Hallo meine Lieben,
warum habe ich in Almonthy investiert.
Und wieso bin ich bei Kuper, Antimon, Titan, Wolfram, Zink und auch Gold investiert.
Bildet sich aktuell ein Superzyklus im Rohstoffmarkt? Zumindest der Blick auf die Preisentwicklung etlicher Rohstoffe und die Tatsache, dass die global geplante Energiewende einen enormen Bedarf an unterschiedlichsten Grundstoffen hervorrufen wird, legen die Vermutung nahe.
Die angestrebte Energiewende hat das Potenzial, einen anhaltend positiven Preiszyklus für Rohstoffe auszulösen. Die Ablösung fossiler Brennstoffe durch alternative Energiequellen erfordert zusätzliche Infrastruktur, Transportmittel, Stromerzeugung und vieles mehr. Die Nachfrage nach beispielsweise Kupfer dürfte weiter steigen, während das Angebot schon heute kaum Schritt halten kann.
Digitalisierung, Energiewende und geopolitische Aufrüstung vervielfachen die Rohstoff-Nachfrage nachhaltig.
Wir erzählen uns gern, wir lebten im Zeitalter der Schwerelosigkeit: Daten statt Stahl, Software statt Minen, Plattformen statt Pipelines. Das klingt nach Fortschritt und ist eine intellektuelle Abkürzung, denn jedes digitale Geschäftsmodell endet in etwas sehr Handfestem: Transformatoren, Kupfer für Stromleitungen, Silberkontakte, Uranbrennstäbe, Seltene Erden und der Bedarf an dieser physischen Substanz vervielfacht sich gerade.
Künstliche Intelligenz braucht Rechenzentren und diese brauchen Energie. Energie braucht Rohstoffe. Der neue Rohstoff-Superzyklus ist kein nostalgisches Comeback der Industrieökonomie oder ein kurzfristiger Investmenttrend. Er ist die materielle Basis einer Welt, die gleichzeitig digitalisiert und aufrüstet. Wer das ignoriert, investiert in Erzählungen. Wer es versteht, investiert in die materielle Realität von Macht.
Rohstoff-Bedarfe und Militärausgaben steigen parallel
Parallel dazu sind die weltweiten Militärausgaben auf über zwei Billionen Dollar pro Jahr gestiegen. Diese beiden Entwicklungen verlaufen nicht zufällig gleichzeitig.
Moderne Rüstung ist rohstoffintensiv, Kampfjets enthalten Tonnen an Aluminium, Titan und Speziallegierungen. Präzisionswaffen und Radarsysteme benötigen seltene Erden und Hochleistungselektronik setzt auf Silberkontakte, militärische Kommunikation basiert auf komplexer Halbleitertechnik.
- Wer die besten und meisten Waffen besitzen will, braucht Rohstoffe.
- Wer bei KI den Anschluss nicht verlieren möchte, braucht Rohstoffe.
- Wer die besten Humanoiden Roboter bauen will, und damit in Zukunft auch die beste Armee besitzen will, braucht Rohstoffe.
- Wer die beste Produktivität durch Automatisierung erreichen will, braucht Rohstoffe
Wenn Staaten aufrüsten, steigt nicht nur das Budget. Es steigt der Bedarf an strategischen Materialien. Genau hier wird es politisch konkret. Unter Orange Mann wurden kritische Mineralien offiziell als strategisch relevante Ressourceb eingestuft. Per Executive Order wurde eine Liste „critical minerals“ definiert, auf der neben seltenen Erden auch Silber, Uran und zahlreiche weitere Materialien geführt werden.
Staatlich verankerte Rohstoffpolitik
Ziel war es, die Abhängigkeit von China zu reduzieren und heimische Förderung sowie strategische Reserven zu stärken. Das ist keine Randnotiz, sondern staatlich verankerte Rohstoffpolitik. Wenn ein Staat bestimmte Metalle offiziell als sicherheitsrelevant klassifiziert, dann sind sie nicht mehr nur Handelsgüter, sondern Teil der nationalen Sicherheitsarchitektur.
China dominiert große Teile der Verarbeitung seltener Erden. Diese Materialien sind für Hightech-Industrien und militärische Systeme essenziell. Wer strategisch denkt, denkt in Lieferketten. Die Frage, ob es bei geopolitischen Interessen auch um Rohstoffe geht, ist keine Spekulation. Sie ist nüchterne Machtanalyse.
Wie steigende Rohstoff-Bedarfe das gesamte System verteuern
Das Entscheidende ist nicht nur die steigende Nachfrage, es ist die Nichtlinearität. Nachfrage kann schnell wachsen, Angebot jedoch nicht, denn Minen brauchen Jahre. Genehmigungen dauern. Politische Risiken verzögern Projekte. Gleichzeitig konkurrieren Staaten, Tech-Konzerne und Militärs um dieselben Materialien.


