BYD $1211 (+1,05 %) setzt im netzgebundenen Energiespeichermarkt weiterhin auf großvolumige Projekte und technologische Führerschaft.
Ein Leuchtturmprojekt ist der Bau der derzeit
》größten Anlage der Welt《
in Saudi-Arabien mit einer Gesamtkapazität von 12,5 GWh.
Dieses Vorhaben festigt die langjährige Partnerschaft mit der Saudi Electricity Company.
Kern der Technologie ist das Haohan-Batteriespeichersystem, das durch eine herausragende volumetrische Energiedichte von 233 kWh pro Kubikmeter besticht, eine Steigerung von über 50 % gegenüber branchenüblichen Werten.
Ein Standard-Container speichert so bis zu 10 MWh.
BYD expandiert parallel in Schlüsselmärkte wie Europa. Das größte Projekt dort steht in Deutschland mit 103,5 MW Leistung und 238 MWh Kapazität.
Im Kerngeschäft Elektromobilität zeigt sich ein zwiespältiges Bild.
Zwar erzielte BYD im Oktober 2025 mit 441.706 verkauften Fahrzeugen die höchste monatliche Zahl des Jahres, musste jedoch einen Rückgang von rund 12 % im Jahresvergleich hinnehmen.
Besonders der Abschwung bei Plug-in-Hybriden belastet die Bilanz. Die finanzielle Seite untermauert diese Herausforderung.
Im 3. Quartal sank der Nettogewinn um gut 33 % auf 7,82 Mrd. RMB. Getrieben von einem aggressiven Preiswettbewerb im Heimatmarkt fiel die Bruttomarge auf nur noch 17,6 %, ein Rückgang von etwa 6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.
BYD reagiert auf den Margendruck mit einer verstärkten Internationalisierung und Diversifizierung.
Der Ausbau von Produktionsstandorten in Übersee, etwa in Ungarn, Türkei, Thailand und Brasilien, schreitet voran.
Parallel bleibt die technologische Innovation ein zentraler Hebel. Die vertikale Integration von der Batterieherstellung bis zur Fahrzeugproduktion soll Kostenvorteile sichern.
Das Unternehmen bleibt ein wichtiger Player und technologischer Taktgeber, doch der Wettbewerbsdruck wächst stetig, aber langfristig sollte sich die Strategie weiter auszahlen.
