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Warum die Entspannung am Ölmarkt Bitcoin stützt

$BTC (-1,26 %) erholte sich in dieser Woche auf rund 65.800 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit knapp zwei Wochen. Auslöser war eine vorläufige Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran vom 14. Juni, die Feindseligkeiten auszusetzen und die Straße von Hormus wieder zu öffnen.


Durch diese Wasserstraße laufen knapp 20 Prozent des weltweit auf dem Seeweg transportierten Öls. Ihre Wiederöffnung drückte den Ölpreis daher um fast fünf Prozent auf knapp unter 81 US-Dollar je Barrel. Entscheidend ist für uns jedoch weniger die unmittelbare Marktreaktion als die geldpolitische Signalwirkung.


Sinkende Energiepreise dämpfen den Inflationsdruck, der die Notenbanken zuletzt vorsichtig bleiben ließ. Damit entsteht in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Spielraum für Zinssenkungen und niedrigere Realrenditen. Genau an diesem Kanal hängt #bitcoin besonders stark. Als langfristiger Wertspeicher reagiert $BTC (-1,26 %) deutlich sensibler auf die Richtung der Realrenditen und die globale Liquidität als auf kurzfristige Schwankungen der Risikostimmung. Deshalb ist eine glaubwürdige Entspannung der geopolitischen Lage weit wichtiger, als es die Schlagzeile allein vermuten lässt.


$BITC (-1,12 %)

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