Hallo meine Lieben,
ich wünsche mir, dass auf meinen gestrigen Post zu STMicroelectronics einige von euch in das Unternehmen investiert haben.
Wer es gemacht hat, darf sich heute freuen. Ich bleibe natürlich auch weiterhin investiert. Schließlich habe ich hier viele Monate Geduld haben müssen, und war länger mit dem Wert sogar im Minus. Aber das ist auch ein Teil meiner etwas ungewöhnlichen Strategie. Unternehmen mit passenden Fundamental Kennzahlen, auch im Roten Bereich nicht sofort abzustoßen.
Der KI-Boom treibt STMicroelectronics an: Der Chipkonzern verdoppelt die Prognose für Rechenzentren auf eine Milliarde US-Dollar. Das Papier erreicht ein Rekordhoch.
Der anhaltende KI-Boom beflügelt auch den Chipkonzern STMicroelectronics. Das Management verdoppelt deshalb laut einer Mitteilung vom Dienstag seine Prognose für den Umsatz mit Rechenzentren in diesem Jahr nahezu und rechnet nunmehr mit Erlösen von rund einer Milliarde US-Dollar (ca 860 Millionen Euro). Zuvor hatte der Halbleiterhersteller für dieses Geschäft noch einen Betrag von “deutlich über 500 Millionen US-Dollar” in Aussicht gestellt.
Im Jahr 2027 könnten sich die Einnahmen im Geschäft mit Rechenzentren sogar noch einmal auf zwei Milliarden verdoppeln, falls das Nachfragewachstum anhalte, wie das französisch-italienische Unternehmen weiter erklärte. Dort hatten zuvor entsprechend “über eine Milliarde Dollar” im Plan gestanden. Die Aktien zogen nach den Nachrichten auf ein Hoch seit 2000 an – zuvor hatten sie sich seit dem Jahreswechsel bereits um fast 190 Prozent verteuert.
Im Februar hatte STMicroelectronics mitgeteilt, dass der Konzern Halbleiter an Amazon.coms Cloud-Sparte AWS liefern werde, darunter Chips für Konnektivität und Energiemanagement. STMIcro-Chef Jean-Marc Chery hat den Chipproduzenten, der unter anderem Tesla und Apple beliefert, darauf ausgerichtet, über die Bereiche Unterhaltungselektronik und Automobil hinaus in wachstumsstärkere Felder wie Rechenzentren zu expandieren. Bereits zum vergangenen Quartalsbericht im April hatte Chery dieses Jahr als einen “bedeutenden Durchbruch” beim Umsatz mit den für das Training und den Einsatz von KI genutzten Rechenzentren bezeichnet. (dpa/rs)

