$$ABF (+0 %) ;$ITX (+0,47 %) ; $HM B (+0,32 %)
1. Inditex (Zara): Der „Leuchtturm“ der Branche
Inditex bleibt im Januar 2026 der unangefochtene Favorit der Anleger. Während ABF mit Lagerbeständen kämpft, markierte die Inditex-Aktie am 12. Januar 2026 ein neues 10-Jahres-Hoch bei ca. 57,48 EUR.
Wachstum: In den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres (Nov. bis Dez. 2025) stiegen die Umsätze währungsbereinigt um beeindruckende 10,6 %.
Margenstärke: Mit einer Bruttomarge von fast 60 % ist Inditex deutlich profitabler als Primark (ca. 10 % operative Marge).
Logistik-Vorteil: Durch die Produktion in der Nähe der Absatzmärkte kann Zara Trends schneller umsetzen und vermeidet so die massiven Rabattrunden, die ABF im Januar zusetzten.
2. H&M: Zwischen den Stühlen
Die H&M-Aktie zeigt im Januar 2026 eine moderate Schwäche, steht aber nicht so stark unter Beschuss wie ABF.
Analysten-Skepsis: Bernstein Research stufte H&M am 6. Januar 2026 (fast zeitgleich mit ABF) auf „Underperform“ herab. Die Befürchtung: H&M könnte ähnlich wie Primark von der Konsumflaute in Mitteleuropa getroffen werden.
Stützungsmaßnahmen: Ein laufendes Aktienrückkaufprogramm (bis 28. Januar 2026) verhinderte bisher einen tieferen Sturz des Kurses.
Warten auf den 29. Januar: Die Anleger sind vorsichtig, da das Unternehmen Ende des Monats seinen Jahresbericht vorlegt.
3. Warum ABF (Primark) schlechter abschnitt
Der Hauptunterschied zu Inditex und H&M im Januar 2026 liegt in zwei Faktoren:
Fehlender Online-Hebel: Primark ist nach wie vor fast vollständig auf den stationären Handel angewiesen. Wenn die Passantenfrequenz in Europa sinkt (wie im Jan. '26 beobachtet), trifft das ABF härter als die digital besser aufgestellten Konkurrenten.
Mischkonzern-Risiko: Im Gegensatz zu den reinen Modeketten wurde ABF zusätzlich durch das schwache US-Lebensmittelgeschäft (Speiseöle/Backzutaten) belastet – ein Problem, das Zara und H&M nicht haben.
Quelle Gemini
