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M 26 angestellt öD Vollzeit + Minijob + Ehrenamt

Disclaimer: Ich habe in diesem Post keine Fakten, Analysen o.ä. ich stell lediglich meine Finanzen in einem Flussdiagram da, schreibe dazu etwas und schreibe ganz kurz über Bitcoin.


Hallo liebe Meute,


nachdem ich mich 2023 entschieden habe mich beruflich nochmal neu zu orientieren habe ich eine zweite Ausbildung im öD angefangen. Diese konnte ich auch durch meine guten Leistungen verkürzen.


Um den bis dahin erworbenen Lebensstandart nicht zu verlieren habe ich in der Zeit von meinem Depot gelebt und einen Minijob angefangen. Besonders durch Investitionen im Kryptobereich war dies auch möglich. Ich möchte nicht sagen, dass ich klug investiert habe, sondern mein Glück diesbezüglich betonen.


Nun bin ich ausgelernt und kann meine "Früchte" ernten. Ich arbeite sechs Tage die Woche. Von Montag-Freitag im öD und anschließend von Freitag auf Samstag bei einer Tanke in der Nachtschicht.

Minijob wären eigentlich 603€. Jedoch möchte ich ein bisschen kürzer treten um im Gegenzug ein bisschen mehr Freizeit zu bekommen.


Der erste Block ist die Überweisung auf das gemeinsame Konto für Miete, Strom, etc. alle gemeinsame Kosten habe ich durch zwei geteilt da ich mit meiner Partnerin zusammen wohne.

Wohnung ist in einer Großstadt. 44 Quadratmeter Neubau und Erstbezug die wir uns teilen für 900€ warm. Da meine Partnerin aus beruflichen Gründen oft nicht Zuhause ist, passt uns die Wohnung von der Größe her.


Auch wäre eine neue Wohnung einfach viel zu teuer. Ich sehe es persönlich nicht ein so viel Miete zu zahlen lol.

Ich selber habe sehr wenig Ausgaben und gönn mir eigentlich auch nichts. Die 257 € für Spaß und Freizeit hat mir meine Partnerin mehr oder weniger vorgeschrieben, damit ich mit dem Geld auch mal bisschen was mache.


Ich arbeite, gehe zum Sport. Klamotten kaufe ich immer gebraucht. Die einzigen privaten Ausgaben sind Friseur und Dates mit meiner Partnerin.


Habe nach einer Beitragserhöhung meine Krankenkasse gewechselt, habe jetzt knapp 2% weniger Beitragssatz. Kan nich jedem wirklich nur empfehlen, somit spare ich über 500€ im Jahr.


Wir haben von der Telekom ein sehr gutes Angebot bekommen für Internet + Streamingdienste. Daher sparen wir da ganz gut finde ich.


Als nächstes möchte ich den Stromtarif wechseln und anschließend meine KFZ-Versicherung da beides ein bisschen teuer ist für mein Geschmack. Gerade letzteres ist ziemliche Verarsche, ich habe einfach eine dicke Beitragserhöhung bekommen obwohl ich keinen Unfall hatte oder dergleichen. Ich habe eigentlich erwartet dass ich weniger zahlen muss.


Konto habe ich auch gewechselt. Die Kontoführungsgebühren bei der Sparkasse ohne Zinsen sind reine verarsche im System. Bin zu Check24 gewechselt und bin sehr zufrieden bisher.


Was ich vergessen habe einzupflegen sind 40€ jährlich Steuern für das Auto und 35€ jährlich für Haftpflichtversicherung. Sollte aber den Kohl auch nicht fett machen. :-)


Mein Plan für Investitionen für 2026 ist noch nicht ganz verfestigt. Ich tendiere allerdings dazu eine hohe Sparrate in $BTC (-0,08 %) (1000€ monatlich) zu verfolgen.


Ich bin ein großer Bitcoin Befürworter und vertraue diesem Asset sehr. Ich bin überzeugt, dass wir nach dem nächsten Halving die 200.000 ankratzen werden. Ich bin aber auch der Meinung dass wir eine große Preissenkung nicht mehr erleben werden, da im vergleich zu den letzten Bärenmärkten, deutlich mehr Geld von Institutionen in BTC geflossen ist.


Der Rest wird in Silber und in einem All World ETF investiert. Als Einzelaktien kommen nur derzeit $IRE (-1,54 %) für mich in Frage.


Was waren eure bisherigen Gamechanger um wirklich gut etwas einzusparen und wie seht ihr die Entwicklung von Bitcoin in den nächsten Jahren?

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5 Kommentare

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Frage1 : kein Notgroschen? Rücklagen?
Frage 2: Womit den Chart gemacht?^^
Frage 3: Vergleichwt du deine Tarife selbst oder nutzt du Clark o.ä.?

Rat: Meiner Meinung nach ist diese überperfektionierung langfristig nicht gesund. Gönn dir auch mal was, übernimm dich nicht. Muss der Minijob wirklich sein? Nutz die 250€ für Spaß und Freizeit - mentale Gesundheit würde ich immer priorisieren. Und falls nicht vorhanden würde ich auch immer einen kleinen Betrag außerhalb der Börse sichern - man weiß nie was kommen kann
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@tom_finance

1. Doch der ist vorhanden. Von dem habe ich mich ja die letzten Jahre auch "ernährt" :-)

2. Flussdiagram von Finanzfluss:
https://www.finanzfluss.de/rechner/flussdiagramm/

3. Habe Hilftools in Anspruch genommen, wie z.B. Check24 oder Clark

Zu deinem Rat: Ich höre diesen Punkt sehr oft. Aber ich habe in der Vergangenheit gelernt dass ich einfach wenig brauche. Ich habe mir in meinen jungen Jahren ein schnelles und teures Auto beispielsweise gekauft. Ein Traum den ich schon immer hatte. Spätestens nach einem halben Jahr wollte ich den Wagen nicht mehr haben. aus Klamotten mache ich mir nichts. Ich bin sehr alternativ eingestellt und kauf so gut wie alles gebraucht. Das teuerste sind wirklich die Dates mit meiner Partnerin haha

Mit dem Geldbetrag verstehe ich. Wäre glaube ich gar nicht verkehrt da einen gewissen Betrag monatlich nochmal "zu sichern". Nehme ich mit. Danke
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Hi, ich habe zwar erst 36 Jahre Lebenserfahrung, aber ich gebe dir den Tipp als junger Mensch auch mal zu leben. Im Alter wird’s nicht unbedingt leichter und keiner von uns weiß wie lang er auf Erden hat. Finanzielle Freiheit hin oder her, aber knechte und spare dich nicht kaputt! 😉
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Eine Sparquote von 50% ist schon krass. Deine 50% Kostenaufteilung unterstellt aber, dass Deine Partnerin parallel mindestens auch so viel Geld weglegen kann, sonst sparst du auf ihrem Rücken 😉 Ich würde davon maximal 20% in Bitcoin investieren, den Rest in weniger spekulative ETF anlegen. Wenn der Bitcoin komplett abrauscht ärgerst du dich vielleicht über viele Jahre. Langfristig mit einer Strategie bis ins Alter mag das passen. Bedenke, um so älter man wird, will man sich mehr leisten können und nicht mehr wie ein Student leben wollen.
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Erstmal Kompliment zur heftigen Sparrate, freiwillig eine 6 Tage Woche schieben in einer Zeit wo viele Richtung Teilzeit ziehen sieht man nicht oft!

Über 70% der Sparrate in BTC fließen zu lassen halte ich für riskant. Nicht wegen BTC an sich, sondern diese Art des Clusterns halte ich mit fast jedem Asset problematisch
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