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BASF verkauft die Coatings-Sparte – was bedeutet das für uns Aktionäre?

Mit dem Abschluss des Verkaufs der Coatings-Sparte an das neue Unternehmen Surventis setzt $BAS (+0,47 %) einen wichtigen Schritt der “Winning Ways”-Strategie um. $BAS (+0,47 %) erhält rund 5,8 Mrd. € an liquiden Mitteln, bleibt aber gleichzeitig mit 40 % an Surventis beteiligt. Damit trennt sich der Konzern nicht vollständig von einem profitablen Geschäft, sondern beteiligt sich weiterhin an dessen zukünftiger Wertentwicklung.


Aus meiner Sicht ist genau das der interessante Teil des Deals. $BAS (+0,47 %) kann sich künftig stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren, setzt gleichzeitig Kapital frei und behält dennoch die Chance, von einer erfolgreichen Entwicklung von Surventis zu profitieren. Sollte das Unternehmen unter der neuen Eigentümerstruktur weiter an Wert gewinnen, partizipiert $BAS (+0,47 %) weiterhin über die 40-%-Beteiligung.


Für uns Aktionäre wird jetzt vor allem entscheidend sein, wie $BAS (+0,47 %) die freigesetzten Mittel einsetzt. Denkbar sind ein weiterer Schuldenabbau, Investitionen in das Kerngeschäft oder zusätzliche Kapitalrückführungen. Das laufende Aktienrückkaufprogramm bis 2028 erhält durch den Mittelzufluss jedenfalls zusätzlichen möglichen finanziellen Spielraum.


Ich sehe den Deal daher insgesamt positiv: $BAS (+0,47 %) vereinfacht seine Konzernstruktur, stärkt die Bilanz und behält gleichzeitig einen Fuß in der Tür, falls Surventis in den kommenden Jahren weiter an Wert gewinnt.


Wie bewertet ihr den Schritt? Gelungene Kapitalallokation oder hättet ihr einen vollständigen Verkauf bevorzugt?


https://www.basf.com/cn/en/media/news-releases/asia-pacific/2026/07/apac-26-74


~ Keine Anlageberatung ~

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4 Kommentare

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Bleibe investiert und halte weiterhin
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Ich glaube BASF macht im Moment einiges richtig, aber das ist auch erforderlich um zu überleben. Ich würde im Moment nicht in BASF investieren als Privatanlager.
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@MoKi28 Ich kann deinen Punkt nachvollziehen. Wer in BASF investiert, sollte sich bewusst sein, dass es sich um ein sehr zyklisches Geschäft handelt. Die aktuellen Herausforderungen, insbesondere die hohen Energie- und Lohnkosten in Deutschland, sind definitiv nicht zu unterschätzen.

Ich bin selbst schon länger investiert und bespare die Aktie weiterhin per Sparplan. Was aus meiner Sicht häufig etwas zu kurz kommt - Viele verbinden BASF ausschließlich mit dem Standort Deutschland. Dabei verfügt das Unternehmen über eine starke internationale Präsenz und erhebliche Produktionskapazitäten, unter anderem in China. Deshalb sehe ich BASF langfristig breiter aufgestellt, als es die aktuelle Diskussion manchmal vermuten lässt.

Natürlich bleibt abzuwarten, wie schnell sich die Chemiebranche insgesamt erholt. Genau diese Zyklik gehört für mich aber zur Investmentthese dazu.
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Also ich bin langfristig auch optimistisch mit der Entwicklung, habe selbst bald 1000 BASF Aktien als MA. Ich glaube nicht, dass die Aktie in den nächsten Monate riesige Sprünge macht. Gespannt bin ich auf die Abspaltung von AP, ich glaube dieser Schritt wird etwas Schwung in die Geschichte bringen. Hoffentlich bessert sich die Lage in China in absehbarer Zeit, dann wird der neue Standort dort auch größere Gewinne einfahren.

In Europa und in Deutschland wird es die nächsten 2-3 Jahre weiterhin eher mau aussehen, aber der Sparkurs ist richtig, wenn auch hart.
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