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ACHTUNG GEFAHR! - Wie euch die Aktien-Rente ärmer macht als ihr denkt

Es ist absolut verrückt. Die sogenannte Riester-Rente 2.0 steht in den Startlöchern und ist all das was wir uns nicht von einer „Aktienrrente“ gewünscht haben. Ich bin kein Newsportal, ich will jetzt gar nicht zu sehr auf jedes Detail eingehen und welche Varianten es gibt, sondern komme direkt zu dem Punkt warum die geplante ETF-Rente schlecht für euch ist und euch hinters Licht führt.


Kurz gesagt hat die Aktienrente einen Main Selling Point den auch die originale Riesterrente – die statt in ETFs zwangsweise in Versicherungen und Staatsschulden investiert war – auch schon hatte um Kunden zu ködern: staatliche Zuschüsse. Konkret bedeutet, dass, wenn ihr 1800€ im Jahr einzahlt schenkt euch der Staat 540€ dazu. Ist das nicht toll? Zusätzlich ist das Ganze noch steuerbegünstigt. Und genau das waren auch schon die Hauptargumente, die damals schon die Gier in den Menschen geweckt, sie in die Riester-Rente gelockt und Carsten Maschmeyer zum Ultra-Multi-Millionär gemacht haben. Wie damals freut sich auch jetzt die (Neo)-Broker-Industrie rund um Trade Republic, Scalable und Smartbroker schon jetzt wie ein Honigkuchenpferd über die vielen armen Seelen die auf die ETF-Rentendepots reinfallen werden.


Aber ETFs sind doch ein gutes Investment, was ist jetzt das Problem?


Ja, es geht diesmal gar nicht so sehr darum worin investiert wird, sondern um das wie. Wobei um das worin geht es schon auch noch. Bisher ist ja noch keine Liste aufgetaucht mit einer vollständigen Übersicht der Assets in die investiert werden darf. Ich fände es aus Comedy-Gründen unglaublich lustig, wenn man seine Rente zu einem späteren Zeitpunkt auch in einen MSCI Russia investieren und den Staat damit zu Russlandinvestments zwingen könnte. Wenn ich der Staat wäre und meine Bürger richtig hassen würde, würde ich allerdings nur europäische Investments für zulässig erklären. Das wäre auch Peak-Comedy allerdings auf unsere Kosten. Realistisch betrachtet wird interessant sein, ob es möglich ist seine Rente ausschließlich in einem anderen Land z.B. durch einen S&P500 zu investieren.


Wie gesagt, das Problem liegt aber in den Gegebenheiten drum herum. Nämlich darf man sich bei einer solchen privaten Altersvorsorge a) nicht davon täuschen lassen, welche Parameter JETZT gelten und b) sind die Parameter auch jetzt schon nicht gut.


Zum einen sind nominale Versprechen sowieso immer so eine Sache. Die 540€ die man 2026 erhält haben dank Inflation einen ganz anderen Wert als die 540€ die man 2060 erhält. „Aber Soprano, die Höhe der Förderung kann doch sicherlich angepasst werden“ Jo, und wisst ihr was noch angepasst werden kann? Die Altersgrenzen. Und hier wird es richtig übel.


Bisher ist vorgesehen, dass man sein Geld bis man 65 Jahre alt ist quasi gar nicht wiedersieht. Und danach gibt es zwangsläufig einen Auszahlungsplan bis man mindestens 85 Jahre alt ist. Und hier liegt das Problem. Es ist quasi mit der privaten Altersvorsorge überhaupt nicht vorgesehen, dass man über sein Renteneintrittsalter selbst entscheiden kann. Und das ist ein gigantischer Scam. Es geht hier nicht nur um Selbstbestimmung und dass der Auszahlungsbeginn auch nicht auf Ewigkeit bei 65 Jahren garantiert ist. Aber mal außen vorgelassen, dass man den Beginn der Auszahlungen mit einer einfachen Mehrheit im Bundestag auch auf 70, 75, 80, 105 Jahre erhöhen könnte – man muss sich auch mal die Sterbetafeln der Versicherungen anschauen, um die Wahrscheinlichkeit abschätzen zu können, überhaupt so alt zu werden.


Wenn wir jetzt nur mal vom best case ausgehen und alles so vereinbart, dass man das Geld maximal früh erhält, bedeutet das, dass es mit 65 Jahren losgeht und man mit 85 Jahren die letzte Rate erhält.


Wie viele von euch werden denn überhaupt 85 Jahre alt werden?


Das kommt zunächst mal darauf an ob man ein Mann oder eine Frau (oder eins der vielen anderen Geschlechter, die es selbstverständlich gibt) ist. Männer jedenfalls erreichen nur etwa halb so häufig diese hohen Altersbereiche wie Frauen. Die Chance für einen 1980 geborenen Mann 85 Jahre alt zu werden liegt bei schätzungsweise 35%, bei Frauen sind es um die 60%, wodurch Männer systematisch schlechtere Karten bei der Altersvorsorge haben. Das heißt der Großteil der Männer werden das Geld was sie dort einzahlen nicht wiedersehen.


Was geschieht im Todesfall?


Ehepartner können die Rente zwar vollumfänglich erben, Kinder aber nicht. Diese erhalten, wenn beide Eltern gestorben sind nur noch für eine „Garantiezeit“ weitere Auszahlungen. Ist allerdings nach Ablauf dieses garantierten Zeitraums noch zu viel Kapital in der Rente übrig, teilen sich der Staat und die Versicherung dein Geld. Praktisch, oder? Das ist übrigens auch bei der jetzigen Riesterrente der Fall und die Versicherungen erfreuen sich jährlich über 3 Mrd. Euro von zu früh verstorbenen Versicherten.


Hier liegt eben auch der Nachteil gegenüber einem normalen Depot. Ihr habt wenig Freiheit und keine Flexibilität und wenn ihr in ungünstigen Momenten sterbt ist ein Teil eures Geldes halt weg. Und mal ganz ehrlich, die Summen die in die ETF-Rente gesteckt werden dürfen sind begrenzt und halt auch zu niedrig um davon im Alter ordentlich leben zu können. Der Staat sichert sich hier einfach dagegen ab, dass einer kommt, der jetzt schon weiß, dass er kerngesund ist und mit einer halben Millionen Altersvorsorge betreibt, die der Staat dann fördern müsste.


Ziehen wir nochmal ein Fazit:


Jemand der heute 25 Jahre alt ist und dort 40 Jahre einzahlt erhält vom Staat über den Gesamtzeitraum eine Förderung in Höhe 21.600€, die nicht kaufkraftgesichert ist, sowie eine Steuerstundung - die ja vor kurzem für thesaurierende ETFs extra abgeschafft wurde. Dafür verpflichtet man sich quasi unterm Stiefel der Bundesregierung weiterzuarbeiten, bis diese einem die Gnade der Verrentung gewährt. Und wenn man dann sein Geld wirklich vollumfänglich wiedersehen will, muss man es schaffen entgegen der versicherungsmathematischen Wahrscheinlichkeit, im besten Falle ewig, weiterzuleben. Hört sich doch fair an, oder?


Diese ETF-Renten wären eine saugeile Sache, wenn die bisherige umlagefinanzierte gesetzliche Rente in Gesamtheit abgeschafft werden würde und die kapitalbasierte Rente diese vollständig ersetzt. Aber einfach so on top als zusätzlicher Weg Geld in staatliche Systeme zu investieren, dass man wahrscheinlich nie wiedersieht, ist die neue Riester-Rente nicht zu empfehlen. Wie seht ihr das?


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Nochmal ein Nachtrag: Ich habe einige Kommentar erhalten, die das neue System gut oder zumindest als Schritt in die richtige Richtung wahrnehmen. Ich würde wirklich mal hinterfragen: warum? Ein Großteil der Steuervergünstigungen gab es Jahrzehntelang beim Besparen von ETFs - bis die Vorabsteuerpauschale eingeführt wurde. Man nimmt euch mit der linken Hand ein Privileg weg und gibt es euch mit der rechten Hand wieder zurück - nur das das steuerfreie Besparen des ETFs jetzt nicht mehr in beliebiger Höhe möglich ist.


Und ich habe ehrlich gesagt auch gedacht, dass sich in einem Forum für finanzielle Freiheit alle darüber einig sind, dass es prinzipiell jeder Bürger selbst entscheiden können muss wann er nicht mehr weiterarbeiten will. Warum wird es so stigmatisiert, wenn Menschen selbst darüber entscheiden wollen, wie sie ihr Leben führen?

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86 Kommentare

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Ich will weiterhin flexibel bleiben was mein Geld angeht und habe mich dazu entschieden auf die Hilfe vom Staat zu verzichten
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@Simpson King und Macher
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@Simpson bei mir in der Schweiz sehe ich das auch so. Ich zahle auch nicht in die 3A Säule ein, auch wenn ich von günstigeren Steuern profitieren würde. Aber dafür kann ich das Geld in der 3A Säule nur auszahlen lassen wenn ich mich selbstständig mache, ein Haus baue oder auswandere. Und auch da wüsste ich jetzt nicht ob man das gesamte Geld auf einmal sich auszahlen lassen kann. Und der Bund kann auch jederzeit die Auflagen und Konditionen verschärfen, was er aktuell auch vor hat.

Nein danke, für mich ist die 3A Säule ein Köder. Ich zahle lieber mehr Steuern, hab dafür aber volle Kontrolle über mein Geld was ich investiere und weiss das ich jederzeit Aktien verkaufen kann oder auch meine Dividenden auszahlen lassen kann.
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@Simpson bester Mann. Ich bin auch der gleichen Meinung, wo uns der Staat fünf Euro in die rechte Tasche steckt, holt er sich aus der linken Tasche wörtlich gesagt das doppelte raus.

Flexibilität und der Zugriff jederzeit ist mir viel wichtiger als die paar Euros, die mir der Staat "schenkt" 🥱
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Ich Trau dem Staat bei gar nichts mehr, deshalb für mich auch Nix 👍🏻
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@Simpson Definitiv. Habe gerade bei einem Todesfall in Punkto geförderte Rentenversicherung erlebt, dass die Beiträge ersatzlos "WEG" sind. Stimmt also tatsächlich Wer schliesst solche Verträge ab? Gruselig. Auf der anderen Seite muss man sich aber auch mal die ganzen Rübennasen anschauen, die heute hier die Strassen bevölkern. An solchen Dingen und Wissen ist man einfach völlig desinteressiert, es geht einen ja nur selber an. RTL Spartensender, das Handy und Instagram sich vieeel wichtiger. Frage mich immer wieder, wann unser Bildungssystem mal beginnen möchte, dem Nachwuchs wenigstens ein paar elementare praktische kenntnisse fürs Leben zu vermitteln, angefangen von der Steuererklärung bis eben die Grundlagen der Wirtschaft und des Geldwesens.
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@Simpson warum nicht beides? Wer es hierher bringt dem sind 1800€ im Jahr + Gelt von Staat doch ein schöner Test? Erst am Ende kann man sagen was besser war. Spiele das gleiche auch mit einem RoboAdviser 🤣😂🤪
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Ich finde das brutale Meinungsmache wie du hier schreibst.
Sind wir mal ganz ehrlich:
In unserer Bubble befinden sich etliche, die auf Konsum verzichten, um Vermögen aufzubauen, um nicht bis 70 arbeiten zu müssen. Ich zähle mich da mal dazu.
Damit sind wir doch gesellschaftsschädlicher als diese Aktienrente.

Wir brauchen so viele Leute, die so lange wie möglich erfolgreich arbeiten, damit es unseren Kindern einmal ebenso gut geht wie uns.
Meine Generation hat doch das schon nicht richtig gelernt und wir schauen nur wo wir als Nächstes Urlaub machen wollen.

Ich finde diese Art der Rente geht für den Bedarf des Staates absolut in eine gute Richtung.
Bisher haben wir immer vorgeworfen es würde nix verändert werden. Jetzt werden Dinge reformiert und das Scheißgeschimpfe geht weiter.
Sorry, dass du das gerade abbekommst. Aber mir geht diese negative Kultur heftig auf den Sack.
Denn diese negative Kultur mach krank und lässt frühzeitig sterben. 😉
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@Wealth-Accelerator ich finde dieses System auch gut und bin froh, dass eine Regierung endlich damit anfängt. Du hast es auf den Punkt gebracht und du wirst immer Leute finden die alles scheiße finden was die Politik macht, egal ob gut oder schlecht.
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@Wealth-Accelerator Ganz viele interessante Punkte.
1. Wie kommt man überhaupt darauf einer Privatperson, die jetzt nicht für politische Wahlen kandidiert, "Meinungsmache" vorzuwerfen? Was habe ich denn persönlich davon Leute zu warnen?
2. Das Narrativ, dass fleißig arbeiten und Steuern zu zahlen der Gesellschaft zugute käme, ist eigentlich bei der jungen Generation überwunden. Einerseits ist es ja möglich, jederzeit nach Deutschland zu kommen und nach eigenem Ermessen so tief man will in den Topf mit dem Wohlstand reinzugreifen - andererseits verlassen ja auch die jungen Menschen Deutschland, weil sie eben nur bezahlen und arbeiten sollen, aber überhaupt nichts dafür erhalten.
Ich find's gut, dass du deine eigene Generation dahingehend kritisiert, dass sie sich zu sehr auf Genuss konzentriert hat als aufs Allgemeinwohl. Diese Selbstkritik ist wichtig, so hätten sicherlich mehr Leute denken sollen.
3. Ja etwas zu ändern ist gut, die Änderungen sind aber eben nicht radikal genug. Je länger man Reformen verschleppt, desto schmerzhafter werden sie nun mal. Diese Änderung hätte es vor 30 Jahren gebraucht - sie ist auch gut für Leute die heute 50 sind - hilft aber einem 20-Jährigen mit seinen Sorgen überhaupt nicht weiter.
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@Soprano dann nenne es eben Stimmungsmache.
Mir liegt etwas an diesem Land und was kann ich persönlich für dieses Land tun?
Zumindest einmal kann ich in meinem Umfeld für positive Stimmung sorgen. Egal ob auf der Arbeit, egal ob im Verein, egal ob in der Familie oder anonym online.
Denn egal wer unseren Club trainiert oder im Vorstand führt. Mit der aktuellen Stimmung steigst du immer ab. Punkt.
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@Soprano ich muss @Wealth-Accelerator da recht geben.

Viel zu unausgeglichen, extrem pessimistisch, wann immer Annahmen getroffen werden, wird gleich vom schlimmsten ausgegangen.
Dazu noch der Titel "Wie euch die Aktien-Rente ärmer macht als ihr denkt" und das Bild von der Oma die im Mülleimer wühlt.
Stilistische Blüten wie z.B.: "unterm Stiefel der Bundesregierung"...

Statistische und Faktische Ungenauigkeiten (wie in meinem Kommentar unten beschrieben) die dein Narrativ unterstreichen.

Klar, man kann es als "Kritik" sehen, aber nicht als "sachliche Kritik".
Dafür ist der Text zu schwarz eingefärbt, um nicht zu sagen:
Ich könnte es nicht pessimistischer schreiben, wenn ich es versuchen würde.
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@TotallyLost Ich bin aber kein Journalist, wie ich anfangs auch schreibe. Um zu hören wie toll die Reform ist und welche Vorteile sie hat hast du:

- öffentliche Rundfunkangebote im Wert von 10 Mrd Euro
- 328 Bundestagsabgeordnete der großen Koalition
- Die gesamte Finanz- und Versicherungsindustrie

Um die negativen Seiten zu beleuchten hast du einen kleinen Blogpost am Rande des Internets. Was ist der Mehrwert wenn ich jetzt auch nochmal alles schönrede? Was hält dich davon ab dir mit den vorliegenden Informationen selbst die ausgewogene ausgeglichene Meinung zu bilden?
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@Wealth-Accelerator Ist auch keine Stimmungsmache, was hätte ich denn davon? Ich verdiene damit kein Geld und stehe auch nicht zur Wahl. Wenn ich nur unzufrieden bin, wärs ja für mich auch einfacher das Land zu verlassen und Deutschland seinem Schicksal zu überlassen. Stattdessen schreibe ich lange Beiträge - auch das kostet Mühe. Was kann der Grund dafür sein, außer dass ich versuche der Community zu helfen, indem ich das erkläre, was sonst keiner erklären würde?
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@Soprano das stimmt nicht ich hab nicht nur dich.
Wenn ich tendenziöse reaktionäre "Berichterstattung" möchte dann könnte ich einfach den Julian Reichelt einschalten.
Ich kann auch die Junge Freiheit lesen oder die TAZ.

Mach ich aber nicht, weil die Wahrheit meist in der Mitte liegt und das hat nichts mit schönreden zu tun.

Klar bist du kein Journalist und musst dich nicht an deren Standards messen, wenn du das nicht möchtest.
Aber wenn es keinen Journalistischen Anspruch hat, was ist es dann... Meinung, stark gefärbte, undifferenzierte Meinung.
Und sowas trägt tendenziell weniger zu meiner Meinungsbildung bei.
Im Gegenteil, bei solche einseitigen Positionen, gehen bei mir immer die Alarmglocken an, sie schrecken mich eher ab und ich wette da bin ich nicht der Einzige.
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@TotallyLost Bei Reichelt wirst du sicherlich nichts zur Altersversorgung finden, das zieht keine Klicks und das ist denen auch emotional gesehen nicht wichtig ob du halt im Alter finanziell frei bist oder nicht. Denen ist in erster Linie wichtig, dass Österreich in die NATO kommt :-)

Aber Spaß beiseite. Du tust so als wäre Meinung per se was schlechtes. Dabei ist alles Meinung. Es gibt diese neutralen Berichte nicht, es gibt nur Leute die absichtlich darüber täuschen wollen.

Bei einem Blogpost ist das aber nicht nur unsinnig, sondern sogar kontraproduktiv. Man liest doch einen Blog genau deshalb, weil man die Meinung des Autors erfahren will und nicht weil man sich erhofft dass zehn verschiedene Standpunkte gleichzeitig beleuchtet werden.

Wenn du dir das Tagebuch von Mathma Gandhi durchliest sagst du ja auch nicht "Moment mal, dass ist ja jetzt alles aus der Sicht eines religiösen indischen Anwalts geschrieben ... wo bleibt denn da die Perspektive der britischen Kolonalverwaltung? Das ist ja komplett einseitig" ... ja ist es, aber darum geht's irgendwie.
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@Soprano kann man schon so machen.
Aber für mich sind solche Posts nix.

Muss es auch nicht, es scheint ja Leute zu geben denen das gefällt.
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@Soprano die Wortwahl bemängele ich. Aber das darfst du gerne so machen, denn das ist deine Entscheidung.
Ich habe für mich entschieden, dass ich bei unobjektiver von Pessimissmus geprägter Darstellung von Sachverhalten darauf hinweise, dass ich das nicht brauche.
Denn in meinem Umfeld nimmt das Ausmaße an, die ich für gesellschaftsschädlich halte.
Damit haben wir beide unsere Meinung und gut ist.
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Ich verstehe, warum dein Beitrag gut ankommt – viel Emotion, viele zugespitzte Punkte. Aber inhaltlich zerlegst du hier weniger die ETF-Rente, sondern baust dir ein Zerrbild und schießt dann darauf.

Der zentrale Denkfehler zieht sich durch deinen ganzen Text: Du misst eine geförderte Altersvorsorge an den Maßstäben eines freien Depots – und wunderst dich dann, dass sie nicht gleich aussieht.

Förderung gibt es nicht ohne Bedingungen. Punkt.

540 € Zuschuss auf 1.800 € Einzahlung sind 30 % „Instant-Rendite“. Risikolos. Vor Steuern. Vor Marktperformance. Das ist kein Marketing-Gag, das ist ein massiver Hebel. Dass du das mit Inflation kleinredest, ist ehrlich gesagt Augenwischerei – Inflation frisst dein ungefördertes Depot genauso. Der relevante Vergleich ist: gefördert vs. ungefördert. Und den gehst du konsequent nicht sauber durch.

Dann konstruierst du absurde Szenarien zur ETF-Auswahl (Russland, Zwang zu Europa etc.), obwohl völlig absehbar ist, wie solche Produkte reguliert werden: breit diversifiziert, klare Risikoklassen, keine Hebelprodukte. Also genau das, was ohnehin als vernünftige Basis gilt – z. B. ein MSCI World oder S&P 500.

Und nein: Nur weil jemand privat theoretisch irgendeinen exotischen ETF besparen könnte, „investiert der Staat“ nicht geopolitisch mit. Das ist einfach ein Kategorienfehler.

Beim Thema Vererbung wird’s dann besonders dramatisch dargestellt. „Das Geld ist weg“ – stimmt so halt nicht. In der Ansparphase ist Kapital in der Regel vererbbar, nur die Förderung hängt an Bedingungen oder wird teilweise zurückgeführt. Das ist auch logisch: Der Staat fördert deine Altersvorsorge – nicht deinen Nachlass. Aber selbst dann hat diese Förderung bis dahin Rendite erwirtschaftet. Komplett ignoriert.

Noch schiefer wird es bei der Lebenserwartung. Dass nicht jeder 85 wird, ist kein Skandal, sondern exakt das Prinzip von Renten- und Versicherungssystemen. Du stellst das als Nachteil dar, blendest aber komplett aus, dass du im Gegenzug das Langlebigkeitsrisiko loswirst. Ein Depot schützt dich nicht davor, 95 zu werden und dein Geld aufzubrauchen. Eine Rente schon. Das ist kein Bug, das ist das Feature.

Und jetzt kommt der Punkt, der deiner Argumentation komplett den Boden entzieht: Schau dir internationale Systeme an.

In den USA mit dem 401(k) oder in der Schweiz mit kapitalgedeckten Säulen gilt exakt das Gleiche: steuerliche Vorteile gegen eingeschränkten Zugriff. Du kannst da auch nicht einfach mit 45 sagen „ich löse das jetzt auf“. Als unter Donald Trump die Märkte gefallen sind, haben sich auch viele über fallende 401(k)-Konten beschwert – aber niemand wäre auf die Idee gekommen zu sagen: „Dann schaffen wir das System ab, weil ich nicht jederzeit rankomme.“

Genau diese Einschränkung ist der Preis für die Förderung. International völlig normal.

Der Seitenhieb auf Broker wie Trade Republic oder Scalable Capital passt da ins Bild: klingt gut, hält aber keiner genaueren Betrachtung stand. Stark regulierte Altersvorsorgeprodukte sind für solche Anbieter oft weniger attraktiv als freie Depots. Das ist eher Stammtisch als Analyse.

Und ja – es gibt valide Kritikpunkte:
Ausgestaltung, Kosten, mögliche Einschränkungen, politische Eingriffe. Alles fair. Aber daraus einen „gigantischen Scam“ zu basteln, ist einfach maßlos überzogen.

Am Ende ist es ziemlich simpel – und da wird’s fast ironisch:

Du bist in einem Forum für finanzielle Freiheit – und tust so, als würde dir jemand diese Freiheit wegnehmen.

Tut er nicht.

Dieses Produkt steht deinem freien Depot nicht im Weg. Es ersetzt es nicht. Es verbietet es nicht. Es zwingt dich nicht dazu.

Es ist einfach nur ein zusätzlicher Baustein für Leute, die Förderung mitnehmen wollen und dafür Einschränkungen akzeptieren.

Wenn du das nicht willst: völlig okay. Dann nutz es nicht.

Aber hör auf so zu tun, als wäre es ein Scam – es ist einfach ein anderes Werkzeug. Und du kritisierst es dafür, dass es nicht das ist, was es nie sein wollte.
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@ReinhardtNachwuchs Starker Konter! Sehe es wie Du!
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@ReinhardtNachwuchs Mich wundert ja dass du meinen neusten Beitrag nicht gelesen hast, du warst mitunter einer der Gründe warum ich ihn überhaupt geschrieben habe. Speziell nachdem du 10 verschiedene Kommentare gepostet hast um den Leuten Pro-Riester-Argumente unterzujubeln.
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@Soprano Ich bin über deinen Post gestolpert, weil er oben im Feed stand, und habe ihn sachlich kritisiert – weil er Riester und AVD vermischt und von falschen Annahmen ausgeht. Deinen neuen Beitrag habe ich nicht aktiv gesucht, ich stalke dich ja nicht. Tut mir leid, wenn du dich vernachlässigt gefühlt hast.
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Für 1800€ im Jahr 540€ Förderung. Für den Kauf einer Immobilie wohl auszahlbar.

Ich werde diese 1800€ im Jahr in das Modell investieren - das sind 150€ im Monat und somit nur ein Bruchteil dessen, was ich grundsätzlich investiere. 30% Rendite und Steuerbegünstigung. Plus die Rendite des investierten Assets, welches hoffentlich nicht europäisch sein muss.

Ich finde das super und freue mich auf den Start der Förderung.
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@HoldTheMike Mir geht es ähnlich wie dir. Meine bisherige finanzielle Vorsorge basiert auf (nun) Eigenregie.

Ich werde, je nach Angebote der Banken/Broker mit dieses AV-Depot zulegen, den notwendigen Beitrag für die Förderung einzahlen. Natürlich besteht das Risiko, dass der Staat "die Regeln" ändert, aber das kann er auch bei dem anderen Teil.

Die Verwendung für eine Immobile, genauer gesagt für Wohnwirtschaftliche Zwecke, finde ich eine gute Lösung - besser als Bausparverträge. Das kann ja auch der altersgerechte Umbau der bisherigen Immobilie (ebenerdiges Bad, breitere Türen, ...) sein.

Ich finde es nicht perfekt und es hat viele Schwachstellen, aber bei weitem ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Der Kapitalmarkt für die breite Masse zu etablieren, denn was gibt es schöneres als Arbeitnehmer einen Anteil an unseren (und auch anderen) Firmen zu besitzen. Anteilseigner sein.
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Ich mache aus Prinzip nie bei irgendwelchen staatlichen Sachen mit. Die Verantwortlichen sind immer getrieben vom hier und jetzt und passen Regeln nach Belieben und Lage an. Man ist in dem System gefangen, unflexibel und ausgeliefert. Unser Staat ist an der Unabhängigkeit seiner Bürger nicht interessiert.
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@Brazzo_Muc Ach so, der Staat interessiert sich nicht für seine Bürger. Die Bürger sind DER Staat – du, ich, der Typ von nebenan. Wir wählen ihn, wir finanzieren ihn, wir sind er. Aber ja, wir haben kein Interesse an uns selbst. Sehr schlüssig.
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@financial_wizard_xasbb so wie du es beschreibst sollte es sein. Ich erlebe aber keinen Staat der im Sinne der Bürger handelt. Wenn du anderer Meinung bist, ist es ja wunderbar. Ich war, bin und werde immer die gebotene Distanz zum Staat waren weil ich vom Staat hauptsächlich als Melkkuh und Stimmvieh behandelt werde.
@Brazzo_Muc 'Der Staat behandelt mich als Melkkuh' – und wer ist der Staat? Du, deine Nachbarn, eure gemeinsamen Entscheidungen. Die Melkkuh melkt sich in einer Demokratie ein Stück weit selbst. Das ändert sich erst wenn man aufhört den Staat als fremdes Wesen zu betrachten.
Sobald du du Teil des Staatsapperates wirst, ändern sich die Prioritäten. Dann geht es vornehmlich darum, den Staat zu schützen und seine Systeme und Funktionsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Dazu bedient sich der Staat verschiedener Mittel. Das Wohl des einzelnen Bürgers ist nachrangig.
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Ich glaube das hier ist falsch;
"Ehepartner können die Rente zwar vollumfänglich erben, Kinder aber nicht. Diese erhalten, wenn beide Eltern gestorben sind nur noch für eine „Garantiezeit“ weitere Auszahlungen."

Einer der Hauptgründe für die Reform und die Einführung von ETF-Depots ist gerade die Kritik an der mangelnden Vererbbarkeit.
Ein Depot bei einem Broker (wie Trade Republic oder Scalable, die im Text genannt werden) ist rechtlich gesehen Sondereigentum.
Nach aktuellem Diskussionsstand zum Reformgesetz soll das Guthaben im ETF-Depot im Todesfall voll vererbbar sein. Das bedeutet, das restliche Kapital geht an die Erben (auch Kinder).
Zumindest ist das mein Kenntnisstand.

+

Du hast da einen Denkfehler:
Ja die Wahrscheinlichkeit für einen heute neugeborenen Jungen, das 85. Lebensjahr zu erreichen, liegt bei 35 % bis 40 %.

ABER:
Je älter man bereits ist, desto höher steigt die Wahrscheinlichkeit, die 85 zu knacken. Wer heute bereits 65 ist, hat die Risiken der Jugend (Unfälle, frühe Krankheiten) bereits hinter sich gelassen. Für einen 65-jährigen Mann liegt die Chance, 85 zu werden, oft schon bei über 50 %.
Tendenz steigend.

Persönliche Meinung:
Eigentlich kanns mir egal sein, da ich ich in Österreich wohne, wir habe noch nicht mal 1€ Freibetrag und höhere Kapitalertragssteuern.
Ich würde Freudensprünge machen wenn wir sowas hier bekommen würden.

Scheiß Piefke, schleichts euch.
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@TotallyLost Ja, ist aber kein Denkfehler sondern einfach eine statistische Anomalie. Mir ist das Ganze bewusst. Ist das gleiche Phänomen wie mit dem Mythos, dass Leute im Mittelalter durchschnittlich nur 30 Jahre alt geworden sind - das lag ja auch nur an der extremen Kindersterblichkeit, ansonsten sind die Leute auch locker 60-70 geworden.

Also ja, wer heute 84 ist hat eine gute Chance auch noch 85 zu werden. Je jünger man noch ist desto größer ist die Varianz also die Unsicherheit ob man deutlich kürzer oder länger lebt als erwartet.

Und ja, ich weiß auch nicht wie Österreich es schafft so aktionärsfeindlich zu sein.
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Für mich ist es ein Goodie, das ich mitnehme. Verstehe deine Kritik in vielen Fällen nicht.

Zur ETF-Auswahl
Nach allem, was ich bisher gefunden habe, ist die einzige Einschränkung die Risikoklasse <=5. da wären die üblichen Länder- ETFs, Faktoretfs und vermutlich auch Themenetfs drin, solang sie nicht gehebelt sind. Welche du kriegst, wird vermutlich wie immer von Handelsplätzen und Anbieter abhängen.

Du kritisierst quasi, dass die Höchstförderung nicht hoch genug ist. So frei nach dem Motto, ich will den Kuchen nicht, weil es nicht genug ist?

Zum Vererben: siehe FAQ des Finanzministeriums:
Kann vererbt werden, Förderungen müssen aber zurückgezahlt werden, falls es nicht auf das Altersvorsorge Depot von Ehegatten übergeht.
Nur Leibrenten lassen sich nicht vererben.

Ist das Altersvorsorgedepot die „Wunschlosglücklich-Idee“? Nö.
Der Staat schiebt dir aus meiner Sicht Geld in den Hintern, und die einzige Bedingung ist „gib es nicht zu früh aus, das ist, damit du später was hast, sonst nehm ich es dir wieder weg. Das ist beim 401k der Amis ähnlich.

Könnte das ganze mehr sein? Ja.
Werden wir daran gehindert, selbst zu investieren? Nö.
Wenn du nicht willst, mach halt nicht. Das Ding ist nicht dafür da, dass du reich wirst, sondern damit Menschen mit wenig, ein wenig mehr haben.

Klar kann der Staat uns das alles wegnehmen, Altersgrenzen erhöhen…, vermutlich, aber nicht ganz so beliebig, wie du denkst. Wenn die Sterbetafel auf 95 erhöht werden würde, hätte der Bürger vermutlich die Möglichkeit vors Verfassungsgericht zu gehen.
Mit solchen Argumenten könnte man sagen, dass investieren sich gar nicht lohnt, weil der Staat uns jederzeit enteignen könnte.

Deine Argumente sind irgendwie viel „hätte, könnte“.

Wenn die Angebote gut sind, könnte es sich sogar lohnen, mehr als die Fördergrenze zu investieren, da soweit ich das verstehe, die Mehrinvestition bis 500 um den Dreh ähnlich wie private Altersvorsorgen funktionieren sollen.

Mein größter Kritikpunkt wäre, dass das overengeneed zu sein scheint, weil man wieder jeden glücklich machen will.
Aber das Ding ist aus meiner Sicht nicht für Leute wie uns beide, sondern so Leute wie meine Schwester, die sich auf mein Anraten Trade Republic besorgt hat, und von der ich befürchte, dass sie trotzdem bis heute nix investiert hat.
Diese Leute brauchen auch keine komplexen Produkte. Nur nen ACWI und nen entnahmeplan.
Danach können diese auch wieder auf das konzentrieren, was sie gut können und woran sie Spaß haben. Nix mit Finanzen.
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@SchlaubiSchlumpf Ne der wichtigste Kritikpunkt ist dass man nicht aufhören darf zu arbeiten, was aber für mich der Sinn vom Sparen/Investieren ist, sonst würde ich’s gar nicht machen. Ich brauch auch keine Almosen, nur weniger Zwangsabgaben in the first place. Und die Steuerersparnis die ich mit dem Ding zwar kriege ist die selbe Steuerersparnis die ich bereits hatte, bevor sie mir von der Vorabpauschale weggenommen wurde.
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@Soprano du darfst aufhören zu arbeiten. Kannst nur nicht auf dieses Geld zugreifen. Hättest aber zum Beispiel die Möglichkeit auf anderes Geld zurückzugreifen, bis du an das Altersvorsorgedepot kommst.

Aber ich denke am Ende läuft es halt immer darauf hinaus, dass wir nicht die Zielgruppe sind, da wir ohnehin viel investiert haben und überhaupt in der Lage sind, über frühen Ruhestand nachzudenken. Ich glaub Zielgruppe sind eher die, die heute Sorge haben, finanziell bis 75 arbeiten zu müssen (es allerdings auch nicht können), weil die Rente zu klein ist.

Die Vorabpauschale halte ich auch für Humbug. Das steuerliche System ist da generell sehr unglücklich. Leitzins ist höher? Dann kannst du mehr von deinen Börsengewinnen abdrücken. Zwei etfs sind vom Anbieter fusioniert worden? Joa steuerliches Ereignis, ne. Arg willkürlich. Auch der Steuerfreibetrag ist komisch. Wenn ich die ganze Zeit nur einen etf besparen, und keine Vorabpauschale ist, müsste ich eigentlich jedes Jahr ein bisschen umschichten, um meine Steuer in 35 Jahren zu senken.

Bin der Ansicht, dass wir einen funktionierenden Staat brauchen. Und der läuft halt nicht mit luft und Liebe. Aber wir Deutschen machen irgendwie alles kompliziert. Um es jeden recht zu machen.

Am Ende des Tages ist die Vorabpauschale beim investieren vermutlich nicht mein größtes Problem. Aber ich finde es auch sehr irritierend, dass ein Depot ohne Kosten im Minus ist, weil der Jahreswechsel mit Depotvermögen steuerwirksam ist 🙈
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ach die wiederbelebung der guten alten Lebensversicherung an die manN nicht vor 65 heute 67+ kam und dann blass wurde was rauskam.
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Danke für die Analyse. Komplett richtig. Wer dem Staat Geld gibt ist dumm. Ganz einfach. Das ist als würde man einem drogenabhängigen nochmal 50 Euro für den "letzten" Schuß geben.
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@market_maestro_2783 Du gibst dem Staat hier kein Geld. Der Staat gibt dir Geld. Dein Geld liegt bei einem Broker und wird nicht für den Bundeshaushalt 2027-2099 genutzt.
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😮‍💨 ich weiß ja nicht - ich war bis jetzt eher positiv eingestellt…
Aber du hast dich ja damit beschäftigt, kann man das Geld denn zum Beispiel auszahlen lassen, falls man irgendwann eine Immobilie kaufen möchte?
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@Klein-Anleger
Ja, kann man.
Man kann sogar die Förderung als kostenlosen Investmentkredit ansehen, wenn man frühzeitiger aussteigt, denn dann muss man nur die Förderung zurückzahlen.
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@Klein-Anleger Du stellst wieder die schweren Fragen. Darauf ein ganz klares: Jein. Grundsätzlich ist es nicht unmöglich, es ist aber abhängig vom Anbieter deines Altersvorsorgeprodukts. Bei manchen ist es erlaubt, bei anderen gemäß der vertraglichen Vereinbarungen ausgeschlossen. Es gibt also erstmal keine einheitliche Regelung dafür. Du kannst dich auf jeden Fall deutschlandtypisch darauf verlassen, dass es mit Bürokratie verbunden und nicht unkompliziert ist.
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@Klein-Anleger es wird soweit ich das verstanden hab gesetzlich geregelt sein, dass du wie bei der Riester auch die Möglichkeit hast es zu einer wohnriester umzuwandeln bzw. das Depot als kredittilgung nutzen kannst. Ohne Zulagen oder Steuervorteile zurückzuzahlen. Wie bei der wohnriester wird aber separat ein „Konto“ angelegt wo du im Alter später bzw in der Rente darauf die Steuern zahlen musst. Und hier kommt für mich persönlich auch der interessante Punkt. Ich habe vor das altersvorsorgedepot genau so zu nutzen. Da ich 1 Kind habe gibt es 300€ extra Zulage. Diese ganzen Zulagen generiere ja auch nochmal Zinsen und wenn meine zinsbindung des Baukredits nach 10 Jahres ausläuft, kann ich mit meinem altersvorsorgedepot den restkredit tilgen. Auch wenn das Bürokram erfordert, lohnt es sich in meine Augen trotzdem.
In Zahlen:
Nach 10 Jahren eingezahlt:
18.000€
Mit Zulagen (8.400€) und Durchschnitt Jahreszins von nur 5% (ca. 7.900€)
Hab ich dann 34.300€. Also ein Zuwachs von 90%. Find ich schmeckt, wenn man das geringere Risiko dazu sieht, wenn natürlich mehr als 5% Rendite kommen schmeckt es noch besser😅. Und bei schlechter Marktlage kann man ja warten mit der Tilgung, dahingehend ist man ja auch wieder flexibel.
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@Soprano Du verwechselst das mit der Riesterrente. Es gibt zum AVD noch gar keine Verträge. Es wird aber ein Depot. Und das eingezahlte Vermögen ist ganz klar dein Vermögen. Auch die Rendite. Nur die Zulagen eben erst im Alter.
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@Klein-Anleger Aus meiner Erfahrung ist beim Kauf eines guten Deals auf dem Immobilienmarkt oft die Schnelligkeit der entscheidende Faktor. Ein Verkäufer geht mit demjenigen zum Notar, der das Beste Angebot macht und zudem schnell eine Finanzierung aufstellen kann oder das Geld als EK hat. Wenn ich da dann erst einen Antrag auf Auszahlung stellen muss oder die Bank irgendwelche Zusatzberechnungen anstellen muss um das Staatsprodukt einzuwerten wirds schon wieder schwierig und ziehe im Kampf um den guten Deal vermutlich den Kürzeren.
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💯
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Ich mache auch bei keinen staatlichen Produkten / Förderungen mehr mit. Die Grundidee ist gut, die Ausgestaltung mal wieder nachteilig. Über einen kleinen Zuschuss wird sich das Recht erkauft, massiv über das Kapital mit zu entscheiden. Die Bedingungen sind nicht fest, sondern fast schon beliebig einseitig anpassbar. Danke, aber bei diesem Angebot bin ich raus... 😄
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Jeder darf gerne seine Meinung haben, aber das was du machst ist Stimmungsmache gegen ein Produkt, das deutlich besser ist, als das was es an staatlichen Forderungen bisher gab.

Allerdings muss ich deine Recherche auch bemängeln. Es gibt sehr wohl Szenarien, bei denen man förderunschädlich an sein Kapital kommt:

Außerhalb der monatlichen Leistungen sind beispielsweise auch folgende Leistungen förderunschädlich zulässig:

im Verlauf der Ansparphase als Altersvorsorge-Eigenheimbetrag im Rahmen der Eigenheimrenten-Förderung im Sinne des § 92a EStG (sogenannte „Wohn-Riester“) oder
in Form einer einmaligen Teilkapitalauszahlung von bis zu 30 Prozent des zu Beginn der Auszahlungsphase zur Verfügung stehenden Kapitals oder
in Form einer Auszahlung zur Abfindung einer Kleinbetragsrente.

Auch bei der vererbbarkeit liegst du falsch:

Bei Leibrentenprodukten kann künftig zugunsten der Hinterbliebenen eine zehn- oder zwanzigjährige Rentengarantiezeit vereinbart werden. Ist eine Rentengarantiezeit vereinbart, sind die Auszahlungen nach dem Tod bis zum Ende der Rentengarantiezeit vererbbar. Bei einem Auszahlungsplan ist noch nicht ausgezahltes Vermögen vererbbar.

Allerdings ist beim Tod des Steuerpflichtigen die steuerliche Förderung (Zulagen und die sich gegebenenfalls aus dem Sonderausgabenabzug gesondert festgestellten Beträge) vom Erben zurückzuzahlen. Das noch nicht ausgezahlte Altersvorsorgevermögen kann im Todesfall aber ohne Abzüge auf einen auf den Namen des überlebenden Ehegatten lautenden Altersvorsorgevertrag übertragen werden.

Ich empfehle die Lektüre der offiziellen Meldung der Bundesregierung:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/reform-der-privaten-altersvorsorge.html
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@TradingHase Klingt aber schon kompliziert. Wenn es ein normales Depot ist kann man es hslt jederzeit verschieben oder liquidieren, wenn man das Geld braucht. Ich denke man sollte sich gut überlegen ob man Förderung gegen Flexibilität tauscht.
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@NichtRelevant Das sollte man auf jeden Fall überlegen. Aber das war bei der Riesterrente nichts anderes.
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@NichtRelevant Du musst ja nicht all dein Geld in das AVD stecken. Und gleich 30% auf deine Sparrate ist schon gut.
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@ReinhardtNachwuchs Klar, natürlich würde man nicht alles in dieses Konstrukt einzahlen. Für mich kommt das aber sowieso nicht mehr in Frage, da ich ja schon 'älter' (51J) bin und bereits nicht mehr arbeite.

Vermutlich kommt meine Skepsis daher, da ich immer komplett selbst vorgesorgt habe. Ohne gesetzliche Rente, ohne Riester oder Bauspaten etc. Ich war dadurch immer maximal flexibel, konnte Kapital einsetzen für Firmengründung und Immobilien wenn ich es brauchte ohne auf irgendwelche Regularien Rücksicht nehmen zu müssen.

Es darf natürlich jeder seine eigenen Entscheidungen treffen. Ich denke es kommt hier einfach auch darauf an, was man perspektivisch in seinem Leben plant.
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@NichtRelevant Du hättest genau wie ich noch 14 Jahre Ansparphase, nur das ich noch arbeite. Mit 65 beginnt die Auszahlung.
Da muss sich jeder ausrechnen, ob er die Förderung mitnehmen möchte oder sein Kapital frei einsetzen möchte. Ein generelles richtig oder falsch gibt es dabei auch wieder nicht.
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@TradingHase Das stimmt. Hauptsache man hat sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt, bevor man unterschreibt. Das Schlimme ist, dass viele Leute einfach irgendwas machen ohne es im Detail durchüberlegt zu haben.
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@NichtRelevant Ja da gebe ich dir recht. Viele hören das Schlagwort Förderung und beschäftigen sich nicht weiter damit und können u.U. damit etwas falsch machen.
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Dein Beitrag ist richtig gut und Spiegelbild meiner Gedanken hierzu. Ich für mich habe beschlossen weiter an meinen Plan ohne Staat festzuhalten. Ohne Staat kann ich in der Theorie mit 60 in "Rente" Ob der Staat das will oder nicht. Und das Vermögen kann vererbt werden. 🍀🤷‍♀️
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Es ist nicht alles geil dran, aber mal ehrlich, das altersvorsorgedepot ist nur ein Zusatz, das wirkliche Geld liegt auf dem eigenen flexiblen Depot. 25€ im Monat einzahlen und 25€ Zulagen bekommen ist schon ok. Außerdem kann man bei Rentenbeginn 30% direkt auszahlen, soweit ich informiert bin. Und den erwähnten Vorteil bei Anschaffung von Immobilien zur Eigennutzung. Also es ist nicht alles Scheiße. Zudem läuft es noch immer besser als sein Geld auf den hoffentlich beitragsfreien Riestervertrag vergammeln zu lassen.
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Find ich erstmal gut, auch andere Ansichten zu lesen. Die Nummer mit der Vererbung an Kinder war mir so auch noch nicht bewusst. Man hört halt aktuell vorrangig positives zum AVD. Deswegen macht es durchaus auch Sinn, die Negativargumente wenigstens zu kennen.

Ich für mein Teil werde meine Riester ins AVD umziehen und dann in den günstigsten ACWI, falls es den zur Auswahl gibt, packen. Das spart mir massiv Kosten im Vergleich zu meinem aktuellen Anbieter.

Dann werde ich mal schauen, was so an ETFs investierbar ist. Mein Plan war ja, das riskanteste Produkt (Klasse 5) zu kaufen. Vielleicht so ein AI oder Quantum ETF. Ich meine durch die 30% Förderung kann ich ja auch 30% mehr ins Risiko gehen.
Außerdem sind das ja auch meine Steuern, die da verteilt werden. Da würde ich mir gern schon ein Bissl zurückholen.
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Classical SPD Scam, wie immer. Grüße an Carsten M. gehen raus.
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Ich selbst bin kein Deutscher, daher betrifft mich das Thema nur am Rande. In gewissen Punkten sehe ich aber kein Problem.

1.800 € pro Jahr entsprechen 150 € pro Monat. Ich gehe davon aus, dass das der Maximalbetrag ist, den man einzahlen darf.

Wir haben in Österreich ebenfalls ein Drei-Säulen-Pensionssystem, wobei stark auf die erste Säule (staatlicher Pensionsanspruch) gesetzt wird. Dann gibt es die betriebliche Vorsorge, wobei hier gerade eine Änderung bevorsteht, sodass man künftig auch als Privatperson einzahlen kann.

Zu guter Letzt gibt es noch die private Vorsorge (bei euch das Riester-System).

Bei der zweiten Säule hatte ich mehrere Produkte, und ganz ehrlich: Die sind für mich der reinste Scam. Sie haben es geschafft, im Zeitraum von 2020 bis 2025 ein Minus zu erwirtschaften bzw. bestenfalls mit null auszusteigen. Daher würde ich hier nur bei klaren rechtlichen Garantien mehr einzahlen.

Ich setze stark auf die dritte Säule. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass es diejenige ist, die es immer geben wird. Ich investiere dabei sowohl in Versicherungsprodukte als auch in ETFs, die ich ohne jegliche Förderung bespare. Ich würde jedem raten – vor allem bei der Pension (bzw. bei euch der Rente) – das Geld auf verschiedene Anlageklassen und Anbieter zu verteilen, auch auf das neue Riester-System. Niemand hat eine Glaskugel und kann sagen, was die Zukunft bringt.

Ich bin der Ansicht: Wer 45 Jahre durchgehend in das System einzahlt, hat seinen Beitrag geleistet. Sollte das Pensionsantrittsalter weiter erhöht werden, habe ich mit meinem privat angelegten Geld genug vorgesorgt, um unabhängig zu sein. Daher betrachte ich die staatliche Pension nur als Add-on
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Leider kann ich jeden Punkt nachvollziehen. Leider habe ich auch nichts anderes erwartet. Ein bürokratischer Quatsch, der komplett auf Kosten von Autonomie und Flexibilität geht. Alles was mit Staat und Rente zu tun hat ist für mich ein rotes Tuch. Die 540,- kann Lars behalten. Ich verzichte.

Eigentlich- grob betrachtet - läuft es so. Sparen, investieren, Vermögen arbeiten lassen. Dann irgendwann auf die Bremse drücken und Leben genießen, je nach Höhe des Vermögens in eine VV GmbH oder Stiftung auslagern und Erbfolge per Testament an Frau und Kinder festhalten.

Wenn man es schafft - was nen knochenjob ist wenn man nichts erbt - auch nur 80% dieses Weges zu gehen haste mit Mitte 50 vergessen, dass es eine staatliche Rente gibt und kannst noch 15 gute Jahre in relativer unabhängig genießen. Denn sei mal ehrlich, mit 72 biste von allerlei Leiden geplagt. Da machste kein Wildwasser Rafting mehr einfach so.
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Ich finde die Idee mit dem neuen AV-Depot gut. Nicht jeder hat die Zeit, oder will sich mit der Vorsorge beschäftigen.
Man kann den Vertrag wohl kündigen, wird aber die ganzen Zulagen zurückzahlen müssen.
Mit dem Depot kann die selbstgenutze Immo abbezahlt werden usw.
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Ich gebe dir erstmal Recht- Vorsichtig mit allen worin der Staat involviert ist und dir etwas dazu gibt.
Wie an allen förderfähigen Produkten stört mich die fehlende Flexibilität. Überlege trotzdem 25€ im Monat dort rein zu stecken und mit der Förderung auf zu toppen und den Steuervorteil mitzunehmen. Hauptziel bleibt aber sich ohne staatliche Hilfe oder Einflussnahme um sich selbst zu Sorgen
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In dem fall hast du leider Recht. Aber genau darauf ist die neue Rente ausgelegt, der Staat muss geld reinbekommen. Eine Frage die für mich wichtig ist was passiert wenn man in eine dist etf investiert. Wie werden die Dividende behandelt und versteuert.
LG Matze
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Danke für den Beitrag. Du hast es meiner Meinung nach recht gut erfasst.

Staatliche Programme kranken meistens an der nicht vorhandenen Flexibilität - so auch hier.

Ich möchte selbst entscheiden, wann ich aufhöre zu arbeiten (bei mir wars das 49. Lebensjahr). Ich möchte über das Geld verfügen wenn ich es brauche bzw. wenn ich es möchte. Ein durch den Staat festgelegter Auszahlungsplan bzw eine Verrentung ist ja immer auch eine Wette auf die eigene 'Langlebigkeit'. Wenn ich lange lebe hab ich nicht nur Glück, dass ich länger lebe, sondern bekomme auch mehr Geld raus. Wenn ich früher sterbe bin ich der Depp (quasi doppelt 😅). Wenn ich schon früher sterben muss, möchte ich meinen aufgebauten Kapitalstock wenigstens an meine Kinder weitervererben.

Es lohnt sich also diese 'Boni' in Form von irgendwelchen Zuzahlungen in den Wind zu schlagen und dafür flexibel und ungebunden zu bleiben. Wer weiß als junger Mensch wie sein Leben in einigen Jahrzehnten aussieht? Natürlich kanns die klassische Rentensituation mit einem typischen Renteneintrittsalter sein. Kann aber auch sein, dass ich mit 34 in die Karibik auswandere und das Geld aus meinen ETFs dann für einen völlig anderen Lebensentwurf brauche.
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Mich stört, dass man die eigenen Einzahlungen versteuern muss!
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Ich traue dem Staat nicht mal bis zu meiner Nasenspitze. Wer möchte kann gerne, wieder einmal, auf ihn hereinfallen.
Ich werde weiterhin eigenverantwortlich für meine restliche Lebenszeit, und natürlich auch für meine Kinder, in ETFs anlegen.
Der Staat könnte uns/mir dabei helfen, Sparerpauschbetrag deutlich erhöhen, Gewinne nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, Solidaritätszuschlag streichen usw. Macht er aber nicht.
Der Staat kann finanziell unabhängige Bürger nicht gebrauchen. Diese kann man so schlecht in die gewünschte Richtung steuern.
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Na ja. Wenn das nächstes Jahr losgeht sind es bei mir sowieso nur noch 12 Jahre, die ich einzahlen kann. Die werde ich mitnehmen und meine Riester-Rente von der DWS umschichten. schlechter kann das gar nicht laufen. Ich hoffe mal dass man da mindestens so etwas auf dem Niveau eines MSCI World kaufen kann. Dann könnte es sein, dass nach 20 Jahren sogar mal ein grüner Betrag aufleuchtet, wenn ich da rein schaue.
Insgesamt verlasse ich mich bei der Altersvorsorge aber auf mein Depot und auf meine Pension und brauche das gar nicht. Wenn ich sterbe ist es mir auch egal, was dann damit wird. weil dann bin ich weg und da ist es mir egal was noch da ist.
Mein grundsätzliches vorläufiges Fazit zu diesem AVD ist: too little, too late, aber besser wie gar nichts.
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Also ich werde mir erst richtig den Kopf darüber zerbrechen, wenn die Produkte nächstes Jahr auf den Markt kommen.
30% „Förderung“ vom Staat ist an sich nicht schlecht, dazu kommt wohl noch die Absetzbarkeit in der Steuererklärung und Abgeltungssteuer fällt auch in der „Sparphase“ auch nicht an.
Mir Renteneintritt kann man sich entscheiden ob es eine Garantie gibt (Größe Verarsche wie bei Riester) oder dass das Kapital bis 85 aufgebraucht wird. Einmalig 30% Entnahme gibt es beim Eintritt in die Rente auch. Wobei wir nun auch schon bei den „Nachteilen“ wären:
1. Auszahlung erst ab 65 (wird wohl 70 werde…)
2. Einmalig 30%, Rest aufbrauchen bis 85 oder halt als Garantie bis Tod (viel Spaß da mit +-0 raus gehen)
Ich werde wohl einen den SPDR MSCI All Country World $SPYY
besparen und meinen Sparplan bei TR weiterlaufen lassen wie gewohnt, evtl. dann um die 150€ kürzen.
Dazu ist meine Frau 7 Jahre jünger 😄.
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Ich mag das auch nicht mit der Altersgrenze, aber als kleine zusätzliche "Langlebigkeitsversicherung" schon verlockend mit der Förderung. Bis man das mit 80 odet so abschlagsfrei bekommt kann man ja vom normalen Depot leben. 😄
Es gab vor ein paar Tagen auf n-tv einen "Europa-Vergleich", wie es den andere Länder so machen mit der Rente. So schlecht wie immer alle tun ist es bei uns dann auch nicht, in anderen Ländern sieht es ähnlich aus mit dem Ergebnis das der jeweilige Staat überall in sein Rentensystem extrem zuschießen muss damit es nicht den Bach runter geht.
Ich finde die jetzt gemachte Lösung einen einigermaßen guten Ansatz bei dem es ja vielleicht noch die ein oder andere Anpassung gibt bis es den mal soweit ist.
Alle die hier schreiben und vertreten sind haben beim Thema private Altersvorsorge ja wahrscheinlich eh kein größeres Problem und sind einigermaßen gut aufgestellt mit den Anlagen und Strategien die jeder für sich fährt, sonst würde man sich nicht auf so einer Plattform aufhalten.
Der Staat sollte meiner Meinung nach nur daran arbeiten, dass man als Sparer und fleißig arbeitender Bürger nicht immer das Gefühl hat bestraft zu werden sondern das das was man macht gut, richtig und rentabel ist.
Wenn das wieder eintritt hebt das auch die Stimmung im Land wieder, mal schauen ob das neue Altersvorsorgedepot hierzu einen Beitrag leisten kann.
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So wie ich das verstanden habe, kann man bis zu einem gewissen Alter freiwillig raus. Dann muss man die Förderungen zurückzahlen, die man als gratis Wertpapierkredit ansehen könnte. Das ist für mich der einzige Grund den Mist nicht sofort beiseite zu legen.
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