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Unilever Q2: Rekord-Volumen + Food Split wird konkret 🚀

📊 Die wichtigsten Zahlen H1 2026:

  • USG H1: +4,8% — Q2 sogar +5,8%
  • Volume Q2: +5,5% — CEO: "best volume quarter in over a decade"
  • Power Brands: +6% USG (78% des Umsatzes)
  • Operating Margin: 20,3% (+10bp)
  • €800 Mio. Productivity Programm komplett, abgeschlossen vor Zeitplan
  • €1,5 Mrd. Buyback abgeschlossen
  • Guidance angehoben auf volle 4-6% Range


Der McCormick-Deal — 3 Firmen entstehen:

1ïžâƒŁ Unilever PLC — HPC-Pure-Play

Dove, Axe, Rexona, Persil, Domestos, Vaseline 


→ Höhere Margen, klarer Fokus

2ïžâƒŁ NEUES "McCormick" + Flavor-Powerhouse (€20 Mrd. Umsatz)

Knorr, Hellmann's, Colman's + McCormick-Portfolio

→ 65% Anteile gehen an Unilever-AktionĂ€re

3ïžâƒŁ McCormick bleibt eigenstĂ€ndig


Timeline: Close in 12-15 Monaten.

Unilever-AktionĂ€re bekommen automatisch Anteile am neuen Flavor-Powerhouse — Ă€hnlich wie damals J&J/Kenvue oder aktuell Comcast/NBCU


💡 Die Kern-These:

Fokus auf HPC-Pure-Play sollte höhere Margen bringen (klassischer Konglomerat-Discount-Abbau). Emerging Markets liefern stark (Indien, Lateinamerika), Power Brands beschleunigen. Der Split gibt zusÀtzlichen Value-Unlock-Katalysator


$ULVR (-0,24 %)
$MKC (-2,67 %)

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3 Kommentare

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Ich bin inzwischen eher pessimistisch gegenĂŒber den Markenherstellen von Nahrungsmitteln (nicht nur Unilever). Wegen all der Handelsmarken stehen die Margen und Preiserhöhungsmöglichkeiten relativ stark unter Druck. Ich glaube die Gewinner in Zeiten von Inflation und (teilweise gefĂŒhltem) Kaufkraftverlust sind eher die großen Discounterketten.
Trotzdem viel Erfolg - vielleicht bringt die Entflechtung tatsĂ€chlich etwas. 👍
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@NichtRelevant Absolut – das Eigenmarken-Thema ist ein alter Hut und kommt in jeder Inflationsphase wieder hoch ist meiner Meinung nach aber zu pauschal.

Markenpower: Eigenmarken verdrĂ€ngen vor allem schwache B-Marken. Bei starken Marken (Dove, Hellmann’s & Co.) bleibt die Markentreue hoch. Verbraucher wechseln bei knapper Kasse vielleicht bei Reis, Milch oder Klopapier zur Eigenmarke, halten aber bei spezifischem Geschmack oder Beauty-Produkten ihren Lieblingsmarken lĂ€nger die Treue. Der aktuelle Umbau fokussiert somit noch mehr auf Top Marken. In Jahren heisst es dann vermutlich wieder bisserl was links und rechts dazukaufen đŸ€“

Die aktuelle Unilever Zahlen zeigen das Gegenteil: +5,5 % Volumenwachstum im Q2, Unilever wĂ€chst ĂŒber Menge nicht nur ĂŒber Preiserhöhungen. Die Kunden laufen also eben nicht in Scharen davon. Und die operative Marge im Q2 belegt, dass Unilever trotz Eigenmarken stark wĂ€chst und Preissetzungsmacht hat

Regionale Differenzierung: In Deutschland/Zentraleuropa ist die Eigenmarken-Penetration extrem hoch (oft ĂŒber 30–40 %). Global gesehen vor allem in den WachstumsmĂ€rkten in Asien und Lateinamerika spielen Eigenmarken eine viel kleinere Rolle. FMCG-Riesen wie Unilever machen einen riesigen Teil ihres GeschĂ€fts genau in den Emerging Markets

Mein Take: Nicht nur in den deutschen Supermarkt schauen, sondern global auf die AbsatzmĂ€rkte. Eigenmarken sind eine dauerhafte HĂŒrde fĂŒr den Mittelbau, aber fĂŒr globale MarktfĂŒhrer mit starken Top-Marken kein strukturelles Todesurteil.
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@finanzperpetuum Ist ein Argument. Vermutlich schaut man selbst (in dem Fall ich) sehr stark auf den lokalen Markt und weniger in die EM.
Ich hoffe Du hast vor dem Anstieg heute zugekauft!! 😉
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