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Commodities | Potentieller Waffenstillstand?

Laut Medienberichten wurde ein 15 Punkte Plan, seitens USA, an den Iran weitergereicht worden sein, was jedoch nicht vollständig verifiziert ist. Anscheinend hätte der Iran auch die Präferenz mt Vance und Rubio zu verhandlen, aber nichts offiziell zugesagt. So oder so hat der Iran, wie man sieht einen höheren Leverage.


Jedoch beinhaltet der 15 Punkte Plan ein Anreicherungsverbot für Uran. Man beachte nun auch, dass der vorgetragene Grund, weshalb die Trump Admin die Offensive gestartet hat die Anreicherung selbst war. Es dreht sich und man kommt wieder da an, was Kriegsauslöser war, und der Iran wird definitiv nicht dem Punkt zustimmen. Wenn Trump nun jenen Punkt aus der Liste streichen würde, wäre es eine große strategische Niederlage, da noch nicht einmal das strategische Ziel des Urananreicherungsstopps erreicht worden wäre. Der Iran hat momentan das Momentum. Trump sucht aktiv nach einem Exit, den er sich eigentlich nicht leisten kann, was er weiß und dennoch probiert er es.


Dementsprechend kann man davon ausgehen, dass der Krieg weiter gehen wird. Nicht umsonst wurde nun auch die 82nd Airborne Division mit rund 1000 Soldaten richtung persischer Golf geschickt. $IOIL00 (-10,94 %) jumped dementsprechend down. Ob der Iran überhaupt verhandeln möchte ist natürlich auch eine Frage, die ich mit eher nein beantworten würde (leverage).

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13 Kommentare

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Note: den anderen Punkten würde der Iran auch nicht zustimmen (meine ich)
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Die gute alte blau-lila Liniendarstellung von Tradingview :)
Zum Thema: Der doppelte Boden wurde durchbrochen, Asien verkauft...
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@BeachPlease Asien sind alle Märkte Grün: ich Stand 04 Uhr
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Lt. Oman hatte der Iran doch bereits bei den Verhandlungen kurz vor dem Krieg zugestimmt, kein Uran für Atomwaffen anzureichern.
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@Olli68 dennoch war es der objektive Kriegsgrund, den die USA nannten
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@HenningtonGlobal Ja, wie damals im Irak. 😁

Da ist nachher auch rausgekommen, dass es eine Lüge von Powell war.
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Ich denke nicht das der Iran nicht verhandeln will. Die gefahr bei dem einsatz von Bodentruppen relativ schnell zu verlieren wäre zu hoch
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@Lumimyrsky der Iran hat bereits abgelehnt, wir reden auch nicht von einer klassischen Bodenoffensive, sondern von der Besetzung der Insel kharg
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Der gute Mann hat sich in ein Riesenschlamassel reingeritten. Allein die Idee, dass ein durch religiöse Fanatiker regiertes Land (deren religiöses Oberhaupt man gerade getötet hat) sich nach massiver Bombardierung einfach wieder an den Verhandlungstisch setzt ist verrückt.

1000 Mann aus irgendeiner Airborne Division sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn er das beenden will, braucht er einen Aufmarsch von Bodentruppen wie beim ersten Irakkrieg.

Aber da ist es gut, das er da ja so 'Viel Expertise' hat und keinen Verteidigungsminister, sondern einen Kriegsminister.
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@NichtRelevant nein es geht um keine klassische Bodenoffensive, sondern um die Besetzung der Insel kharg
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@HenningtonGlobal Ok. Die Insel ist eine Sache, die Meerenge eine andere.

Die Frage ist dann was eine Besetzung der Insel bewirkt, wenn die Meerenge nach wie vor nicht befahrbar ist. Natürlich hat man dann ein zusätzliches Druckmittel, aber ob das zur Lösung des Konflikts führen wird halte ich für fraglich.
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@NichtRelevant Ich würde dir da weitgehend zustimmen. Die Kontrolle über Kharg gäbe den USA zwar leverage, aber sie würde die Situation in der Straße von Hormuz nicht automatisch stabilisieren oder sicher machen. Gerade wegen der geografischen und militärischen Gegebenheiten bleibt die Passage auch unabhängig davon verwundbar.

Der Effekt wäre daher eher wirtschaftlicher Druck auf Iran, da ein Großteil der Ölexporte über Kharg läuft. Es ist ein legitimer Versuch, aber keine legitime Garantie.
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