Hensoldt liefert Rekordergebnisse — und der Kurs stürzt trotzdem ab. Auftragseingang verdoppelt, Orderbuch auf historischem Höchststand von 9,8 Mrd. EUR — und trotzdem notiert die Aktie 38 % unter dem Allzeithoch. Wann kommt die Trendwende? Das Unternehmen meldete Q1 2026 den stärksten Quartalsstart seiner Geschichte — während der F126-Fregattenschock den gesamten deutschen Rüstungssektor mitgerissen hat. Vorstand Oliver Dörre kaufte zuletzt am 29. Juni eigene Aktien — ein Signal, das Anleger ernst nehmen sollten. Hensoldt baut die Augen und Ohren aller modernen Waffensysteme — unabhängig davon, welcher Hersteller den Fahrzeugauftrag gewinnt.
Die wichtigsten Punkte:
- Q1 2026: Auftragseingang +112 % auf 1,483 Mrd. EUR — stärkster Quartalsstart der Geschichte
- Auftragsbestand: 9,8 Mrd. EUR (Allzeithoch) — Book-to-Bill von 3,0
- Umsatz Q1 2026: +25 % YoY — EBITDA-Marge +90 Basispunkte auf ca. 19 %
- Kurs: ca. 71 EUR — −38 % vom Allzeithoch (117,70 EUR, Oktober 2025)
- Insider-Kauf: Vorstand Oliver Dörre kaufte am 29.06.2026 eigene Aktien
- Analysten Ø Kursziel: 84–90 EUR — bis zu 27 % Aufwärtspotenzial
Wäre die $HAG (+4,49 %) für euch schon ein Kauf?