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Danke für den Beitrag. Du hast es meiner Meinung nach recht gut erfasst.

Staatliche Programme kranken meistens an der nicht vorhandenen Flexibilität - so auch hier.

Ich möchte selbst entscheiden, wann ich aufhöre zu arbeiten (bei mir wars das 49. Lebensjahr). Ich möchte über das Geld verfügen wenn ich es brauche bzw. wenn ich es möchte. Ein durch den Staat festgelegter Auszahlungsplan bzw eine Verrentung ist ja immer auch eine Wette auf die eigene 'Langlebigkeit'. Wenn ich lange lebe hab ich nicht nur Glück, dass ich länger lebe, sondern bekomme auch mehr Geld raus. Wenn ich früher sterbe bin ich der Depp (quasi doppelt 😅). Wenn ich schon früher sterben muss, möchte ich meinen aufgebauten Kapitalstock wenigstens an meine Kinder weitervererben.

Es lohnt sich also diese 'Boni' in Form von irgendwelchen Zuzahlungen in den Wind zu schlagen und dafür flexibel und ungebunden zu bleiben. Wer weiß als junger Mensch wie sein Leben in einigen Jahrzehnten aussieht? Natürlich kanns die klassische Rentensituation mit einem typischen Renteneintrittsalter sein. Kann aber auch sein, dass ich mit 34 in die Karibik auswandere und das Geld aus meinen ETFs dann für einen völlig anderen Lebensentwurf brauche.
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@NichtRelevant Auch mit dem AVD darfst du selbst entscheiden.