$IREN (-0,17 %) hat den Gründern und Co-CEOs Daniel und Will Roberts jeweils 9.099.328 RSUs (Restricted Stock Units – Aktien, die erst nach einer Wartezeit übertragen werden) zugeteilt. Zusammen sind das rund 18,2 Mio. Aktien im Wert von etwa 700–800 Mio. $ – je nach Kurs am Bewertungstag – und rund 5% Verwässerung für bestehende Aktionäre.
Die Eckdaten:
- Vesting: in vier gleichen Jahresraten über 4 Jahre, ab ca. Juli 2026
- Haltefrist: nach jedem Vesting zusätzlich 2 Jahre Haltepflicht – die letzte Tranche ist damit erst im Geschäftsjahr 2033 frei verfügbar
- Bedingung: ausschließlich fortgesetzte Anstellung – keine Performance-Ziele (weder Kurs- noch operative Hürden)
- Bis zum Geschäftsjahr 2031 sollen beide keine weiteren Aktienpakete erhalten
Die FinX-Community reagiert darauf extrem kritisch – und der Kernvorwurf ist berechtigt: Das Paket ist rein zeitbasiert. Frühere Grants an dieselben CEOs waren an Kurshürden geknüpft und diesmal reicht es, 4-Jahre im Amt zu bleiben. Die 2-jährige Haltefrist pro Tranche bindet die Gründer real bis 2033 an den Aktienkurs. Das motiviert die Gründer zwar den Aktienkurs zu steigern, weil sie ja direkt am Kursstand mitverdienen, jedoch wirkt es deutlich schwächer als echte Performance-Hürden. Governance-technisch ein klarer Minuspunkt, existenziell für den grundsätzlichen Investmentcase ist es nicht.
Quelle:
https://finance.yahoo.com/markets/stocks/articles/iren-nasdaqgs-iren-approves-800-231421785.html
