...auch was meine "Beziehung" zu Geld/Aktien angeht!
In den letzten und nächsten Wochen durfte/darf ich mein Sozialpraktikum im Klinikum auf der Kardiologie und Radiologie antreten.
Die Frage die sich mir dabei stellt: WARUM VERDIENEN DIESE LEUTE NICHT MEHR?
Die Belastung ist auf allen erdenklichen Ebenen anspruchsvoll
- Physisch - habe ich teils knapp 30k Schritte an einem normalen Tag - abgesehen von dauerhaftem Schichtdienst und arbeiten an jedem (Feier)Tag
- Psychisch - der direkte Kontakt mit dem Sterbeprozess (leider auch schon miterlebt)
- Finanziell - Fragt euch mal, warum wir hier nicht so viele Krankenschwestern/pfleger hier haben - ich sags euch, als ganz normale Pflegekraft verdient man nicht soviel, dass man das Gefühl hat den nächsten Memecoin zu puschen ;)
Der Job erfüllt mich ehrlich gesagt, weil man Menschen direkt helfen kann. Problem ich möchte irgendwann eine Familie versorgen können, sowie ein geregeltes Leben führen können - beides eher problematisch, wenn man immer unterwegs ist um Menschen zu pflegen und Leben zu retten! Teilweise am Wochenende bis zu 30 Patienten für 1!!! Krankenschwester!
Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: 1 - 2 Schwestern die für 25-30 schwerkranke Patienten auf der Kardiologie zuständig sind...
Aber wer will denn bitte steigende Kassenbeiträge? Auch niemand...
Und dieser Einblick prägt mich gerade extrem. Ich habe sehr selten in mein Depot geguckt, weil es gefühlt einfach nicht so wichtig wird, wenn man sieht wie Menschen täglich "gehen". Deshalb hat Geld für mich - glaube ich zumindest- deutlich an Priorität verloren. Ich bin den Menschen sehr dankbar, die diesen harten, unterbezahlten Job ausführen, weil Geld bei ihnen im Leben nicht an 1. Stelle steht.
Macht euch mal die Mühe eines Gedankenelement von denkt drüber nach was passieren würde, wenn alle Pfleger einmal ne Woche streiken würden ✌️
Sorry, für diesen nicht ganz so Aktienlastigen Beitrag, ich gelobe Besserung ;)
Beste Grüße euer Krankenbruder

