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So wird das Jahr 2026 starten am Freitag

Ich habe ja in meinem Ausblick in meinem Deep Dive darauf hingewiesen, dass ich grosse Chancen im Biotechnologie Bereich sehe. Daher werden am Freitag erste Tranchen in $MIRM (-2,17 %) und in $NKTR (-5,41 %) den Weg in mein Depot finden. Gerne stellen ich Euch $NKTR (-5,41 %) etwas näher vor.


NEKTAR THERAPEUTICS | A419UB Nektar Therapeutics könnte die

Biotech-Branche ordentlich aufmischen. Das Unternehmen setzt

auf einen innovativen Ansatz bei Neurodermitis und greift damit

etablierte Top-Akteure am Markt an.



Die Biotech-Branche hat im Jahr 2025 ein eindrucks-

volles Comeback hingelegt. Nach mageren Jahren nach der Coronakrise fließt wieder Kapital in innovative Wirkstoffentwickler, klinische

Erfolge werden honoriert – und Anleger suchen gezielt nach den nächsten Hoffnungsträgern. Und hier habe ich einen spannenden Titel ausgemacht, der im laufenden und auch in den kommenden Jahren noch für Furore sorgen könnte: das US-Biotech-Unternehmen Nektar

Therapeutics.


Nektar entwickelt neuartige Therapien, die gezielt das Immunsystem

modulieren, um Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen, chronische Entzündungen und Krebs zu behandeln. Das am weitesten fortgeschrittene Projekt, Rezpegaldesleukin, zielt unter anderem auf die

Behandlung der Volkskrankheit Neurodermitis (Atopische Dermatitis, AD) ab. Patienten sind einem hohen Leidensdruck unterworfen, bessere Therapieoptionen sind die große Hoffnung. Neurodermitis zählt zu den häu-

figsten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Weltweit sind

Schätzungen zufolge über 200 Millionen Menschen betroffen, darunter viele Kinder und Jugendliche. Starker Juckreiz, entzündete Haut, Schlafstörungen und psychische Belastungen prägen den Alltag der Patienten. Therapeutisch hat sich in den vergangenen Jahren zwar einiges getan – etwa mit Biologika wie Dupixent von Sanofi/Regeneron,

das weltweit zu den umsatzstärksten Medikamenten überhaupt zählt,

oder modernen JAK-Inhibitoren wie Rinvoq von AbbVie. Dennoch:

Nicht jeder Patient spricht ausreichend an, Nebenwirkungen bleiben

ein Thema und der Bedarf an neuen, besser verträglichen Therapieansätzen ist ungebrochen.

U n d g e n a u h i e r setzt Nektar Therap e u t i c s a n . D e r Hoffnungsträger

Rezpegaldesleukin verfolgt einen neuartigen immunologischen Mechanismus.

Ziel ist es, regulatorische T-Zellen gezielt zu aktivieren und so das

fehlgeleitete Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen – ein

Ansatz, der sich klar von bestehenden Therapien unterscheidet.

Die bisherigen klinischen Daten lassen aufhorchen. Daten der Phase-

2-Studie Rezolve-AD zeigten, dass Rezpegaldesleukin ernsthaft mit Dupixent konkurrieren kann – dem beliebten Ekzem-Medikament von

Regeneron und Sanofi, das im vergangenen Jahr 14,2 Milliarden Dollar Umsatz erzielte. In der Studie erreichten 42 Prozent der Patienten

mit der höchsten getesteten Dosis nach 16 Wochen eine Hautabheilung

von 75 Prozent. Jennifer Ruddock, Chief Business Officer von Nektar,

zeigt sich im Gespräch zufrieden: „Wir haben 400 Patienten untersucht und eine Dosis von 24 Mikrogramm alle zwei Wochen ermittelt, die in die Phase 3

übernommen wird. Diese Dosis hat alle primären und sekundären Endpunkte erreicht. Mechanistisch unterscheiden wir uns von bestehenden Wirkstoffen wie Dupixent, Adbry von LEO Pharma und dem IL31-Inhibitor von Galderma. Unsere Juckreizreduktion war sogar stärker

als die von Galderma und das ohne topische Steroide.“ Bemerkenswert

zudem: Teilnehmer, die die Behandlung fortsetzten, erzielten sogar

noch deutlichere Effekte.

Zudem zeichnet sich ein weiterer Pluspunkt ab. Viele Neurodermitis-

Patienten leiden auch unter Asthma. Hierzu erklärt Ruddock: „Etwa 25

Prozent der AD-Patienten leiden an Asthma. Unser Wirkmechanismus ist breit gefächert und erste Analysen der Phase 2 deuten auf einen bedeutenden Nutzen bei AD-Patienten

hin, die auch an Asthma leiden. Keines der derzeit zugelassenen IL-13-

oder Nicht-IL-13-Präparate außer

Dupixent hat bei beiden Erkrankungen Wirksamkeit gezeigt.“ Zusätzlichen Rückenwind liefert die Fast-Track-Klassifizierung der US-Arzneimittelbehörde FDA. Diese wird

nur dann vergeben, wenn ein Medikament entweder einen hohen ungedeckten medizinischen Bedarf

adressiert oder potenziell klare Vorteile gegenüber bestehenden Thera-

pien bietet – ein starkes Signal für

den Ansatz von Nektar.

Mehr als nur Neurodermitis

Rezpegaldesleukin wird parallel

auch bei Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) sowie bei Typ-1-Diabetes untersucht. Hier gab es vor

kurzem Studienergebnisse, die trotz

gewisser Abstriche klar hoffnungsvoll stimmen. Die Analysten von Oppenheimer erhöhten daraufhin die

Erfolgswahrscheinlichkeit für diese

Indikation auf 50 Prozent, das Kursziel wurde von 98 auf 115 Dollar erhöht. Das Analysehaus H.C. Wainwright sieht sogar Potenzial bis 135

Dollar. Im Bereich Alopecia Areata

veranschlagt Wainwright bis 2035

ein Umsatzpotenzial von 380 Millionen Dollar.

Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit NKTR-255 an einem

immunonkologischen Ansatz, der das

Potenzial hat, bestehende Krebstherapien zu ergänzen. Diese Projekte

unterstreichen die breiten Möglichkeiten von Nektar im Bereich der innovativen Immunmodulation und

darüber hinaus. Zahlreiche weitere

spannende Projekte befinden sich

derzeit in der Präklinik.

• Für mich ist die Aktie daher ein Spekulativer

Verdopplungskandidat!

Nektar Therapeutics verfügt über

eine spannenden Technologie. Vier

Projekte befinden sich bereits in fort-geschrittenen Stadien. Sollte Rezpe-

galdesleukin sein Potenzial bestätigen, könnte das Projekt von Nektar

Therapeutics zu einem ernstzunehmenden Herausforderer etablierter

Blockbuster werden. In diesem Falle

wäre das Unternehmen mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von nur

753 Millionen Euro klar unterbewer-

tet. Die Aktie hat im Erfolgsfall klares

Verdopplungspotenzial. Allerdings

kann das Projekt auch scheitern. Daher ist diese Aktie nur für klar spekulativen Anleger. Das sollte man im

Hinterkopf behalten.


Es gab auch Ende November bereits im Aktionär ein ausführliches Interview mit dem CBO. Hier der Link dazu:


https://www.deraktionaer.de/aktien/kurse/nektartherapeutics-US6402683063.html


Also ich finde bei Biotechwerten eher interessant wenn sie Produkte für einen Massenmarkt erforschen. Und Neurodermitis ist aus meiner Sicht eine Volkskrankheit, die sich auch auf Grund von Umwelteinflüssen immer weiter ausbreitet.


Natürlich ist das wie immer keine Anlageberatung. Ihr trefft Eure eigenen Entscheidungen..

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1 Kommentar

Hey @Multibagger, schau dir auch mal $NWRN an :)
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