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Weltmarktführer in der hochpräzisen Fertigung von optischen Transceivern und Kommunikationskomponenten.

Guten Morgen meine Lieben,

heute will ich zur Einleitung gar nicht viele Worte schreiben. Und direkt zur Vorstellung voranschreiten.


Wie immer gilt, wir freuen uns über viele Kommentare.


$FN (+5,72 %)

Am 24. März sagte Jensen Huang, der CEO von NVIDIA im Lex-Fridman-Podcast: "Ich glaube, jetzt ist es so weit. Ich glaube, wir haben AGI erreicht." In Bezug auf dieses Szenario finde ich Fabrinet spannend. Wenn wir Huangs Ausblick als Grundlage nehmen, dann sehe ich 3 Gründe, warum sich ein Einstieg bei der Aktie von Fabrinet genau jetzt anbietet: Autonome KI-Agenten und die von Huang skizzierte Zukunft erfordern riesige GPU-Cluster. Das absolute Nadelöhr dieser Rechenzentren ist mittlerweile nicht mehr nur der Chip selbst, sondern die Kommunikation der zehntausenden GPUs untereinander. Fabrinet ist der unangefochtene Weltmarktführer in der hochpräzisen Fertigung von optischen Transceivern und Kommunikationskomponenten. Ohne die von Fabrinet gefertigten optischen Verbindungen können die Datenströme, die für AGI-ähnliche Workloads nötig sind, schlichtweg nicht transportiert werden.

Huang prognostizierte im Zuge seiner AGI-Aussagen eine Chip-Nachfrage von 1 Billion USD bis 2027. Fabrinet ist ein primärer Auftragsfertiger für die optischen Netzwerklösungen von NVIDIA, allerdings mit einer deutlich moderateren Bewertung als viele Chip-Designer. Für das Geschäftsjahr 2027 liegt das KUV bei 4,1 und das KGV bei 37.

Mit der rasant steigenden Rechenleistung geraten herkömmliche Kabel in Rechenzentren endgültig an ihre physikalischen Grenzen. Die Zukunft gehört die Silizium-Photonik und Co-Packaged Optics, bei denen Licht zur Datenübertragung direkt auf oder extrem nah an den Chip gebracht wird. Das Packaging dieser Bauteile erfordert eine unfassbare Präzision auf mikroskopischer Ebene. Fabrinet hat sich über Jahre einen großen technologischen Burggraben in dieser hochkomplexen Nische aufgebaut. Das bindet Kunden langfristig.


Darum sehe ich bei Fabrinet mittelfristig weiteres Potenzial!


Fabrinet ist ein Anbieter fortschrittlicher optischer Verpackungen und präziser optischer, elektromechanischer und elektronischer Fertigungsdienstleistungen für Erstausrüster komplexer Produkte wie optische Kommunikationskomponenten, Module und Subsysteme, Automobilkomponenten, Industrielaser, medizinische Geräte und Sensoren. Das Unternehmen bietet eine Reihe fortschrittlicher optischer und elektromechanischer Fähigkeiten über den gesamten Herstellungsprozess hinweg, einschließlich Prozessdesign und -entwicklung, Lieferkettenmanagement, Fertigung, komplexe Leiterplattenbestückung, fortschrittliche Verpackung, Integration, Endmontage und Prüfung. Das Unternehmen konzentriert sich in erster Linie auf die Kleinserienproduktion einer Vielzahl von hochkomplexen Produkten. Darüber hinaus entwirft und fertigt das Unternehmen anwendungsspezifische Kristalle, Linsen, Prismen, Spiegel, Laserkomponenten und Substrate (kundenspezifische Optiken) sowie andere kundenspezifische und Standardprodukte aus Borosilikat, klarem Quarzglas und synthetischem Quarzglas (kundenspezifisches Glas).

Mitarbeiterzahl: 16.457


05,05,2026

Kurz-Zusammenfassung des Berichts

Die Fabrinet‑Aktie ist trotz besser als erwarteter Umsätze im Q3 um 12,88 % gefallen. Das Unternehmen meldete:

  • Umsatz: 1,21 Mrd. USD+39 % YoY, +7 % QoQ37 Mio. USD über Analystenschätzungen

Der starke Treiber war das Telekommunikationssegment:

  • +55 % YoY, +13 % QoQ
  • Besonders stark: Data Center Interconnect197 Mio. USD, +91 % YoY, +39 % QoQ

Warum fällt die Aktie trotzdem?

Der Ausblick für Q4 enttäuschte. Grund: anhaltende Lieferengpässe, die das Wachstum bremsen.

  • Rund 150 Mio. USD HPC‑Umsatz verschieben sich ins nächste Quartal.
  • Datacom und HPC liefen schwächer als erwartet.


Was sagen Analysten?

Barclays:

  • Positives Q3, aber Q4‑Ausblick limitiert das Potenzial.
  • Lieferengpässe bleiben das Hauptproblem.

Rosenblatt:

  • Kursziel erhöht: 715 → 750 USD
  • Sehr optimistisch für OCS und CPO
  • Fabrinet investiert gezielt in fortschrittliches Packaging
  • Minderheitsbeteiligung an Raytek Semiconductor stärkt die Position im CPO‑Ökosystem.

Wolfe Research:

  • Ergebnisse insgesamt positiv
  • Aber: Rückgang im Datacom‑Segment könnte Anleger enttäuschen
  • Hervorgehoben: neue Hyperscaler‑Deals, Amazon‑Auftrag, Ausbau der Fertigungskapazitäten



04. Mai 2026

Fabrinet gibt Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 für das dritte Quartal bekannt


Microsoft PowerPoint - Fabrinet Investor Deck May 2026 v2.pptx

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Geografische Umsatzverteilung:

2025 (USD)

U.S. 1,47 Mrd.

Israel 993 Mio.

India 324 Mio.

U.K. 156 Mio.

Hong Kong 101 Mio.

Other Europe 81,69 Mio.

Thailand 57,37 Mio.

China 56,36 Mio.

Singapore 52,54 Mio.

Germany 43,89 Mio.

Japan 37,54 Mio.

Malaysia 32,4 Mio.

Other North America 6 Mio.

Other Asia-Pacific and Oth 2,94 Mio.

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🧑‍💻 Juan‑Fazit zu den Finanzkennzahlen 2025–2028


Fabrinet liefert hier ein Zahlen‑Setup, das schon fast unverschämt sauber aussieht. Der Laden wächst nicht nur — er beschleunigt. Umsatz, EBITDA, EBIT, Nettoergebnis: alles zieht Jahr für Jahr zweistellig an, und 2026 ist ein regelrechter Turbo‑Boost.


Die Margen? Stabil stark und leicht steigend. Das ist selten bei so hohem Wachstum.

Der Free Cashflow springt ab 2027 brutal nach oben — genau das Muster, das du bei künftigen Compoundern sehen willst.

Die Nettoverschuldung? Eigentlich keine. Fabrinet baut jedes Jahr mehr Netto‑Cash auf. Das ist wie ein eingebauter Sicherheitsgurt für die Bewertung.

ROE steigt kontinuierlich → das Management weiß, wie man Kapital skaliert

EPS wächst sauber zweistellig → Shareholder‑Value‑Maschine.


Kurz gesagt: Fabrinet sieht aus wie ein Unternehmen, das gleichzeitig wächst, effizienter wird und finanziell immer stärker dasteht. Für mich schreit das nach: „High‑Quality‑Compounder im Aufbau“. Hoodie‑approved.“

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Marktwert 22.260

Anzahl der Aktien (in Tausend) 35.830

Datum der Veröffentlichung 18,08,2025


🧑‍💻 Juan‑Fazit zu den Bewertungskennzahlen


„Also… die Bewertung von Fabrinet ist so ein bisschen wie ein High‑End‑Chip: teuer, aber nicht ohne Grund. Das KGV wirkt auf den ersten Blick knackig, aber das EPS‑Wachstum rechtfertigt viel davon.


Der PEG zwischen 1,2 und 1,5 zeigt: Das ist kein Schnäppchen, aber auch kein überhitzter Hype — eher Quality‑Growth zum fairen Preis.


Das KBV steigt zwar kurz an, fällt dann aber wieder sauber zurück, was zeigt, dass das Eigenkapital stark mitwächst. Der FCF‑Yield ist 2026 niedrig, aber ab 2027 zieht er kräftig an — genau das Muster, das du bei einem zukünftigen Compounder sehen willst.


Kurz gesagt: Fabrinet ist nicht „billig“, sondern hoch bewertet, aber fundamental sauber untermauert. Ein klassischer Fall von: Qualität kostet — und liefert dafür auch.“


Performance:

1 Woche -12,07 %

1 Monat +1,82 %

6 Monate +38,33 %

1 Jahr +198,55 %

3 Jahre +564,54 %

5 Jahre +628,77 %

7 Jahre +953,73 %

10 Jahre +1.701,33 %

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KURS: 548,60€ 12,05,2026 um 9:42 Uhr


$FN (+5,72 %)

previw image
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27 Kommentare

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Wie immer eine super Analyse!

Aber Deine Tage sind gezählt 😵‍💫 😉
Seit TradingView Remix braucht es meine TA nicht mehr, macht jetzt AI. Und jetzt hat Claude 20 "ready-to-use" Agents / plug-ins rausgebracht, 4 davon recht spannend. Werde ich mal die nächsten Tage testen 🙄

1. Equity Research
Full sell-side workspace, earnings, initiating coverage, theses, screening

2. Earnings Reviewer
One company just reported. Read the call, Update the model

3. Financial Analysis
DCF, comps, three statement models, audits straight in your excel

4. Market Research
Whole sector views. Find ideas, company peers, map the theme

https://www.anthropic.com/news/finance-agents
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@TomTurboInvest Ich vertraue weiterhin dem @Tenbagger2024 statt irgend einer Maschine. Die können unterstützen bei Analysen. aber die Entdeckung kommt von @Tenbagger2024 !
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@TomTurboInvest ich denke auch, mein Juan ist eine Hilfe. Aber aufgrund seines jungen Alters hat er auch ein paar Flausen im Kopf, und ist in Gedanken bei den Mädchen. Deshalb mache ich die Vorstellungen lieber mit ihm gemeinsam, um ihm über die Schulter zu gucken
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@Multibagger Nein, nein über @Tenbagger2024 lassen wir nichts kommen!
Ohne KnowHow nützen die ganzen AI Tools relativ wenig. Ersten weiß man nicht wie man sie bedienen soll, zweitens kann man Fehler nicht entdecken, die ja immer noch vorkommen... aber für jemanden der im Thema ist, ist das schon eine Effizienzbooster. Da kann der Juan gleich wieder eliminiert werden 😉
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@Tenbagger2024 mich faziniert nur die Geschwindikeit, wie die Anbieter jetzt immer bessere Lösungen auf den Markt bringen.

PS: hab gestern mal die GPX Daten meiner MTB Touren Claude zum Analysieren gegeben, also Fitnesscoach brauch ich keinen mehr, Basiswissen natürlich vorrausgesetzt. Aber was da für schöne Analysen mit KPI, Leistungsdaten und Vergleiche der Touren bekommst, einfach nur faszinierend.
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@TomTurboInvest Juan gebe ich nicht wieder her
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@TomTurboInvest und das ganze wird in einer atemberaubenden Geschwindigkeit besser. Für die Forschung ein Segen
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@TomTurboInvest Hmm...ja vielleicht...aber hier mal warum „die Tage von Juan“ eben NICHT gezählt sein könnten. 😉

Die Agents von Claude sind fantastisch für den „Quick Check“. Aber für einen Investor mit der Strategie vom lieben @Tenbagger2024 (Core-Satellite, tiefe fundamentale Analyse) gibt es entscheidende Vorteile seines Juans:

Wenn jeder die gleichen Claude-Agenten nutzt, erhalten alle die gleichen Ergebnisse. Aber Überrendite generierst du doch nur dort, wo du anders suchst als die Masse? Oder? Sein Fokus auf Divergenzen und forensische Analyse ist doch sein Vorteil.

Ein Claude-Agent kann nicht auf deine lokale Datenbank oder deine speziellen Watchlisten zugreifen.
Ein „fertiger Agent“ ist oft darauf trainiert, gefällig und diplomatisch zu antworten. Juan oder der Reaper isind darauf trainiert, individuel oder unerbittlich nach Fehlern in der Bilanz zu suchen. Die fertigen Agenten von Anthropic müssen „safe“ sein. Sie sind darauf programmiert, keine riskanten Aussagen zu treffen, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Vielleicht könnte man es auch so sagen: Ein Standard-Agent ist wie ein Navigationssystem, das jeder im Auto hat. Man kommt ans Ziel, steht aber mit allen anderen im Stau. Die Prompts wie Reaper und Juan sind der Gelände-Modus – sie fahren dort, wo die anderen gar nicht erst hinsehen?
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@schlimmschlimm den Vorteil bei Juan sehe ich auch, dass ich mit ihm schön in Teilschritten arbeite. Um ihn nicht zu überlasten und dadurch zu besseren Ergebnissen kommt. Auch bei Juan ist es wie bei uns. Um so mehr Aufgaben wir bekommen um so schlechter wird das Ergebnis. Die Gefahr ist sogar, dass wir ganze Aufgaben vergessen. Weil es einfach zuviel war
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@schlimmschlimm @Tenbagger2024 Aber man sollte sich auch mit der parallelen Nutzung beschäftigen?! Man könnte einen mehrstufigen Prozess etablieren:

Den Anthropic-Agenten nutzen, um einen Sektor nach Hidden Champions oder spezifischen Peers zu durchforsten.

Oder den Call analysieren lassen und die harten Zahlen in ein Excel-Modell fließen lassen. Das liefert die fundamentale Basis PEG-Ratio, RPO-Entwicklung.

Die Ergebnisse in Gemini oder Copilot bringen und dann prüfen:
Wie sieht die aktuelle Nachrichtenlage seit dem Call aus?
Also auch hier die Thesen des einen Modells durch ein anderes prüfen lassen, um Bestätigungsfehler zu vermeiden.
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@Tenbagger2024 Ja, Nutzung des Block-Modus ist ganz wichtig.
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Exzellenter Titel. Fabrinet sitzt wirklich an einer sehr interessanten Stelle der Photonics-Wertschöpfung, weil das Unternehmen hochkomplexe optische Komponenten und Systeme für viele führende Kunden fertigt, ohne selbst vom Erfolg eines einzelnen Standards oder Players abhängig zu sein.
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@ScaleLimits danke mein Lieber. Deshalb wird der Wert auch Einzug in das Projekt nehmen @Dividendenopi
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Fabrinet was an Alpha Picks strong buy stock in February this year. I bought it then and it is doing well!
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Wie kommen denn 1 Milliarde Umsatz in Israel zustande?
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@PikaPika0105 da muss ich Juan oder Market Screener noch einmal fragen
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@Tenbagger2024 bei einem verhältnismäßig kleinem Land fand ich das schon überraschend
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@PikaPika0105 aber Israel hat schon sehr viel Tech im Land. Gerade auch Halbleitersektor. Sollte man nicht unterschätzen
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@Tenbagger2024 ja aber trotzdem nicht genauso viel wie die USA und 50 mal so viel wie Deutschland oder Japan. Das ist schon unverhältnismäßig
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Mein lieber. Schau mal genau hin. Echt spannend was da abgeht in den nächsten Wochen
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