StRaBaG
Die Familie Haselsteiner will 1,7 Prozent der Strabag verkaufen. Dem Aktienmarkt gefällt das nicht.
Die Strabag-Gründerfamilie Haselsteiner will rund 1,7 Prozent des Baukonzerns Strabag verkaufen. Das sind rund zwei Millionen Aktien oder ein Anteil von 151 Millionen Euro (per Schlusskurs am Dienstag), wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend schrieb.
Nun reagiert die Aktie. Und zwar nicht gerade gut. Am Mittwochvormittag fiel das Papier um 12,2 Prozent auf rund 66 Euro. Der Leitindex ATX notierte dagegen nur rund 0,19 Prozent tiefer.
Der Kurs der Aktie war bis gestern seit Jahresbeginn schon um rund 90 Prozent gestiegen. Nach dem Kursverfall am Mittwoch lag das Plus immerhin noch bei rund 65 Prozent. Die Familie Haselsteiner als größter Strabag-Aktionär würde mit dem Verkauf ihren Anteil auf 29 Prozent senken.
