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Respekt für die strukturierte Herangehensweise mit 17, das sieht man leider nicht sehr oft!

Der stufenweise Aufbau ohne Fremdkapitaldruck ist strategisch richtig. Den Wettbewerb als ersten Validierungsschritt zu nutzen ist clever, viele Gründer skalieren bevor sie überhaupt wissen ob jemand zahlt.

Die aus meiner Sicht 2 harten Realitätschecks:

1. Kein Unternehmen wird dir seine Verkaufsdaten geben.
Nicht ohne zertifizierte Cybersecurity-Standards! Denk an ISO 27001, SOC 2 oder ähnliches. Das sind keine Formalitäten, das sind Grundvoraussetzungen im B2B-Datengeschäft. Selbst wenn dein Tool technisch brillant ist, wird der erste Anruf beim IT-Sicherheitsbeauftragten oder Datenschutzbeauftragten des Unternehmens das Gespräch sofort beenden. Diese Zertifizierungen kosten viel Geld, Zeit und externe Audits, das ist kein Problem das du nebenbei löst.

2. Du betrittst einen bereits besetzten Markt.
Predictive Analytics / Demand Forecasting ist kein weißer Fleck auf der Karte. Dort spielen etablierte Anbieter wie SAP IBP, Oracle, Relex, o9 Solutions, und daneben dutzende spezialisierte Nischenanbieter die genau dasselbe für mittelständische Unternehmen bauen, seit Jahren, mit Vertriebsteams und Referenzkunden. Die Frage die sich jeder potenzielle Kunde stellen wird: "Warum soll ich meine sensiblen Daten einem unbekannten 18-Jährigen geben, wenn ich einen etablierten Anbieter mit Haftung und Support nehmen kann?"
Sales Forecasting ist essentiell für jeden Budgetplan, daher seit jeher schon ein wichtiges Thema, das eben die letzten Jahre durch AI und ML sehr stark gewachsen ist.

Kein Grund aufzuhören, aber Du brauchst einen sehr klaren differenzierenden Vorteil. Günstiger allein reicht im B2B nicht, weil Unternehmen bei sensiblen Daten nicht auf den günstigsten Anbieter setzen, sondern auf den vertrauenswürdigsten.

Warum ich Dein Projekt trotzdem sinnvoll finde:
Der Wettbewerb als Lernprojekt. Ein Prototyp als technischer Nachweis deiner Fähigkeiten ist sehr wertvoll, z.B. für späteres Studium oder Bewerbungen. Aber ich würde dir empfehlen, schon jetzt zu überlegen ob du nicht einen kleineren, weniger regulierten Einstiegsmarkt findest um erste echte Nutzer zu gewinnen.

PS: Dein Depot angreifen: Nein. Du hast aktuell kaum Kosten, lass das Depot in Ruhe😉
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@TomTurboInvest Top detailliert und strukturiert. stimme ich voll zu
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@GeldGenie Danke fürs Feedback! PS: habe beruflich mit Einkauf und Supply Chain zu tun. Habe als PL schon einige IT Lösungen implementiert. Bei jedem neuen potentiellen Tool ist das erste der "Information Security Check". Keiner möchte seine wertvollen Daten irgendwo geleakt sehen, bzw. dem Mitbewerber zur Verfügung stellen. Wie überall sind heute die Daten das digitale Gold 😉
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@TomTurboInvest Tech & Transformation Consulting hier 😊👍
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@GeldGenie ich "transformiere" in unserem Konzern seit gefühlt 10 Jahren, eine Transformation löst die nächste ab 🤪😅 Konzern halt 🤷‍♂️
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@TomTurboInvest hi, vielen Dank für deine detaillierte Rückmeldung. Einige Punkte habe ich auf dem Schirm gehabt andere muss ich mir noch mal anschauen.

Vor allem zum Beispiel den Punkt Cybersecurity. Denkst du, das ist realistisch, dass man da als Einzelkämpfer, was auf die Beine stellt? Es hört sich schon sehr kompliziert an, Weil ich denke dass man da jedes Mal mit der deutschen Bürokratie zu tun hat 😮‍💨

Wenn du es machen würdest, wo würdest du anfangen? Welche Nische siehst du aktuell unterversorgt in diesem Bereich?

Meine Idee war es ja durch den Wettbewerb auf einen Zulieferer in meinem Heimat Dorf oder eine größere Bäckereikette zu zugehen und sie um Arbeit zu fragen. Den Rest würde ich dann später klären…
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@Klein-Anleger Zur Cybersecurity Frage: Als Einzelkämpfer wirst du keine ISO 27001-Zertifizierung stemmen, das ist realistisch betrachtet nicht möglich. Aber hier ist die gute Nachricht: Du musst es gar nicht.

Dein Instinkt mit der Bäckerei oder dem lokalen Zulieferer ist eigentlich der cleverste Gedanke und mMn genau der richtige erste Schritt. Warum? Weil ein kleines Familienunternehmen oder eine regionale Bäckereikette keinen IT-Sicherheitsbeauftragten hat, der dein Projekt stoppt. Die entscheiden auf Vertrauensbasis, nicht auf Zertifikatsbasis. Das ist dein Fenster.

Damit löst du auch das Datenproblem pragmatisch: Fang mit anonymisierten oder aggregierten Daten an. Lass sie dir keine rohen Kundendaten geben, sondern nur Absatzzahlen pro Woche/Monat, das ist deutlich unkritischer rechtlich und senkt die Hemmschwelle massiv.

Zur Nischen Frage: Der unterversorgte Bereich sind genau diese kleinen und mittelgroßen Betriebe. Bäckereien, Metzgereien, regionale Getränkehändler, kleine Zulieferer. Die großen Anbieter wie SAP fangen bei Preisen an, die für diese Unternehmen völlig unrealistisch sind. Genau dort gibt es eine echte Lücke, aber nur wenn du es extrem einfach und günstig hältst. Ob diese Nische aber überhaupt Interesse hat? Da bin ich nicht der richtige der das beurteilen kann.

Und zum Punkt 'Den Rest klär ich später': Das ist für Phase 1 sogar die richtige Einstellung. Du brauchst jetzt kein perfektes Produkt, du brauchst einen echten Nutzer der dir sagt was er wirklich braucht. Alles andere ist Theorie.

Kurz gesagt: Geh zur Bäckerei. Ernsthaft. 🥐
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@TomTurboInvest 🤝 Danke, ich werde berichten!
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@Klein-Anleger denke auch, dass es sinnvoll ist deine Idee einzelnen kleinen Unternehmen vorzustellen und in deren Auftrag eine Lösung zu bauen.
Wenn du ein konkretes Problem des Unternehmens löst, hast du am schnellsten ein Standbein und ggf. Kannst du dann in der Branche für die bestimmte unternehmensgröße eine Nische finden für eine Plattform.
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@Klein-Anleger Viel Erfolg! Niemand gründet und hat Glück. Fleiss wird von aussen nur als Glück bezeichnet.
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@Wealth-Accelerator Ich werde es versuchen. Bin auch flexibel und ich kann ja auch noch was anpassen, wenn ich Feedback kriege, dass im Unternehmen zum Beispiel eher einen anderen Schwerpunkt haben wollen…
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