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Umgang mit spontanen Ausgaben?🚀

Mich würde interessieren, wie ihr mit spontanen bzw. ungeplanten Ausgaben umgeht, gerade im Hinblick auf persönliche Spar und Investmentziele.


Mein Ziel ist es, dieses Jahr die 25.000 € zu knacken. Zusätzlich habe ich eine 57 m² Wohnung in Polen, die ab April vermietet werden soll. Die monatliche Miete liegt bei ca. 540 €. Allerdings bekomme ich selbst nur die Miete für 3 Monate, den Rest erhält meine Mutter, da ihr das Haus gehört ( diese 540€ gehen in den $IWDA (-0,26 %) um meiner Mutter eine bessere Rente zu ermöglichen)


Vor der Vermietung muss ich noch eine Spülmaschine, Waschmaschine und einen Herd kaufen. Damit meiner Mutter nicht solche hohen Kosten hat. Kostenpunkt ca. 1.500 €. Über meine 3 Monate Vermietung komme ich auf rund 1.620 €, womit sich die Ausgabe rechnerisch wieder drin ist.


Trotzdem die Frage an euch:

Wie bewertet ihr solche Ausgaben?

Zählt ihr das als Rückschritt beim Jahresziel oder eher als notwendige Investition, auch wenn der Rückfluss zeitlich und betragsmäßig begrenzt ist?

12Positionen
15.163,99 €
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31 Kommentare

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Für spontane Aufgaben solltest du einen Notgroschen von mehreren Netto-Monatsgehälter bei Seite haben.
Ob Rückschritt oder nicht, das ist notwendig und fertig 🤓
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@Sansebastian kommt immer auf die Höhe des Nettogehaltes an, finde ich…
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@jkb92 naja, je mehr du verdienst, desto höher wird dein Standard - ergo auch mehr Ausgaben, wertvollere Geräte, Autos, etc.
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@Sansebastian Das Geld was ich habe investiere ich direkt. Ich habe auf mein Konto maximal 1000€ rumliegen. Der Rest geht in Aktien. 🙋‍♂️

Und je nach Lebenssituation ist es ja im Ermessen der Person, wie viel sie „brauch“. 3 Monatgehälter sind mir zu unnötig.
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@Wiktor_06 bleibt dir überlassen wie du das machst
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@Sansebastian bei mir zum Beispiel nicht so. Verdiene sehr gut und habe weder Auto noch besonders teure Geräte. Küche (inkl. Geräte und Waschmaschine) miete ich mit, also auch da keine unerwarteten Ausgaben. Habe zeitweise unter einem Monatsnettogehalt in liquiden Mitteln.
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@jkb92 das kann ja individuell jeder machen wir es es für richtig hält. Im Normalfall ist es eben so, dass man sich mehrere Netto-Monatsgehälter auf Seite legt. Da ich bei uns Alleinverdiener bin und wir z.B. zwei Autos haben, macht das bei mir auf jeden Fall mehr Sinn als bei dir.
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Also ich habe für solche Art an Ausgaben auch einen Notfallpuffer (sind bei mir immer so um die 10k)

Die muss Du natürlich individuell dir anpassen.
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Als Student und die ersten 15 Jahre hatte ich auch keinen Puffer. Da investiert man was geht und badet Rückschläge aus. Irgendwann hat man dann einen und freut sich drüber
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@Musikerie Genauso sehe ich es auch. Und bei solchen Spontankäufen nehme ich einfach mein Gehalt.
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I had the goal of end up last year at 30K , but suddenly I had some car expenses, so I had to withdraw 2.5k. Because of that, I didn’t achieve my goal, but at the end of the day, we have to remember, why the fuck are we saving all this money if not to have the freedom of having to worry about expenses? We can always make more money
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Ich sage es Dir mit den Worten von André Kostolany:

„Man soll nur mit Geld spekulieren, das man nicht braucht:
nachdem die Schulden bezahlt sind,
die Ausbildung der Kinder gesichert ist
und ein finanzielles Polster vorhanden ist.“

So hab ich es gemacht. Es liegen immer mindestens 3 Nettogehälter griffbereit, so gut verzinst wie möglich.
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@Maverick4831 Danke für deine Sichtweise. Bei mir ist es halt so, dass ich meistens mein Geld bei TR liegen habe. Und sobald eine gute Möglichkeit ist, gehe ich in Aktien rein.
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Ich habe 1,5 netto Gehälter auf dem Konto und das reicht mir als Rücklage völlig aus.

Bin 33 Jahre und bis vor 6 Monaten hatte ich keinen Cent Rücklage und bin heute noch da.

Alles andere ist meiner Meinung nach völlige verrückt machung
Am Ende ist es nur eine Zahl

-es gibt Versicherungen
-hast 10 Nettogehälter als Puffer dann willst wahrscheinlich lieber 11
Das verschiebt sich sowieso immer weiter nach oben dann

Soviel zu meinem Notgroschen

Generelle Überschüsse halte ich 1 Jahr und teile es dann nochmal auf:
1/3 Depot
1/3 Urlaubskasse zusätzlich
Und vom letzen 1/3 lebe ich einfach, kaufe mir Dinge die höchstwahrscheinlich unnötig sind aber wo ich Bock drauf habe

Das Leben besteht nicht nur aus zahlen oder wie sagt man so schön
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Ggf. Schauen, ob man Geräte günstiger bekommt oder die Anschaffungen über mehrere Monate streckt.
Eine Spülmaschine ist in meinen Augen zum Beispiel weniger relevant als eine Waschmaschine fürs erste.

Ansonsten hat man für genau sowas Rücklagen.
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@Metis Danke für deine Antwort.

Klar, aber habe maximal 1000€ im Monat. Weil ich der Meinung bin, dass ich es nicht brauche. Also sprich, 3. Monatsgehälter.
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@Wiktor_06 Naja, wenn man Vermieter ist, sollte man für das Vermietobjekt eine eigene Rücklage haben und unabhängig vom eigenen privaten Notgroschen.
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Investment, necessary to rent the house.
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14Std.
Mieteinnahmen sind bei mir eine eigen „Bubble“. Alles über eigene Konten. Was übrig bleibt wird separat angespart. Das was über den „Vermietungsnotgroschen“ hinausgeht, landet in einem separaten Depot. So laufe ich nie Gefahr, wichtige Ausgaben - die Wohnungen betreffend - aufschieben zu müssen, oder vom privaten Notgroschen zahlen zu müssen. Die von dir genannten Ausgaben sind dann ja ebenfalls ein Invest. Diese Trennung würde ich jedem auch empfehlen, ob nun dir oder deiner Mutter.
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@erT so kann man es natürlich auch sehen. Danke für deine Erfahrung.
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6Std.
@Wiktor_06 Ich finde ein Cashflow von ein paarhundert Euro hört sich immer cool und verlockend an. Vor allem wenn die Immobilie schon abbezahlt ist, bleibt davon ja auch tatsächlich eine Menge direkt hängen. Trotzdem sollte man sich bewusst machen, dass man da Verantwortung übernimmt und ein neues Dach, ne neue Heizung (oft WEG Angelegenheiten) oder ein neues Badezimmer (Sondereigentum) schnell zig tausend Euro auf einen Schlag bedeuten können. Und das Polster muss man auch erstmal aufbauen. Genauso der Mietausfall durch Renovierung oder eben einfach bei Mieterwechsel oder Mangel an Interessenten, oder wenn man ganz tief ins Klo greift und einen Messi mit richterlicher Hilfe und horrenden Kosten aus der Wohnung bekommen muss. Ich habe zum Glück noch keine ganz schlimmen Überraschungen erlebt, aber 20k Zahlen zu müssen, die man eigentlich nicht aufbringen kann, oder eben aus seiner Urlaubs- oder Rentenkasse stemmen müsste, möchte ich auch nicht erleben.
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@erT Die Renovierung hat „nur“ 3.000€ gekostet, da wir die Wohnung von meiner Oma geerbt haben.
Wir möchte einfach das die Wohnung nicht unnötig rumsteht.
In Polen ist anders zwecks Vermieterrecht.
Deswegen ist die Miete auch relativ „gering“ , um einfach etwas für die Rente aufzubauen. Und die Wohnung möchten wir wenn meine Mutter diese in 10-15 Jahren beziehen möchte, komplett Kernsanieren ( 12500€ ) Kosten.

Deswegen möchten wir paar Hausend € zurücklegen und eine gute Rücklage haben für meine Mutter.
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5Std.
@Wiktor_06 vermutlich sind die Kosten in Polen - aus deutscher Schicht - auch viel erträglicher. Wenn du in Deutschland ohne Schwarzarbeit und eigene Hände einen Fachbetrieb beauftragst, kriegst du ja mittlerweile selbst ein einfachstes Bad von ein paar Quadratmetern nicht mehr unter 10k neu gemacht.
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@erT da hast du recht. Und für ein 57m2 Wohnung/Haus sind die Kosten in Polen wirklich fair.
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Versteh deine Frage vermutlich nicht. Ist doch lt. mündlicher Abmachung mit der Mutter ein (fast) Nullsummenspiel. Wie deine Mutter das steuerlich macht in Polen weiß ich nicht.
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@userc818a6f2df6247c9 du willst ja 25k in 2026 knacken, nicht im Januar 26 sondern im Gesammtjahr
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@userc818a6f2df6247c9 Ja klar, aber im Moment sind halt die 1000€ die ich als Sparrate habe weg. Und ich muss halt 1000€ monatlich sparen bzw. investieren um die 25.000€ zu knacken.
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Ja, klar. bzw. nicht klar. Du schaffst das dann hoffentlich trotzdem! Drück dir die Daumen!
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Ich würde auf jeden Fall ein Sparbuch anlegen für kurzfristige Aufgaben. Ich vermiete auch, ich bilde mir daraus auch noch mal separate Rücklagen für solche Ausgaben. Es laufen ja auch die Betriebskosten weiter, wenn die Wohnung mal leersteht
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@Isus01010 da hast du recht. Ein Sparbuch ist für mich zu „altmodisch“.

Aber jeder wie er mag.
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@Wiktor_06 ich mache das ja auch zu den bestmöglichen Konditionen die man online findet. Ich würde dir nur empfehlen nicht bis auf den letzten Cent alles ins Depot zu stecken. Aber du hast recht, jeder wie er mag. 😊
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