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Plastikmüll-Konferenz wird verlängert

Guten Morgen meine Lieben,

seht ihr hier Potential für $ALCRB (-2,77 %)


Bis in die Abendstunden haben die Unterhändler in Genf um eine Einigung auf ein Plastikmüll-Abkommen gerungen. Dann wurden die Verhandlungen vertagt.


Die erhoffte Einigung auf ein globales Abkommen gegen Plastikmüll lässt weiter auf sich warten. Nach drei Jahren Verhandlungen und einer zehntägigen Abschlussrunde in Genf sollte der Vertrag eigentlich bis Donnerstagabend unter Dach und Fach sein.Nach intensiven Bemühungen mit dem Hoffnungsschimmer auf eine Annäherung vertagte der Konferenzvorsitzende die Sitzung der gut 180 Staaten um kurz vor Mitternacht. Um wie viel Uhr es heute weitergehen soll, blieb offen.


Ausgehandelt werden soll ein rechtlich verbindlicher Vertrag, um die Unmengen von Plastikabfall, die Ökosysteme zerstören und die Gesundheit der Menschen gefährden, einzudämmen. Der Vertrag soll den gesamten Lebenszyklus des Plastiks umfassen, von der Produktion über das Design bis zum Umgang mit Abfall. Streit über den Text findet zwischen zwei Gruppen statt: Deutschland und mehr als 100 weitere Länder wollen die Plastikproduktion auf ein nachhaltiges Niveau begrenzen, Einwegplastik wie Besteck, Becher und Verpackungen aus dem Verkehr ziehen und auf wiederverwendbare Produkte, Recycling und Kreislaufwirtschaft setzen.Dagegen stehen Länder, die den Rohstoff für das Plastik haben: Öl. Darunter sind Saudi-Arabien, der Iran und Russland. Diese Länder tun alles, um Produktionsbeschränkungen zu verhindern.


152 Millionen Tonnen Plastikabfälle in Flüssen und Ozeanen


Plastik vermüllt Meere, Umwelt und Luft, tötet Fische und andere Lebewesen und gefährdet die menschliche Gesundheit. Kleinste Partikel werden vermehrt in Organen und auch im Gehirn gefunden.Laut Bundesumweltministerium hat sich die Kunststoffproduktion von den 1970er Jahren bis 2020 auf 367 Millionen Tonnen im Jahr versiebenfacht und könnte ohne Maßnahmen bis 2050 fast 600 Millionen Tonnen im Jahr erreichen. Einen großen Teil machen demnach Einwegprodukte aus, darunter Verpackungen. In Flüssen und Ozeanen haben sich nach Schätzungen weltweit 152 Millionen Tonnen Plastikabfälle angesammelt.


https://www.tagesschau.de/ausland/plastikabkommen-100.html


Recycling: Kampf dem Plastikmüll - fünf Aktien gegen die Müllberge


https://www.boerse-online.de//nachrichten/aktien/recycling-kampf-dem-plastikmuell-fuenf-aktien-gegen-die-muellberge-20314279.html

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2 Kommentare

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Bin in $ALCRB mit fast 700 stücken bei knapp 6 EUR investiert. Ich sehe da erhebliches Potential. Totalverlust oder eine schlechtes Übernahmeangebot ist aber auch nicht ausgeschlossen….
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Schwierig, die Öl-Staaten tun alles, damit das Worst Case für sie nicht eintritt und wie du aktuell siehst, sehr erfolgreich.
Der Verkauf von Recycelten Kunststoff ist schwierig, da die potentiellen Abnehmer meistens nicht bereit sind, den Aufschlag zu zahlen. Lieber wird die „frische Ware“ günstiger aus fern Ost einkauft.
Carbios hat eine Chance verdient, es klingt meiner Meinung nach zu schön um wahr zu sein.
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