2Tg·

Bitcoin zwischen Inflationsdruck und Schuldenrisiko

Die jüngsten US-Inflationsdaten bremsen die Hoffnung auf eine schnelle geldpolitische Lockerung. Vor allem die überraschend hohe Kerninflation erhöht das Risiko, dass die Federal Reserve länger restriktiv bleibt oder die Zinsen nochmals anhebt. Für #bitcoin ist das kurzfristig Gegenwind: Nach Zuflüssen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar in der Vorwoche zogen Anleger in dieser Woche bislang 243 Millionen US-Dollar aus Digital-Asset-Investmentprodukten ab. Ein nachhaltiger Ausbruch über 80.000 US-Dollar dürfte damit zunächst schwieriger werden.


Mittelfristig könnte sich das Bild jedoch drehen. Das US-Finanzministerium kauft bereits verstärkt langfristige Staatsanleihen zurück, konnte die Renditen damit aber kaum senken. Anhaltende Inflations- und Haushaltssorgen überlagern bislang die Wirkung der Käufe. Bleiben die Finanzierungskosten hoch, könnte der politische Druck für ein deutlich größeres Rückkaufprogramm steigen.


Ein solcher Eingriff würde Sorgen um Staatsverschuldung, fiskalische Dominanz und die langfristige Kaufkraft des Dollar verschärfen. Genau dieses Umfeld stärkt das Geldentwertungsnarrativ, von dem knappe Vermögenswerte wie $BTC (+0,05 %) und $GOLD profitieren könnten.


$BITC (+6,01 %)

attachment
1
Werde Teil der Community