Mit seiner berüchtigten „Ultimate Homer Hardcore Holding“ wagt der Tycoon aus Springfield den Sprung auf das japanische Parkett.
SPRINGFIELD / TOKIO – Es ist ein Paukenschlag an den internationalen Finanzmärkten, den am Montagmorgen kaum ein Broker auf dem Zettel hatte. Der für seine unvorhersehbaren Marktstrategien bekannte Star-Investor Homer J. Simpson hat sein erstes Investment im asiatischen Raum getätigt und eine strategische Position beim japanischen Traditionskonzern Hitachi Ltd. aufgebaut.
Ein fettes Ding“ – Simpson begründet den Vorstoß
In einem exklusiven Interview erklärte Simpson sichtlich stolz seine Fernost-Expansion:
"Sehen Sie, Japan ist die Zukunft. Die haben dort diese unglaublich schnellen Züge, Roboter und – was am wichtigsten ist – erstklassige, automatische Donut-Friteusen. Als ich den Namen Hitachi hörte, wusste ich sofort: Das klingt wie ein Volltreffer. Ein fettes Ding."
Das Firmenporträt: Wer ist der Gigant Hitachi?
Vom Toaster zum Supercomputer: Das Business-Modell
Früher war Hitachi dem Endverbraucher vor allem durch Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Videorekorder oder Haushaltsgeräte ein Begriff. Doch der Konzern hat sich radikal gewandelt. Heute konzentriert sich Hitachi primär auf drei zukunftsträchtige Großsegmente:
Digital Systems & Services: Datenanalyse, Cloud-Systeme und IT-Infrastruktur. Hitachi verbindet die physische Produktion mit künstlicher Intelligenz
Green Energy & Mobility: Hier schlägt das Herz der Infrastruktur. Hitachi ist führend bei der Elektrifizierung von Stromnetzen (Hitachi Energy) und baut die berühmten Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge für Japan und den Weltmarkt.
Connective Industries: Smarte Gebäudesysteme (wie Aufzüge und Rolltreppen) sowie hochentwickelte Medizintechnik (z. B. Partikeltherapiesysteme für die Krebsbehandlung).



