Nicht nur meine beiden erst 3 Tage alten Neuzugänge $KURA (+0,11 %) und $GENB habe einen guten Start gehabt. Auch die von mir hier vor einer Woche vorgestellte und gekaufte $CAI (-0,35 %) entwickelt sich mit einem Plus von 27% in einer Woche hervorragend. Hier werde ich auch an schwächeren Tagen, die mit Sicherheit kommen werden noch weiter aufstocken, da ich mittelfristig auf Sicht von 3-4 Jahren durchaus mit dreistelligen Kursen rechne.
Diskussion über GENB
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2Guter Start!
Neuer Wert im Auge!
Heute möchte ich Euch einen neuen Wert vorstellen, bei dem ich kurz vor einem Einstieg stehe. Er verbindet KI und Biotechnologie. Hierbei handelt es sich um $CAI (-0,35 %) .
Das texanische Unternehmen ist kein klassischer Diagnostik Play. Caris Life Sciences ist vertikal integriert und deckt die ganze Bandbreite in einem „Precision-Oncology-System“ ab. Am Anfang steht oft der Patient, der eine Gewebeprobe oder Blutprobe abgibt. Die Firma hat dann die notwendigen Tools, um mit dem Profiling zu starten. Dieses kann mehr als 23.000 Gene abdecken und soll nicht nur einzelne Mutationen erkennen, sondern auch Hinwei se zur Genaktivität, zu Genfusionen, zu Mutationsmustern und Proteinexpressionen liefern. Ein wichtiger Bestandteil in diesem frühen diagnostischen Pro zess ist das Tool Caris Assure. Hierbei handelt es sich um einen fortschrittlichen, blutbasierten Flüssigbiopsie-Test von Caris Life Sciences. Dieser kann zirkulierende DNA und RNA sowie weiße Blutkörperchen aus einer einzigen Blutprobe des jeweiligen Patienten analysieren. Die gewonnenen Daten kann Caris Life Sciences dann wiederum in belastbare, klinisch interpretierbare Ergebnisse übersetzen. Die Gesellschaft nutzt hierfür die Plattform Caris Molecular Intelligence sowie KI- und Machine-Learning-Modelle. Ergo: Das TechBio-Unternehmen agiert am Puls der Zeit und kann damit schnell und präzise wichtige Informationen zum Patienten liefern. Doch warum ist das so wichtig? Mithilfe der Ergebnisse können die Eigenschaften des Tumors definiert und damit wiederum die passendste Therapie abgeleitet werden. Darüber hinaus kann Caris Life Sciences helfen, die passende klinische Studie für den Patienten zu finden. Soll heißen: Caris Life Sciences agiert als Schnittstelle zwischen dem Patienten und Pharma- respektive Biotech-Unternehmen sowie Ärzten, die auch auf die richtige Patientenauswahl für die jeweiligen klinischen Studien angewiesen sind (siehe Grafik auf Seite 3 unten). Wie präzise Caris Life Sciences in der Onkologie inzwischen analysieren kann, zeigt das Tool Caris GPSai. Die Abkürzung steht für „Genomic Probability Score AI“ und ist ein KI-gestütztes Verfahren, welches den Tumor einschätzt, aus welchem Organ oder Gewebe das Geschwür stammt. Zum Beispiel wird ein Tumor in der Lunge gefunden – durch den Einsatz von Caris GPSai wird allerdings herausgefunden, dass es sich um eine Metastase eines anderen Primärtumors handelt. Enormer Datenschatz Mit jeder weiteren Tumoranalyse kann Caris Life Sciences zusätzliche Daten generieren. Die klinisch-molekulare Datenplattform könnte sich langfristig als einer der wichtigsten (versteckten) Vermögenswerte des Unternehmens entpuppen. Caris Life Sciences selbst bezeichnet die Daten- und Informatikarchitektur als „Caris CODEai“. Diese verknüpft molekulare Informationen mit klinischen Verläufen. Inzwischen können die Amerikaner auf mehr als eine Million molekulare Tumorprofile sowie mehr als 740.000 damit verbundene klinische Behandlungsergebnisse zurückgreifen. Der enorme Datenschatz trägt dazu bei, die Analysen noch präziser zu gestalten und hilft den Unternehmen zudem, neue Produkte zu entwickeln.
Multi-Krebs-Test mit Mega-Potenzial
Apropos Produkte: Caris Life Sciences hat Anfang Juli den Launch von „Caris Detect“ angekündigt. Der Bluttest zur Früherkennung von verschiedenen Krebsarten bietet jede Menge zusätzliches Ab-satzpotenzial für das Unternehmen, das erst im Juni vergangenen Jahres unter dem Ticker-Symbol „CAI“ an die Nasdaq gegangen ist. Langfristig könnte sich Caris Detect als allgemeiner Ersatz für bereits etablierte Vorsorgeuntersuchungen (zum Beispiel eine Darm- oder Magenspiegelung) positionieren. Caris Life Sciences will mit weiteren Studien die klinische Evidenz des innovativen Krebsfrüherkennungstests stärken und sogar die Einsatzmöglichkeiten erweitern.
Auch bei Caris Detect setzt das TechBio-Unternehmen auf die stetig wachsende Datenbank. Mehr als eine Million Fälle und über 50 Milliarden molekulare Marker bilden die Basis. Auch hier nutzt Caris Life Sciences die Power der KI. MRD-Tests als Chance. Ein wichtiger Teil des Produktportfolios von Caris Life Sciences sollen in Zukunft auch Lösungen zur Erkennung der Minimalen Resterkrankung (MRD) werden. Mit Caris Assure hat die Gesellschaft bereits einen Bluttest zur Therapieauswahl im Produktportfolio. Die MRD-Anwendung befindet sich derzeit in der Validie rungs- respektive Einführungsphase und der Vermarktungsstart könnte im zweiten Halbjahr 2026 erfolgen. Mithilfe eines MRD-Tests lassen sich kleinste Mengen von Krebszellen beziehungsweise Tumor-DNA oder -RNA identifizieren, die nach einer Behandlung wie etwa einer Operation oder Chemotherapie noch im Körper vorhanden sein können. Daraus lässt sich dann wiederum die weitere Behandlung ableiten und ein potenzielles Rückfallrisiko einschätzen. MRD-Tests sind stark im Kommen: Größter Wettbewerber in diesem Bereich ist Natera. Im zweiten Quartal hat das Unternehmen 283.000 MRD-Tests durchgeführt (im Jahr 2025: 769.000 Stück). Produktübergreifend analysierte Natera im Berichtszeitraum über eine Million Tests und verzeichnete hier ein Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und erlöste im Q2 insgesamt 753 Millionen Dollar. Der Caris-Wettbewerber kommt inzwischen auf einen Börsenwert von satten 46 Milliarden Dollar und schreibt noch keine schwarzen Zahlen. Dem gegenüber steht die Marktkapitalisierung von Caris Life Sciences in Höhe von etwa 6,6 Milliarden Dollar. Soll heißen: Natera wird derzeit in etwa der siebenfache Börsenwert des kleineren Wettbewerbers zugesprochen. Eine Diskrepanz, die sich mittel- bis langfristig auflösen könnte. Ich traue Caris Life Sciences zu, bis zum Ende der Dekade einen Börsenwert von 33 Milliarden Dollar erreichen zu können (Bewertungsabschlag von gut einem Viertel auf den der zeitigen Börsenwert von Natera). Daraus resultiert ein Kurspotenzial von satten 400 Prozent.
Kräftiges Wachstum Caris Life Sciences befindet sich klar auf den Spuren von Natera. Das haben die Zahlen zum zweiten Quartal vor wenigen Tagen
eindrucksvoll bewiesen. Zwischen April und Juni stiegen die Kon-zernumsätze um knackige 45 Prozent auf 263,7 Millionen Dollar. Das entspricht etwa 35 Prozent der Umsätze von Natera im Q2. Allerdings beträgt die Marktkapitalisierung von Caris Life Sciences gerade einmal knapp 15 Prozent des Börsenwertes von Natera. Allein hier zeigt sich schon eine enorme Bewertungslücke zwischen den beiden Unternehmen. 59.200 klinische Fälle hat Caris Life Sciences im zweiten Quartal bearbeitet, was einem Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahres- zeitraum entspricht. Das EBITDA belief sich auf 55,7 Millionen Dollar, unter dem Strich fiel ein Nettoverlust in Höhe von lediglich 0,6 Millionen Dollar an. Aller Voraussicht nach wird Caris Life Sciences im laufenden dritten Quartal auch unter dem Strich in die Gewinnzone vordringen können. David Dean Halbert, Gründer und CEO von Caris Life Sciences, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Quartal: „Dies war ein Rekordquartal mit rund 59.200 klinischen Fällen, was einem Anstieg von mehr als zwölf Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht und die anhaltende Nachfrage sowie die Früchte unserer Investitionen in unsere Vertriebsstruktur widerspiegelt“, so der Firmenlenker. „Unser umfassender Ansatz verleiht jedem Fall echte molekulare Tiefe – gestützt auf mehr als 1,13 Millionen Patienten, mit deren Daten unsere KI trainiert wurde. Diese Tiefe ist die Triebkraft hinter Caris Detect. Und Detect beschränkt sich nicht darauf, Krebs frühzeitig zu erkennen: Mithilfe unseres sogenannten ‚Mutational Cleanse‘ wollen wir ein frühes Signal in personalisierte Immunziele umwandeln und so den Schritt von der Früherkennung zur frühzeitigen Abwehr vollziehen. Letztendlich läuft alles auf eines hinaus: Präzisionsmedizin für jeden Patienten Wirklichkeit werden zu lassen“, so Halbert.
Druckenmiller an Bord
Die – schon bald – nachhaltig profitable Wachstumsstory kommt auch bei den Investoren gut an. Schon zum Börsengang wurde der Ausgabepreis auf 21 Dollar festgelegt, nachdem zuvor 16 bis 18 Dollar anvisiert wurden. Die Aktie schoss am ersten Handels tag um zeitweise 30 Prozent nach oben. In den Handelswochen danach stieg das Papier des Newcomers aus dem Jahr 2025 sogar zeitweise auf über 40 Dollar nach oben.
Doch in diesem Jahr wurde der Titel zeitweise auf unter 15 Dollar gedrückt. Im ersten Quartal hat unter anderem der Star-Investor Stanley Druckenmiller mit seinem Duquesne Family Office die Chance genutzt, um ein millionenschweres Aktienpaket zu erwerben. Druckenmiller dürfte inzwischen wieder mit mehr Freude auf den Aktienkurs von Caris Life Sciences blicken: Denn inzwischen notiert der Titel wieder deutlich über der Marke von 22 Dollar. Auslöser für den massiven Kurssprung zuletzt waren die starken Zahlen zum zweiten Quartal und ebenfalls starke Ergebnisse des großen Wettbewerbers Natera. Immer mehr Marktteilnehmern wie die US-Investoren-Ikone Druckenmiller scheint die Bewertungslücke zwischen Natera und Caris Life Sciences aufzufallen. Ganz zu schweigen vom enormen Wachstumspotenzial, welches der Diagnostikmarkt im Bereich der Präzisionsonkologie bietet.
Mit der jüngsten Rally hat sich die Aktie von Caris Life Sciences nicht nur von den Tiefständen gelöst, sondern auch die 50- und 200-Tage-Linie von unten nach oben durchbrochen. Nach einer kurzen Verschnaufpause sollte der TechBio-Wert schon bald gen 52-Wochen-Hoch streben. Mittel- bis langfristig verfügt der Titel über klares Vervielfachungspotenzial. Natera hat gezeigt (+1.700 % seit dem IPO im Jahr 2015), wie eine Neubewertung aussehen könnte. Spekulativ ausgerichtete Anleger stellen nun einen ersten Fuß in die Tür und komplettieren die Position im Bereich um 20 Dollar. Ein Stopp knapp unterhalb des Rekordtiefs bei 12,00 Euro sichert die Position vor größeren Verlusten nach unten ab.
Das EBITDA soll sich zwischen 2026 und 2029 von 138 auf 456 Mio USD steigern, während sich der Umsatz nahezu verdoppeln soll.
Info: Einige Teile stammen aus einem kostenpflichtigen Aktienreport, den ich hier selbstverständlich nicht verlinken kann. Und natürlich ist das keine Anlageberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf.

Spannender Ansatz?
Auf jeden Fall absolutes dünnes Eis! Es ist zwischen 100 Bagger und Totalverlust alles drin. Man wird viel Geduld brauchen und eiserne Nerven. Aber wenn sich diese neue Art der Medikamentenentwicklung durchsetzt hat $GENB das Zeug zum 100 Bagger.
Das ist übrigens nicht alles auf meinem Mist gewachsen. Es stammt aus einem sehr umfangreichen Aktienreport. Da ich hier aber natürlich Euch nicht langweilen will, werde ich nur die wichtigsten Dinge hier ausführen.
Nicht das nächste Medikament. Sondern eine neue Art, Medikamente zu entwickeln. Die meisten Biotechnologieunternehmen verfolgen ein klares Ziel: Sie entwickeln einen oder mehrere Wirkstoffkandidaten, die nach erfolgreichen klinischen Studien zugelassen und anschließend vermarktet werden sollen. Der wirtschaftliche Erfolg hängt dabei häufig von wenigen Medikamenten ab. Scheitert eine klinische Studie, verliert oftmals das gesamte Unternehmen einen erheblichen Teil seines Wertes. $GENB Biomedicines verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Das Unternehmen entwickelt nicht nur neue Medikamente. Es arbeitet an einer Technologieplattform, die den Prozess der Medikamentenentwicklung selbst verändern könnte. Genau darin liegt aus meiner Sicht der eigentliche Anreiz an einem Investment. Während die meisten Biotechnologieunternehmen versuchen, die Wahrscheinlichkeit eines klinischen Erfolgs zu erhöhen, verfolgt Generate Biomedicines ein deutlich ambitionierteres Ziel: Das Unternehmen möchte biologische Moleküle künftig gezielt entwerfen, anstatt sie ausschließlich durch klassische Forschungsprozesse zu entdecken. Sollte dieser Ansatz erfolgreich sein, würde sich nicht nur die Ent wicklung einzelner Medikamente verändern. Er könnte die Art und Weise revolutionieren, wie künftig ein erheblicher Teil biologischer Therapeutika entsteht.
Warum Generate Biomedicines mehr an Nvidia erinnert als an ein klassisches Biotech!
Viele der erfolgreichsten Unternehmen der vergangenen Jahrzehnte hatten eines gemeinsam. Sie entwickelten nicht nur ein herausragendes Produkt. Sie schufen Plattformen!
Natürlich wäre es vermessen, Generate Biomedicines heute mit diesem Unternehmen gleichzusetzen. Doch die zugrunde liegende Idee weist bemerkenswerte Parallelen auf. Auch Generate Biomedicines entwickelt keine einzelne Technologie für ein einzelnes Produkt. Das Unternehmen baut eine Plattform auf, die künftig immer wieder neue biologische Moleküle hervor bringen soll. Mit jedem neuen Datensatz, jedem Experiment und jedem erfolgreich entwickelten Protein verbessert sich nicht nur ein einzelner Wirkstoff. Im Idealfall lernt die gesamte Plattform dazu und er weitert ihre Fähigkeiten. Genau diese Skalierbarkeit unterscheidet Plattformunternehmen von klassischen Produktunternehmen.
Eine solide Bilanz trotz hoher Investitionen
Trotz der hohen Forschungsaufwendungen verfügt Generate über eine bemerkenswert solide Bilanz. Nach dem Börsengang verfügte Generate Biomedicines zum 31. März 2026 über rund 517 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln und kurzfristig verfügbaren Wertpapieren. Damit besitzt das Unternehmen einen erheblichen finanziellen Puffer für die weitere Entwicklung seiner Plattform und Pipeline. Gerade für junge Biotechnologieunternehmen besitzt eine solide Kapitalausstattung erhebliche Bedeutung. Die Entwicklung neuer Medikamente erfordert lange Forschungszyklen und hohe Investitionen, bevor erste nennenswerte Umsätze entstehen. Ein komfortabler Liquiditätspuffer verschafft dem Management daher wertvolle Zeit, die Plattform weiterzuentwickeln, ohne kurzfristig unter Finanzierungsdruck zu geraten.
Langfristige Ankerinvestoren
Mindestens ebenso interessant wie die Bilanz ist die Qualität der Anteilseigner. Generate Biomedicines wurde von Flagship Pioneering, einem der weltweit erfolgreichsten Company Builder im Bereich der Biotechnologie, gegründet. Flagship war bereits maßgeblich am Aufbau von Moderna beteiligt und verfolgt seit vielen Jahren die Strategie, wissenschaftliche Plattformtechnologien frühzeitig zu identifizieren und über lange Zeiträume zu entwickeln.
Laut Morningstar gehören unter anderem Capital Group (CollegeAmerica Smallcap World 529A), T. Rowe Price Health Sciences und JPMorgan Small Cap Growth zu den größten Fonds investoren. Besonders bemerkenswert erscheint zudem das Engagement von Nvidias Venture-Capital-Arm NVentures als einer der späteren Investoren im Jahr 2023. Weniger entscheidend als die Höhe der Beteiligung ist dabei die strategische Signalwirkung. Nvidia-CEO Jensen Huang betont seit Jahren, dass der tiefgreifendste Einfluss Künstlicher Intelligenz künftig im Bereich der Lebenswissenschaften zu erwarten sei. Das Investment passt damit hervorragend zur langfristigen Vision von $GENB
Eine Maschine für die Entwicklung neuer Medikamente
Die meisten Biotechnologieunternehmen beginnen ihre Forschung mit einem medizinischen Problem und suchen anschließend nach einem geeigneten Wirkstoff. Generate Biomedicines geht den umgekehrten Weg. Das Unternehmen entwickelt zunächst eine Technologieplattform, die neue biologische Moleküle entwerfen kann. Erst anschließend entstehen daraus konkrete Medikamentenkandidaten. Man könnte vereinfacht sagen: Die Pipeline liefert die Produkte – die Plattform ist die Fabrik. Genau diese Fabrik steht im Mittelpunkt des Unternehmens. Sie besteht aus mehreren eng miteinander verzahnten Technologien, die sich gegenseitig kontinuierlich verbessern.
Chroma:
Das Herzstück der Plattform!
Im Zentrum steht das KI-Modell Chroma. Ähnlich wie moderne Sprachmodelle aus Milliarden von Wörtern lernen, wurde Chroma mit riesigen Mengen biologischer Informationen trainiert. Ziel ist es, die „Sprache der Proteine“ zu verstehen und daraus völlig neue Moleküle zu entwickeln, die bestimmte biologische Eigenschaften besitzen. Dabei kopiert Chroma keine bereits existierenden Proteine. Die Plattform entwirft neue Proteinstrukturen, die in der Natur bislang nicht vorkommen müssen. Jedes Protein besitzt eine einzigartige dreidimensionale Struktur. Schon kleinste Veränderungen können darüber entscheiden, ob ein Molekül therapeutisch wirksam ist oder nicht. Generate nutzt deshalb moderne KI-Modelle, um vorherzusagen, wie sich neu entworfene Proteine räumlich falten und welche biologischen Eigenschaften daraus entstehen könnten. Dadurch lassen sich viele ungeeignete Kandidaten bereits digital aussortieren, bevor sie überhaupt im Labor hergestellt werden. Kryo-Elektronenmikroskopie (Kryo-EM) Digitale Vorhersagen allein reichen jedoch nicht aus. Deshalb überprüft Generate die entworfenen Moleküle anschließend experimentell. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Kryo-Elektronenmikroskopie (Kryo-EM). Mit dieser hochmodernen Technologie können Proteine nahezu atomgenau sichtbar gemacht werden. Die Forscher erkennen dadurch, ob die tatsächlich entstandene Struktur mit dem digitalen Entwurf übereinstimmt. Jedes Experiment liefert neue Erkenntnisse.
Und genau diese Daten fließen wieder zurück in die KI-Modelle. Je länger die Plattform arbeitet, desto größer wird ihr Wissensschatz. Jedes erfolgreich entwickelte Protein erweitert die Datenbasis. Jede Laboranalyse verbessert die Vorhersagemodelle. Jedes neue Experiment erhöht das Verständnis biologischer Zusammenhänge. Es entsteht ein selbstverstärkender Kreislauf: Mehr Daten führen zu besseren Modellen, bessere Modelle ermöglichen präzisere Proteinentwürfe und neue Proteine liefern wiederum zusätzliche Daten. Genau diese Lernfähigkeit macht die Plattform so interessant. Mit jedem Entwicklungszyklus wächst nicht nur die Pipeline, sondern im Idealfall auch die Leistungsfähigkeit der gesamten Technologie.
Die Pipeline
Natürlich entwickelt Generate Biomedicines bereits heute eigene Medikamentenkandidaten. Die aktuelle Pipeline umfasst Programme in mehreren therapeutischen Bereichen, darunter:
• Immunologie
• Onkologie (Krebserkrankungen)
• Infektionskrankheiten
• weitere biologische Therapieansätze.
Jedes dieser Programme adressiert einen bedeutenden medizinischen Bedarf und besitzt für sich genommen erhebliches wirtschaftliches Potenzial. Aus Sicht klassischer Biotechnologieanalysen stehen genau diese Wirkstoffkandidaten im Mittelpunkt.
Es ergibt sich noch eine andere Perspektive. Sollte sich die Technologie bewähren, wäre jedes erfolgreiche Entwicklungsprogramm weit mehr als nur ein zusätzlicher Wirkstoff. Es wäre zugleich ein weiterer Beweis dafür, dass die Plattform funktioniert. Und genau darin liegt der entscheidende Unterschied zu klassischen Biotechnologieunternehmen. Dort entscheidet häufig ein einzelnes Medikament über den Unternehmenserfolg. Bei Generate Biomedicines könnte langfristig die Plattform selbst zum eigentlichen Vermögenswert werden.
Große Visionen bringen große Unsicherheiten mit sich
Generate Biomedicines verfolgt eine der ambitioniertesten Visionen der modernen Biotechnologie und genau darin liegt auch gleichzeitig sein größtes Risiko. Denn heute kann niemand mit Sicherheit vorhersagen, ob sich der Ansatz der programmierbaren Biologie tat sächlich im industriellen Maßstab durchsetzen wird. Daher sollte Generate Biomedicines nicht als klassisches Investment betrachtet werden, sondern als langfristige Wette auf eine potenziell disruptive Technologie. Aus Sicht eines langfristigen Investors erscheinen insbesondere folgende Risiken wesentlich
1. Wissenschaftliches Risiko
Die Plattform muss zunächst beweisen, dass sie nicht nur theoretisch funktioniert, sondern auch wiederholt klinisch erfolgreiche Medikamente hervorbringen kann. Zwischen einem vielversprechenden Proteinentwurf und einer zugelassenen Therapie liegen häufig viele Jahre intensiver Forschung.
2. Klinisches Risiko
Wie jedes Biotechnologieunternehmen unterliegt auch Generate den üblichen Risiken klinischer Studien. Einzelne Programme kön nen scheitern, Studien können verzögert werden oder Behörden können zusätzliche Daten verlangen. Kurzfristig dürfte der Aktienkurs daher weiterhin erheblich auf Studienergebnisse reagieren.
3. Finanzierungsrisiko
Generate befindet sich noch in einer frühen Unternehmensphase. Das Unternehmen investiert bewusst erhebliche Mittel in Forschung und Entwicklung und erwirtschaftet derzeit noch keine nachhaltigen Gewinne. Zwar verfügt Generate nach dem Börsengang über eine solide Liquiditätsbasis und praktisch keine langfristigen Finanzverbindlichkeiten, dennoch könnten bei einer längeren Entwicklungsphase weitere Kapitalmaßnahmen erforderlich werden.
4. Wettbewerbsrisiko
Generate arbeitet in einem der dynamischsten Forschungsfelder der Welt. Große Pharmaunternehmen investieren Milliardenbeträge in Künstliche Intelligenz. Andere Start-ups entwickeln vergleichbare Plattformen. Auch Technologiekonzerne könnten künftig verstärkt in den Bereich der generativen Biologie investieren. Der technologische Vorsprung muss deshalb kontinuierlich verteidigt werden.
So , das war es jetzt dazu. Ist doch etwas länger geworden. Ich finde es spannend und weiss dass es viel Risiko ist. Aber langfristig ein paar Stücke einsammeln, ich werde das mal über einen kleinen Sparplan angehen. Wird aber bei den meisten Brokern nicht so funktionieren, aber bei Trading 212 geht es.
Wünsche Euch ein fantastisches Wochenende!
Euer Multibagger Chris
Da ich ja selbst aus dem Bereich komme: aktuell schaffen es etwa 90 Prozent aller entwickelten Medikamente usw NICHT auf den Markt. Das ist ein so extremer Prozentsatz, dass man sich nur schwer vorstellen kann, wie viele Milliarden $ dabei pulverisiert werden. Absolutes Einsparpotential. Und wenn man nun überlegt, was das in der Praxis für ein Unternehmen bedeuten würde - dann finde ich, dass der 100 Bager kein bisschen untertrieben ist.
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