Ich bin froh, dass ich Kryptogewinne mitgenommen habe und in Aktien umgeschichtet habe. Gemäß meiner Strategie schichte ich in Ausschütter um, die mir per Dividende die Neuakkumulierung im kommenden Bärenmarkt finanzieren sollen, sodass ich nicht mit dem Nettogehalt ran muss. Die $HSBA (-7,02 %) ist als eine der großen britischen Banken mit asiatischen Schwerpunktgeschäft einer der Nachfolger, in der meine Gewinne und Einsätze aus $XRP (+0,03 %) , $LINK (+1,04 %) , und einer Tranche $UNI (+0,77 %) geflossen sind. Natürlich ist Krypto im Allgemeinen bei mir nur ein kleiner Teil des Vermögens, folglich auch die Beträge, die in die "Nachfolger" investiert worden sind, allerdings sticht wirklich die HSBC mit einer Performance von starken +24% seit Dezember ins Auge. Wow! Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich liebe solche defensiven Werte und noch viel mehr ihren Cashflow. Mehr Info gibts vrsl. Ende kommende Woche in meinem Februarrückblick.
Diskussion über UNI
Beiträge
20Monatsrückblick Dezember 2024
Im abgelaufenen Jahr fehlte eindeutig der Schnee im Dezember. Dafür lief das Depot richtig gut und ich kam mit meiner Strategie zum Abverkauf im Punkto Krypto voran. Eine kleine Erkältung trotz guter Abhärtung im Herbst warf mich in Sachen Eisbaden und Wandern zurück, aber zu Weihnachten war ich glücklicherweise wieder gesund. Leider war das noch nicht alles… Zeit für einen Rückblick.
Für den abgelaufenen Monat Dezember 2024 stelle ich folgende Punkte vor:
➡️ AKTIEN
➡️ ETFS
➡️ AUSSCHÜTTUNGEN
➡️ CASHBACK
➡️ NACHKÄUFE
➡️ P2P-KREDITE
➡️ KRYPTO
➡️ WAS WIRKLICH WICHTIG IST
➡️ AUSBLICK
➡️ Aktien
$AVGO (-5,25 %) tritt wieder auf die Tube. Wow, mit +276% ist der Titel bei mir inzwischen im Plus. Nachdem die Aktie kurz etwas abgekühlt ist, ging sie im Dezember wieder to the moon.
$NFLX (-5,74 %) und $SAP (-5,31 %) sind von der Performance gleich auf mit dem Vormonat und bilden vom Volumen immerhin Platz 3 und 4. Auf Platz 2 steht noch $WMT (-3,92 %) . Die Einzelhandelskette wird bei mir bald zum Verdoppler.
Die roten Laternen gehen wieder an die üblichen Verdächtigen $NKE (+3,05 %) , $DHR (-7,55 %) und $CPB (-2,13 %) . Von der Performance bewegen sich alle drei Titel zwischen -30% und -20%. Sie sind in meinem Hauptaktiendepot unter anderem die kleinsten Positionen mit der $DHL (-6,85 %) , jedoch über alle Depots betrachtet sind die kleinsten Positionen die Neuzugänge $SHEL (-7,19 %) und $HSBA (-7,02 %) .
➡️ ETFs
Die ETFs machen wie immer ihr Ding. Eine Rückerstattung aus der Betriebskostenabrechnung des Vorjahres habe ich diesen Monat gleich in den $GGRP (-5,6 %) und $JEGP (-3,59 %) investiert. Besonders diese Assetklasse baue ich stets mit zufließendem Geld aus. Timing ist mir dabei Wumpe. Das Geld soll rein in die Assets, damit der Strom der Ausschüttungen immer größer wird. Ich kaufe mir Einkommen und will Cashflow.
➡️ Ausschüttungen
Ich durfte im Dezember 34 Ausschüttungen an 14 Auszahlungstagen vereinnahmen. Für diesen weiteren Einkommensstrom bin ich dankbar. Mein Mindestziel ist in diesem ausschüttungsstarken Monat ohnehin erfüllt. Der Schneeball, der den Hang runter rollt, wird immer größer.
Einen Teil der Dividende habe ich bereits Anfang des Monats gespendet. Dahinter steht die Überzeugung, dass man auch etwas, sei es noch so klein, zurück geben kann (und sollte), wenn man die Möglichkeit dazu hat.
➡️ Cashback
Im November gab es 6€ aus eingelösten Paybackpunkten, deren Gegenwert ich vom Lebensmittelkonto auf das Verrechnungskonto überwiesen habe. Dazu gab es wie bereits erwähnt ein Guthaben aus der Betriebskostenabrechnung. REWE und Penny haben nun die Trennung von Payback vollzogen, während Edeka, Netto Markendiscount und Marktkauf neu dazugekommen sind. Alle drei Neuen sind nicht in meiner unmittelbaren Nähe, weswegen es künftig weniger Paybackpunkten für mich geben wird. Die Punkte werde ich sehr wahrscheinlich hauptsächlich bei DM sammeln. Bei REWE und Penny gibt es nun eigenen Bonusprogramme. Spannend wird das von REWE, da ich hier genauso ein Guthaben mit den Einkäufen ansparen kann. Diesen Rabatt werde ich äquivalent wie vorher bei Einlösung gleich vom Lebensmittelkonto abziehen und investieren. Ich werde über das Jahr sehen, ob es sich mehr rechnen wird als Payback damals.
➡️ Nachkäufe
Wie bereits erwähnt gab es Nachkäufe beim $JEGP (-3,59 %) , $GGRP (-5,6 %) und $SPYD (-4,84 %) . Ich investiere stets jeden noch so kleinen Rückfluss oder übrig gebliebene Gelder, um mein Portfolio weiter aufzustocken. Damit kaufe ich mir Freiheit.
➡️ P2P-Kredite
Endlich konnte ich Peerberry loswerden. Jetzt hängt nur noch Mintos wie ein Klotz an meinem Bein. En mittlerer zweistelliger Betrag, der längst ausgefallen ist, wartet noch darauf zurück erstattet oder abgeschrieben zu werden.
Bald ist diese Anlageklasse für mich Geschichte.
➡️ Krypto
Für Kryptoinvestoren war auch der Dezember unterm Strich ein spannender Monat. Bei mir haben wieder Limit-Orders ausgelöst. Die letzten Tranchen $LINK (+1,04 %) haben mich verlassen, genauso eine erste Tranche $UNI (+0,77 %) und eine erste Tranche $BTC (+0,56 %) . Die Erlöse habe ich in $HSBA (-7,02 %) und $SHEL (-7,19 %) auf dem gesonderten Depot investiert. Meine Strategie dahinter habe ich bereits ausführlich erläutert, sie kann unter meinen Beiträgen nachgelesen werden. Zuletzt befand sich der Kryptomarkt wieder in einer Seitwärtsphase. Ich hoffe im Januar auf einem erneuten Ausbruch, damit weitere Limit Orders auslösen, denn ich muss noch einen Titel kaufen, damit das gesonderte Depot mir auch jeden Monat etwas ausschüttet. Bis jetzt sind nur zwei von drei Quartalsmonaten abgedeckt. Die beiden neuen Werte haben sogar eine gute Performance in dieser kurzen Zeit mit ca. +3,6% innerhalb eines Monats. Der letzte Kauf wird vielleicht ein ETF werden. Mehr dazu seht ihr in den kommenden Rückblicken. Ich freue mich schon im kommenden Bärenmarkt wieder einzusammeln und werde dann sicher einen Extrabeitrag mit den Niveaus aufsetzen, bei denen ich wieder schrittweise einsteigen werde.
➡️ Was wirklich wichtig ist
Der Dezember bleibt mir zwar von den Finanzen als guter Monat in Erinnerung, aber leider war Weihnachten dieses Mal von tragischen Ereignissen überschattet.
Nachdem ich mich von der Erkältung Anfang des Monats einige Tage vor Heiligabend auskuriert habe und wieder mit dem Alltag (bestehend aus Arbeit, Laufsport, Eisbaden, Wandern und meiner Lust auf Finanzen) beginnen wollte, erreichten mich auch die schrecklichen Nachrichten aus Magdeburg. Ich bin einfach nur fassungslos und frage mich nach dem „Warum?“. Ich bin nicht betroffen, bin keiner der Hinterbliebenen und kenne keines der Opfer, Verwundeten oder Hinterbliebenen persönlich, dennoch hat mich dieses Ereignis an den Abenden um die Weihnachtsfeiertage herunter gezogen. Treue Leser wissen, dass ich an einer engeren Verbindung mit den Kids meiner Ex arbeite. Auch, wenn durch deren Adern nicht mein Blut fließt, gingen mir Fragen durch den Kopf, was wäre, wenn sie von der schrecklichen Tat betroffen wären, oder ich? Es hätte überall passieren können. Zumindest für den Fall meines vorzeitigen Ablebens habe ich in den letzten Tagen des Jahres auch entsprechende Regelungen getroffen, damit das, was ich hinterlassen werde auch da ankommt, wo ich es sehen will. Den Jahreswechsel habe ich mit den Kids verbracht und die Zeit mit den beiden war der beste denkbare Jahresabschluss. Es ist schön, wenn Verbindungen weiter bestehen und man weiterhin Teil des Lebens der Kampfzwerge bleibt und sie weiter durchs Leben begleiten darf.
➡️ Ausblick
Neues Jahr, neues Glück. Ich lasse mich überraschen, was das neue Jahr bringen wird. Für die Auswertung von 2024 im Ganzen wird es einen gesonderten Beitrag geben. Ganz besonders Happy bin ich, weil ich ein wichtiges Ziel, trotz einiger Ausgaben übertroffen habe.
Links:
Social Media Links finden sich in meinem Profil, schau auch gerne auf der Instagram Variante meines Rückblicks vorbei.


Heute Nacht hat auch bei mir bei $BTC (+0,56 %) eine Limit Order ausgelöst. Eine erste kleinere Teiltranche ist verkauft worden. Alles läuft nach Plan. Ich habe sogar die in meinem #krypto -Beitrag angekündigten Ziele zum Teil bei BTC nach oben korrigiert. Das heißt, dass die Limit Order bei ca. 106.500 USD / 99.000 EUR ausgelöst hat. Über 10.000 USD mehr als geplant. Die Order, die ich nach meiner Anlayse auch mit viel Bauchgefühl gesetzt habe liegt zufälligerweise sogut wie am nächtlichen Top 🥰
Die nächste Tranche geht bei 104.000 EUR / 109.300 USD.
Auch, wenn bei meiner Planung und Analyse die USD-Kurse für Krypto maßgebend sind, habe ich die Limit Orders in EUR Preise gesetzt.
Ich veröffentliche jetzt auch, worin die Profite und Einsätze reinvestiert werden. Die genauen Titel, die ich im Blick habe, wurden bis jetzt ja noch nicht ausdrücklich genannt.
Investiert wurde bisher in die $HSBA (-7,02 %) aus den Erlösen von $XRP (+0,03 %) , $LINK (+1,04 %) und der ersten Tranche der $UNI (+0,77 %) -Verkäufe.
Aus der heutigen ersten Tranche der $BTC (+0,56 %) -Verkäufe bin ich in $SHEL (-7,19 %) eingesteigen.
Was wird nach Plan noch kommen? $BP. (-8,86 %) als einzelne Aktie. Dann hätte ich gleich 3 Aktien, die den jeweils dritten Monat im Quartal mit Ausschüttungen im gesonderten Depot abdecken sollen. Die ersten beiden Monate will ich mit ETFs abdecken, darunter der erste Monat entweder mit dem $EXSB (-5,56 %) oder (und) $EXX5 (-5,95 %) und dem jeweils zweiten Monat mit dem $FUSD (-4,97 %) . Gibt es dann Überschneidungen mit meinen Haupt- oder einem der beiden Alt-ETF-Depots, was die Zusammensetzung der Titel angehen? Mit Sicherheit! Aber das ist mir egal, da ich dieses Depot, indem die Kryptoeinsätze und -profite investiert werden, gesondert betrachte. Wie du meinen Artikeln entnehmen konntest, geht es hier im Detail darum die Basis aufzubauen, mit deren Dividenden ich dann neue Kryptobestände im kommenden Bärenmarkt aufbaue, um nicht dafür mein Nettogehalt heran ziehen zu müssen. Denn das Nettogehalt ist fest verplant für die regulären Sparpläne und die Ausschüttungen der Haupt- und Altdepots ebenso.
Anhand der aktuellen Kurse denke ich, dass meine zweite BTC Tranche als nächstes fallen wird. Die Altcoin-Season sollte sehr bald starten. Ich kann es kaum erwarten $BCH (-1,25 %) , $LTC (+0,3 %) , $SOL (+0,75 %) , $DOT (+0,03 %) , das restliche $UNI (+0,77 %) und $MATIC (-0,33 %) endlich loszuwerden. Am spannendsten wird es denke ich aber mit den höheren geplanten Tranchen bei $BTC (+0,56 %) und $ETH (+1 %) .
Und heute haben die nächsten zwei Stop-Orders gegriffen:
Die dritte von vier Tranchen $LINK (+1,04 %) hat mich heute verlassen und auch die erste von zwei Tranchen bei $UNI (+0,77 %) .
Außerdem sind bald die jeweils ersten Tranchen von $BCH (-1,25 %) und $LTC (+0,3 %) vor der Liquidierung. Es sollte nur noch wenige Tage dauern.
Meine Ausstiegsziele für $BTC (+0,56 %) habe ich leicht nach oben korrigiert, ich habe also noch nichts verkauft, hier wird aber auch bald ein aller erster Abverkauf der ersten Teiltranche stattfinden.
Spannende Zeiten dieser Bullenmarkt. Ich bin erst gegen Ende des letzten in die Kryptowelt eingestiegen und damit ist das quasi mein erster Bullenmarkt. Ich freue mich sogar schon auf den ersten Bärenmarkt, wenn die Dividendenaktien aus den aktuellen Erlösen mir automatisch den Kauf neuer Kryptos ermöglichen, ohne dass ich dazu mein Nettogehalt in Anspruch nehmen muss.
Heute hat $LINK (+1,04 %) meine Limitorder durchbrochen. Mein Einsatz ist raus. :) Gleich noch zwei weitere gesetzt, wenn der weiter so pumpt, dann bin ich ihn bald los :)
Hallo Zusammen,
nach meinem Extrapost zum Thema #krypto , gibt es heute eine Fortsetzung.
Der Text ist lang. Aber mich gibt es nur in Lang.
Zunächst eine kurze Zusammenfassung.
Ich werde im aktuell laufenden Bullenmarkt alle meine Kryptobestände nach Plan schrittweise verkaufen und die Erlöse in ausschüttende Aktien (oder vielleicht sogar ETFs) auf einem gesonderten Depot investieren, um im kommenden Bärenmarkt mithilfe der Ausschüttungen schrittweise wieder neue Bestände zu akkumulieren.
Der Grund, warum ich diesen Weg gehe ist, dass mit Ausnahme von $SOL (+0,75 %) alle meine Bestände steuerfrei sind, da die Haltefristen abgelaufen sind und ich damit den gesamtem Profit für mich arbeiten lassen kann. Ein Umparken in Stable Coins kommt für mich nicht in Frage. Ich spiele diese Strategie, da ich einen Zusammenhang zwischen den Schuldenzyklus und den Kryptozyklus sehe, die wie im unten stehenden Beitrag meiner Meinung nach im Zusammenhang stehen. Meine Begründungen bzw. Annahmen dazu könnt ihr gerne noch mal nachlesen.
Bitte beachtet, dass dies hier keine Anlageberatung oder -empfehlung ist. Ich habe lediglich am heutigen Sonntag Nachmittag die Glaskugel aus dem Schrank heraus geholt und probiere mich im Wahrsagen. Mit Sicherheit werde ich irgendwo falsch liegen.
Im heutigen zweiten Teil gehe ich auf die Preisausstiegsziele der Altcoins und weitere Gedanken ein. Meine Kryptos teile ich in vier Gruppen ein.
Gruppe 1: "Die Großen"
Preisausstiegszeile für ETH
$ETH (+1 %) ist für mich einer der wenigen Coins, der noch ein höheres ATH schaffen kann als der große Anführer $BTC (+0,56 %) . Allerdings sehen wir deutlich, dass ETH bisher gegen BTC unterperformt, mit Tendenz nach unten. Deswegen traue ich diesem das Ziel einiger von $10K nicht zu. Bei BTC habe ich einen Multiplikator von 7-8x vom letzten Bärenmarkt zum jetzigen Bullenmarkt gesehen, hier bei ETH sehe ich weniger, da er schlechter perfomt. Vom letzten ATL bis zum Top im Februar haben wir grob einen 3,8x Anstieg. Jetzt sind wir noch unter dem Februarhoch. Deswegen denke ich, dass bei 4x (bis wirklich allerhöchstens 5x) Schluss ist. Daraus folgend habe ich mir die Ausstiegsniveaus 3,8K, 4K, 4,2K und 4,4K gesetzt. Damit sind wir zwar unter dem letzten ATH, aber wie gesagt, ich traue dem Coin einfach nicht mehr zu, da er gegen BTC dauernd zu verlieren scheint. Was gegen meine These spricht, ist ETHs Dominanz in dem, wofür es vorgesehen ist und eine mögliche Zukunft durch Staking.
Preisausstiegszeile für SOL
$SOL (+0,75 %) hat schon jetzt hervorragend bewiesen, dass er scheinbar den Kryptoinvestor überzeugt. In diesem Coin habe ich die Überreste meiner gefühlt unendlichen Verlust aus dem $DFI (+0,85 %) / DUSD Debakel geparkt, in der Hoffnung, dass Solana mir mit dessen Performance noch irgendwie einen Teil wieder heraus holen kann. Sicherlich nicht alles, aber ein bisschen. Und das geht bisher durchaus gut auf. Ich stehe zu 40% im Plus und erwarte mir hier noch mehr. Solana ist der einzigste Coin, den ich habe, der außerdem schon das alte ATH überschritten hatte, deswegen traue ich diesem im Bullenmarkt auch ein höheres Niveau zu. Allerdings klappt meine Berechnungsmethode (wie auch bei folgenden Coins) bei diesem nicht. Deswegen muss ich hier Niveaus nach Bauchgefühl wählen und habe diese auf $350/400/450 und 500 gesetzt. Sicherlich kann der Coin noch weiter steigen, aber mir fehlt hier einfach die Fähigkeit ein Niveau irgendwie rechnerisch herzuleiten.
Gruppe 2: "Die Überreste vom Liquidity Mining"
Preisausstiegszeile für BCH
Ja, in meinem Portfolio findet sich auch $BCH (-1,25 %) wieder. Das war einer der beiden Coins mit denen ich damals bei CakeDefi Erfahrungen im Liquidity Mining gesammelt habe. Mit kleinem Geld, dass dann durch den Ausstieg aus dem LM-Pool noch weniger wurde (dafür gab's noch wertlosere DFI). Im Frühling war ich sehr beeindruckt, als dieser Coin sich zu den $700 gekämpft hat. Bei dem Blick auf dem Gesamtchart sehen wir, dass die ATHs immer kleiner geworden sind. Das wird auch dieses mal der Fall sein. Zuerst knapp 3,9K, dann 1,5K. Also immerhin weniger als die Hälfte im Anstieg. Und so etwas erwarte ich auch wieder. Die Hälfte wären dann ja nur knapp über dem März-Hoch. Darum positioniere ich mich hier bei 650, 700 und 750. Vielleicht bin ich auch froh den Mist loszuwerden und werfe alle auf einmal aus dem Portfolio heraus. Damals war ich vom LM überzeugt, als ich es auch vom DFI Ökosystem war. Heute ist das für mich nur noch wertloser Schrott, der auf jeden Fall raus fliegt. Das Gute ist, dass der Coin von mir im Bärenmarkt in mehreren Tranchen gekauft und ins LM gegeben wurde, meine Performance ist jetzt schon bei +280% (seit "Rückholung von Cake").
Preisausstiegszeile für LTC
Und wie hießt der andere Coin, der auch nichts mehr taugt und unter der selben Krankheit leidet wie BCH? Natürlich der $LTC (+0,3 %) . Beide mal Hardforkes gewesen. Nur im Gegenteil zu BCH hat dieser für mich garnicht performt. Nur +4% (seit Rückholung von Cake gemessen, das mit dem davor zu ermitteln ist mir zu kompliziert wegen den damaligen täglichen Rewards). LTC hat zwar noch mal ein höheres Top hingelegt, aber das passiert jetzt nicht wieder. Da bin ich mir sicher. Ich sehe nicht mal die 200 USD. Bei spätestens 150 bin ich raus und hier werfe ich gleich alles auf dem Markt. Schließlich hat sich der Coin in diesem Jahr seit dem August Low bereits verdoppelt und soviel Luft ist das sicher nicht mehr im Ballon.
Gruppe 3: "Für mich überzeugende Use-Cases"
Preisausstiegszeile für LINK
$LINK (+1,04 %) war ein Projekt, dass mich damals von seinem Use-Case überzeugt hat. In Zeiten, in denen ich noch bei Krypto an Use-Cases geglaubt habe und bevor ich den Kryptozyklus gelernt und verstanden habe und bevor mir klar wurde, dass Krypto (trotz Vorteile) ein Nullsummenspiel ist. Link habe ich mit dem nächsten Coin, den ich gleich aufzähle zu ca. USD 10 gekauft. Später ging es weiter bergab und ich habe noch einmal nachgelegt. Dieser ist bei mir mit +95% umgrünen Bereich. Heute also erfreut mich das. Schauen wir auf das Maximalchart haben wir bisher ein Zyklus ATH vorzuweisen. Also klappt meine Methode auch hier nicht. Ich bin mir aber sicher, dass wir nicht an das alte kommen werden, oder redet noch irgendwer über diesen Coin? Bei 20, 22 und 24 USD geht es raus für mich.
Preisausstiegszeile für UNI
In $UNI (+0,77 %) bin ich zeitgleich rein wie bei $LINK (+1,04 %) , im Frühjahr 2022 und habe auch in den selben Rhythmen nachgelegt. Hier hat mir damals auch der Use-Case gefallen. Eine dezentrale Börse. Ich fand das damals sehr interessant, wie das Ganze mit den Liquidity Pools funktioniert und irgendwo finde ich es heut noch. Aber dennoch, auch dieser Coin wird aus meinem Depot heraus fliegen. Hier ist meine Performance etwas schlechter als bei Chainlink, nur +40%. Und der Blick auf das Gesamtchart gibt mir auch nur die Möglichkeit zu schätzen Ich orientiere mich am vorherigen, und skaliere nach unten. Bei 16, 18 und 20 USD wird liquidiert.
Gruppe 4: "Warum auch immer..."
Preisausstiegszeile für DOT
Ich kann mich einfach nicht mehr erinnern, warum ich mir $DOT (+0,03 %) gekauft habe. Selbes gilt für das einmalige nachlegen. Auch hier plane ich bei $20 herauszugehen. Hier habe ich noch weniger investiert, von daher alles mit einmal raus. Bisherige Performance +40%.
Preisausstiegszeile für MATIC/POL
$MATIC (-0,33 %) habe ich mit Polkadot zusammen gekauft und nachgelegt und erinnere mich auch hier nicht an meine Intention zum Einstieg, glaube aber dass ich denke, dass ich mir hier den Ritt auf der Welle versprochen habe. Hier will bei $1 heraus kommen. Alles auf einmal. Meine Performance ist hier nachwievor negativ mit -50%.
Weitere Gedanken und Zusatz
Wer bis hier gelesen hat, hat erkannt, dass ich eine Wandlung in meiner Kryptoreise vollzogen habe. Habe ich anfangs nur auf die zwei großen gesetzt, kam danach die DeFi-Welt für mich dazu, zugleich überzeugten mich zwei Use-Cases und zuletzt habe ich einfach mal zwei gekauft, in der Hoffnung, sie würden steigen (zum Glück nur mit kleinem Spielgeld).
Als ich damals in CakeDefi engagiert war und mich im Staking und Liquidity Mining versucht habe, wollte ich einfach Cashflow. Der Gedanke wohnt Immer noch in mir, aber ich will das lieber in der FIAT-Währung. Es macht es einfach viel einfacher mit der Steuer. Abgeltungssteuer und fertig ist, einfacherer gehts es nicht. Auch habe ich bei Cake mit dem Borrow das Hebeln kennen gelernt. War eine tolle Geschichte, als man noch gemintete DUSD sofort in DFI tauschen konnte, um diese gleich wieder zu Hebeln oder ins LM mit BCH und LTC geben konnte. Doch das Warnzeichen habe ich nicht gesehen, als erst die Möglichkeit des sofortigen Tauschs weg viel und dann die Stabilization-Fee kam. Hier hätte ich schon raus sein müssen, das Lehrgeld habe ich quasi gezahlt. Noch einmal mache ich so etwas nicht. Was bleibt ist aber, dass ich Cashflow zum freien reinvestieren will und mich in Zeiten mit noch niedrigeren Zins mal an einem kleinen Wertpapierkredit versuchen will.
Auch siehst du, dass ich an Use-Cases geglaubt habe, heute halte ich davon garnichts mehr. Noch besser, ich nutze diese Use-Cases aus um hier Profite zu machen. Deswegen die letzte Investition in Solana mit den Cake-Restern (und auch mit Pfandgeld von gefundenen Pfandflaschen). Ich glaube daran, dass es andere gibt, die eine Zukunft in Solana sehen und steige deswegen ein, um die Exit-Liquidität, die die Neueinsteiger mitbringen, mitzunehmen.
Für mich gilt jetzt nur der Glaube an den Kryptozyklus, gepaart mit dem Schuldenzyklus. Lies hierzu gerne noch einmal den ersten Beitrag, wo ich meine Annahmen aufstelle.
Letzlich ist meine Reise mit Aktien und ETFs viel spannender und noch komplexer. Darauf liegt mein Hauptaugenmerk. BTC ist für mich als Beimischung, das restliche Krypto erst recht nur Mist. Natürlich sieht das durch die Brille eines Menschen, der in Afrika lebt und kein Bankkonto bekommen kann ganz anders aus.
Und jetzt wünsche ich uns allen gute Kurse, damit auch ihr Gewinne mitnehmen könnt.
Hallo ihr lieben,
heute gibt es einen Extrabeitrag zu #krypto . Wir genießen alle die Folgen der "Trumpwelle", die seit seinem Wahlsieg unsere Depots, aber vor allem die Kryptos anhebt.
Natürlich stellen sich nun einige berechtigt die Frage, wann der Zeitpunkt zum Ausstieg gekommen ist (vorausgesetzt man will Gewinne realisieren).
Dazu schreibe ich heute etwas über meine Grundannahme, meine Strategie und meine Preisausstiegsziele.
Meine Grundannahme:
Ich sehe nach wie vor Krypto (die technischen Aspekte außer Acht gelassen) als ein Nullsummenspiel an. Während der Haltedauer werden keine laufenden Erträge durch Krypto in der Währung erwirtschaftet, in der ich meine Rechnungen bezahlen kann, wie beispielsweise bei Dividenden oder Zinsen. Deswegen ist auch das Staking für mich streng kein laufender Ertrag (andere Ansichten zulässig). Das hat zur Folge, dass die Gewinne des einen immer die Verluste des anderen sind und umgekehrt. Wir müssen also sicherstellen, dass wir nicht die sind, die die Verluste erleiden, indem sie zugange im Spiel sind und für die Gewinner die Exit-Liquidität bereitstellen. Das schaffen wir nur, indem wir den Kryptozyklus spielen, oder auf ewig HODLn. Das ewige HODL könnte verlockend sein, aber es passt nicht in mein Bild, da mir die laufenden Erträge fehlen. Also lass uns den Zyklus spielen.
Der Kryptozyklus und der Schuldenzyklus
Um meine Verkaufsthese zu stützen, muss ich Annahmen treffen, die für mich schlüssig sind, deswegen versteht das folgende als meine Meinung, aber keinerlei als Anlageberatung oder -empfehlung.
Der Kryptozyklus drückt einfach aus, dass auch die Kryptos gemessen in FIAT-Währung ihre Jahreszeiten durchlaufen. Dieser dauert genau so lang, wie Fälligkeit der 4-jährigen US-Staatsanleihen (4-years Treasury Notes).
Die USA sind ordentlich verschuldet. Wie kann der Staat seine Schuldenlast drücken? Durch Rückzahlung, das wäre logisch. Aber wir wissen alle, dass die USA dazu gar nicht mehr in der Lage sind. Wenn der Staat zudem Schulden richtig verwendet, indem er sie in Projekte investiert, die ihm später neue Erträge und Rückflüsse erwirtschaften, dann wäre eine komplette Tilgung aller Schulden gar nicht sinnvoll, soweit die Rückflüsse aus dem Investment immer die Zinslast gut übersteigen. Ein schlechtes Beispiel wäre, wenn der Staat Schulden macht und das frische Geld als Transferleistungen aus dem Fenster wirft oder in absolut sinnlose Projekte steckt, die keine Rückflüsse geben.
Die USA geben also zur weiteren Finanzierung alter Verbindlichkeiten neue Staatsanleihen aus (unter anderem die oben genannten), welche dann von privaten gekauft werden können. Damit gibt es eine höhere zirkulierende Geldmenge, das ist der Vorgang, den wir schlicht als "Geld drucken" bezeichnen.
Das "frisch gedruckte Geld" findet natürlich seinen Weg in Richtung der Sachwerte. Beispielsweise, indem es als Transferleistung heraus geht zum Bürger und er es investiert, oder indem es als Subvention zu einem Unternehmen geht und das Unternehmen es investiert oder als Lohn/Gehalt an den Bürger ausschüttet und der es wieder investiert. Hier sind etliche Wege denkbar, wie das Geld zum Sachwert findet. Das Geld fließt natürlich auch in Krypto.
Wenn wir in eine Situation kommen, in der die USA eine hohe Schuldenlast wegen Fälligkeit zu tilgen haben, dann werfen sie erst richtig die Notenpresse an. Diesen Effekt sehe ich als Ursache für die starken Preisanstiege bei Krypto an. Und natürlich auch andere externe und vor allem überraschende, nicht eingepresste Effekt. Jedoch nicht das Halving für sich, da es keine Überraschung darstellt, du kannst es schließlich ziemlich genau vorhersagen.
Welche nötigen Annahmen muss ich noch treffen?
- Der Preisanstieg im Bullenmarkt und der Preisverfall im Bärenmarkt wird bei Bitcoin stets schwächer von Zyklus zu Zyklus. Das liegt daran, dass immer mehr an diesem Asset teilnehmen und demzufolge immer mehr umgesetztes Kapital mit einem Ruck erforderlich ist, um den Markt signifikant zu bewegen.
- auf sehr lange Frist wird Bitcoin stets steigen, in FIAT gemessen. Das liegt an der Entwertung der traditionellen Währungen durch Gelddruckerei. Das bedeutet auch, dass das Top des aktuellen Zyklus über dem des vorherigen Zyklus liegen wird und unter dem des kommenden. Für die Lows äquivalent.
- Das Low eines Bärenmarktes wird immer unter dem Top des vorherigen Bullenmarktes liegen. Wäre dem nicht so, dann wäre der Zyklus mit seinen Jahreszeiten ausgehebelt.
- Jedes Top eines Zyklus liegt immer über dem des vorherigen. Bei Lows äquivalent.
- Die Länge eines Zyklus bleibt in etwas Gleich. Das denke ich liegt an der Dauer des Schuldenzyklus. Allerdings fehlt mir hier der Beweis, bspw. eine feste Korrelation zwischen beiden, weshalb ich die 4-jährigen Staatsanleihen zu Grunde gelegt habe. :)
Meine Strategie zur Veräußerung
Und diesen tollen Zyklus können wir wunderbar nutzen, um Gewinne abzuschöpfen. Wir müssen nur unsere Emotionen abschalten, sonst verpassen wir den Ausstieg oder verschenken zu viele Gewinne. Fakt ist aber, dass wir nicht der sein wollen, der die Exit-Liquidität der anderen bereit stellt und damit die Verluste einfährt.
Es steht ohne Zweifel, dass wir trotz Preisprognosen nicht zu 100% abschätzen können, wo das Top im Bullenmarkt und das Low im Bärenmarkt letztendlich liegen wird. Das sehen wir immer nur durch die rückwirkende Betrachtung. Natürlich können Indikatoren mit einer Näherung helfen.
Deswegen lohnt es sich den Ausstieg (und Wiedereinstieg) schrittweise anzugehen. Somit sichert man sich gute Ein- und Ausstiegskurse. In meinem Beispiel habe ich seit dem letzten Bullenmarkt 2021 jeden Monat immer ein bisschen Krypto gekauft. Und dieser Kryptowinter war wirklich sehr lang. Es ist jede Menge passiert. Verbote von Mining und Krypto selbst, die FTX-Pleite, SBF, BTC als legal tender in El Salvador uvm.
Meine regelmäßigen Kryptokäufe habe ich dann im Dezember 2023 eingestellt, da ich von einem Top Ende 2024, Anfang 2025 ausgegangen bin. Schließlich will ich außerhalb der steuerlichen Haltefrist veräußern. In diesem Jahr habe ich nur etwas Solana gekauft. In Summe klein genug, dass nach Veräußerung die steuerliche Freigrenze ausreichen sollte.
Am Beispiel Bitcoin ist der Bitcoin vom Bullenmarkt 2016/2017 um 3.300% und in 2020/2021 um 1.600% gestiegen (Angaben von Copilot, Zahlen können falsch sein). Der Steigerungsfaktor hat also grob um die Hälfte abgenommen. Somit könnte man schätzen, dass aus dem letzten 16x nur noch ein 7x - 8x (oder weniger) wird. Setze ich die 8 an das letzte Low an komme ich bei ca. 120.000 heraus. Bei der 7 bei nur 105.000€. Sicherlich kann man das auch noch viel exakter ermitteln, aber darum geht es nicht. Es geht um die Vorgehensweise. Ich weiß also, dass ich irgendwo um die 105K und 120K stufenweise heraus will. Somit habe ich mir Preisalarme in 4 Schritten gesetzt, um dann jeweils 1/4 zu verkaufen. Sollte etwas übrig bleiben, weil das neue Zyklustop schon eher fällt als mein letztes Level, dann ist das bei BTC sicherlich nicht schlimm. Diese Herangehensweise funktioniert aber nur bei Coins, bei denen meine Annahmen funktionieren. Das könnte noch ETH sein. Die allermeisten Altcoins sind hier aber raus. Ich habe noch bspw. XRP. Hier haben die Tops eines Zyklus nie die des vorherigen überschritten. Hier muss ich anders herangehen.
Meine Strategie bis zum Wiedereinstieg
Was mache ich nun, bis sich der Wiedereinstieg lohnt? Was tun, bis BTC wieder bei Preisen ankommen wird, die den neuen Bärenmarkt charakterisieren? Die meisten würden in Stable Coins umschichten. Das mache ich nicht, da sie keinen Cashflow bringen, s.o. Andere gehen nach dem BTC-Hype in ETH und dann in Altcoins, und die Welle durch den Kryptomarkt durchzureiten. Das hat sicherlich aus Renditesicht Sinn, aber das will ich nicht. Es ist mir zu aufwendig mit dem Thema Steuern. Gäbe es nur einen automatischen Steuerabzug bei deutschen Kryptobörsen, aber das kann es nicht geben, solange Kryptos nicht die Kapitalertragssteuer oder einem eigenen Flat-Steuersatz, sondern dem persönlichen Einkommensteuersatz unterlegen.
Also gehe ich mit meinen steuerlich außer der Haltefrist realisierten Gewinnen (außer ein bisschen Solana) ganz heraus aus Krypto und packe diese in "steuereinfache" Dividendenaktien und ausschüttende ETFs auf einem gesonderten Depot. Solange, wie ich nicht wieder in Krypto einsteige und neue BTC akkumuliere, reinvestiere ich die Ausschüttungen.
Meine Strategie zum Wiedereinstieg
Sobald wir wieder im Bärenmarkt sind und einen ausreichenden prozentualen Preisverfall hinter uns haben (Ermittlung zum Anstieg äquivalent), nutze ich die regelmäßigen Ausschüttungen einfach dafür, um neue BTC zu akkumulieren. Und das Ganze schrittweise bis ca. 1 Jahr vor dem Top. Was ist der Vorteil? Ich muss die regelmäßigen Käufe nicht mehr aus dem Nettogehalt finanzieren! Das macht der Cashflow von selbst. Da Nettogehalt kann weiter meine normalen Aktien und ETF-Depots füttern. Diese haben für mich absoluten Vorrang vor Krypto.
Und somit füttern sich beide Assetklassen.
Meine Preisausstiegsziele
Für Bitcoin habe ich mir Ausstiegslevel bei 98K, 110K, 122K und 134K. Sollte das Top noch höher liegen, dann habe ich es nicht getroffen, gehe aber dennoch mit gutem Gewinn nach Hause, der dann in meine beschriebene Cashflowmaschine investiert wird. Sollte es drunter liegen, dann bleiben eben Restbestände, die ich manuell auf dem Weg nach unten liquidiere oder gar nicht abstoße. Schließlich will ich zu dieser Party wiederkommen. Ich behalte mir trotz dessen, dass ich entsprechende Orders im Markt platzieren werde, mir vorbehalten noch Anpassungen vorzunehmen. Vielleicht werden es auch 5 Ausstiegslevels. Anhand meiner Zahlen siehst du aber auch, dass ich unterstelle, dass wir irgendwo bei bis zu 134K das Top sehen werden. Weitere Anstiege sehe ich dann eher im kommenden Bullenmarkt.
Sonstiges
Vielleicht könnte man den Maßstab zur Ermittlung des Ausstieges auch an der Differenz des Halvings und des Tops des vorherigen Zyklus setzen. Und diesen Abstand verkürzt man dann um einen Faktor. Ich denke hier gibt es viele verschiedene Methoden. Es ist am Ende keine exakte Wissenschaft, da spielt immer Subjektivität hinein.
Für die lieben Maxis
Für die lieben Maxis unter euch, ich finde Aussagen die gleich kommen könnten wie "wer verkauft hat nichts verstanden" absolut OK. Sie stützen sich am Ende auf die Gegenthese zu meiner These des Nullsummenspiels und haben auch ihre Legitimation. BTC sehe ich vor allen da als sehr sinnstiftend an, wo man gar nicht an ein Bankkonto kommt oder gleich unter Hyperinflation leidet. Vielleicht Afrika, oder gerade Argentinien. Hoffentlich wird, dass es hier immer anders sein wird.
Ich lass euch aber auch wissen, dass mein jetziges Kryptoportfolio nur einen kleiner 4-stelliger Betrag umfasst, der in meiner kompletten Asset Allokation eher unbedeutend ist. Dennoch gefällt mir an Krypto diese Vorhersehbarkeit der Zyklen (siehe meine Annahmen), deswegen spiele ich im Gegensatz zu den Aktien und ETFs dieses Spiel mit einem aktiven Ansatz.
Außerdem: Klar kann ich meine BTC überall mit hinnehmen, ich muss nur meine Worte auswendig lernen, dennoch sagte ich ja zu Beginn, dass ich die technischen Aspekte völlig heraus lasse.
Und nun du!
Was machst du? Gehst du auch so vor? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Ein guter Austausch von Sichtweisen ist mir stets willkommen.
An alle, die gerade kurzfristig Shitcoins traden: Ich werde langsam schwach. Eigentlich sollte ich meiner Strategie folgen, aber die Gains sind zu juicy.
Mein Plan ist eigentlich, ein bisschen jetzt übers WE noch die Shitcoins auf max. Lev. (bei mir 3x) laufen zu lassen, um die Retailer-FOMO mitzunehmen und konservativ die Stopps nachzuziehen – max. bis Montag US Opening. Und dann zumindest für Mo/Di kleine Spot-Hedges zu fahren, je nach Stärke, um dann wieder Longs auszuweiten.
Wie macht ihr das? meine trades: $MKR (+1,78 %)
$MATIC (-0,33 %)
$UNI (+0,77 %)
$TAO (-0,5 %)
$ADA (-0,32 %)
$LINK (+1,04 %)
$SHIB (+0 %)
$DOGE (-0,18 %)
$AVAX (-2,2 %)
Inzwischen haben wir den 10. Monat des Jahres hinter uns gebracht. Zeit für einen Rückblick.
Noch der typische Disclaimer vorab: Ich teile hier lediglich meine Gedanken, das Folgende ist definitiv keine Anlageberatung oder -empfehlung.
👉🏼Aktien:
In meinem Depot zeichnet sich wieder eine spannende Rallye an der Spitze ab. Auf Platz 1 ist weiterhin $WMT (-3,92 %) . Ich bin nach wie vor überrascht, wie gut sich der Wert in letzter Zeit trotz kürzlich Probleme (volle Lager nach Corona-Bestellboom...) entwickelt. Seit ca. Januar haben wir hier einen tollen Aufwärtstrend im Chart, natürlich mit Ausreißern nach unten und oben. Die Entwicklung erfreut mich um so mehr, da ich diesen Trend beim Konkurrenten $TGT (+1,89 %) nicht erkennen kann, hier haben wir seit ca. Mai 2022 einen langfristigen Abwärtstrend. Ich halte an beiden Einzelhandelsriesen fest.
Auch an der Spitze der Kette, aber nur noch auf Platz 3 ist $AVGO (-5,25 %) . Ich denke zu diesem Spitzenpapier muss ich nichts sagen. 🚀 Und jetzt, wo sie $VMW schlucken bekommen sie einen weiten spannenden Geschäftsbereich dazu.
Überraschend für mich ist Platz 2 mit $MSFT (-2,36 %) . Dieser Wert entwickelt sich gut und hat es jetzt in meine Top 3 geschafft. Dafür sind $FDX (-2,07 %) und $FAST (-4,61 %) auf die Plätze 4 und 5 gerutscht aber dennoch den Top 3 dicht auf den Fersen. Apropos Microsoft, auf Arbeit habe ich mich jetzt im Büroalltag mit M365 Copilot beschäftigt. Wahnsinn, was dieses Tool kann, dabei habe ich mir nur anhand von 3 Worten Text generieren lassen, den ich quasi nicht mehr ändern musste. Ich konnte genau konfigurieren, ob formale, informal, langer oder kurzer Text... AI ist einfach, abgesehen vom allgemeinen Hype, eines der wichtigen Zukunftsthemen. Und die IT-Bude, die das verschläft wird später sehr darunter leiden.
In den untersten Etagen des Depothochhauses fanden sich die $DHL (-6,85 %) , als auch $CVX (-8,09 %) und die $DHR (-7,55 %) -Abspaltung $VLTO WI (-4,69 %) ein.
Die Reinvestition meiner Dividenden habe ich so angepasst, dass etwas mehr an Dividenden neben eigenständigen Positionen auch in die $CVX (-8,09 %) und die auch recht weit unten stehende $O (-2,42 %) fließen.
Bezüglich der $DHL (-6,85 %) denke ich tatsächlich über ein Umtausch in die $UPS (-1,35 %) nach. Gerade, weil sich die UPS in einem wirtschaftsfreundlichen Land domestiziert während die DHL es mit dem Rezessionsland Deutschland zu tun bekommt. Oder lieber noch einen Kandidaten der Bankenbranche mit $JPM (-7,37 %) ?
Apropos: Wird Deutschland wieder zum kranken Mann Europas?
Die Entwicklung des Reality Income Kurses stellt einige Anleger vor Sorgen, ich halte jedoch weiter an dem Wert fest und stocke gezielt auf, wie bereits in einem Post von mir vor einigen Tagen erläutert.
Bei der Veralto warte ich nur auf einen passenden Kurs und werde diese dann abstoßen, um dafür Danaher Aktien aufzustocken. Eine Ausnahme in meiner strengen Buy&Hold Strategie.
Dass sich Chevron gerade am hinteren Ende meines Depots bewegt macht mir keine Sorgen, die Zahlen stimmen und es steht die Übernahme der Hess an. Ihr habt das sicher auch gehört ☺️. Ohne Zweifel bin ich mir nach wie vor Sicher: Öl hat Zukunft! 🛢️Wenn wir uns in unserem Alltag alles weg denken, in dem nur ein Tropfen Rohöl verarbeitet ist, dann wird so einiges aus unserem Leben verschwinden.
Alle Sparpläne wurden wie gewohnt voll automatisiert ausgeführt.
👉🏼ETFs:
ETFs sind langweilig, aber das entscheidende Vehikel für die eigenverantwortliche Altersvorsorge für Jede/n. Hier machen die Sparpläne, was sie machen sollen.
Ich liebe Sparpläne, alles läuft von ganz allein, wie ein Uhrwerk. Wenn die Masse in Deutschland nur die Augen aufmachen würde und verstehen würde, wie einfach die individuelle private Altersvorsorge ist. Einmal auf breit gestreute weltweit investierende ETFs Sparpläne aufsetzen inkl. Daueraufträge und fertig. Dazu noch bei Boni zusätzlich nachlegen oder bei steigendem Gehalt die Sparplansumme nach oben korrigieren und ist fertig mit der Geschichte.
👉🏼Krypto:
$BTC (+0,56 %) hatte sich also aufgrund der Ereignisse um den Spot-ETF entschieden, seine bisherige Preiszone um die USD 26K zu verlassen und in eine neue Zone um die USD 34K zu klettern. Das hat den netten Nebeneffekt, dass ich mit dem BTC-Sparplan nun endlich im Plus bin. Ich erinnere mich noch an meine aller erste Tranche zum Zeitpunkt des letzten ATH. Das Gefühl, als es Bergab ging.
Für $ETH (+1 %) gilt das ganze noch nicht, aber ich bin auf einem sehr guten Weg, lange dauert es nicht mehr.
$LINK (+1,04 %) und $XRP (+0,03 %) sind bei mir endlich auch im Plus, $DOT (+0,03 %) , $MATIC (-0,33 %) und $UNI (+0,77 %) hingegen nicht. Allgemein bin ich echt zufrieden mit dieser Entwicklung.
Die Strategie im Bärenmarkt via DCA zu akkumulieren und dann DCA-like im Bullenmarkt auszucashen könnte wirklich aufgehen. Diese Strategie kann ich ehrlich gesagt jedem ans Herz legen, da hinter Krypto keine harten Assets stehen. Hier heißt es: Deine Verluste sind meine Gewinne und umgekehrt. Staking und andere Ertragsmöglichkeiten vernachlässige ich in der Betrachtung.
Also, wie bereits in vorangegangenen Posts erwähnt warte ich hier auf dem Bullenmarkt und steige dann weitestgehend aus Krypto aus, um im kommenden Bärenmarkt nach Research evtl. erneut zu akkumulieren. Da meine Altcoin Aufstockung bereits in diesem Frühling abgeschlossen wurde, wird das Abstoßen im kommenden Jahr oder Anfang 2025 steuerfrei sein. Nur BTC und ETH Bestände, die bei Verkauf noch nicht steuerfrei sind werde ich wahrscheinlich behalten.
Schade eigentlich, dass mein Krypto Engagement im Vergleich zum Rest dennoch sehr gering ist, die Strategie wird bei Erfolg sich kaum bemerkbar machen, aber das ETF-Depot freut sich dennoch über die kommende Zugabe.
👉🏼P2P:
Naja, wenn Krypto gut lief, Aktien und ETFs an sich gut bzw. mindestens zufriedenstellen, dann muss es ja etwas geben, was wieder mal den Schuss in den Ofen darstellt, oder?
So etwa verhält es sich mit P2P bei mir, mit einer kleinen Ausnahme.
Mintos, Peerberry und EstateGuru leiden bei mir unter erheblichen Ausfällen bzw. Rückholungen, weshalb ich weiter am überwiegenden Ausstieg aus dieser Anlageklasse bin.
Und dieser Ausstieg wird zu einer immer zäheren Angelegenheit, was daran liegt, dass kaum noch Gelder zurück kommen und der "einfache" Teil längst abgezogen worden ist.
Mintos hat bei mir nur noch ein Volumen, dass sich an einen Kinoabend für 3 Personen mit Verpflegung für alle annähert. Und von dieser Summe ist alles verspätet. Die Neuerung der Fractional-Bonds finde ich zwar spannend, aber ich denke, dass ich hier einfach nicht mehr mitmischen werde. Bei dieser Plattform bin ich jetzt ein gebranntes Kind.
Peerberry bringt seit langer Zeit das Problem mit sich, dass so oder so nie Kredite verfügbar sind, die mir zusagen. Hier stellen die Ausfälle Kredite aus Russland und der Ukraine dar, inzwischen stehen nur noch ukrainische aus und die anstehende Summe ist absolut zu vernachlässigen. Ich erinnere mich noch, dass es gerade Kredite aus diesen beiden Ländern waren, die bis Anfang 2022 wie geölt liefen. Wie sich doch die Welt über Nacht ändern kann. Gäbe es hier Kurzzeitkredite mit max 90 Tagen Laufzeit zu ergattern dann könnte ich mir eine Zukunft mit der Plattform vorstellen. Aber hätte hätte könnte, das Ende meiner Beziehung mit der Plattform rückt näher.
EstateGuru beeindruckte mich damals. Keine Ausfälle, super Transparent, für mich war es so wie eine Art "Ersatz" für die Immobilie, die ich nie hatte. Jetzt sehe ich von meinem restlichen Investment 50% in Einholung. Zumindest, wenn auch sehr langwierig, funktioniert hier die Einholung an sich. Ob hier wieder bessere Zeiten kommen werden?
Bondora Go&Grow ist hier der rettende Anker der Anlageklasse. Alles Geld, was ich noch aus den anderen Plattformen heraus bekomme werde ich ersatzweise hier investieren. Zu dieser Plattform gibt es sonst nichts zu sagen. Es läuft einfach und tut, was es soll. 🙃
👉🏼Allgemeines:
Für Beginn des neuen Jahres hat sich eine Erhöhung meiner Kaltmiete angekündigt. Der Betrag ist zum Glück sehr gering, weshalb ich nicht an meinem Investments kürzen muss.
Zudem hoffe ich auf eine Gehaltsanpassung nach oben im Rahmen des Jahresgesprächs. Vielleicht kann ich dann erstmalig ohne Berücksichtigung der Reinvestition der Dividenden aus dem fixen Nettogehalt jedem Monat 1.000 € in meine geliebten Sparpläne stecken.
Schon die jetzige Summe von 920€ pro Monat aus dem fixen Netto stellt eine Dimension dar, die ich mir bei meinem Start an der Börse nach Ende des ersten Corona-Lockdowns niemals zugetraut hätte.
Das habe ich natürlich, wie mein Name es hier zeigt, meinem frugalen Lebensstil zu verdanken. Ich konsumiere bewusst, gebe Geld für Dinge aus, die mir einem subjektiven Mehrwert und Lebensqualität geben (bspw. Wandern) und lasse anderen Mist weg. Echt Schade, dass mir diese Erkenntnis und Lebensstil neben der Splarplanerstrategie nicht schon in den Zwanzigern ein Begriff war. Vielleicht wäre ich dann bereits finanziell frei. So eine Möglichkeit zu haben ist echt ein Luxus.
Vielen Dank fürs Lesen. Beim nächsten mal versuche ich mich kürzer zu fassen. Ich freue mich auf konstruktive Kritik und deine Gedanken.😉
p.s. siehe auch: https://twitter.com/frugalfreisein/status/1720623355772981331?s=61&t=0p1TbMLyB-LBMWK0gIsGjw

How To Uniswap mit Hardware Wallet
Oder: Krypto ist Spekulationsobjekt aber gar nicht mehr so weit von der Massentauglichkeit entfernt
Die ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an meinen Beitrag über meine Odyssee zu meinem ersten NFT. Die, die sich nicht erinnern, können sie hier nachlesen: Krypto ist Spekulationsobjekt und meilenweit von der Massentauglichkeit entfernt - https://app.getquin.com/activity/QpLqWcSLtc . Vor kurzem habe ich mich an ein neues "Projekt" gewagt. Ich wollte Krypto gegen Krypto tauschen und dabei möglichst Gebühren von zentralen Börsen vermeiden. Wie wo was warum, und ob ich am Ende erfolgreich war, lest ihr in diesem Beitrag.
Um was geht es überhaupt?
Ich halte seit mehreren Jahren Ether auf Adressen, deren private Keys über meine Hardware Wallet (Ledger Nano S) gesichert sind. Gelegentlich gibt es auf der Ethereum-Blockchain so genannte "AirDrops", bei denen an bestimmte Adressen Token (also andere Kryptowährungen, die die Ethereum-Blockchain nutzen) kostenlos verteilt werden. Bspw. als Promo-Aktion für einen neuen Token. So erreichten mich vor einigen Jahren über einen Airdrop gute 2 LPT, dem Token der Livepeer-Plattform. Laut Website ist Livepeer eine dezentrale Video-Streaming Plattform. Keine Ahnung, interessiert mich auch nicht. Zu Beginn sind diese Token in der Regel wertlos, weil sie nirgendwo gehandelt werden können. Meistens bleiben sie das auch. Sie stören aber auch nicht in der Wallet, also lässt man sie einfach da, wo sie sind. Vor kurzem habe ich durch Zufall entdeckt, dass LPT mittlerweile an verschiedenen Börsen gehandelt werden kann und durchaus einen Wert hat. Damals ca. 10 USD / LPT. Da ich keine Verwendung für diesen Token hatte, wollte ich ihn gegen Ether eintauschen.
Und wie geht das?
Der übliche Weg wäre sicherlich LPT von meiner Hardware Wallet an eine Plattform wie Binance zu schicken, dort in Ether umzutauschen und die Ether dann zurück an meine Hardware Wallet zu senden. Da ich insgesamt LPT im Wert von lediglich 20 USD besaß, wollte ich die absoluten Kosten so gering wie möglich halten. Beim Weg über Binance wären folgende Gebühren angefallen:
- Netzwerkgebühren für den Transfer von der Hardware Wallet zu Binance
- Gebühren für den Tausch von LPT in USDT auf Binance (LPT kann auf Binance nicht direkt in Ether getauscht werden)
- Gebühren für den Tausch von USDT in ETH auf Binance
- Gebühren für das "Abheben" von Ether auf Binance
- Netzwerkgebühren für den Transfer von Binance zurück an meine Hardware Wallet
Im schlimmsten Fall würden die Gebühren die kompletten 20 USD verbrauchen. Zum Glück kam mir Uniswap in den Sinn.
Uni... was?
Uniswap. Eine DeFi-Plattform im Ethereum-Netzwerk. Vereinfacht gesagt eine dezentrale Börse, die es Usern anonym und ohne Anmeldung erlaubt, beliebige Token auf der Ethereum-Blockchain (inkl. Ether selbst) über Smart Contracts gegeneinander zu tauschen. Da es sich bei LPT um einen Token auf der Ethereum-Blockchain handelt und ich diesen gegen Ether tauschen möchte, habe ich mir gedacht, Esel hab ich mir gedacht, probierst das mal aus. Schlimmer als damals mit dem NFT kanns ja nicht werden. Oder? ODER?
Der Ablauf
Also hab ich einfach mal uniswap in Google eingegeben und bin direkt auf der Projektseite https://uniswap.org/ gelandet. Rechts oben lachte mich ein pinker Button mit "Launch App" an. Erweckte meiner Aufmerksamkeit und klang vertrauenswürdig. Also einfach mal nicht nachdenken, sondern anklicken.
Ich landete auf einer sehr (wirklich sehr) einfachen und übersichtlichen Website ( https://app.uniswap.org/#/swap?chain=mainnet ),die mir die Möglichkeit gab, zwei Token, die ineinander getauscht werden sollten, auszuwählen. Siehe Screenshot am Ende des Beitrags. Also einfach mal LPT in ETH ausgewählt. Außerdem fand ich darunter wieder einen Button um eine Wallet zu connecten. Nach einem Klick darauf wurde mir angeboten, mich mit MetaMask, Coinbase Wallet, WalletConnect oder Fortmatic zu verbinden. Ich wählte WalletConnect und konnte über den Desktop-Reiter direkt meine Ledger Live App starten (siehe Screenshot).
Den Verbindungsaufbau musste ich jetzt nur noch in meiner Ledger Live-App bestätigen und schon wurden mir meine ETH und LPT-Balance in der Uniswap App angezeigt. Zusammen mit einem schönen, großen "swap"-Button. Zudem wurden die zu erwartenden Netzwerkgebühren und der Umrechnungskurs dargestellt. Zu sehen ist das ebenfalls in einem Screenshot am Ende des Beitrags. Das war überraschend einfach.
Also gut, dann halt mal swappen. Ich musste daraufhin eine Transaktion auf meinem Ledger bestätigen. Das war etwas irritierend, da mir lediglich die Netzwerkgebühren angezeigt wurden aber nicht, dass irgendetwas irgendwohin geschickt wurde bzw. ich dafür irgendwas anderes bekomme (siehe Screenshot). Ich sollte also Gebühren für eine anscheinend leere Transaktion zahlen. Mache ich das? Na klar mach ich das. No Risk No Fun!
Die Transaktion wurde folglich durch mich bestätigt und die Transaktionsgebühr von meiner Ethereum-Adresse abgezogen. Und ansonsten? Ja, ansonsten passierte nichts. Ich erhielt kein Ether und mein Uniswap verblieb auch in meinem Account. Und jetzt? Nochmal swappen? Nochmal Transaktionsgebühren zahlen? Naja, erstmal abwarten, evtl. dauert es ein bisschen, bis die Transaktion komplett bestätigt wurde.
Ich wartete also und googelte dabei, ob ich einen Fehler gemacht hatte. Dabei stieß ich auf diesen How-To-Artikel von Uniswap https://help.uniswap.org/en/articles/5391957-how-to-swap-token. Dort wurde mir erklärt, dass ich, wenn ich erstmals einen Token in einen anderen tauschen möchte, diesen Tausch zuerst mit einer "Approve"-Transaktion genehmigen muss. Ich habe mit meinem ersten Klick auf den Swap-Button also keinen Tausch initiiert, sondern Uniswap lediglich die Genehmigung erteilt, auf meine Livepeer in meiner Wallet zuzugreifen.
Okay, das hätte man benutzerfreundlicher gestalten können. Todesmutig entschied ich mich aber ein weiteres Mal auf den Swap-Button zu klicken. Ich musste die Transaktionen (wieder leer, nur Netzwerkgebühren) auf meinem Ledger erneut bestätigen. Dieses mal verliesen die LPT aber meine Wallet und ich bekam dafür die zum Kurs passende Menge Ethereum zugeschickt.
Wow, das hat geklappt!
Kassensturz
Im Vergleich zur zentralen Börse musste ich die Tauschgebühren und die Gebühren für das Abheben nicht zahlen. Zudem würde ich mir, falls ich noch einmal Livepeer tauschen möchte, die Netzwerkgebühren für die Approve-Transaktion sparen. Das lässt sich auch relativ einfach über Etherscan nachvollziehen. Es handelt sich hier um die neuesten zwei Transaktionen (Approve und Multicall) https://etherscan.io/address/0xbe3396b0649167b885bc83f75f00e20924cc433d . Ob / wie viel Spread ich gezahlt habe, ist mir allerdings nicht transparent.
Fazit
Natürlich sind noch kleinere Verbesserungen bzgl. der Benutzerfreundlichkeit denkbar. Wenn man meine Odyssee zu meinem ersten NFT bedenkt und sich ins Gedächtnis ruft, dass wir von einer sehr jungen Technologie sprechen, war das aber schon überraschend einfach. Insgesamt zudem ein cooles Gefühl, eine Transaktion über einen dezentralen Broker ohne KYC durchgeführt zu haben. Dabei mussten meine Token niemals meine gesicherte Hardware Wallet verlassen.
Ich werde in Zukunft, wann immer möglich, diesen Weg des Token-Swaps wählen. Würde ich deshalb auch in Uniswap investieren? Nein. Es gibt dezentrale Börsen wie Sand am Meer. Burggraben / Alleinstellungsmerkmal = Fehlanzeige. Zudem ist Uniswap ein Dienst auf der Ethereum-Blockchain. Genauso wie Google ein Dienst im Internet ist. Zweifelsohne ist Google / Alphabet ein gutes Investment. Wenn es aber möglich wäre, direkt in das Internet zu investieren, wäre das sicherlich ein noch besseres Investment. In Ethereum kann ich hingegen direkt investieren. Wenn ich von der Technologie überzeugt bin, würde ich deshalb ein Investment in Ethereum immer einem Investment in Uniswap vorziehen. Natürlich besteht die Möglichkeit mit Uniswap höhere Rendite zu erzielen. Aber das ist nichts anderes als Spekulation.



+ 1

Man muss natürlich bedenken, dass man beim Freigeben des Wallets potenziell auch riskanten Kram machen kann, sofern man nicht vorher den Code prüft. Insofern vertraut man da natürlich auch auf uniswaps Namen / guten Ruf.
Interessehalber werd ich später mal gucken ob ich die ungefähren Kosten beim Weg über Binance ausrechnen kann.