Textes zusammenfassen. Gerade wenn was noch nicht in der Rechtsprechung war, geht das Chaos los... aber das nur nebenbei gesagt... Ich schweife ab)

Wenn ich Unternehmer wäre:
Ein Tool, das lokal läuft – also auf dem eigenen Server oder Rechner des Unternehmens – ohne dass die Daten das Haus verlassen, wäre für mich interessant und vielleicht auch anders als die schon bestehenden Player (?)

Aus meinem Umfeld weiß ich, dass viele Unternehmen sind bewusst keine Kapitalgesellschaften, weil sie schlicht keine Offenlegungspflicht ihrer Zahlen wollen. Ein kaufbares oder abonnierbares Tool, bei dem die Umsatzdaten zentral beim Kunden geschützt bleiben, kann da vielleicht überzeugen.
Verbunden mit DSGVO.Konformität natürlich, aber auch das dürfte kein Thema sein, was sich einfach nebenbei löst...

Im Übrigen: Alleine ist das risikoärmste, hält Kosten gering -es sei denn du findest jemanden, der sagt: Ja finde die Idee gut und ich mache mit und das ist für ihn auch n Projekt, das funktionieren kann oder nicht, ohne Druck; Finger weg vom Depot, denn faktisch haste ja keine Kosten...

Falls du rechtliche Fragen hast, kannst du dich gern melden - du hast ja meinen... "Kontakt" (ich denke, du weißt, was gemeint ist :D). Ich bin allerdings kein Anwalt (allein schon deshalb wird auch nichts berechnet :P)
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@Underwood_F Hi, vielen Dank für deine Rückmeldung! Ich versuche es einfach mal bei kleinen Unternehmen in meiner Region für den Wettbewerb nach Kontakt zu fragen. Dann werde ich weitersehen...
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Grundsätzlich lobenswert das du dich weiter entwickeln möchtest👍 Ich habe deinen Post meinen Sohn lesen lassen ( er studiert KI im 9‘ten Semester Master) nach seiner Meinung wirst du leider nicht besonders Erfolgreich sein. Er würde das so nicht wagen!
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Hey! Ich finde es gut dass du es versuchst. Dafür Respekt.

Ohne die Details zu kennen und nur durch den kurzen Text, den du beschreibst, würde ich sagen dass du auf massive Konkurrenz stoßen wirst.

Ich selbst bin im SAP Consulting tätig und helfe Unternehmen genau solche hoch integrativen Prozesse zu verbessern. Wie andere bereits geschrieben haben, ist es eine der Prozesse, die schon immer größte Aufmerksamkeit haben und viele Produkte und addons zu ERP besitzen.

Ich meine klar, wer das genau prognostizieren kann, ist König seiner supply chain. Die Idee ist leider nicht neu.

Aber ich bin mir sicher du hast den Markt genau studiert und hast dir die Konkurrenz angeschaut. Vielleicht hast du einen USP den wir hier nicht sehen.

Zum Gründen als solches kann ich nichts sagen, aber mein Gefühl sagt mir im Software Vertrieb brauchst du entweder bereits gute Kontakte, Family Friends and fools oder eben einen guten Sales Strategen an deine Seite. Du musst dir vorstellen, dass du nicht der einzige bist der bei KMU oder mittelständischen Unternehmen versucht zu pitchen.

Ich wünsche dir viel Erfolg! Wie gesagt screene den Markt hier gut. Verstehe Unternehmensprozesse und Anbieter von Software an die du andocken möchtest.
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Wenn du selber nicht dran glaubst, such dir was anderes.
Wichtig ist der glaube an einen eigenen Erfolg.
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My thoughts;

In theory the concept of amalgamating data, and using it to make a forecast, is easy. In practice, real world data is very messy, and very often wrong. Try to extrapolate that into the future, and it gets even worse. Even huge organisations and governments cannot accuratley track data points, and rely on a huge amount of fudging to get a usable number. For you to build forecasts on top of those numbers, you'd be fishing on top of fudging.

That said, it could be done well, and could be useful, as long as it's very very focused. Choose a very specific industry, with really bad digital skills in it, and help them out.

A case study is the company Nory, based in Dublin Ireland. They target the restaurant industry.
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Ich denke der ganze Startup Bereich ist eine Szene. Es gibt oft regionale Networking Geschichten und Förderungen und so weiter. Da treiben sich auch Leute rum, die in Startsups investieren, sowohl finanziell, als auch mit Business-Know How. Ich kenne einige Leute, die nach der Uni in den Startup Bereich gegangen sind. Von dem, was ich gesehen habe, habe ich habe eine durchwachsene Meinung davon.
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Ich finde das eine sehr gute Idee. Einzig die Zielgruppe denke ich ist entscheidend. Die großen Unternehmen haben ihre eigenen Lösungen für so etwas. Aber die mittleren und kleinen haben sicher eher Bedarf. Die scheuen die komplexen teuren Systeme und tun sich stellenweise schwer mit dem Einsatz von KI. Denke, da hättest du tatsächlich gute Chancen.
Habe mir gerade selbst ein Tool gebaut für tagesgenaue absatzprgnose unter Einbeziehung der vergangenen Jahre, Feiertage, Standort Wetterdaten, etc.. das ist wirklich sehr erleichternd und dabei haben sich recht interessante Korrelationen herausgebildet, die ich bisher unterschätzt hatte.
Ich habe halt Spaß an sowas, aber für viele ist das ein Buch mit sieben Siegeln. Daher von mir Daumen hoch für deine Idee!
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Don’t get to focused on that idea. But certainly start a company yourself. The earlier the better, if you‘re up for it mentally. You will learn more failing than watching from the side line.
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$SHOP durchgespielt
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@Multibagger du hattest ja auch mal ein Unternehmen geführt, wie schätzt du das ein?
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@Get_Rich_or_Die_Tryin was wären deine Gedanken dazu?
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Ich verstehe nicht was dein Tool liefert, was ein Kunde nicht selber mit einem guten AI Agent machen kann?
Wie andere schon schreiben, im „Grosskundengeschäft“ gibt es sowas halt schon, und da spielen noch viele andere Faktoren mit rein. Wie wäre es mit einem entsprechenden Produkt für die Kantine in deiner Schule als Pilotprojekt, das könnte man sicher mit entsprechender Förderung auf ein paar andere Schulen ausdehnen..parallel dazu machst du erstmal Abi, studierst anschließend Informatik und schaust parallel zum Studium was aus deinem Baby wird.
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