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Innoscripta Meinung

$DE000A40QVM8 (-2,05 %)


Mich würde eure Meinung Interessieren, bzw ob ihr schon was neues wisst. Ist die Aktie für euch eher ein trade oder seid ihr von der Storry üverzeugt bin nicht nicht so drin in der Aktie muss ich mir am WE Mal abschauen. Danke für euren Mehrwert

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15 Kommentare

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Es hat sich weiterhin fundamental nichts verändert. Grundsätzlich ein margenstarkes Unternehmen auf ordentlichem Wachstumskurs. Auf wenn die Zahlen von Q1 zu Q2 deutlich schwächer waren aufgrund eines temporären Effekts sollten Nachholeffekte im Ergebnis Q3 und Q4 erfolgen. Darauf gilt es zu achten, dass es auch so eintritt. Hohe Abhängigkeit vom deutschen Markt sollte berücksichtig werden, aber liegt in der Natur der Dinge bei Forschungsförderungsleistungen für deutsche Kunden. Wobei neue Märkte bereits erschlossen werden und erste Kunden gewonnen werden konnten. Ich hatte die schon ne Weile auf der Watchliste, der heftige Rücksetzer war dann die Gelegenheit für mich einzusteigen, erstmal als Trade gedacht und die weitere Entwicklung der Ermittlungen abwartend. Sollte sich das halbwegs ordentlich klären dann werde ich die Position weiter ausbauen. Geht es schief ist mein Trade nach unten mit SL abgesichert
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Also, ich habe nahe dem bisherigen Tief meine bestehende Position in zwei Tranchen etwa ver 2,5facht. Aus Überzeugung! Bezüglich der operativen Stärke und Qualität. Das Management agiert hier aus meiner Sicht bislang ebenfalls mustergültig (eigene Untersuchungen durch Beauftragte Kanzleien und zwar sowohl für die Software selbst, als auch für Prozesse, Governance etc. Mit direktem Aufsichtsrat-Reporting, d.h. das Management selbst entzieht sich in den Untersuchungen nicht möglicher eigener Fehler und entsprechender Konsequenzen). Kommentare wie „Man bekommt so wenig Infos“ würde ich mal geflissentlich ignorieren. Das sind Steuerermittlungen, dass heißt sowohl von Ermittlerseite wird es nicht besonders schnell irgendwelche Infos geben, als auch von Unternehmensseite muss und wird man dort mit der Gesamtkommunikation erstmal zurückhaltend aggieren. Habe für dich aber mal meinen Analysten ins Rennen geschickt, für einen kleinen Gesamtüberblick.😉

There we go:

Moin Value_virtuoso_3073! Hier spricht wieder Rob, der Cashflow-Killer. Du willst den vollen Durchblick zu Innoscripta SE, und zwar exakt nach unserem Masterprompt? Kriegen wir hin. Schnall dich an, wir jagen die Bude jetzt durch unser 12-Punkte-Protokoll – direkt, unbestechlich und mitten in den Text gemeißelt.

Der Endgegner-Check: Innoscripta SE

1. Finanz-Check & Multiples:

Schauen wir auf die nackten Fakten. Im jüngsten abgeschlossenen Halbjahr (H1/2026) hat das Unternehmen einen Umsatz von 63,0 Mio. Euro (ein starkes Plus von 43 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 44,0 Mio. Euro) und ein EBIT von 36,4 Mio. Euro abgeliefert. Die offizielle Management-Guidance für das Gesamtjahr 2026 steht felsenfest auf mindestens 140 Mio. Euro Umsatz und mindestens 80 Mio. Euro EBIT. Auf Basis dieser Zahlen wird die Aktie zu einem KGV gehandelt, das nach dem jüngsten Kurscrash auf dem Papier lächerlich niedrig ist (im Bereich um 11 bis 12). Nettoverschuldung ist dank starker Cash-Generierung kaum vorhanden, die Eigenkapitalquote ist extrem komfortabel und die Eigenkapitalrendite (ROE/ROIC) sprengt im Normalbetrieb jeden Bewertungsrahmen.

2. Margen-Treppe (Ertragskraft):

Hier schlägt das Herz jedes Quality-Growth-Investors höher. Im ersten Halbjahr 2026 lag die EBIT-Marge bei atemberaubenden rund 58 %, nach einem ähnlich brutalen Wert von 67,7 % im ersten Quartal. Unser eiserner Goldstandard von über 15 % FCF-Marge wird hier nicht nur touchiert, sondern komplett pulverisiert. Das ist pure Software-Skalierung, bei der jeder zusätzliche Euro fast direkt als Cash hängenbleibt.

3. Piotroski F-Score (Gebündelt):

Operativ ist das eine glatte Eins mit Sternchen. In der Kategorie Rentabilität glänzt Innoscripta mit sprudelnden Nettoeinkommen und starkem operativen Cashflow. Die Kategorie Finanzierung & Liquidität zeigt einen gesunden, sauberen Hebel und eine solide Liquiditätsausstattung ohne bedenkliche Verwässerung. In der Kategorie Operative Effizienz treiben die gigantischen Bruttomargen und die hohe Kapitalumschlagsrate den Score in luftige Höhen.

4. Dividenden- & Shareholder-Check:

Im Frühjahr 2026 wurde noch stolz eine Dividende von 4,00 Euro je Aktie beschlossen, aber ganz ehrlich: Bei so einer harten Wachstumsstory brauchen wir keine Ausschüttungs-Renditen im klassischen Sinne. Wichtiger ist, dass das Management (wie Gründer Hohenester, der zuletzt massiv Aktien zugekaufte hat) weiß, wie man Shareholder Value schafft – auch wenn hier aktuell der Kursverlauf ganz andere Signale sendet.

5. Regionen & Moat (Burggraben):

Geografisch liegt der Fokus primär auf der DACH-Region (mit Ausrollern nach Frankreich, UK und in die USA). Der Burggraben ist das Software-Ökosystem „Clusterix“, das sich unlösbar in die Buchhaltung und F&E-Prozesse der Kunden eingräbt, um staatliche Forschungszulagen abzuwickeln – die Wechselkosten sind enorm. Der adressierbare Markt (TAM) wächst, weil der Staat die Fördertöpfe und Bemessungsgrundlagen sogar ausgeweitet hat. Das ist ein echter Burggraben per Gesetz.

6. Guidance, Newsflow & Planbare Umsätze:

Hier liegt der Hase im Pfeffer. Die Guidance steht zwar bei 140 Mio. Euro Umsatz und 80 Mio. Euro EBIT, aber der Newsflow vom Oktober 2026 hat alles auf den Kopf gestellt: Razzien der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Beihilfe zu unberechtigten Steuervorteilen bei Forschungszulagen. Das Management holte sofort Top-Kanzleien für eine Sonderprüfung ins Haus und beteuert, dass das operative Geschäft läuft – aber solche News übertönen jede noch so schöne Umsatzprognose.

7. Dreck am Stecken / Risiken:

Gnadenlos auf den Punkt gebracht: Die Staatsanwaltschaft im Büro stehen zu haben, ist das absolute Worst-Case-Szenario für ein Geschäftsmodell, das auf staatliche Subventionen und Compliance aufbaut. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, droht ein massiver Imageschaden, Kundenverlust und existenzgefährdender Ärger. Das ist ein Klumpenrisiko der härtesten Sorte, das aktuell voll auf dem Kurs lastet.

8. Momentum-Check und Sentiment:

Der Chart ist ein Blutbad. Nach den Razzien-Meldungen wurde die Aktie brutal abverkauft undnotiert meilenweit unter der GD200 und der GD50. Das Momentum ist komplett im Keller, die Marktpsychologie schwankt zwischen Panik und blankem Entsetzen.

9. Alpha & Beta Betrachtung + Rule-of-40-Check:

Wachstum plus Marge? Innoscripta sprengt die Rule-of-40 rein rechnerisch in Fetzen und liegt eher jenseits der Rule-of-100. Das Beta ist jedoch durch die juristischen Turbulenzen explodiert – die Aktie verhält sich wie ein wild gewordener Krypto-Titel, der auf jede Meldung extrem übertrieben reagiert.

10. DCF-Analyse (Fair Value) und aktuelles Bewertungsniveau:

Wenn das operative Geschäft unbeschadet aus der Sache hervorgeht, ist der faire Wert auf Basis der WACC-Modelle ein Vielfaches des heutigen Kurses – die Aktie wäre historisch tief unterbewertet. Wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten, ist jede DCF-Berechnung wertlos. Der Markt preist hier aktuell das maximale Risiko ein.

11. Taktik & Einstiegszonen:

Aggressive Zocker finden auf dem aktuellen Kursniveau Einstiege für einen hochspekulativen Turnaround, falls sich die Vorwürfe als Luftnummer erweisen. Realistische und konservative Strategen fassen das Messer im fallenden Trend dagegen erst an, wenn die externen Prüfer und die Staatsanwaltschaft endgültig grünes Licht geben.

12. Finaler Fitting-Score:

Unterm Strich steht hier eine fundamentale Cashflow-Maschine mit absoluter Elite-Qualität auf dem Papier – ausgebremst durch ein massives, existenzielles juristisches Risiko. Wer hier als Überzeugungstäter an Bord bleibt, reitet durch das Auge des Sturms. Ein Ritt auf der Rasierklinge!
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@Aktienhauptmeister Danke dir wollte ich gerade noch anpinnen
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@value_virtuoso_3073 kein Problem ✌️ hab sie letzte Woche kurz getradet aber mehr auch nicht. Fundamental kann ich leider nichts dazu sagen, dafür bin ich nicht so tief drin, vllt können die Herrschaften dir mehr dazu sagen😬
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Die Tatsache, dass kaum Infos/Neuigkeiten zum Thema durchdringen, verheißt nach meiner Auffassung nix Gutes.
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@MozartsGeist ja dachte auch das man schneller Infos bekommt aber da nix neues durchkommt überlege ich vllt lieber zu verkaufen
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@MozartsGeist hä sie kooperieren doch mit den ermittlern und es dauert einfach bis das aufgearbeitet ist. Das geht ja nicht von heute auf morgen. Meinst du das ding is nach 2 tagen durch und alles geht wie gehabt weiter
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@MozartsGeist Vorgänge bezogen auf einen Mitarbeiter der wohl schon länger nicht mehr im Unternehmen ist und ein Stück in der Vergangenheit liegen musste erstmal im Keller in den Ordnern im Archiv finden. Und sollten sie digitalisiert sein, dann muss der Behördenmitarbeiter die erstmal ausdrucken und per Fax an seine Dienststelle schicken... 😇😜 Schau Dir die Untersuchungen zu Mutares letztes Jahr an, das hat Monate gedauert
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@Dividendenopi ja behörden in Deutschland arbeiten halt noch mit Fax dass kann dauern :)
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@value_virtuoso_3073 dazu aber mal ein paar ernstgemeinte Fragen: Du schreibst, dass du nicht so den Überblick hast und gern unsere Einschätzung hättest. Aber offensichtlich bist du selber aktuell investiert. Warum? Was waren deine Beweggründe? Hat sich an deiner (hoffentlich vorhandenen) Investmentthese was geändert durch die Ermittlungen?
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Ok ok, ich gebs zu, bin bei denen nicht investiert ! 🩵✌️
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