LVMH $MC (-0,47 %) zeigt sich im ersten Quartal 2026 resilient, auch wenn die nackten Zahlen auf den ersten Blick durch Wechselkurseffekte getrübt werden.
Die wichtigsten Kennzahlen:
Umsatz: 19,1 Mrd. € (Berichtet: -6 %).
Organisches Wachstum: +1 %
Währungseffekt: -7 % (massiver Gegenwind durch den starken Euro).
Performance-Check der Sparten:
Uhren & Schmuck (+7 %): Der klare Wachstumssieger dank starker Tiffany-Kollektionen.
Wines & Spirits (+5 %): Erholung bei Champagner und starkes China-Geschäft.
Selective Retailing (+4 %): Sephora glänzt weiterhin mit weltweitem Momentum.
Mode & Lederwaren (-2 %): Das Kernsegment spürt die Kaufzurückhaltung im Nahen Osten.
Parfüm & Kosmetik (0 %): Christian Dior und Guerlain halten das Niveau stabil.
Regionale Trends:
Während Asien (exkl. Japan) mit +7% organischem Wachstum die Lokomotive bleibt und die USA (+3 %) zulegen, verzeichneten Europa und Japan einen Rückgang von jeweils 3%.
Fazit für den Markt:
LVMH beweist operative Stärke in einem volatilen Umfeld. Das organische Plus zeigt, dass die Begehrlichkeit der Marken ungebrochen ist – lediglich die Umrechnung in Euro verhagelt derzeit die Bilanz. Der Fokus liegt weiterhin auf "Ikonen" und strikter Kosteneffizienz.