Heute wurde meine Limit-Sell-Order bei 525 € ausgeführt:
13 Aktien (15%) von $AMD (-0,57 %) wurden verkauft – mit satten +283 % Rendite und einem realisierten Gewinn von ~5.043 €.
Ich bin ein großer Fan vom Ansatz „Buy & Hold & Check“. Doch gerade bei Einzelaktien gilt: Hohe Chancen bedeuten immer auch erhöhtes Einzelwertrisiko. Gewinne auf dem Papier machen niemanden reich – man muss sie auch irgendwann Stück für Stück realisieren.
Meine DCA-Out Strategie ab jetzt schaut so aus:
Anstatt die gesamte Position auf einmal glattzustellen oder blind weiterzulaufen, sichere ich mit steigenden Kursen schrittweise Kapital ab:
- Das Prinzip: Alle 50 € Kursanstieg nach oben verringere ich meinen jeweiligen Restbestand um 15 %.
- Die Nächsten Meilensteine:
- 575 € ➔ Veräußerung von 15 % der Restposition
- 625 € ➔ Veräußerung von weiteren 15 %
- 675 € ... usw.
💡 Warum dieser Schritt?
Kapitalschutz & Rebalancing: Mit dem heutigen Teilverkauf habe ich bereits einen Großteil meines ursprünglichen Investment-Kapitals abgesichert. Natürlich schmecken die Steuern nicht aber nach knapp 300% innerhalb von einem Jahr muss ich einfach ein bisschen was aus dem Spiel nehmen.
Emotionsloses Handeln: Feste Limit-Orders nehmen die Gier und Angst aus dem Spiel.
Upside bleibt erhalten: Die verbleibenden Aktien laufen als starker Kern weiter mit und profitieren voll von der Long-Term-Thesis rund um AI-Infrastruktur & Rechenzentren.
Ich werde eine ähnliche DCA-Out Strategie für $NBIS (-3,16 %) erstellen.
Vermutlich werden dort das erste mal bei einem Kurs von 300€ das erste mal Gewinne mitgenommen. Aber das muss ich mir nochmal genau überlegen.
💬 Wie handhabt ihr Gewinnmitnahmen bei euren Top-Performern? Habt ihr feste Exit-Kriterien oder lasst ihr Gewinner konsequent zu 100 % laufen?
Ergänzung: Die kompletten Gewinne (nach Steuer) flossen direkt in $AMZN (-1,58 %)
